Bahnindustrie: DB eröffnet größte Ausbildungswerkstatt für künftige Eisenbahner:innen in Berlin

07.02.2024

https://www.deutschebahn.com/de/presse/presse-regional/pr-berlin-de/aktuell/presseinformationen/DB-eroeffnet-groesste-Ausbildungswerkstatt-in-Berlin-12684596#

Ausbildung und Qualifizierung auf nun rund 5.000 Quadratmetern • Digitales Lernen mit HoloLens und VR • DB stellt in diesem Jahr bundesweit rund 6.000 Nachwuchskräfte ein

Die Deutsche Bahn bleibt bei der #Einstellung von Nachwuchskräften auf Rekordkurs und investiert zudem weiter kräftig in #Ausbildung und #Qualifizierung. In Berlin wurde heute die bundesweit größte #Ausbildungswerkstatt der DB für #gewerblich-technische Berufe offiziell eröffnet. Gemeinsam mit Susanne Henckel, Staatssekretärin im Bundesministerium für Digitales und Verkehr, gaben der DB-Konzernbevollmächtigte für Berlin, Alexander Kaczmarek, Dr. Oliver Fischer, Leiter Personal- und Führungskräfteentwicklung bei der DB sowie Corinna Vogt, Geschäftsleiterin von DB Training, Learning & Consulting, symbolisch grünes Licht für die moderne #Ausbildungsstätte.

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Regionalverkehr: Für zwei bedrohte Bahnstrecken in Brandenburg gibt es neue Hoffnung, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/verkehr-zug-brandenburg-prignitz-schorfheidebahn-kampf-gegen-stilllegung-sind-diese-zwei-bahnstrecken-noch-zu-retten-li.265483

In der #Prignitz sollte auf 48 Kilometern der #Verkehr enden – jetzt könnte es Geld für den #Weiterbetrieb geben. Fährt auch die #Schorfheidebahn weiter?

Die Zeit läuft – doch jetzt kommt Rettung in Sicht. Für zwei #Regionalbahnstrecken im Land Brandenburg, denen bisher die #Einstellung drohte, zeichnet sich eine Lösung ab. Auf einer anderen Verbindung, deren Bestand ebenfalls gefährdet ist, könnten die Züge zumindest einige Monate weiterfahren. Proteste haben dazu geführt, dass Politiker drei Monate vor dem möglichen Ende des Zugverkehrs nun verstärkt über dessen Erhalt nachdenken. Auf einem anderen Blatt steht jedoch, ob der Weiterbetrieb wirtschaftlich sinnvoll wäre. Für den Verkehr auf den drei Strecken zahlte der Staat bisher jährlich 4,5 Millionen Euro, pro Tag werden aber im Schnitt nur 250 Reisende befördert. „Für das Geld könnte man den Fahrgästen auch Taxis spendieren“, sagte ein Beobachter.

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Bahnverkehr + Straßenverkehr: Autoreisezug ab Bahnhof Wannsee, aus Senat

www.berlin.de Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Schriftliche Anfrage wie folgt:

