Die #Autobahnen in Berlin und Brandenburg drohen schneller zu #verfallen als die zahlreichen und nötigen #Sanierungen und #Neubauten geplant und genehmigt werden können. Er bete jeden Tag zum Himmel, dass der #Rudolf-Wissell-Brücke „nichts passiert“, sagte Dirk Brandenburger, der technische Geschäftsführer der #Autobahn GmbH des Bundes am Montag bei der #Wirtschaftskonferenz Berlin-Brandenburg im Haus der Berliner #IHK. Ein schwerer Schaden an dem Bauwerk in Westend wäre „der größte anzunehmende Unfall“ im #Stadtautobahnnetz, so der Ingenieur.
Nach der Entscheidung der Deutschen Bahn, kein #Instandhaltungswerk in #Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) zu bauen, hat die Gemeinde das Unternehmen wegen seiner Kommunikation kritisiert.
Die Kommune habe die Absage des Bauvorhabens aus der Presse erfahren, heißt es in einer Mitteilung. Auch habe es generell in der #Kommunikation mit der Deutschen Bahn gehakt, weil es für die Gemeinde von Anfang an keinen Ansprechpartner für das Projekt gegeben habe. Selbst den Plan, das Bahninstallationswerk in Stahnsdorf zu bauen, habe die Gemeinde seinerzeit aus den Medien erfahren.
Besonders Pankow und Neukölln haben sich in Sachen #Gehwege einiges vorgenommen, wie unsere Abfrage ergeben hat. Andernorts müssen zunächst noch finanzielle Dinge geklärt werden. Ein Überblick.
rbb|24 hat alle 12 Berliner Bezirke gefragt, wieviel Geld sie in diesem Jahr in die #Gehwegsanierung und in #Neubauten von #Bürgersteigen investieren wollen – und wo konkret solche Maßnahmen geplant sind.
Volle Züge, genervte Fahrgäste: Wer zwischen Brandenburg und Berlin pendeln muss, hat es nicht leicht. Die Zahl der Reisenden, die in S-Bahnen und Regionalzügen unterwegs sind, steigt weiter an. Jetzt denken auch in Berlin Planer darüber nach, wo zusätzliche Gleise nötig sind.
Der Entwurf des Bedarfsplans für den Nahverkehr, der nun fertiggestellt worden ist, sieht Aus- und #Neubauten vor. Doch die #Pendler müssen noch viel Geduld aufbringen. Ginge es nach dem Konzept, würde es teils erst in den 2030er-Jahren Verbesserungen geben. Reichlich spät, meinte Peter #Cornelius vom #Fahrgastverband Pro Bahn: „Schon lange vorher werden wir auf vielen Strecken Überlastungen spüren.“
Für die #S-Bahn sieht der Entwurf vor, die Strecke zwischen Schönholz und #Tegel bis 2025 zweigleisig auszubauen. Bis 2030 sollen auch drei S-Bahn-Abschnitte, die nach Brandenburg führen, jeweils mit einem zweiten Gleis ergänzt werden: die #S1 ab #Frohnau, die #S2 ab Buch und die #S7 ab Wannsee. Dadurch würde es möglich, den S-Bahnbetrieb auszuweiten und zu stabilisieren.
S-Bahn ins #Falkenhagener Feld
Der #Flughafen#Tegel soll wenige Jahre vor der geplanten Aufgabe des Flugbetriebs doch noch erweitert werden. Für rund zwölf Millionen Euro will die #Flughafengesellschaft östlich des bisherigen #Abfertigungsgebäudes einen #Leichtbauterminal bauen, in dem vorwiegend die Passagiere der #Billigfluglinien abgefertigt werden sollen. #Flughafenchef Dieter Johannsen-Roth begründete den Neubau mit neuen #EU-Vorschriften bei den #Kontrollen, die im bestehenden Gebäude zu Engpässen führten. Zum 1. Januar 2006 werden die Kontrollen nach Angaben von Johannsen-Roth weiter verschärft. Wegen des zusätzlichen Sicherheitsaufwands werde auch eine neue Sicherheitsgebühr eingeführt, die unter einem Euro liegen solle. Sie wird vom 1. Januar 2006 an auf den Ticketpreis aufgeschlagen.
Die Pläne für den Ausbau Schönefelds zum #Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) sind weiter #abgespeckt worden. Nach Tagesspiegel-Informationen soll das neue #Abfertigungsgebäude jetzt zunächst nur noch für jährlich 17,5 Millionen Passagiere ausgelegt werden. Ursprünglich war eine #Abfertigungskapazität für 20 Millionen Fluggäste vorgesehen. Bei Bedarf sollen die #Neubauten schnell zu erweitern sein. Die Verträge zum Verkauf der #Flughafengesellschaft sollen spätestens Anfang 2003 unterschriftsreif sein.
Bei der #U-Bahn sieht der #Nahverkehrsplan bis 2004 keine #Neubauten vor. Auch die #U 5-Verlängerung vom #Alexanderplatz zum #Lehrter Bahnhof ist nicht enthalten. Verkehrssenator Peter Strieder (SPD) will sie erst nach dem Jahr 2010 fertig bauen lassen. Über 400 Millionen Mark sind bereits verbuddelt – auf Jahre hinaus ohne Nutzen.