Wie stellt sich der aktuelle Planungsstand des Ersatzneubaus der #Langen Brücke dar?
Antwort zu 1:
Der #Ersatzneubau der Langen #Brücke befindet sich in der #Planungsphase. Aktuell laufen die Prüfungen, Abstimmungen und Beteiligungen zur Entwurfsplanung.
Frage 2:
Welche weiteren Planungsschritte sind vorgesehen und welcher Zeitrahmen ist aktuell für die #Umsetzung geplant?
Die DB teilt als Vorbemerkung zur Einordnung Folgendes mit:
„ Der 2. #Bauabschnitt der #S21#Berlin erstreckt sich vom #Hauptbahnhof bis zum #Potsdamer Platz und verläuft durch das #Regierungsviertel. Verkehrliches Ziel des 2. Bauabschnitts ist es, die S21 Berlin vom 1. Bauabschnitt (#Nordringanbindung) in südliche Richtung bis zum Potsdamer Platz mittels einer neuen, zweigleisigen Strecke zu verlängern. Es ist vorgesehen, die #Neubaustrecke vollständig in einem #Tunnel zu errichten. Die Inbetriebnahme des 2. Bauabschnitts ist für voraussichtlich Mitte/ Ende der 2030er Jahre vorgesehen.
Das #Planfeststellungsverfahren für den 2. Bauabschnitt wurde seitens der Deutschen Bahn am 9. Januar 2024 mit der Einreichung der Planfeststellungsunterlagen beim Eisenbahn- Bundesamt gestartet. Zuvor hatte sich am 19. Dezember 2023 der Berliner Senat für die #Trassenvariante 12h des 2. Bauabschnitts ausgesprochen.
Wie ist der aktuelle #Planungsstand für das Vorhaben #Verkehrslösung#Mahlsdorf – Ausbau der TRAM für einen stabilen #10-Minuten-Takt und attraktiven Umstieg unter der Brücke am S Mahlsdorf?
Antwort zu 1:
Hierzu teilt die BVG mit:
„ Die BVG befindet sich mit dem Aus- und #Neubauvorhaben der #Straßenbahnstrecke Mahlsdorf derzeit im #Planfeststellungsverfahren. Die Unterlagen zur Planfeststellung wurden im November 2024 bei der Planfeststellungs- und Anhörungsbehörde eingereicht. Seitens der BVG sind zur Gewährleistung der Auslegefähigkeit derzeit noch Anpassungen der Unterlagen durch ein Planungsbüro vorzunehmen. Die BVG ist bestrebt die geänderten Planunterlagen im Februar 2026 bei der Planfeststellungs- und Anhörungsbehörde einzureichen. Im Anschluss wird die öffentliche Auslegung der Unterlagen durch die Planfeststellungs- und Anhörungsbehörde bekannt gegeben.“
Nach Auskunft der GB #infraVelo GmbH wird die Entwurfsplanung für die #Radschnellverbindung 9 – „ Ost-Route“ (östlicher Teil) voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen. Aufgrund der allgemeinen #Haushaltslage des Landes Berlins war eine #Priorisierung der Maßnahmen erforderlich. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Radschnellverbindung 9. Die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren werden vorbereitet. Vor Einreichung des Plans bei der #Anhörungsbehörde ist eine endgültige Entscheidung zur Umsetzung in Abhängigkeit der #Finanzierbarkeit zu treffen. Folglich können derzeit keine weiteren Termine benannt werden.
Laut Presseberichten ist geplant, den Ausbau des #Straßenbahnnetzes künftig nicht mehr durch den Bereich Infrastruktur der BVG AöR planen und leiten zu lassen (https:/ / www.nd-aktuell.de/ artikel/ 1195164.bvg-modernisierung-des-betriebshofs-in-weissensee-gestoppt.html). Die #Neubaustrecken der #Straßenbahn sollen demnach künftig durch das BVG-Tochterunternehmen BVG #Projekt GmbH bearbeitet werden. Die Abteilung für die Bearbeitung von #Tram-Neubaustrecken werde zudem aufgelöst und in andere Abteilungen überführt.
Frage 1:
Wird das #Neubaustrecken-Programm für die #Straßenbahn im Zuge dieser Änderungen seitens der Senatsverwaltung, wie auch seitens der BVG, weiterhin im bisher geplanten Ausmaß verfolgt oder ergeben sich Änderungen? Wenn ja, welche sind das?
Wie bewertet der Senat den von der #Autobahn GmbH des Bundes geplanten #Neubau der #Westendbrücke, für den am 5. 12. 2025 der #Spatenstich erfolgt? Inwieweit hat der Berliner Senat das Projekt befördert oder #begleitet?
Antwort zu 1:
Der Senat begrüßt jeglichen #Fortschritt bei der #Wiederherstellung der Westendbrücke. Er unterstützt daher im Rahmen der gebotenen Möglichkeiten das Projekt.
Frage 2:
In welcher Form ist der Senat in Planung, Genehmigung und Umsetzung des Neubaus der Westendbrücke #eingebunden (z. B. Arbeitsgruppen, Steuerungsrunden, formelle #Beteiligungsverfahren)?
Es läuft alles andere als rund beim #Ausbau der #Straßenbahn in Berlin. Nicht immer liegt das an der CDU-Verkehrspolitik, die lieber auf Magnetschwebebahnen, neue U-Bahnstrecken oder Doppelgelenkbusse setzt als das #hocheffiziente Verkehrsmittel #Tram, das in Berlin inzwischen auf eine 160-jährige Geschichte blickt.
Welche zeitliche #Verzögerung ergäbe sich dadurch, dass Unterlagen im Rahmen des #Planfeststellungsverfahren erneut ausgelegt werden müssten (die Berliner Zeitung berichtete dazu am 14.10.2025)?
Antwort zu 1:
Zu den weiteren Verfahrensschritten findet ein enger Austausch zwischen #Anhörungsbehörde und BVG statt. Sollte eine erneute Auslegung als weiterer Verfahrensschritt notwendig werden, ergäbe sich erfahrungsgemäß eine Verzögerung von ca. sechs Monaten ab Bekanntmachung des Verfahrensschrittes durch die Anhörungsbehörde.