Regionalverkehr: Probleme nach Übernahme, Odeg verspricht mehr Pünktlichkeit und Dreier-Takt auf der RE1, aus rbb24.de

02.02.2023

https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/beitraege/2023/02/deutschebahn-odeg-regionalexpress1-frankfurt-verspaetung.html

Groß waren die Versprechen der #Odeg für die Übernahme der Strecke #RE1. Nach gut anderthalb Monaten mit zahlreichen #Ausfällen und #Verspätungen sind jedoch nur wenige #Fahrgäste überzeugt. Jetzt wird Besserung in Aussicht gestellt.

Der frühe Morgen am Bahnhof in #Fürstenwalde (Oder-Spree) ist regnerisch und kalt. Wie oft in den vergangenen Wochen, müssen die #Pendler am Steig länger ausharren, denn der Zug hat #Verspätung. Eine, die jeden Tag mit der Bahn zur Arbeit fährt, ist Wiebke Pruß. Sie ist mal wieder wenig begeistert. „Ich könnte jetzt gerade schon wieder ausrasten. Drei Mal in der Stunde soll er fahren, der um halb fällt ständig aus. Und man steht hier jedes Mal wie ein Affe, und heute schon wieder.“

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Mobilität: Entwicklung beim Sonderfahrdienst nach Betreiberwechsel, aus Senat

02.02.2023

Vorbemerkung der Abgeordneten: Seit dem 1. Oktober 2021 gibt es mit dem Unternehmen ViaVan GmbH einen neuen Betreiber für den Sonderfahrdienst für Menschen mit Behinderungen. Der Betreiber plante, den Fahrdienst im Dialog mit den Fahrgästen weiter zu verbessern.

  1. Wie haben sich die Nutzer:innenzahlen seit dem Betreiberwechsel entwickelt? Bitte die aktuellen Zahlen darstellen nach Alter, Geschlecht, Ermäßigungseinstufung.

Zu 1.: Der nachfolgenden Aufstellung können die Nutzer:innenzahlen der Jahre 2019 bis 2022 entnommen werden. Der Senat von Berlin weist darauf hin, dass es in den Jahren 2020 und 2021 pandemiebedingt Phasen der Kontaktbeschränkungen gab, in denen auch die Nutzer:innen des Sonderfahrdienstes ihr Kontaktverhalten anpassten und das Fahrgastaufkommen auf bis zu einem Drittel der Auslastung vor der Pandemie sank.

Lebensalter2019202020212022
unter 20797076102
bis     40591478482542
bis     601.2991.0511.0701.179
bis     802.0691.5751.6371.588
über 802.0821.3681.3081.118
  Geschlecht  2019  2020  2021  2022
weiblich3.3322.4632.4732.455
männlich2.7882.0792.1002.074
unbekannt/ divers0000
  Eigenbeteiligung  2019  2020  2021  2022
Vollzahler4.2173.0793.1323.006
SozhilfeempfängerInnen    
(ermäßigte Zuzahlung)1.1479719701.024
HeimbewohnerInnen mit    
Barbetrag-  Zuzahlungs-    
befreit756492471499
  • Wie haben sich die Nutzer:innenzahlen im Jahr 2022 im Vergleich zu den Vorjahren verändert?

Zu 2.: Der nachfolgenden Aufstellung können die Entwicklung der Nutzer:innenzahlen zum bisherigen Betreiber WBT und zum aktuellen Betreiber Via Mobility DE GmbH entnommen werden.

Gegenüberstellung der letzten 15 Monate WBT / VIA NutzerInnenzahlen nach Geschlecht

0  

unbekannt/divers       0

männlich weiblich

2.314

2.254

2.703

2.608

0                       500                   1.000                  1.500                  2.000                  2.500                  3.000

Quelle: Senatsverwlatung für Integration, Arbeit und Soziales

VIA            WBT

  • Wie hat sich das Nutzer:innenverhalten bei der Buchung seit Einführung der APP verändert? Bitte darstellen, über welche Kanäle die Buchungen getätigt werden.

