U-Bahn: Vorleistungen des Bundes für den Weiterbau der U5 bis zur Turmstraße, aus Senat

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Frage 1:
Welche planerischen und baulichen #Vorleistungen für einen #Weiterbau der #U5 bis zur #Turmstraße wurden
bisher wann und von wem erbracht?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Im nördlichen Bereich der #U55 wurden hinter dem U-Bahnhof #Hauptbahnhof neben der
#Kehranlage zwei eingleisige #Tunnel mit einer Länge von ca. 200 m bzw. 300 m als
Vorleistung für eine Verlängerung der U5 zur Turmstr erbracht. Die unterschiedlichen
Längen resultieren daraus, dass der östliche Tunnel auf ca. 100 m Länge als
Abstellanlage konzipiert wurde und somit kein ungenutztes Vorratsbauwerk im klassischen
Sinn darstellt. Die beiden Tunnel unterqueren die Fernbahngleise und enden in einem
Startschacht für den späteren Weiterbau östlich der Lehrter Straße.
Im U-Bhf. Turmstraße befindet sich zudem eine bauliche Vorleistung für einen #querenden
Bahnsteig mit einer Länge von ca. 25 m. Dieser Bereich wird derzeit als Zugang zum
Bahnsteig der #U9 genutzt.“
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Frage 2:
Wie hoch ist der Wert dieser Vorleistungen, soweit sie der Bund erbracht bzw. finanziert hat, welcher Beitrag
wurde seitens des Landes Berlin erbracht?
Antwort zu 2:
Im Rahmen der Vereinbarungen zum Hauptstadtvertrag vom 30. Juni 1994 zwischen dem
Bund und dem Land Berlin wurde die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die UBahnlinie
U5 für den Abschnitt Alexanderplatz – Lehrter Bahnhof (heute Hauptbahnhof)
zugesagt. Für die Weiterführung bis zur Turmstraße wurden keine Mittel vereinbart.
Eine Kostenaufstellung für den Tunnelstummel nördlich des Hauptbahnhofs liegt dem
Senat aktuell nicht vor. Das Bauwerk wurde im Rahmen mehrerer Zuwendungsprojekte
finanziert, die nicht nur diesen Tunnel umfassen. Innerhalb dieser Projekte sind die Kosten
des Tunnelabschnitts nicht einzeln ausgewiesen.
Die BVG teilt ergänzend mit:
„Das Vorratsbauwerk im U-Bahnhof Turmstraße ist Ende der 50er Jahre errichtet worden,
genaue Baukosten sind hier nicht bekannt.“
Frage 3:
Auf welcher Grundlage und mit welchem Ziel wurden diese Vorleistungen erbracht, warum sieht der Senat
diese Grundlage als nicht mehr gegeben bzw. das Ziel nicht mehr als erstrebenswert an?
Antwort zu 3:
Planungen der 1990er Jahren sahen eine Verlängerung der U-Bahn vom Lehrter Bahnhof
(Hauptbahnhof) zum U-Bahnhof Turmstraße und eine Fortführung der Planung über den
Verknüpfungsbahnhof Jungfernheide zum Flughafen Tegel vor. Bereits Anfang der 2000er
Jahre wurde die Schwerpunktsetzung auf den Abschnitt zwischen Alexanderplatz und
Hauptbahnhof gelegt. Eine weitere Verlängerung über den Hauptbahnhof hinaus ist nur
als langfristige Planungsoption offen gehalten.
Die Verlängerung der U5 wurde bereits im ersten Stadtentwicklungsplan Verkehr (2003)
gestrichen und durch eine Straßenbahnplanung ersetzt. Erstmals wurde eine
Investitionsstrategie entwickelt und der Finanzrahmen des verfügbaren Finanzvolumens
unter Berücksichtigung aller EU- und Bundesmittel abgeschätzt. Aufgrund der
Lösungsstrategie der „zielorientierten Mittelzuweisung“ bekam die erheblich
kostengünstigere und schneller zu realisierende Straßenbahn höhere Priorität. Um die
Anbindung von Moabit an die Innenstadt im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
kurzfristig umzusetzen und eine nachhaltige Verbesserung schnell zu erreichen, ist die
Straßenbahn im Vergleich zum Neu- oder Ausbau anderer Verkehrsmittel aktuell die beste
Verkehrsmittelwahl.
Die Fläche für eine spätere, sehr langfristige Realisierung einer U-Bahnverlängerung vom
Hauptbahnhof in Richtung Turmstraße wird weiterhin über den Flächennutzungsplan
Berlin freigehalten.
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Frage 4:
Wurden die bereits erbrachten Vorleistungen in eine #Wirtschaftlichkeitsbetrachtung der nunmehr alternativ
geplanten #Straßenbahnverlängerung bis zur Turmstraße einbezogen?
Antwort zu 4:
Für Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen werden stets die Gesamtinvestitionskosten für die
jeweilige Maßnahme bzw. Variante zum Ansatz gebracht und entsprechend berücksichtigt.
Im Rahmen des #Verkehrsmittelvergleichs für den #Planungskorridor Hauptbahnhof –
Turmstraße wurden wirtschaftliche Betrachtungen für alle in Frage kommenden
Verkehrsmittel angestellt.
Frage 5:
Ist damit zu rechnen, dass der Bund für die von ihm erbrachten bzw. finanzierten Vorleistungen zu
entschädigen ist, falls das Land Berlin dauerhaft Abstand von dem ursprünglich geplanten #Lückenschluss im
#U-Bahn-Netz nimmt und wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 5:
Das Land Berlin betrachtet den Weiterbau der U5 als langfristige Option für den
Planungshorizont nach 2030. Im #Flächennutzungsplan Berlin findet sich weiterhin eine
#Freihaltetrasse.

