Straßenverkehr: Verkehr in Berlin Grüne Welle für alle? Schön wärs! Alle wünschen sich die Grüne Welle, wenn sie durch die Stadt fahren., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-gruene-welle-fuer-alle-schoen-waers/20864382.html

Doch wenn der eine fahren darf, müssen viele andere warten. Ein Bericht aus dem Alltag der #Ampelschaltung.
Wenn #Pendler einen Wunsch frei hätten, dann würden viele wohl eine #grüne #Welle auf ihrem täglichen Weg durch die Stadt ordern. Na, dann versuchen wir’s doch einfach mal. Allerdings wären vorher noch ein paar Fragen zu klären: Wie fahren Sie denn zur Arbeit? Mit dem Auto, also möglichst Tempo 50 auf Hauptstraßen?
Und Sie versprechen, dass Sie auch ja nicht 55 fahren und folglich auch nicht zu früh an der nächsten Ampel sind und bremsen müssen und den ebenfalls ein bisschen zu schnell gefahrenen Pulk hinter sich zusammenbremsen, sodass der Verkehrsfluss dann doch stockt, statt geschmeidig auf der grünen Welle zu surfen? Oder fahren Sie etwa mit dem Fahrrad, bräuchten also die Welle für Tempo 18 bis 20? Ach so, Sie haben ein Elektrorad, also eher Tempo 25? Hm.

Leider hat sich Ihr Nachbar ebenfalls eine Grüne Welle gewünscht. Er fährt aber mit der Straßenbahn. Erst geht er zur Haltestelle, wobei er natürlich keinesfalls möchte, dass ihm Abbieger oder Querverkehr schon über die Haxen fahren, sobald seine Fußgängerampel auf Rot springt. Also bräuchte er ein paar Sekunden Puffer.

Grüne Welle für alle?

Und die Straßenbahn, die eigentlich so schön mit dem Autoverkehr mitschwimmen könnte, muss leider anhalten, damit er ein- und aussteigen kann. Aber eine vorrangige Grüne Welle für die BVG ist doch wohl selbstverständlich – oder sollen …

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Eine #Tram kann bis zu 250 #Fahrgäste innerhalb von wenigen Sekunden über eine Kreuzung fahren. Würde jede Fahrgast das mit seinem Auto tun, würde das mehrere Minuten dauern. Doch damit möglichst viele Berliner auf die Tram umsteigen, muss sie besonder schnell sein – doch mit der #Ampelschaltung auf Vorrang hakt es in Berlin. Noch hat die #BVG die Planungen für neue Vorrangschaltungen an Ampelanlagen, die #Bussen und #Straßenbahnen freie Fahrt gewähren sollen, gestoppt. Wie am Sonntag berichtet, aus wirtschaftlichen Erwägungen – so heißt es in der #Senatsverkehrsverwaltung. Doch nun will die BVG wieder in die Offensive gehen: Weil die Verkehrslenkung Berlin (#VLB), die solche Schaltungen anordnen muss, damit nicht nachkommt, stelle die BVG jetzt einen Ampelfachmann für die Arbeit in der VLB ab, sagte BVG-Chefin Sigrid Nikutta. Zudem finanziere das Unternehmen einen weiteren Spezialisten von außen für die Arbeit in der Verkehrslenkung. Dort gibt es zu wenig Personal. Verkehr wird schneller und kosteneffektiver Für die BVG habe es sich nicht mehr gerechnet, Vorrangschaltungen aufwendig zu planen, wenn diese dann nicht …

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