Zu 3.: Der Anteil der Buchungen über die App ist nach Aussage der Via Mobility DE GmbH seit deren Einführung von 2 % auf 15 % gestiegen. Der Buchungsanteil über das Internetportal liegt konstant bei 4-5 %. Der Anteil der telefonischen Buchungen ist von 93 % auf 81 % gesunken

  • Wie hat sich die Zahl der Fahrten in den letzten 5 Jahren entwickelt? Bitte nach Monaten darstellen.

Zu 4.: Der nachfolgenden Aufstellung kann die Entwicklung der Anzahl der Fahrten der Jahre 2018 bis 2022 entnommen werden.

MonatFahrten 2018Fahrten 2019Fahrten 2020Fahrten 2021Fahrten 2022
Januar11.5889.9369.6443.3656.054
Februar10.4389.7269.6173.4875.927
März12.47911.1645.4284.7637.065
April12.63010.5801.9524.8787.676
Mai12.72310.9773.8475.4718.065
Juni12.41510.0075.45761038.232
Juli11.8809.6997.0606.2027.920
August11.54510.1757.4336.0438.120
September12.1769.8137.5835.3198.216
Oktober12.34910.2926.8107.1617.831
November12.23010.35242237.4318.149
Dezember12.65410.50845767.3227.322
Gesamt145.107123.22973.63067.54590.577
  • Wie hoch ist der Anteil von Spontanfahrten am Gesamtfahrtaufkommen?

Zu   5.:   Die   Via   Mobility   DE  GmbH   beziffert   den   Anteil   der   Spontanfahrten   am Gesamtfahrtaufkommen für das vierte Quartal 2022 auf 9,7 %.

  • Sind Treppenhilfen auch bei Spontanfahrten möglich?

Zu  6.:  Die  Via  Mobility  DE GmbH  bestätigt,  dass Fahrten  mit  Treppenhilfen  auch  bei Spontanfahrten möglich sind.

  • Gibt es Veränderungen im Nutzer:innenverhalten im Jahr 2022 zum Jahr 2021? Bitte hier insbesondere aufzeigen, ob sich Veränderungen bei den Eigenbeteiligungen abgezeichnet haben bzw. ob insbesondere die Nachfrage von Menschen mit Ermäßigungen nach Fahrten mit dem Sonderfahrdienst nachgelassen haben.

Zu 7.: Der nachfolgenden Aufstellung, getrennt nach bisherigem und aktuellem Betreiber, kann eine Veränderung im Nutzer:innenverhalten in den verschiedenen Altersgruppen entnommen werden. Eine verstärkte Nachfrage wird in dem Lebensabschnitt 40 bis 60 Jahre und eine nachlassende Nachfrage in dem Lebensabschnitt ab 60 bis über 80 Jahre erkennbar.

Quelle: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

Der nachfolgenden Aufstellung, getrennt nach bisherigem und aktuellem Betreiber, kann entnommen werden, dass die Inanspruchnahme der Nutzer:innen ohne Ermäßigung der Eigenbeteiligung wenig Veränderung erfahren hat. Bei den Nutzer:nnen mit ermäßigter Eigenbeteiligung (Soz) oder ohne Eigenbeteiligung (Heim) ist eine stärkere Inanspruchnahme erkennbar.

Quelle: Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

  • Wann ist die nächste Nutzer:innenbefragung geplant?

Zu 8.: Im Rahmen des von der federführend zuständigen Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz durchgeführten Runden Tischs am 12. Dezember 2022 zur Vorbereitung des Gesamtkonzepts zur Mobilitätssicherung von Menschen mit Behinderungen wurde durch alle Teilnehmer:innen die Notwendigkeit der Erlangung einer belastbaren Datengrundlage zur Sicherung einer gleichwertigen Mobilität für Menschen mit Behinderungen betont. Der Personenkreis der zu Befragenden geht dabei weit über den Kreis der Nutzer:nnen des Sonderfahrdienstes hinaus, da auch die Erfahrungen der Nicht- Nutzer:nnen mit einbezogen werden sollen.

Eine zeitliche Festlegung zur Durchführung der geplanten Befragung wurde im Rahmen des ersten Termins noch nicht getroffen.