Berlin, den 20.07.2019
In Vertretung
Stefan Tidow
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

U-Bahn: Neue Projekte in Sicht Berlins U-Bahn-Netz soll endlich wieder wachsen aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-projekte-in-sicht-berlins-u-bahn-netz-soll-endlich-wieder-wachsen-32727742

Jörg #Seegers ist sich da ganz sicher. „Wenn wir Autos von der Straße bekommen wollen, brauchen wir mehr #U-Bahnen“, sagte der Chef der künftigen BVG Projekt GmbH am Mittwoch. Er hoffe, dass sein Team, mit dem er die neue #U5 in Mitte fertig baut, danach Aufträge für weitere Tunnel erhält. Natürlich seien Busse und Straßenbahnen ebenfalls wichtig, aber vor allem für die Feinverteilung der Fahrgäste.

Schön kühl ist es hier unten, wenige Meter unter der glühend heißen Rathausstraße. Eigentlich hatten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) Medien eingeladen, um ihnen einen Teil der U5-Verlängerung zu zeigen, der jetzt fertig geworden ist. Doch schon bald geht es auch darum, ob Berlin wie andere Städte das U-Bahn-Netz ausbauen sollte. Ein heikles Thema – denn die Grünen-Basis und der #Fahrgastverband #IGEB fordern, sich erst einmal auf den Ausbau der #Straßenbahn zu konzentrieren.

Unweit vom Alexanderplatz ist für 25 Millionen Euro eine neue viergleisige Anlage entstanden, in der U-Bahnen abgestellt werden und auf den nächsten Einsatz warten können. Der Fachbegriff ist #Kehranlage – was mit „umkehren“ zu tun hat. Aber auch mit „kehren“: „In solchen Anlagen machen wir auch Züge sauber“, sagt BVG-Chefin Sigrid Nikutta.

Zunächst ohne Halt durch den Bahnhof #Museumsinsel?
Bei dem Termin im angenehm temperierten Berliner Untergrund wollen die Leute von der künftigen Projektgesellschaft einige Botschaften loswerden. Etwa diese: „Wir sind im Zeit- und Kostenrahmen geblieben“, sagt Ute Bonde, die Finanz-Geschäftsführerin. Das sei nicht selbstverständlich, pflichtete Jörg Seegers bei – auch deshalb nicht, weil Bauleistungen immer teurer würden.