Frage 1: Hat die Deutsche #Bahn den #Senat vor der #Einstellung des #Autoreisezuges vom Bahnhof #Wannsee Ende April dieses Jahres von dieser Entscheidung in Kenntnis gesetzt, und wenn ja, welche Gründe wurden für die Einstellung des Zuges genannt? Antwort zu 1: DB Fernverkehr hat die Bundesländer bereits im Juni 2012 auf der jährlichen Fahrplankonferenz in Kenntnis gesetzt, dass die für den Autoreise- und den Nachtzugverkehr zuständige Tochter DB Autozug beabsichtigt, das Angebot der Autoreise– und Nachtzüge schrittweise zu reduzieren und möglicherweise den gesamten Autoreisezugverkehr einzustellen. Es wurden folgende Gründe genannt: 1. Vor dem Hintergrund der Wettbewerbsverzerrungen Schiene – Flugverkehr (Befreiung von der Kerosin- und Mehrwertsteuer), der Billig-Flugangebote und der jüngsten Trassenpreiserhöhungen in Frankreich und Italien, ist es DB Autozug nicht möglich, marktgerechte Preise anzubieten, die kostendeckend sind. An den Flughäfen in den Zielgebieten des Urlaubsverkehrs stehen viele Leihwagenanbieter mit attraktiven Tarifangeboten zur Verfügung. 2. Mit den „Billig-Flugangeboten“ hat sich auch das Verkehrsmittelwahlverhalten der Urlauber verändert. Bei größeren Entfernungen des Urlaubsortes ist die Kombination Flug – Leihwagen (in geringer Zahl auch Bahn – Leihwagen) zunehmend eine Alternative zu einer Fahrt mit dem eigenen Pkw. 3. Die bestehende Fahrzeugflotte der DB Autozug hat hohen Erneuerungsbedarf. Die Investitionskosten für eine Erneuerung der Flotte waren ein weiterer Grund für die Überlegungen zum Abbau des Angebots zum jetzigen Zeitpunkt. Frage 2: Ist dem Senat bekannt, dass die Deutsche Bahn seither die PKWs mit einem (Schwer-)Transporter über die Autobahn nach München transportiert? Antwort zu 2: Ja. Frage 3: Hält der Senat dieses Verfahren angesichts der bekannten Infrastrukturprobleme auf den Autobahnen und den damit einhergehenden Umweltbelastungen für sinnvoll und zweckmäßig, zumal durch diese Transporter die an den Bahnhof Wannsee angrenzenden engen Wohnstraßen erheblich belastet werden? Antwort zu 3: Der Senat hält dieses Verfahren nicht für sinnvoll. Aus energetischer Sicht ist die Ökobilanz einer Kombination aus Personenzug und parallelem Transport der Pkws auf der Autobahn noch ungünstiger. Die Lärmbelastung von Autozügen und Transportern im Bereich Wannsee ist allerdings vernachlässigbar aufgrund des geringen Angebotes (ein Zugpaar pro Tag), nachdem fast alle Angebote im Autoreisezugverkehr zum Bahnhof Wannsee eingestellt wurden. Möglicherweise wird es zeitnah zu einer vollständigen Einstellung der Angebote im Autozugnetz in Deutschland kommen. Gegenwärtig ist die Österreichische Bundesbahn das einzige Eisenbahnverkehrsunternehmen in Europa, das auf der Relation Wien – Feldkirch in die Modernisierung des Autoreisezugverkehrs investiert. Hier liegen aber andere Rahmenbedingungen vor (Fehlen eines leistungsfähigen Flughafens in Voralberg, niedrige Trassenpreise, Möglichkeiten einer Bezuschussung des Fernverkehrs, hohe Bemautung der Alpenpässe). Frage 4: Beabsichtig der Senat die Aufnahme von Gesprächen mit der Deutschen Bahn zu diesem Thema bzw. sieht der Senat Perspektiven, um den Autoreisezug wieder in Betrieb zu nehmen? Antwort zu 4: Der Senat sieht unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen in Deutschland keine realistische Perspektive für den Autoreisezugverkehr und wird daher zum jetzigen Zeitpunkt das Thema Autoreisezüge nicht in die Gesprächsliste bei den Chefgesprächen mit der DB AG aufnehmen. Berlin, den 26. August 2014 In Vertretung R. L ü s c h e r ………………………….. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 28. August 2014)

Straßenbahn: Die Uferbahn wird weiter fahr’n!, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002943

Der #Vorstand der BVG hat in einem Brief an #Verkehrssenatorin Ingeborg Junge-Reyer mitgeteilt, dass die Berliner Verkehrsbetriebe von einer #Einstellung des #Straßenbahnbetriebes auf der Strecke zwischen -Bahnhof #Grünau und #Alt-Schmöckwitz vorerst absehen. Allerdings dementierte BVG-Betriebsvorstand Thomas #Necker sofort, dass diese Entscheidung aufgrund der zahlreichen Proteste gefallen sei. Warum also dann? Bei einer sofortigen Stillegung hätte die BVG die Strecke im Bereich des Strandbades zurückbauen müssen. Diese Auflage wurde ihr durch den Bezirk Treptow-Köpenick gemacht, der an dieser Stelle Parkplätze errichten wollte. Mit der #Rückzahlung von Investitionsmitteln hätte die BVG rund zwei Millionen Euro allein in diesem Bereich für die Stillegung zahlen müssen. Stattdessen sollen jetzt erst einmal für 600 000 Euro die wichtigsten Reparaturen an der Strecke ausgeführt werden.

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Bahnverkehr: Das Ende des InterRegio Berlin—Chemnitz vor dem Aus, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002835

Die Deutsche Bahn plant zum kommenden #Fahrplanwechsel am 28. Mai 2006 die #Einstellung der letzten #InterRegio-Verbindung Berlin — #Chemnitz. Damit geht zum einen eine #umsteigefreie #Verbindung von der Hauptstadt in das sächsische Industrierevier verloren. Zum anderen wird damit auch der letzte Rest eines bundesweiten Netzes dieser erfolgreichen #Zuggattung verschwinden. In Zukunft müssen Bahnkunden nun auch in dieser Relation umsteigen – und zugleich deutlich mehr bezahlen.

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S-Bahn + Straßenbahn: Sommer in der City: Keine S-Bahn, keine Straßenbahn, aus Signal

https://signalarchiv.de/Meldungen/10002254

Mit dem #Fahrplanwechsel am 16. Juni 2002 erfolgte nicht nur die monatelange #Sperrung der #Nord-Süd-S-Bahn-Strecke und die Unterbrechung des #Stadtbahn-Verkehrs zwischen #Friedrichstraße und #Zoologischer Garten. Gleichzeitig wurde – neben der ohnehin schon seit Wochen bestehenden #Einstellung des #Straßenbahnverkehrs in der #Friedrich- und #Chausseestraße – zu allem Überfluss auch noch die #Straßenbahnstrecke über den #Alexanderplatz für zwei Wochen unterbrochen.

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