Ziel der Regierungspolitik ist es Zugangshindernisse und -barrieren zu beseitigen, um Menschen mit Behinderungen einen gleichberechtigten Zugang  zum öffentlichen Personennahverkehr, dem Bahn- und Fernverkehr und sonstigen Transportmitteln zu gewährleisten, um eine möglichst uneingeschränkte Mobilität zu erreichen und den Sonderfahrdienst als ergänzendes Angebot zur Verfügung zu stellen. Selbstbestimmt mobil zu sein wird weiterhin als d ie Voraussetzung für die Wahrnehmung von Partizipation und gesellschaftlicher Teilhabe betrachtet.

  • Wie hat sich die Pünktlichkeit der Fahrten seit dem Betreiberwechsel entwickelt?

Zu 9.: Nach Aussage der Via  Mobility DE GmbH liegt die durchschnittliche Pünktlichkeitsquote seit dem Betreiberwechsel bei 90 %. Für den Verlauf des Monats Januar 2023 (Stand 23.01.2023) wurde die Pünktlichkeitsquote mit 92 % angegeben.

  1. Wie hat sich die Zahl der Beschwerden seit Betreiberwechsel bei der Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderungen  entwickelt?

Zu 10.: Im Zeitraum vor dem Betreiberwechsel, vom 01. Juni 2020 bis zum 30.09.2021, erreichten die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen  6 Beschwerden. Im Zeitraum nach dem Betreiberwechsel, vom 01.10.2021 bis 31.12.2022 gingen 12 Beschwerden ein. Beschwerden zum Sonderfahrdienst wurden auch in den Sitzungen des Fahrgastbeirates eingebracht. Hier ist eine klare Abgrenzung zu bereits über die direkte Anfrage bei der Landesbeauftragten erfasste Beschwerden jedoch nicht möglich

Beschwerden zur Fahrtanmeldung, der Fahrtdurchführung und dem Fahrpersonal werden durch die Nutzer:innen zusätzlich auch an den Regiebetreiber gerichtet und von diesem beantwortet.

Im monatlichen Austauschformat berichtet die Via Mobility DE GmbH der zuständigen Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales als Vertragspartner zur Beschwerdesituation und den sich daraus ableitenden Maßnahmen.

Beschwerden zum Feststellungsverfahren, zur Abrechnung der Eigenbeteiligung und allgemeine Fragen zum Sonderfahrdienst reichen die Nutzer:innen weiterhin auch beim Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGeSo) ein.

Das LAGeSo steht zu diesen Themenkomplexen im engen Austausch mit der für das Thema Mobilität behinderter Menschen zuständigen Fachabteilung in der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales.

  1. Wie hat sich die Zahl der Transportfahrzeuge entwickelt?

Zu 11.: Nach Auskunft der Via Mobility DE GmbH werden zusammen mit den Subunternehmer:innen insgesamt 54 Fahrzeugen eingesetzt. Eine Ausweitung der Flottengröße wird durch den Betreiber derzeit als nicht notwendig angesehen. Durch die nach eigener Aussage ständige Verbesserung des Services und die erfolgte Optimierung der Technologie, ist die Via Mobility DE GmbH in der Lage, mit den vorhandenen Fahrzeugen deutlich mehr Fahrgäste zu bedienen, als vor einem Jahr.

  1. Wie hat sich die Zahl der Fahrer:innen und Begleitpersonen seit dem Betreiberwechsel entwickelt?

Zu 12.: Nach Mitteilung der Via Mobility DE GmbH ist seit der Übernahme die Anzahl der Fahrer:innen weitestgehend konstant geblieben.

  1. Betreibt die VIA Mobility alle Fahrzeuge in Eigenregie oder werden Subunternehmer beauftragt? Falls Subunternehmer beauftragt werden:
  2. Welche Fahrdienstleister wurden als Subunternehmer seit der Übernahme durch Via Mobility weiterbeschäftigt?
  3. Wie haben sich die Konditionen für die Subunternehmer seit dem entwickelt?

Zu 13.: Nach Aussage der Via Mobility DE GmbH werden 3 Subunternehmer:innen beauftragt.