U-Bahn: Fertig: Umbau und Neubau der Kehranlage Voraussichtlich ab Ende 2020 werden die Züge der U5 aus Hönow bis zum Berliner Hauptbahnhof durchfahren. aus BVG

Voraussichtlich ab Ende 2020 werden die Züge der #U5 aus Hönow bis zum Berliner Hauptbahnhof durchfahren. Für diese #Durchbindung der U5 wurde die alte #Kehranlage im sogenannten „#Alex-Tunnel“ zwischen den U-Bahnhöfen Alexanderplatz und #Rotes Rathaus seit Mai 2016 saniert und umgebaut. Gleichzeitig entstand unter der Bahnsteigebene des neuen U-Bahnhofs Rotes Rathaus eine neue, viergleisige #Aufstellanlage. Diese Arbeiten wurden im April abgeschlossen. Derzeit wird noch die #Sicherheitstechnik verlegt. Verantwortlich für die Arbeiten zeichnet die #Projektgesellschaft U5, die für den Lückenschluss U5 zuständige BVG-Tochter, im Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG).

Bei einem Vor-Ort-Termin informierte sich Dr. Sigrid Nikutta, Vorstandsvorsitzende der BVG, über den Baufortschritt und sagte: „Wieder ist ein Meilenstein beim Lückenschluss U5 erreicht. Hier im Alex-Tunnel treffen Vergangenheit und Zukunft der Berliner U-Bahn eindrucksvoll aufeinander. Ein Vorratsbauwerk, fast ein Jahrhundert alt, dient bald als Bindeglied für die verlängerte U5. Mit der durchgehenden Verbindung von Hönow bis hin zum Hauptbahnhof werden die östlichen Stadtgebiete künftig noch besser angebunden sein – genauso wie Berlins historische Mitte.“

Der Tunnelabschnitt war von 1930 bis 2016 als Aufstell- und Kehranlage für die Züge der heutigen U5 genutzt worden. Das bedeutete für den Umbau zunächst umfangreiche Aufräumarbeiten: 2.300 Tonnen Schotter und 2.500 Tonnen Sandaufschüttung mussten entfernt werden. Danach wurde eine 130 Meter lange und 7,3 Meter breite Rampe in der Mitte des Tunnels eingebaut, über die die Züge zukünftig nach oben in den neuen U-Bahnhof Rotes Rathaus fahren können. Seitlich führen zwei Gleise in die neue Aufstellanlage unter der Bahnsteigebene des U-Bahnhofs.

„Besonders anspruchsvoll ist bei der Sanierung von Altbauten zum Beispiel der Bau einer Öffnung im Tunnel, durch die das notwendige Material ein- und ausgehoben werden kann, weil sich die Statik des Alttunnels sofort verändert, wenn man in den Deckenbelag eingreift“, so Jörg Seegers, technischer Geschäftsführer der Projektgesellschaft U5. „In diesem Fall zeigte sich zudem, dass auf dem Tunnel ein Meter mehr Auflast liegt als in den Plänen verzeichnet. Dies machte noch einmal zusätzliche Verstärkungen untertage notwendig, durch die der Tunnel nun wieder stabilisiert ist.“

In den kommenden Monaten muss auch auf der Oberfläche des Tunnels noch #Auflast reduziert werden. Das heißt, Beton und Asphalt werden abgegraben und durch #Schaumglasschotter ersetzt. Diese Maßnahme wird bereits im September dieses Jahres beginnen. Erst dann ist der Tunnel fit für die Durchfahrt der U5.

„Wir freuen uns, dass wir trotz der zusätzlichen Komplikationen mit einem Budget von 25 Millionen noch unter der Kostenschätzung geblieben sind und gehen weiterhin mit großem Elan an die anstehenden Aufgaben an der Oberfläche heran“, sagte Ute Bonde, Geschäftsführerin Finanzen der Projektgesellschaft U5.

In der Sitzung des BVG-Aufsichtsrats vor rund zwei Wochen wurde beschlossen, dass die PRG U5 auch nach Fertigstellung des Lückenschlusses der U5 erhalten bleibt, um mit ihrer großen Fachkompetenz anstehende Sonderbauvorhaben der BVG umzusetzen. Der Name der Gesellschaft wird in „BVG Projekt GmbH“ geändert.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

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U-Bahn: Ungekehrt Mit dem Ende der Osterferien enden auch die Bauarbeiten auf der U5., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=266&download=3082

