Straßenverkehr + Bus: P+R-Parkplätze im Berliner Umland – DBV fordert: mehr Busverkehr statt mehr Asphalt

(29.1.2015) P+R-Parkplätze im Berliner Umland DBV fordert: Ausbau des Busverkehrs anstatt mehr Asphalt Aus dem Berliner #Umland fahren immer mehr Menschen zur Arbeit, Ausbildung oder Freizeit nach Berlin. Viele der #Pendler nutzen hierzu selbstverständlich das eigene #Auto, um damit zum nächsten #Bahnhof zu fahren und erst hier in den Zug zu steigen. Der DBV-Landesverband Berlin-Brandenburg fordert deshalb, statt mehr #Parkplätze eine Ausweitung des #Busverkehrs. Die Umlandgemeinden stehen damit vor einem Problem. Statt Wohnungen und Gewerbe gibt es an zentraler Stelle Parkplätze – tote Flächen, die der sinnvollen Stadtgestaltung entzogen werden. Muss es so sein, dass an attraktiven Standorten statt Wohnungen und Einkaufsmöglichkeiten Asphaltflächen geschaffen werden? Zu allem Überfluss werden in Brandenburg die Parkplätze aus dem Topf gefördert, der eigentlich für die Bestellung von Bahn- und Busverkehren gedacht ist. Deshalb kann nach Meinung des DBV die ständig steigende Nachfrage nach Parkplätzen an Bahnhöfen nicht dadurch befriedigt werden, dass immer mehr Quadratmeter zuasphaltiert werden. Der DBV fordert stattdessen, das Geld in den Ausbau des Busverkehrs zu investieren. Ziel muss sein, den Busverkehr zum nächsten Bahnhof so gut zu gestalten, dass es gar keine Notwendigkeit mehr gibt, mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren. Pressekontakt: Frank Böhnke, Landesvorsitzender, Ruf 01 77 / 8 93 43 94 Über den Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV): Der DBV ist der bundesweit tätige Dachverband für Bahnkunden im Personen- und Güterverkehr. Er wurde 1990 in Berlin gegründet und hat heute über 7.500 Mitglieder (incl. Mitgliedsverbände). Er ist parteipolitisch neutral und unabhängig. Seine Mitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Fernbus: Zentraler Busbahnhof wird 2014 erweitert, aus MOZ

http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1220056/

Berlin (MOZ) Eigentlich sollte er schon abgerissen werden: Doch mit der Liberalisierung des #Busverkehrs kommt der #Zentrale #Omnibusbahnhof am Charlottenburger Messegelände an seine Kapazitätsgrenzen. Der größte #Busbahnhof Deutschlands soll im kommenden Jahr erweitert werden. Die orangefarbenen Sitzschalen in der ungemütlichen Wartehalle sind bis auf die letzte besetzt. Wer jung ist, hat es sich halb sitzend auf den Heizungen unter den abgenutzten Fenstern bequem gemacht. Den ebenfalls überdachten Durchgang nebenan haben Penner mit Bierflaschen in Beschlag genommen. Alle zwei Minuten wird durch den Lautsprecher eine neue Ankunft oder Abfahrt angesagt. Kopenhagen, Dresden, München, Prag, Südtirol – die Tür zur Welt steht offen auf dem in die Jahre gekommenen Halteplatz gegenüber dem Funkturm. Gegen 17.30 Uhr ist Rushhour auf dem Berliner Omnibusbahnhof, kurz ZOB. Immer wieder kommen Busse aller Farben in das graue Rund mit den …