Zu 13a: Die Via Mobility DE GmbH beschäftigt folgende Fahrdienstleister:innen als Subunternehmer:innen:

Jung und Gutjahr GmbH & Co. KG Taxiunternehmen Uwe Schütz

Behinderten- und Schülertransporte Else Mack oHG

Zu 13b: Laut Aussage der Via Mobility DEGmbH entspricht die Vergütung des Fahrpersonals der Subunternehmer:innen der Vergütung der Mitarbeiter:nnen der Via Mobility DE GmbH. Unter Einhaltung der Geheimhaltungsverpflichtung können keine weitere Details zu Verträgen oder vereinbarten Konditionen offengelegt werden

  1. Wie stellt sich die durchschnittliche Auslastung der Fahrzeuge derzeit dar?

Zu 14.: Die Via Mobility DE GmbH verfolgt lt. eigener Aussage bei Ihrer Angebotsplanung das Ziel, eine flexible Anpassung des Angebots an die Nachfrage der Nutzer:innen zu gewährleisten. Die Auslastung variiert, ist abhängig von Faktoren wie den Wochentagen und Uhrzeiten. Die Erfahrungen des Betreibers haben gezeigt, dass die maximale Auslastung in der Regel am Freitag und Samstag erreicht wird. Die Via Mobility DE GmbH berücksichtigt diese Erkenntnisse bei der Planung des Angebots, um eine optimale Betreuung der Nutzer:nnen sicherzustellen.

  1. Wie sieht die derzeitige Lohnstruktur bei den Fahrer:innen und Begleitpersonen aus? Bitte Stundenlohn darstellen und Zuschläge.

Zu 15.: Laut Aussage der Via Mobility DE GmbH beträgt der Stundenlohn der Fahrer:innen und des Begleitpersonals aktuell 14.81 € zzgl. der gesetzlichen und tariflichen Zuschläge.

  1. Wie hat der Betreiber Via Mobility auf die gestiegenen Energiekosten reagiert?

Zu 16.: Im Juni 2021 wurde der Vertrag über die Erbringung von Regie- und Beförderungsleistungen zur Durchführung des Sonderfahrdienstes für Menschen mit Behinderungen im Land Berlin zwischen dem Land Berlin, vertreten durch die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales (SenIAS) und der Via Mobility DE GmbH geschlossen.

Die Leistungsbeschreibung sieht vor, dass zwölf Monate nach Vertragsschluss die Vertragspartner auf Antrag des Auftragsnehmers eine Entgeltanpassung vereinbaren können, wenn es in den kostenrelevanten Bereichen zu nicht absehbaren Entwicklungen gekommen ist.

Unter Berücksichtigung der unvorhergesehenen Kostensteigerungen, auch durch die gestiegenen Energiekosten, erfolgte zum 01. Oktober 2022 eine Anpassung des Entgelts für die Leistungen der Via Mobility DE GmbH.

  1. Wie weit ist die geplante Integration von Fahrten als Inklusionstaxi durch Fahrzeuge des Sonderfahrdienstes?

Zu 17.: Im „ Vertrag über die Durchführung der Regie- und Beförderungsleistungen im besonderen Fahrdienst  für Menschen mit  Behinderung  (Sonderfahrdienst)“  ist in §  3  (4)

geregelt, dass in der jährlichen Beförderungsleistung von mindestens 120.000 Fahrten Beförderungen im Rahmen von Einbindungsfahrten und Fahrten mit sogenannten Teletaxen enthalten sind.

Die „ Leistungsbeschreibung zur Durchführung der Regie- und Beförderungsleistungen im besonderen Fahrdienst für Menschen mit Behinderung“ als Bestandteil des Vertrages beschreibt die Teletaxen wie folgt:

Teletaxen sind reguläre Taxen im Sinne von § 47 Personenbeförderungsgesetz. Nach SFD- VO sind sie Teil des besonderen Fahrdienstes (vgl. § 6 Abs. 1 Nr. 3, Abs. 2 sowie Abs. 4 SFD- VO). Diese werden durch den Betreiber des besonderen Fahrdienstes im Rahmen der Erbringung der Regieleistungen disponiert.