Mit dem Ende der Osterferien enden auch die #Bauarbeiten auf der #U5. Ab Montag, den 9. April 2018, fahren die Züge wieder auf der gesamten Strecke zwischen #Alexanderplatz und #Hönow. Und doch ist nicht alles beim Alten. Denn weil die sogenannte #Kehranlage hinter dem U-Bahnhof Alexanderplatz für die Vorbereitung zum U5-Lückenschluss nun komplett außer Betrieb ge-nommen werden muss, ändert sich die #Abfahrtssituation.
Bisher war es bei der U5 am Endbahnhof Alexanderplatz so: Auf Bahnsteig 1 kommen die Züge an, von Bahnsteig 2 fahren sie ab. Weil die Züge jetzt aber nicht mehr hinter dem Bahnhof „kehren“ können, wurde vor dem Bahnhof ei-gens ein #Weichenkreuz eingebaut. Dadurch kann der tagsüber geltende, dich-te Takt auf der U5 trotz fehlender Kehranlage eingehalten werden. Die Züge kommen dann #abwechselnd auf Bahnsteig 1 und Bahnsteig 2 an und fahren jeweils von dort auch wieder ab. Die Änderung gilt bis zur Durchbindung der U5 zum Hauptbahnhof. Im Nachtverkehr, außerhalb des dichten Takts, kom-men die Züge der U5 grundsätzlich auf Bahnsteig 2 an und fahren dort auch wieder ab.
Damit bei den Bahnsteigwechseln an Berlins wichtigstem Umsteigeknoten niemand auf der Strecke bleibt, hat die BVG die Fahrgastinformation aufge-rüstet. Im Zwischengeschoss und am Übergang von der Straßenbahn Halte-stelle U Alexanderplatz zur U-Bahn wurden zusätzliche Anzeiger montiert. Bei den schon vorhandenen Vorweganzeigern zur U5 wird der Anzeigetext um die Information zum Abfahrtsgleis (Gleis 1 oder 2) erweitert.
Klebefolien auf dem Fußboden und zusätzliche große Hinweistafel über den Abfahrtsanzeigern auf den beiden Bahnsteigen der U5 helfen, den richtigen Bahnsteig zu finden. In der ersten Woche nach der Umstellung, vom 9. bis zum 14. April, ist außerdem zusätzliches Personal vor Ort und hilft bei der Orientierung.
Auch die Fahrtreppen werden an die neue Situation angepasst. So rollt auf beiden Bahnsteigen künftig jeweils eine Treppe zum Zwischengeschoss auf-wärts, eine Treppe abwärts. Die Fahrtreppe am Übergang zur Straßenbahn-haltestelle läuft ab 9. April nur noch aufwärts statt bisher abwärts.

Straßenbahn: Planung für Tram vom Alex zum Potsdamer Platz ausgeschrieben Die Tramstrecke vom Alex zum Potsdamer Platz ist eines der umstrittensten Verkehrsprojekte Berlins. aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehr-in-berlin-planung-fuer-tram-vom-alex-zum-potsdamer-platz-ausgeschrieben/20806510.html

Für eines der umstrittensten #Verkehrsprojekte der Stadt hat die BVG jetzt die #Planungsleistungen ausgeschrieben: Für den Bau der #Straßenbahn-Strecke vom #Alexanderplatz zum #Potsdamer Platz, die später bis zum Rathaus Steglitz führen soll. Sie gehört zu den Vorhaben des rot-rot-grünen Senats, der das Netz „massiv“ ausbauen will. Angaben zu Terminen und Kosten gibt es noch nicht. Vorgesehen ist ein Baustart in dieser Legislaturperiode, die 2021 endet.
Die nach jahrelangen Planungen vorliegende Vorzugstrasse sieht vor, die Gleise ab dem Knotenpunkt Rathausstraße/Gontardstraße über die Rathausstraße, die Spandauer Straße, den Molkenmarkt, den Mühlendamm, die Gertraudenstraße, den Spittelmarkt und den Leipziger zum Potsdamer Platz zu führen. Die vorläufige Endstelle soll als zweigleisige #Kehranlage – ohne #Wendeschleife – östlich der #Ben-Gurion-Straße entstehen. Die rund 3,5 Kilometer lange Strecke sei – soweit räumlich möglich – als „besonderer , begrünter #Bahnkörper“ auszuführen, heißt es in der Ausschreibung.

