Herr Eberhard Müller aus Borkwalde fragt nach der Zukunft der #RB11 (#Belzig – Berlin-Charlottenburg). In diesem Zusammenhang auch einige Informationen zu Veränderungen im Nah- und #Fernverkehr ab #Fahrplanwechsel (Juni) 2001.
ANTWORT von Stefan Freund, Teamleiter Angebotsplanung DB Region Berlin/Brandenburg:
Die RB 11 (bisher Belzig–Berlin-Charlottenburg) wird es ab Fahrplanwechsel im Juni in einer veränderten Form als RegionalExpress-Linie geben. Als #RE3 fahren die Züge dann von Dessau bzw. Belzig über die Berliner #Stadtbahn nach Schwedt bzw. Stralsund. Zwischen Belzig und Angermünde verkehren die Züge stündlich und halten u. a. auch in Borkheide. In Berlin wird der RE 3 auf den Bahnhöfen Wannsee, Zoologischer Garten, Friedrichstraße, Alexanderplatz, Ostbahnhof und Hohenschönhausen halten. Die #Linienführung des alten RE 3 über Potsdam Hauptbahnhof wird aufgegeben, diesen Bahnhof erreicht man ab Potsdam-Rehbrücke mit der …
Herr Eberhard Müller aus Borkwalde fragt nach der Zukunft der RB 11 (Belzig–Berlin-Charlottenburg). In diesem Zusammenhang auch einige Informationen zu Veränderungen im Nah- und Fernverkehr ab Fahrplanwechsel (Juni) 2001.
„Dieser Zug ist bereits seit sechs Stunden unterwegs“, sagt er. „Heutzutage hat ein ,RE 160‘ pro Tag bis zu 1.500 km zurückzulegen. Die Bahnen der älteren Generationen kamen in dieser Zeit hingegen vielleicht auf ein Drittel dieser Entfernung. Aber die technische #Zuverlässigkeit unserer neuen Generation ist sehr hoch. In den #Qualitätszahlen liegen wir bundesweit in der Auswertung an der Spitze.“
Mehr als zwanzig Jahre Erfahrung
Der Mann, der mit dem langstieligen Hammer am Zug entlangging und gegen die #Räder klopfte, gehörte von jeher zum Bild bei der #Eisenbahn. „Aber derartige handwerkliche Arbeiten sind bei uns in den Hintergrund getreten“, sagt Mario Ritter. Der Fachmann blickt auf mehr als zwanzig Jahre Berufserfahrung zurück. „Wir bilden sozusagen das Bindeglied zwischen dem täglichen #Fahrbetrieb und den regelmäßigen Untersuchungen der Bahnen in den #Betriebswerkstätten. Kleine und kleinste Mängel beheben wir sofort und melden größere im voraus an. Die technische Sicherheit ist dabei das oberste Gebot.“
Insbesondere über die #RAN-Service-Nummer 0 18 03-19 41 95 konnten die Fahrgäste Hinweise zum #Regionalverkehr geben, Fragen stellen oder Kritiken äußern.
Schwerpunkt bei den Beschwerden – etwa ein Viertel der Anrufe, Briefe und E-mails – waren #Betriebsstörungen mit den daraus resultierenden #Verspätungen und #Anschlußverlusten. Ein regelmäßiger Kontakt des RAN-Teams zur #Transportleitung ermöglichte kurze Informationswege.
Ein anderes, von unseren Kunden mehrfach beanstandetes Problem war die #Überbesetzung einzelner Züge im #Berufsverkehr, teilweise auch im #Ausflugsverkehr. Während für den #RE5 (Hoyerswerda – Stralsund) durch eine veränderte Zugbildung die Reisebedingungen im Sommer an die Ostsee verbessert und zusätzliche Platzkapazitäten geschaffen werden konnten, ist für die besonders beanspruchten Pendlerzüge z. B. ab #Nauen vorerst noch keine Lösung in Sicht. Eine Verlängerung der Züge ist wegen zu kurzer Bahnsteige nicht ohne weiteres möglich. Dies bedarf größerer Investitionen in die #Infrastruktur. Gleichzeitig verkraftet die Stadtbahn …
punkt 3: Was war für Sie das Wichtigste im #Bahnjahr 2000 in Berlin?
Peter Debuschewitz: Auf Grund der Kostenerhöhung bei dem Großprojekt #Nord-Süd-Tunnel wurden Konsequenzen für das weitere Vorgehen bei den geplanten Baumaßnahmen erforderlich. Entsprechend den zur Verfügung stehenden #Investitionsmitteln haben wir einen Rahmen für die bis zum Jahr 2006 – dem Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland – zu realisierenden Projekte festgelegt.
punkt 3: Was wurde an den bisherigen Plänen bis 2006 geändert?
Peter Debuschewitz: Der Ausbau des Bahnhofs #Papestraße wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben; auf der Nord-Süd-Strecke sollen von den vier im Bau befindlichen #Tunnelröhren in der ersten Phase nur zwei in Betrieb genommen werden. Das sind wohl die einschneidendsten Maßnahmen.
punkt 3: Einige der #Bauvorhaben, die begonnen bzw. fortgesetzt werden, haben Sie anläßlich der #Grundsteinlegung der #S21 benannt, punkt 3 berichtete darüber . Was geschieht im einzelnen?
Peter Debuschewitz: Lassen Sie mich das bereits Vermeldete der Vollständigkeit halber noch einmal zusammenfassen: #S-Bahn-Ringschließung Mitte 2002 #Umschwenken des Schienenverkehrs am #Lehrter Bahnhof auf die neue Trasse auch Mitte 2002 Nördlich des Lehrter Bahnhofs entsteht nach dieser Umschwenkung im Bereich der Invalidenstraße eine neue, riesige Baugrube. Die Magnetschwebebahn sollte hier neben …
Das ist eine ganze Menge“, sagte Petra #Reetz, Sprecherin von Stadtentwicklungssenator Peter Strieder (SPD). Gemeint sind die Einwendungen gegen den vorgesehenen #Wiederaufbau der #Dresdener Bahn. Rund 4 000 dieser #Einsprüche sind beim Senat eingegangen. Die Briefe kommen nicht nur von Bürgern aus Tempelhof und Steglitz, die an der geplanten Fern- und #Regionalbahnstrecke leben. Auch das Land Berlin gab eine umfangreiche #Einwendung zu Protokoll. Darin wird bemängelt, dass dieses Bauvorhaben landeseigene Grundstücke und Gebäude beeinträchtige – unter anderem ein Jugendwohnheim und eine Pflegeeinrichtung in #Lichtenrade. Das Rechtsanwaltsbüro Reiner Geulen hat für den Senat ein Gutachten zu dem 686-Millionen-Mark-Projekt verfasst. Geulens Mitarbeiter Remo Klinger warnte die Deutsche Bahn (DB) vor einem „hohen #Prozessrisiko“. „Die #Lärmschutzmaßnahmen reichen bei weitem nicht aus“, sagte er der „Berliner Zeitung“. „#Stadtzerstörerische Planung“ Wie berichtet, will die Deutsche Bahn die 1952 stillgelegte Strecke …