Bei Bedarf, insbesondere zur Durchführung von Spontanfahrten und zur Beförderung von Personen, die nicht auf einfach oder doppelt besetzte Telebusse angewiesen sind, werden die Teletaxen vom Auftragsnehmer, der Via Mobility DE GmbH, in Übereinstimmung mit § 7 und § 8 Abs. 1 Satz 7 sowie § 6 Abs. 2, 3 und 4 (Personenkreis) der derzeit gültigen SFD-VO disponiert und die tarifüblichen Fahrtkosten entsprechend der jeweils gültigen „ Verordnung über Beförderungsentgelte im Taxenverkehr“ von ihm verauslagt und im Rahmen der monatlichen Abrechnung vom LAGeSo erstattet.

Um alle Fahrtenwünsche im Sinne der Nutzer:innen umzusetzen und den vertraglichen Regelungen entsprechend, bemüht sich der Betreiber des Sonderfahrdienstes im Rahmen der Möglichkeiten Teletaxen in der Buchung mit zu disponieren. Da die Anzahl der auf dem Berliner Taximarkt vorhandenen  Inklusionstaxen, gemessen an der Anzahl der mobilitätseingeschränkten Personen, noch nicht den tatsächlichen Bedarfen entspricht und die Taxiunternehmer:innen bei Buchungsanfragen oft keinen Überblick über die kurzfristig zur Verfügung stehenden Inklusionstaxen haben, können diese häufig bei der Buchung nicht angeboten werden.

Das mit Beginn des Förderprojektes zur Einführung der Inklusionstaxen im Land Berlin im Februar 2018 gesetzte Ziel, insgesamt bis zu 250 Inklusionstaxis zu fördern konnte bis zum Auslaufen der Förderrichtlinie zum 31.12.2021 nicht erreicht werden. Zwischen 2019 und 2021 wurden im damals für die Förderung zuständigen LAGeSo 114 Anträge gestellt, davon 62 bewilligt, 25 abgelehnt und 27 zurückgenommen.

Die Richtlinien der Regierungspolitik sehen vor, dass die Förderung von Inklusionstaxen auch in der neuen Legislaturperiode beibehalten werden soll. Die Förderung von Neuanschaffungen eines rein batterieelektrischen, bereits als Inklusionstaxi nutzbaren PKW, aber auch unabdingbare Um- und Einbauten bei bereits von Taxiunternehmen rein batterieelektrisch betriebenen Taxen zum E-Inklusionstaxi erfolgt seit Dezember 2022 mit dem in der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe angesiedelten Förderprogramm „ Wirtschaftsnahe Elektromobilität“ (WELMO ).

Es kann davon ausgegangen werden, dass mit steigender Anzahl an Inklusionstaxen auf dem Berliner Taximarkt auch der Anteil der Vermittlungen durch die Via Mobility DE GmbH wachsen wird.

Berlin, den 27. Januar 2023 In Vertretung

Wenke C h r i s t o p h

Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales

www.berlin.de

Schiffsverkehr: Unfälle auf den Wasserstraßen des Landes Berlin, aus Senat

02.02.2023

Vorbemerkung :

Die #Wasserschutzpolizei (#WSP) erfasst #Unfälle auf #Wasserstraßen im Polizeilichen Landes- system zur Information, Kommunikation und Sachbearbeitung unter dem Begriff „ Meldung #Schiffsunfall“ . Die #Detailtiefe dieser Vorgänge ist nicht vergleichbar mit den Verkehrsun- fallerfassungen. Hauptunfallursachen für Schiffsunfälle sind #nautische Fehler, die unzu- reichende Fähigkeiten zum Steuern eines Bootes und fehlende Rechtskenntnisse der #Verkehrsregeln auf #Wasserstraßen beinhalten.

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Straßenverkehr: Wie ist der Stand der Planungen für den Ausbau der Kastanienallee in Rosenthal?, aus Senat

02.02.2023

Frage 1:

Wie ist nach Kenntnis des Senats der #Planungsstand des zweiten Bauabschnittes der #Kastanienallee im Ortsteil Rosenthal?

a.            Wann wurde der erste #Bauabschnitt der Kastanienallee fertiggestellt?  b.     Wie lange haben die #Bauarbeiten des ersten Bauabschnittes gedauert?