Gleise liegen schon – doch sie dürfen nicht genutzt werden

Dafür reicht auf der Rathausstraße sowie im westlichen Bereich der Leipziger Straße zwischen Charlottenstraße und Leipziger Platz die Fläche nicht. Zumindest dort müssen sich Autos und Bahnen die Fahrbahn teilen. Wie das aussehen kann, lässt sich schon sehen: Auf 530 Meter liegen zwischen Mauerstraße und Leipziger Platz bereits Gleise.

Der damalige Verkehrssenator Peter Strieder (SPD) hatte sie 2000 für 1,85 Millionen Euro legen lassen – ohne dass es dafür die rechtlichen Voraussetzungen gab. Der Rechnungshof hat den „rechtswidrigen und unwirtschaftlichen Einbau“ in seinem Jahresbericht 2013 beanstandet. Nach derzeitigem Stand müssen die Schienen beim Bau der gesamten Strecke ersetzt werden, ohne dass sie je eine Straßenbahn …

U-Bahn: Neue Direktroute U3 soll bis Friedrichshain verlängert werden – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/neue-direktroute-u3-soll-bis-friedrichshain-verlaengert-werden-28986470?dmcid=nl_20171202_28986470

Jahrelang hat sich das Berliner U-Bahn-Netz nicht verändert. Doch das könnte sich in den kommenden Monaten ändern. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen eine neue Verbindung schaffen, von der viele Fahrgäste profitieren werden.

Künftig soll die Linie #U3 nach #Krumme Lanke schon an der #Warschauer Straße beginnen. Damit kämen Studenten aus Friedrichshain und Kreuzberg ohne Umsteigen zur Freien Universität (FU) in Dahlem. Im Frühjahr 2018 soll die Änderung in Kraft treten – wenn alles klappt.
Schon früher fuhr die U3 nach Kreuzberg und Friedrichshain

BVG-Sprecherin Petra Reetz bestätigte die Pläne. „Unsere #Verkehrsplaner haben diesen Vorschlag erarbeitet. Durch die Verlängerung der U3 würde eine neue Ost-West-Verbindung von hohem Reiz entstehen.“

Neu wäre diese Linienführung nicht. Schon in den 1950er-Jahren fuhr die Berliner U-Bahn von Kreuzberg und Friedrichshain direkt nach Krumme Lanke – erst vom Kottbusser Tor, ab 1957 von der Warschauer Straße. Als die innerstädtische Grenze 1961 geschlossen wurde, war damit Schluss. Nach dem Mauerbau wurde die östliche Endstation zum Gleisdreieck, später dann zum Wittenbergplatz verlegt. Seit 2004 verkehrt die U3 zwischen Nollendorfplatz und Krumme Lanke.
Die Verlängerung würde nicht nur vielen Fahrgästen gefallen, sondern auch ein betriebliches Problem lösen. „Derzeit ist der Fahrzeugeinsatz bei der U3 ineffizient, weil praktisch permanent zwei Züge in der #Kehranlage östlich vom Bahnhof Nollendorfplatz herumstehen oder rangieren“, sagte ein Insider. Die „Durchbindung“ der U3 würde dazu führen, dass die Wagen …

U-Bahn: Kein Zurück für die U5 am Alexanderplatz. Umbau der Kehranlage beginnt aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=180&download=1998

