Straßenbahn: Altes Straßenbahndepot: Polizei raus, Künstler und Schauspieler rein, aus Berliner Kurier

https://www.berliner-kurier.de/berlin/altes-strassenbahndepot-polizei-raus-kuenstler-und-schauspieler-rein-li.173055

Einer der vielen unendlich scheinenden Planungsvorgänge Berlins scheint einem glücklichen Ende zuzugehen: Das einstige #Straßenbahndepot in Schönebergs #Belziger Straße wird von der Polizei geräumt und soll #kulturell genutzt werden.

Mindestens seit 2013 wird darüber nachgedacht, was aus der 11.000 Quadratmeter großen, #dreischiffigen Halle von 1899 werden soll, die 1964 von der #BVG stillgelegt worden war. 1968 wurde sie der Ort, an dem die Polizei nach Unfällen sichergestellte und beschlagnahmte Autos abstellt und untersucht. Auch der Fuhrpark des Senats wurde hier untergebracht.

Der ist inzwischen an den Tegeler Weg verlegt worden, Ende 2021 oder Anfang 2022 soll die Polizei sukzessive ausziehen: Dann dürfte eine Ersatzhalle auf dem Polizeigelände an der Lankwitzer Cecilienstraße fertiggestellt sein. Das hatte sich laut der landeseigenen Berliner Immobilienmanagementgesellschaft (BIM) und der Senatsinnenverwaltung verzögert, weil Mangel an Stahl und Bauholz herrschte und sich für den Innenausbau keine Firmen fanden.

Probebühne für Staatstheater, Übungsräume für Musikschüler
Die Senatskulturverwaltung von Klaus Lederer (Linke) teilte auf Anfrage mit, dass sie zwei …

Straßenbahn: Gestapelte Nutzungen bei Gebäuden I, hier mit Straßenbahn im Erdgeschoss, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1: Ist dem Senat das Wohn- und Gewerbeprojekt „#Kalkbreite“ in #Zürich bekannt, wo ein 3.000
Quadratmeter großes #Straßenbahndepot mit Wohn- und Gewerbenutzungen überbaut ist?
Antwort zu 1:
Das Projekt ist dem Senat bekannt und wurde mit Interesse verfolgt.
Frage 2: Sind in Berlin ähnliche Projekte bereits realisiert worden oder in Planung?
Antwort zu 2:
Ja. Überbauungen vielfältiger Art sind im Stadtgebiet realisiert worden und werden
permanent geplant. Dies betrifft insbesondere U-Bahnen, die im Sinne des
Personenbeförderungsgesetzes Straßenbahnen sind. Im Bestand gibt es einige
Überbauungen wie am U-Bahnhof #Seestraße (Einkaufscenter). Aktuellere Beispiele hierfür
sind die Mall of Berlin oder das #Humboldtforum. In Planung ist eine Teilüberbauung einer
Werkstatthalle für Büros auf dem Gelände der U-Bahn-Betriebswerkstatt am
#Machandelweg.
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Frage 3: Gab es in den letzten drei Jahren bereits Vorschläge oder Anfragen an Senat oder BVG für ähnliche
Projekte mit Überbauung von Straßenbahntrassen oder Depots?
Antwort zu 3:
Dem Senat sind keine Vorschläge oder Anfragen ähnlicher Projekte zur Überbauung von
Straßenbahntrassen oder Depots bekannt, aber im Bereich der Straßenbahn-Gleisschleife
#Eberswalder Straße wird derzeit die Überbauung des #Gleichrichterwerkes für kulturelle
Nutzung geplant.
Im Rahmen der #Betriebshofstrategie und Entwicklung wird auch eine Überbauung
respektive Multicodierung der Betriebshofsflächen eigeninitiativ durch die BVG geprüft.
Hierbei ist zwischen Bestands- und Neubauhöfen zu unterscheiden. In Abstimmung mit dem
Senat werden bei Neubauprojekten Möglichkeiten entwickelt, die Flächen durch
Multicodierung optimal auszunutzen. Die bestehenden Betriebshöfe sind planfestgestellt.
Dementsprechend sind die Angebote für Bestandshöfe eingeschränkter, hierbei wird in
erster Linie bei entsprechender Sinnhaftigkeit die Überbauung von Einfahrten geprüft.
Frage 4: In welcher Höhe über dem Schienenkörper der Straßenbahn könnte ein aufgeständertes Gebäude
beginnen und wie viel Meter Höhe stünden dann im Rahmen der Berliner Traufhöhe für andere Nutzungen zur
Verfügung?
Antwort zu 4:
Die Mindestfahrdrahthöhe für Straßenbahnen regelt sich nach der Verordnung über den
Bau und den Betrieb der Straßenbahnen (BOStrab). Die Regelfahrdrahthöhe der BVG liegt
zwischen 4,70m und 5,20m. Diese Höhe ist jedoch im Einzelfall anhand der örtlichen
Verhältnisse zu prüfen und insbesondere bei Werkstätten um das Maß notwendiger
Arbeitsstände zu erweitern.
In Berlin sind 22 m Traufhöhe üblich.
Für einen Investor wird es erst ab 7,20m über Schienenoberkante (SO) interessant. Ab
dieser Höhe kann sichergestellt werden, dass die Fahrleitung optimal überbaut werden
kann. Auch müssen die Bauwerke nicht zwingend gegen die Übertragung elektrischer
Spannung aus Teilen der Fahrleitung oder des Stromabnehmers geschützt werden.
Frage 5: Sind der Senat und die BVG in der Lage, die rechtlichen und technischen Fragen einer solchen
Überbauung zu lösen, wenn z.B.
a) eine Wohnungsbaugenossenschaft nach Züricher Vorbild eine Wohnnutzung, oder
b) die Wirtschaftsverwaltung ein Gewerbeobjekt, oder
c) die Sportverwaltung eine Sporthalle
aufgeständert über einer Straßenbahnlinie, einer Wendeschleife oder einem Depot errichten möchte?
Antwort zu 5:
Ja. Die Überbauung von U-Bahn-Betriebsanlagen der BVG gehört zum üblichen
Aufgabenbereich der Technischen Aufsichtsbehörde (TAB). Sie verfügt auch über
umfangreiches Know-How bei der Genehmigung von diversen Großprojekten in Berlin.
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Eines der prominentesten Bauvorhaben in dieser Kategorie ist das HINES-Hochhaus am
Alexanderplatz.
Bei den in Frage 5 genannten Beispielen wäre die BVG jeweils nicht Bauherrin. Da die
Straßenbahnlinien und Wendeschleifen meist nicht auf BVG-eigenen Grundstücken,
sondern als Sondernutzung auf öffentlichem Straßenland verlaufen, wäre die BVG bei
diesbezüglichen Überbauungsvorhaben somit weder Bauherrin noch
Grundstückseigentümerin. Die Prüfung der rechtlichen und technischen Fragen der
Überbauung obliegen somit grundsätzlich nicht der BVG. Der BVG obliegt zunächst die
Sicherstellung des Straßenbahnverkehrs.
Ob eine Überbauung von Betriebsanlagen der BVG im Einzelfall rechtlich und technisch
möglich ist, lässt sich nicht generell beantworten. Zu beachten sind insbesondere die
baurechtliche Zulässigkeit sowie die besonderen Vorgaben für Betriebsanlagen der
Straßenbahn aus der „Verordnung über den Bau und Betrieb der Straßenbahnen“
(BOStrab). Sowohl aus technischer als auch aus rechtlicher Sicht ist sicherzustellen, dass
die Nutzer/innen von Überbauungen keinen unzumutbaren Beeinträchtigungen (z.B. durch
Lärm und Erschütterungen) ausgesetzt sind bzw. der störungsfreie Betrieb der
Straßenbahnen in jedem Fall gesichert ist.
Berlin, den 30.09.2020
In Vertretung
R. Lüscher
…………………………..
Senatsverwaltung für
Stadtentwicklung und Wohnen

