30.04.2026
https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/20260430-pm-bilanz-stimmt
Die #BVG hat 2025 die #Trendwende geschafft – messbar an steigender #Zuverlässigkeit, stabilisierter #Teamstärke und einem deutlich verbesserten wirtschaftlichen #Ergebnis. 2026 setzt sich dieser Trend fort: Im ersten Quartal liegt die Zuverlässigkeit beim #Bus stabil bei 99 Prozent, auch die #Straßenbahn erreicht 99 Prozent und die #U-Bahn bereits 98,6 Prozent. Grundlage dafür ist der strategische Kurs „Stabilität vor #Wachstum“, der seit Ende 2024 konsequent umgesetzt wird.
Im Zentrum standen zwei der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre: die Zuverlässigkeit der U-Bahn und die angespannte personelle Lage. In beiden Bereichen ist die BVG 2025 entscheidend vorangekommen. Mit der Erneuerung der U-Bahnflotte kehrt die Zuverlässigkeit schrittweise zurück. Gleichzeitig hat sich auch die Personalsituation spürbar entspannt. Dank des neuen Tarifvertrags und hoher Einstellungszahlen ist die BVG eine attraktive Arbeitgeberin und heute deutlich stabiler aufgestellt.
Ein zentraler Baustein dieser Entwicklung ist die konsequente #Neuaufstellung der BVG. Vorstand und Aufsichtsrat haben das Unternehmen 2025 strukturell neu ausgerichtet und klare Verantwortlichkeiten geschaffen. Mit dem neu geschaffenen Vorstandsressort für Technik und Infrastruktur setzt die BVG einen entscheidenden Hebel an für einen stabilen und verlässlichen Betrieb. Seit Februar 2026 ist das Vorstandsteam mit Marc Hermann als Vorstand für Technik und Infrastruktur vollständig – gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Henrik Falk und der Vorständin für Betrieb und Personal, Jenny Zeller-Grothe.
„Stabilität, das ist unser Versprechen an Berlin. Und unser Team hat geliefert“, sagt BVG-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk. „Wir haben die Trendwende geschafft und stabilisieren den Betrieb Schritt für Schritt. Jetzt geht es darum, die Qualität nachhaltig auf ein neues Niveau zu heben. Unser Ziel bleibt ein verlässlicher Nahverkehr für Berlin – mit 99 Prozent Zuverlässigkeit.“
Für die Fahrgäste wird der #Stabilitätskurs bereits sichtbar. Die Zuverlässigkeit hat sich 2025 insbesondere bei Bus und Straßenbahn verbessert. Sie misst, wie viele geplante Fahrten tatsächlich stattfinden. Beim Bus wird die Zielmarke von 99 Prozent regelmäßig erreicht. Die Straßenbahn steigert sich um mehr als einen Prozentpunkt auf über 98 Prozent.
Bei der U-Bahn zeigt sich seit Beginn der #Flottenerneuerung im Herbst eine klare Trendwende: Mit steigender Zahl neuer Fahrzeuge wurde die 99-Prozent-Marke zum Jahresende hin mehrfach erreicht. Diese Entwicklung setzt sich auch 2026 klar fort: Im ersten Quartal liegt die Zuverlässigkeit beim Bus stabil bei 99,4 Prozent, die Straßenbahn erreicht 99 Prozent und die U-Bahn 98,6 Prozent.
Mit weiteren neuen U-Bahnen – ab Mai auch auf den breiter gebauten Linien U5 bis U9 – wird sich der positive Trend 2026 fortsetzen. Rund 170 Wagen für diese Linien sollen noch in diesem Jahr eingeflottet werden. Letzte Tests, bei denen schon Fahrgäste mitfahren können, haben heute Morgen begonnen. Beim Bus stehen nach den 50 Neuwagen des letzten Jahres bereits die nächsten Fahrzeuge bereit. 270 Gelenkbusse werden bis 2027 die E-Flotte erweitern. Die ersten davon sind seit wenigen Tagen im Einsatz.
Wirtschaftliche Trendwende und stabile Fahrgastbasis
Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der #Nachfrage wider: Mit rund 1,1 Milliarden #Fahrgastfahrten erreicht die BVG erneut das #Rekordniveau der Vor-Corona-Zeit. Gleichzeitig bleibt die Zahl der Abonnentinnen und Abonnenten mit rund 1,2 Millionen auf einem stabil hohen Niveau.
Auch #wirtschaftlich hat die BVG die Trendwende eingeleitet. Das Jahresergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr auf minus 50,2 Millionen Euro. Damit ist die Grundlage für eine ausgeglichene Bilanz gelegt. Ziel für 2026 ist die Rückkehr zur schwarzen Null.
Franziska Giffey, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe und BVG-Aufsichtsratsvorsitzende: „,Stabilität vor Wachstum‘ war 2025 erstmalig der Leitsatz und damit ist die BVG im wahrsten Sinne erfolgreich gefahren. Bei den U-Bahnen haben die neuen Wagen die Trendwende gebracht – die Zuverlässigkeit steigt spürbar und die personelle Lage hat sich stabilisiert. Gleichzeitig wurde das Unternehmen strukturell neu aufgestellt und mit einem neuen Vorstandsteam auf einen nachhaltigen Kurs gebracht. Klar ist aber auch: Wir sind noch nicht am Ziel. Jetzt geht es darum, die BVG dauerhaft stabil, leistungsfähig und verlässlich aufzustellen und das Angebot auszubauen. Jeden Tag legt die Flotte schon heute über 375.000 Kilometer zurück – das entspricht rund neun Erdumrundungen. Die BVG bringt so täglich rund drei Millionen Berlinerinnen, Berliner und Gäste von A nach B und ist damit Rückgrat der Mobilität unserer Stadt und ihrer Wirtschaft.“
Milliardeninvestition in Infrastruktur
Parallel investiert die BVG stärker denn je in die Zukunft des Berliner Nahverkehrs. Die Investitionen stiegen 2025 um fast 50 Prozent auf mehr als 530 Millionen Euro, der Großteil davon floss in die Infrastruktur. In diesem Jahr sollen die Investitionen sich verdoppeln und auf mehr als eine Milliarde Euro wachsen. Die nächsten Großprojekte stehen bereits in den Startlöchern: der Neubau des Straßenbahnbetriebshofs Adlershofs und die Erneuerung des Waisentunnels.
Mit neuen Betriebshöfen, der Modernisierung zentraler Bestandsinfrastruktur und der weiteren Flottenerneuerung hat die BVG die Weichen für ein leistungsfähiges und zuverlässiges Angebot gestellt – und setzt diesen Kurs 2026 konsequent fort.
Den aktuellen Geschäftsbericht sowie den Nachhaltigkeitsbericht und BVG in Zahlen 2025 finden Sie hier: Publikationen | BVG