Noch heißt es bei der Einfahrt der #U5 in den U-Bahnhof #Alexanderplatz: „Endstation.
Bitte alle aussteigen!“ Ab 2020 können die Fahrgäste dann ohne Umstieg
zwischen Hönow und Hauptbahnhof durchfahren.
Am kommenden Montag, den 9. Mai 2016, beginnt unter dem Alexanderplatz
ein weiterer wichtiger Schritt für diesen #Lückenschluss zwischen U5 und #U55:
Der Umbau der #Kehranlage, in welche die Züge einfahren, um vom Ankunftsauf
das Abfahrtsgleis zu wechseln. Er ist Voraussetzung für die spätere
„Durchbindung“ der U5 zum neuen U-Bahnhof Berliner Rathaus.
Obwohl der Umbau der Kehranlage selbst mehrere Jahre dauern wird, müssen
die Fahrgäste nur für wenige Wochen mit Einschränkungen rechnen. Mit
Betriebsbeginn am Freitag, den 27. Mai 2016, fahren die U-Bahnen der U5
wieder wie gewohnt. Von den weiteren Arbeiten in der Kehranlage werden die
Fahrgäste dank der weitsichtigen Planung der BVG und der umsichtigen Baudurchführung
durch die PRG U5 zunächst nichts mehr mitbekommen.
Auch baut die BVG schon jetzt zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und
Schillingstraße ein #Weichenkreuz ein. Es wird für den Betrieb der U5 in einer
späteren Bauphase benötigt. Durch diese Bündelung der Arbeiten verhindert
die BVG eine erneute mehrwöchige Vollsperrung in den kommenden Jahren.
Auch damals schon vorausschauend
Vorausschauend waren auch schon die Planer der ursprünglichen Kehranlage
in den 1920ern. Sie legten den Tunnel in dem Bereich „hinter“ der heutigen U5
am Alexanderplatz so an, dass bei einer späteren Verlängerung der Strecke
die Gleise auf zwei übereinander liegenden Ebenen geführt werden können.
Und so wird es fast ein Jahrhundert später dann auch sein: Die Kehranlage
wird ab 2018 unter den Bahnhof Berliner Rathaus verlegt. Eine Ebene darüber
halten später die Züge der U5.
Noch ist die Kehranlage im wahrsten Sinne des Wortes auf Sand gebaut –
und zwar auf rund drei Metern. Alle Einbauten wie Gleise, Stromversorgung
und Zugsicherungstechnik liegen auf dieser Aufschüttung. Sie werden nun
Pressemitteilung
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ausgebaut, der Sand abgetragen, Sohle, Wände und Decke saniert und
schließlich eine neue Rampe eingebaut. Hierfür muss die Kehranlage um ca.
120 Meter verkürzt und näher an den Bahnhof Alexanderplatz gelegt werden.
Für die Anpassung der Zugsicherungstechnik und die Abtrennung des Baubereichs
ist die nicht ganz dreiwöchige Sperrung der Kehranlage unumgänglich.
Busse bringen Fahrgäste ans Ziel. BVG empfiehlt dennoch Umfahrung
Zwischen Alexanderplatz und Strausberger Platz richtet die BVG für die Zeit
vom 9. bis einschließlich 26. Mai 2016 einen Ersatzverkehr mit barrierefreien
Bussen ein. Diese fahren als Ringlinie vom U-Bahnhof Strausberger Platz
über die Bahnhöfe Schillingstraße, Alexanderplatz, Jannowitzbrücke und zurück
zum Strausberger Platz. Zwischen den Bahnhöfen Frankfurter Allee und
Frankfurter Tor sowie zwischen Frankfurter Tor und Strausberger Platz fahren
die Züge der U5 im Pendelverkehr. Die Unterteilung in zwei Abschnitte ermöglicht
dabei einen 10- statt eines 20-Minuten-Takts. Die BVG empfiehlt dennoch,
soweit möglich den Bereich zwischen Alexanderplatz und Frankfurter
Allee mit der S-Bahn zu umfahren. Fahrgäste sollten jedoch beachten, dass
über das Pfingstwochenende auf den Linien S5 und S75 Ersatzverkehr zwischen
den Bahnhöfen Mahlsdorf/Wartenberg und Lichtenberg besteht.
Eine zusätzliche Einschränkung bedeutet die Rennveranstaltung der Formula
E. Aufgrund der Sperrung der Karl-Marx-Allee kann die Ringbuslinie in der Zeit
von Freitag, den 20. Mai, ca. 9 Uhr bis Samstag, den 21. Mai 2016, ca. 21 Uhr
nicht fahren. In dieser Zeit erreichen Fahrgäste vom Strausberger Platz aus
jeweils mit Shuttlebussen sowie der Linie 142 entweder den Ostbahnhof oder
den Platz der Vereinten Nationen. Vom Ostbahnhof geht es dann mit der SBahn,
vom Platz der Vereinten Nationen mit der Straßenbahn weiter zum Alexanderplatz.
Auch an diesen beiden Tagen empfiehlt die BVG in diesem Bereich:
S-Bahn fahren!