  • Wann wurde bzw. wird das #Planfeststellungsverfahren bezüglich des zweiten Bauabschnittes der Kastanienallee förmlich eröffnet?
  • Wann soll das Planfeststellungsverfahren für den zweiten Bauabschnitt planmäßig abgeschlossen werden?
  • Welche #HOAI-Leistungsphasen sind bereits abgeschlossen, welche sind begonnen und welche sollen wann begonnen werden?
  • Für wann ist der #Baubeginn des zweiten Bauabschnittes geplant?
  • Mit welcher #Bauzeit rechnet der Senat für den zweiten Bauabschnitt?
  • Mit welchen #Kosten kalkuliert der Senat für die Umbaumaßnahmen und aus welchen #Haushaltstiteln werden diese finanziert
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Luftfahrt: Zahl der Fluggäste im Jahr 2022 mehr als verdoppelt, aus Statistisches Bundesamt

01.02.2023

https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/02/PD23_043_464.html

WIESBADEN – Im Jahr 2022 sind mehr als doppelt so viele Menschen von den 23 größten deutschen #Verkehrsflughäfen gestartet oder gelandet als im Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (#Destatis) mitteilt, zählten die #Flughäfen rund 155,2 Millionen Passagierinnen und Passagiere. Das entsprach einem Zuwachs von 111,0 % gegenüber dem stärker von der Corona-Pandemie geprägten Jahr 2021. Vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als die Hauptverkehrsflughäfen mit 226,7 Millionen Fluggästen ein Allzeithoch verzeichnen konnten, war das #Passagieraufkommen mit 31,5 % weniger Fluggästen aber noch weit entfernt. 

Innerdeutscher Luftverkehr deutlich unter Vorkrisenniveau

Nach dem Ende der pandemiebedingten Reisebeschränkungen entwickelten sich der Verkehr mit dem Ausland und der innerdeutsche Verkehr im Jahr 2022 unterschiedlich: Der innerdeutsche Verkehr nahm mit +98,0 % gegenüber dem Vorjahr nur unterdurchschnittlich zu. Der Verkehr mit dem Ausland verzeichnete dagegen einen Zuwachs von 111,9 %. Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 war der innerdeutsche #Luftverkehr damit immer noch um 59,5 % geringer und erreichte lediglich gut zwei Fünftel des Vorkrisenniveaus. Der Luftverkehr mit dem Ausland lag dagegen nur um 28,3 % unter dem Wert des Jahres 2019. 

#Luftfracht mit Rückgang nach Rekordjahr 2021

An den deutschen Hauptverkehrsflughäfen wurden 2022 mit 4,9 Millionen Tonnen zwar 6,7 % weniger #Fracht transportiert als im Jahr 2021 (5,3 Millionen Tonnen). Dennoch bedeutete dies einen Zuwachs um 5,2 % gegenüber dem Jahr 2019 (4,7 Millionen Tonnen).

Methodischer Hinweis:

Bei den betrachteten Fluggastzahlen werden im Auslandsverkehr ein- und aussteigende Fluggäste betrachtet. Im Inlandsverkehr werden ausschließlich abfliegende Fluggäste berücksichtigt, um Doppelzählungen zu vermeiden. Der Transitverkehr ist nicht enthalten. Nach dem gleichen Prinzip sind auch die Daten des Fracht- und Postverkehrs aufbereitet.

Die Statistik erfasst den Luftverkehr an den Hauptverkehrsflughäfen mit mehr als 150 000 Fluggästen im Jahr. Die Daten sind nicht um Kalendereffekte bereinigt.

Weitere Informationen:

Weitere Ergebnisse bieten die Datenbank GENESIS-Online (Tabellen 46421) sowie die Themenseite „Transport und Verkehr“. Monatliche Fluggastzahlen an den deutschen Hauptverkehrsflughäfen sowie im Verkehr mit China und den Vereinigten Staaten bietet auch die Corona-Sonderseite im Internetangebot des Statistischen Bundesamtes.