Potsdam + Straßenbahn: Siemens Mobility und Partner starten Forschungsprojekt „Autonome Straßenbahn im Depot“, aus Pressebox

https://www.pressebox.de/inaktiv/siemens-mobility-gmbh/Siemens-Mobility-und-Partner-starten-Forschungsprojekt-Autonome-Strassenbahn-im-Depot/boxid/976374

Förderung durch das BMVI / Gemeinsame Forschung an einem #vollautomatisierten #Straßenbahndepot mit #autonom fahrender #Tram / Konsortium unter Führung von Siemens Mobility
(PresseBox) (München-Perlach, 08.10.19) Siemens Mobility, die ViP Verkehrsbetrieb Potsdam GmbH (ViP), das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das Institut für Klimaschutz, Energie und Mobilität (IKEM), die Codewerk GmbH und Mapillary planen die gemeinsame Forschung an einem vollautomatisierten Straßenbahndepot. Das Projekt trägt den Namen #AStriD („Autonome Straßenbahn im Depot“) und wird nun vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen der Förderrichtlinie Modernitätsfonds („mFUND“) gefördert.

„AStriD ist der nächste große Meilenstein auf dem Weg zur autonom fahrenden Straßenbahn. Mit der Automatisierung von zeitintensiven Rangierprozessen im Betriebshof wollen wir unsere Kunden in Zukunft noch besser dabei unterstützen, eine nachhaltige Wertsteigerung über den gesamten Lebenszyklus sicherzustellen sowie Verfügbarkeit zu garantieren“, sagt Sabrina Soussan, CEO von Siemens Mobility.

Die Umsetzung des Forschungs- und Entwicklungsprojekts erfolgt auf dem #Betriebshof des Verkehrsbetriebs #Potsdam. Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Betriebshofes auf Basis einer autonom …

Straßenbahn: BVG feiert 150 Jahre Straßenbahn in Lichtenberg aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article205421245/BVG-feiert-150-Jahre-Strassenbahn-in-Lichtenberg.html Im Juni #1865 wurde in Berlin die erste #Straßenbahn-Strecke Deutschlands eröffnet. Am Wochenende lädt die BVG zur #Jubiläumsfeier ein. Seit nunmehr 150 Jahren rollt die Straßenbahn durch Berlin. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) feiern dieses Jubiläum am Sonnabend und Sonntag mit zahlreichen Veranstaltungen. Im Mittelpunkt des Interesses dürfte das #Straßenbahndepot in Lichtenberg stehen, das für ein „Kiek-mal-rin-Wochen­ende“ seine Tore für die Öffentlichkeit öffnet – am Sonnabend von 11 bis 17 Uhr sowie am Sonntag von 10 bis 15 Uhr. Im Betriebshof an der Siegfriedstraße 30– 45 erwartet die Besucher ein umfangreiches Bühnenprogramm mit viel Musik sowie Gesprächsrunden zur wechselvollen Geschichte des umweltfreundlichen Verkehrsmittels. Auf dem Programm stehen Fahrten mit #historischen Fahrzeugen sowie Rundgänge durch die Werkstätten und die Leitzentrale. Wer möchte, kann im #Fahrsimulator selbst einmal probieren, eine mehr als 50 Tonnen schwere Tram durch den Berliner Verkehr zu steuern. Verkauft wird in Lichtenberg auch das druckfrische Jubiläumsbuch …
Source: BerlinVerkehr