Berliner Fahrgastverband IGEB fordert Sofortmaßnahmen
Nachdem bereits vor rund zwei Wochen das Befahren der 1989 erbauten #Hochstraße über die #Kreuzung#Treskowallee / #Edisonstraße wegen gravierender Schäden am Bauwerk für den motorisierten Individualverkehr verboten wurde, folgte nun die weiträumige #Vollsperrung aller umliegenden Verkehrsflächen. Somit sind auch Fußgänger massiv betroffen.
Aufgrund der festgestellten #Schadensentwicklung ist die #Brücke an der #Wuhlheide im Ortsteil #Oberschöneweide seit dem 30.04.2025 für den Fahrzeugverkehr #gesperrt. Bei den seitdem laufend stattfindenden Überprüfungen des Brückenbauwerks muss aufgrund des aktuellen Schadensbildes nunmehr davon ausgegangen werden, dass ein Versagen des Bauwerkes nicht mehr ausgeschlossen werden kann. Aus diesem Grund wurde umgehend auch eine #Sperrung des unter der Brücke verlaufenden Verkehrs auf der #Edisonstraße / #Treskowallee veranlasst.
Mögen neue #U-Bahnstrecken- oder gar #Magnetbahnstrecken als Visionen für Berlins Nordosten in Aussicht stehen: In naher Zukunft fährt #Pankow#Tram. Und das #Streckennetz, es wächst an zum Ende des Jahrzehnts an gleich drei Stellen. Genau an den Orten, wo neue #Stadtquartiere Zehntausenden Berlinern ein Zuhause bieten. Jedes der drei neuen Wohngebiete – das #Pankower#Tor, der #Blankenburger#Süden und die #Elisabeth-Aue – verlangen eine Verlängerung von bestehenden Tramstrecken der BVG. Dieser Überblick zeigt, welche Projekte konkret in Arbeit sind.
Nach umfangreichen Abstimmungen haben die Berliner #Wasserbetriebe (#BWB) und das #Bezirksamt als Straßenbaulastträger entschieden, dass die erneuerten Leitungen der BWB in der #Fahrbahn der #Treskowallee nicht unmittelbar in die #Asphalttragschicht des Straßenaufbaus eingebettet werden können. Die Leitungen sind stattdessen mit einer #Einhüllung aus Beton zu schützen. Da die #Tragfähigkeit der Betoneinhüllung erst nach längerer Abbindezeit erreicht wird, sind bautechnologische #Verzögerungen gegenüber einem reinen #Asphaltaufbau nicht zu vermeiden. Vor diesem Hintergrund wurde die verkehrsrechtliche Anordnung für die Bauarbeiten im Abschnitt zwischen An der Wuhlheide und #Trabrennbahn Karlshorst zunächst bis zum 16. Juni 2025 verlängert.
Die Bevölkerung in #Pankow wächst, schon jetzt ist der Bezirk der einwohnerstärkste Berlins. In den nächsten Jahren werden neue #Wohnviertel entstehen und weitere Anwohnende dazukommen. Dadurch entsteht in Pankow ein veränderter Bedarf im öffentlichen #Nahverkehr. Neue #Stadtquartiere müssen an den Öffentlichen Nahverkehr angebunden werden. Ebenso wichtig ist es jedoch, das #ÖPNV-Angebot zwischen den Ortsteilen #Pankow, #Heinersdorf und #Weißensee zu verbessern.
Noch sind es ein paar Jahre, bis der Bau eines der größten #Neubauprojekte in Berlin beginnt. Bis Mitte der 2030er-Jahre soll das #Zukunftsquartier auf dem Areal des #ehemaligen #Güterbahnhofs#Köpenick fertiggestellt werden. Neben 1800 Wohnungen entstehen zwei Schulen, Grün- und Parkanlagen sowie weitere soziale und kulturelle Einrichtungen. Dazu wird für 2029 der Baubeginn für die neue Straße #Ostumfahrung#Bahnhofstraße angestrebt, die durch das Quartier führen und eine Entlastung für die #Seelenbinderstraße und Bahnhofstraße Köpenick bringen soll.
Wie ist der derzeitige Stand des Projekts und des angestrebten Planfeststellungsverfahrens und welche Erkenntnisse liegen mit dem letzten #Verfahrensstand vor?
Frage 2:
Wie gestaltet sich der weitere Zeitplan für die Planung und #Umsetzung des Projekts und welche #Verzögerungen oder #Änderungen haben sich im Vergleich zum ursprünglichen Plan ergeben?
Wie schon häufiger in der letzten Zeit, sind die drei #Straßenbahnlinien#M1, #M13, #50 unterbrochen. Mit dem #Busersatzverkehr wird derzeit nur ein kleiner Teil der Kapazität angeboten.
Frage 1:
In welchen konkreten Abschnitten und für welche #Zeitperioden sind die die drei Tramlinien M1, M13, 50 unterbrochen und werden nur mit Schienenersatzverkehr (#SEV) bedient?
»Die BVG sieht derzeit Ende 2025 eine zwingend notwendige betriebsbedingte #Stilllegung der #Bestandstrecke der Linie #21 auf der #Boxhagener Straße und #Marktstraße zwischen den Haltestellen Holteistraße und Marktstraße beziehungsweise S Rummelsburg vor«, heißt es von den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) auf Anfrage von »nd«.