Die BVG hat heute den Startschuss für die #Erneuerung des Waisentunnels gegeben. Das #Bauvorhaben ist ein wesentlicher Meilenstein für mehr Flexibilität und somit mehr Stabilität im Berliner #U-Bahn-Netz. Der #Tunnel verbindet die #U5 mit dem übrigen #Großprofilnetz – also den Linien #U6 bis #U9. Mit dem #Neubau wird diese seit rund zehn Jahren unterbrochene Verbindung wiederhergestellt, die Werkstattbesuche und Fahrzeugeinsätze wieder flexibler macht. Vier Jahre nach Baubeginn sollen die ersten Züge durch den erneuerten Tunnel fahren.
Das #WSA#Spree#Havel führt ab dem 22.06.2026 die planmäßigen #Instandsetzungsarbeiten an der #Klappbrücke#Woltersdorf durch. Im Zuge dieser Maßnahme werden 9 Brückenlager ausgetauscht. Dieser Austausch muss in regelmäßigen Abständen zur Gewährleistung des sicheren Betriebes der Brücke erfolgen. Die Arbeiten erfordern sowohl die Sperrung der #Schleusenstraße, als auch eine #Schleusensperrung.
Die DB teilt als Vorbemerkung zur Einordnung Folgendes mit:
„ Der 2. #Bauabschnitt der #S21#Berlin erstreckt sich vom #Hauptbahnhof bis zum #Potsdamer Platz und verläuft durch das #Regierungsviertel. Verkehrliches Ziel des 2. Bauabschnitts ist es, die S21 Berlin vom 1. Bauabschnitt (#Nordringanbindung) in südliche Richtung bis zum Potsdamer Platz mittels einer neuen, zweigleisigen Strecke zu verlängern. Es ist vorgesehen, die #Neubaustrecke vollständig in einem #Tunnel zu errichten. Die Inbetriebnahme des 2. Bauabschnitts ist für voraussichtlich Mitte/ Ende der 2030er Jahre vorgesehen.
Das #Planfeststellungsverfahren für den 2. Bauabschnitt wurde seitens der Deutschen Bahn am 9. Januar 2024 mit der Einreichung der Planfeststellungsunterlagen beim Eisenbahn- Bundesamt gestartet. Zuvor hatte sich am 19. Dezember 2023 der Berliner Senat für die #Trassenvariante 12h des 2. Bauabschnitts ausgesprochen.
Der #Waisentunnel ist elementar für das Berliner #U-Bahnsystem. Er stellt die Verbindung zwischen der #U5 und dem Rest des breiter gebauten Netzes (also zu #U6 bis #U9) dar und ermöglicht eine größtmögliche #Flexibilität beim Erreichen der verschiedenen #U-Bahnwerkstätten und damit Stabilität bei der #Wartung der Züge und beim #Fahrzeugeinsatz. Seit rund acht Jahren ist er aus Sicherheitsgründen geschlossen. Vier Jahre nach Baubeginn sollen dann die ersten Züge durch den erneuerten Tunnel fahren.
Wie steht es zurzeit um die #Wasserqualität des #Neuköllner Schifffahrtskanals und dem #Landwehrkanal? Wie viel Sauerstoff/ Liter wurde im Verlauf des Sommers in den beiden Gewässern bis heute gemessen?
Antwort zu 1:
Die Wasserqualität der genannten Kanäle ist derzeit überwiegend als mäßig zu bewerten. Die Sauerstoffgehalte an den beiden vom Senat betriebenen online-Messstellen liegen größtenteils über 5 mg/ l. In der Nacht und am frühen Morgen treten v. a. im Neuköllner #Schifffahrtkanal aufgrund von Zehrungsprozessen geringere Gehalte auf. Hier gibt es derzeit eine starke Entwicklung von an der Wasseroberfläche treibenden Cyanobakterien, die für das eutrophe und sehr langsam fließende Gewässer im Spätsommer nicht unüblich ist.
#Bauschwerpunkte im Norden, Osten und Südosten • Ersatzverkehr mit Bussen
In einer Woche starten in Berlin und Brandenburg die #Sommerferien. DB InfraGO nutzt die Zeit, in der weniger Schüler:innen und Berufspendler:innen unterwegs sind, um wichtige #Bauvorhaben im Netz der S-Bahn weiter voranzutreiben. Während die Menschen in Berlin und Brandenburg im Urlaub entspannen, geht die Sanierung und Modernisierung der Eisenbahninfrastruktur ungebrochen weiter.
Die #Genehmigungsplanungen für den Abschnitt südliches #Spreeufer zwischen #Rohrdammbrücke und #Wiesendamm, den Abschnitt Wiesendamm zwischen Spandauer Damm/Charlottenburger Chaussee und Sophienwerderweg, den Abschnitt Sophienwerderweg inkl. neuer Spreebrücke und den Abschnitt nördliches Spreeufer ab Spreebrücke bis Spandauer Horn wurden abgeschlossen. Die #Ausführungsplanung für die verschiedenen Planungsgewerke, u.a. Freianlagenplanung, Verkehrsanlagenplanung, Objektplanung Ingenieurbauwerke und Tragwerksplanung könnte direkt bei Planungsbüros abgerufen werden, sobald die #Finanzierung sichergestellt ist.
Die #Vorplanung für den Abschnitt südliches Spreeufer zwischen #Jungfernheide und Rohrdammbrücke wurde abgeschlossen und ruht seitdem aufgrund der Planungsbefangenheiten mit den Projekten Rudolf-Wissell-Brücke und Reaktivierung Siemensbahn.
Liegen die Bebauungsplanunterlagen (BPU) in geprüfter Form vor?
Antwort zu 2:
Die geprüften Bebauungsplanunterlagen für die Abschnitte südliches Spreeufer zwischen Rohrdammbrücke und Wiesendamm sowie Wiesendamm zwischen Spandauer Damm/Charlottenburger Chaussee und Sophienwerderweg liegen vor. Die Abschnitte Sophienwerderweg inkl. neuer Spreebrücke sowie nördliches Spreeufer ab Spreebrücke bis Spandauer Horn befinden sich im Prüflauf bei der Prüfbehörde.
Frage 3:
Nachdem der Antrag auf GRW-Mittel („Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“) abgelehnt wurde: Welche anderen Möglichkeiten der Finanzierung prüft der Senat derzeit um den Spree-Rad- und Wanderweg doch noch fertig zu stellen?
Antwort zu 3:
Nach Ablehnung des Antrags auf GRW-Fördermittel für den Ausbau des Spree-Rad- und Wanderwegs verfügt der Senat derzeit über keine gesicherten alternativen Finanzierungsquellen zur Umsetzung des Vorhabens.
Frage 4:
Plant der Senat den Radweg zumindest in Teilen, auch ohne die geplante #Spreebrücke, weiter auszubauen? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 4:
Die Brücke stellt ein zentrales Element der Maßnahme dar, da der zukünftige Weg nördlich der Spree an der Einmündung zur #Havel endet und eine durchgängige Weiterführung ohne die Brücke nicht möglich ist. Der Senat plant derzeit keinen Ausbau ohne die vorgesehene Spreebrücke.
Inwiefern wurde geprüft, ob Standards abgesenkt werden können, um die Kosten für den Weg zu verringern und eine Fertigstellung möglich zu machen?
Antwort zu 5:
Der eigentliche Rad- und Wanderweg sowie die Ingenieurbauwerke wurden im Rahmen der Planung hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit sowie des Eingriffs in Umwelt und Natur optimiert und die Breiten auf ein Minimum reduziert. Eine weitere Reduktion zur Kosteneinsparung ist nicht möglich.