Das Land Berlin erarbeitet derzeit den #Nahverkehrsplan (#NVP) 2026–2028. Dieses Instrument dient der Planung des öffentlichen Personennahverkehrs (#ÖPNV) und ist bundesrechtlich sowie im Berliner #Mobilitätsgesetz vorgesehen.
Wie hoch sind die (Gesamt-, Einzel- und Gemein-) #Kosten für die einzelnen #Verkehrsmittel im #ÖPNV Berlins pro #Personenkilometer bei #Leerfahrt, durchschnittlicher Auslastung und #Vollauslastung des Beförderungsgefäßes? (Bitte für die einzelnen in Berlin im Betrieb befindlichen Verkehrsmittel und Baureihen jeweils tabellarisch angeben)
Antwort zu 1:
Die #Vergütung des mit der BVG geschlossenen Verkehrsvertrags erfolgt weder in Abhängigkeit der Auslastung des Beförderungsgefäßes, noch in Abhängigkeit der Gefäßgröße bzw. einzelner Baureihen oder den einzelnen Betriebsbereichen. Demzufolge hält die BVG die gewünschten Kostensätze nicht vor. Bezugnehmend auf den im Jahr 2024 entstandenen Vergütungsanspruch aus dem BVG-Verkehrsvertrag1 und den erbrachten Personenkilometern (PKM) ergibt sich für die BVG-Verkehre ein Zuschussbedarf von rund 0,158 Euro pro PKM.
Im deutschen ÖPNV werden jährlich Fahrzeuge im Wert mehrerer Milliarden Euro beschafft. Fachbeiträge weisen darauf hin, dass durch gemeinsame Ausschreibungen und eine stärkere Standardisierung erhebliche #Einsparungen möglich wären. Im Rahmen der Föderalen Modernisierungsagenda von Bund und Ländern (MPK Dezember 2025) wurde eine stärkere #Zusammenarbeit bei der öffentlichen #Beschaffung ausdrücklich als Effizienzmaßnahme benannt. Beispiele aus Deutschland und Österreich zeigen, dass gemeinsame #Fahrzeugbeschaffungen#Kostenreduktionen von bis zu rund 20 % ermöglichen können.
Frage 1:
Welche konkreten Beiträge hat das Land Berlin im Rahmen der Föderalen #Modernisierungsagenda bislang zum Themenfeld gemeinsame Beschaffung im #ÖPNV eingebracht?
In Übereinkunft mit der BVG ist es weiterhin vorgesehen, die neue Kiezlinie zwischen den Stationen S+U Lichtenberg / Siegfriedstraße und S+U Frankfurter Allee einzuführen, um die Gebietserschließung durch verringerte Entfernungen zur nächsten #ÖPNV-Zugangshaltestelle zu erhöhen. Ziele sind eine verbesserte Anbindung der Gebiete (#Lindenhof, #Bornitzstraße und #Ruschestraße) sowie das vereinfachte, direkte Erreichen von Fahrtzielen der Nahversorgung (Einkaufsmöglichkeiten, #Rathaus Lichtenberg, #Agentur für Arbeit, #Ärztehaus Ruschestraße) und die verbesserte Anbindung an die Schnellbahnlinien (S-Bahnen in #Lichtenberg und #Frankfurter Allee und U5). Konzipiert ist eine Streckenführung durch die Kriemhildstraße, Gotlindestraße, Siegfriedstraße, Bornitzstraße und Ruschestraße.
Welche finanziellen Mittel sind seit Abschluss der #Mitfinanzierungsvereinbarung für #P+R-Anlagen in Brandenburg aus dem Landeshaushalt Berlin insgesamt abgeflossen (bitte nach Jahren aufschlüsseln)?
Frage 2:
Welche konkreten Maßnahmen, Anlagen oder Projekte wurden mit diesen Mitteln finanziert (bitte Standort, Art der Maßnahme, Zahl der Stellplätze und Kosten benennen)?
Mit der Eröffnung von rund 100 neuen #Jelbi-Standorten hat sich das Netz deutlich erweitert. Insgesamt gibt es nun rund 400 Standorte und etwa 70.000 buchbare #Fahrzeuge in #Berlin, #Potsdam und #Kleinmachnow. Damit sind weit über 90 Prozent der #Sharing-Fahrzeuge in der #Jelbi-App verfügbar. Das zeigt, wie flexibel und vernetzt moderne #Mobilität als zusätzliche Ergänzung zum klassischen #ÖPNV sein kann.
„ Wir stehen im engen Austausch mit der Technischen #Aufsichtsbehörde (#TAB) und erwarten eine #Betriebsgenehmigung im Laufe des weiteren Jahres. Wann genau dann der #Fahrgastbetrieb beginnen wird, legen wir anschließend zeitnah fest.“
Die TAB bestätigt die intensiven Bemühungen der BVG die erforderlichen Nachweise beizubringen und steht ihr dabei unterstützend beim Inbetriebnahmeprozess zur Seite. Die TAB wird die Genehmigung unverzüglich nach Vorliegen der ausstehenden Nachweise erteilen.
Fast fröhliche Jahrmarktstimmung herrschte am Freitag, 28. November, im #Baustellenbereich der #Storkower Straße. Unzählige Schaulustige hatten sich eingefunden, um die Eröffnung der komplett erneuerten #Bahnunterführung nicht zu verpassen. Nach dreieinhalb Jahren Bauzeit und der damit einhergehenden Sperrung des Baustellenbereichs gab die Deutsche #Bahn gemeinsam mit Bürgermeisterin Michaela #Wiezorek und der 1. Beigeordneten Heike #Zettwitz vom Landkreis Dahme-Spreewald die #Unterführung wieder für den #Autoverkehr frei.
WIESBADEN – Im 1. Halbjahr 2025 waren in Deutschland rund 1 % mehr #Fahrgäste im #Linienverkehr mit Bussen und Bahnen unterwegs als im Vorjahreszeitraum. Wie das Statistische Bundesamt (#Destatis) mitteilt, stieg das Fahrgastaufkommen im ÖPNV insgesamt um 1 % und im Fernverkehr insgesamt um 4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Anstieg der Fahrgastzahlen im Nahverkehr ist zwei Jahre nach Einführung des Deutschlandtickets somit abgeflacht. Im 1. Halbjahr 2023 waren die Fahrgastzahlen um 10 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2022 gestiegen, im 1. Halbjahr 2024 um weitere 7 % gegenüber dem 1. Halbjahr 2023.