Straßenbahn: „Planungsmurks“ am Ostkreuz: Neue Tramstrecke kommt nun noch später, Ein Straßenbahnprojekt als neuer BER?, aus Berliner Morgenpost

01.02.2023

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/verkehr-planungsmurks-am-ostkreuz-neue-tramstrecke-kommt-nun-noch-spaeter-li.312736

Es geht es um 1,2 Kilometer #Neubaustrecke in Friedrichshain und Lichtenberg. Auf den ersten Blick ist das nicht viel. Doch das Vorhaben, das #Ostkreuz ans #Straßenbahnnetz anzuschließen, erweist sich als schwieriger als erwartet. Die  #Planfeststellungsunterlagen müssen erneut öffentlich ausgelegt werden, jetzt schon zum dritten Mal. Nun wurde bekannt, dass auch anderen Tramprojekten  Verzögerungen drohen – oder sogar das Ende. Die SPD spricht von „Murks“, die Linke fürchtet einen Kahlschlag bei vorgesehenen #Neubauvorhaben. Eine aktueller Überblick.

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U-Bahn 2810 auf der U6 am Kurt-Schumacher-Platz

U-Bahn 2810 auf der U6 am Kurt-Schumacher-Platz
U-Bahn 2810 auf der U6 am Kurt-Schumacher-Platz

Straßenbahn: Geplanter Straßenbahn-Großbetriebshof in Heinersdorf und weitere Fragen, aus Senat

01.02.2023

Frage 1:
Inwiefern geht die Realisierung des #Straßenbahn-Großbetriebshof für den #Nordost-Raum, vorzugsweise vorgesehen am Standort #Heinersdorf, voran?
Frage 2:
Inwiefern erscheint es inzwischen als wahrscheinlich, dass der #Straßenbahnbetriebshof am Standort Heinersdorf nicht mehr realisierbar ist? Aus welchen Gründen?

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Regionalverkehr + Werkstätten: Heidekrautbahn und ICE-Boxenstopp Schönholz: Regionalbahnverbindung für die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) zwischen Wilhelmsruh und Gesundbrunnen vorantreiben, aus Senat

01.02.2023

Frage 1:
Was unternimmt der Senat, um die Strecke #Wilhelmsruh#Gesundbrunnen für den Betrieb der #Heidekrautbahn (#RB27) zu aktivieren, was auch mit Blick auf die vom Land festgestellte Klimanotlage sowie der §§ 5 und 8 #Mobilitätsgesetz erforderlich ist?
Antwort zu 1:
Die Reaktivierung der Heidekrautbahn ist in zwei Schritten geplant. Im ersten Schritt werden die baulichen Anlagen zwischen Brandenburg und Berlin-Wilhelmsruh auf den aktuellen Stand gebracht bzw. neu errichtet. Für diesen Bereich läuft derzeit das #Planfeststellungsverfahren, sodass zeitnah die Umsetzung erfolgen kann. Der Senat von Berlin sieht aber auch den grundsätzlichen Bedarf für die Verlängerung der Heidekrautbahn von Wilhelmsruh nach Gesundbrunnen, die in einem zweiten Schritt umgesetzt
werden soll. Die Planung für die #Verlängerung, finanziert durch die Länder Brandenburg und Berlin, wurde dafür bereits an die DB Netze vergeben.
Die weiteren Schritte bis hin zur baulichen Errichtung der #Durchbindung erfolgt vorbehaltlich einer positiven #Nutzen-Kosten-Untersuchung. Diese wird derzeit erstellt.

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S-Bahn: S25 | Lärmschutz in Borsigwalde und Tegel (I), aus Senat

01.02.2023

Frage 1:

Mit welchen Ergebnissen wurde der #Lärm in #Tegel und #Borsigwalde aufgrund der #S25 gemessen? a. In welchen Straßen wurde der Lärm gemessen?

  • Welche Mess-Methoden wurden angewendet?
    • Zu welcher Tageszeit wurden die Messungen jeweils vorgenommen? Frage 2:

Welche Maßnahmen für den #Lärmschutz wurden infolge der Ergebnisse der Messungen wann ergriffen?

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