Am 20. Oktober 2025 fand im Bürgersaal Zehlendorf der #Fahrgastsprechtag#Regionalverkehr statt. Bernd #Arm, Leiter Angebot beim #VBB, Birte #Enzenberger, Öffentlichkeitsarbeit DB #Regio Nordost, Sebastian #Achtermann, Geschäftsführer der #NEB, und Lars #Gehrke, Geschäftsführer der #ODEG, referierten zu verschiedenen Themen und stellten sich den Fragen und der Kritik des Publikums.
Lars #Gehrke, Geschäftsführer der #Ostdeutschen Eisenbahn (#Odeg), machte seinem Ärger Luft. „Die Situation ist für unsere #Fahrgäste, aber auch für uns nicht mehr hinnehmbar“, sagte er während einer Veranstaltung des Berliner Fahrgastverbands #IGEB. Immer wieder fallen in den Zügen die Toiletten aus, und fast immer sind offenbar Reisende schuld. „90 Prozent der Störungen sind fahrgastbedingt.“ Wenn die Technik repariert ist, ist sie schon nach wenigen Spülvorgängen wieder kaputt. Was ist da los?
Wie hat der Senat die Gelder für die Akzeptanz von #VBB-Fahrausweisen für die #Seilbahn an den #Gärten der Welt eingesetzt („ Die Kosten der Akzeptanz von VBB-Fahrausweisen bei der Seilbahn #Kienberg werden bei Kapitel 0750, Titel 68203 in Höhe von 1 Mio. Euro/ Jahr nachgewiesen (Zuschuss an die Grün Berlin GmbH“ )?
Frage 2:
Sind in den veranschlagten Mitteln für den Betrieb der Seilbahn in #Marzahn weiter Mittel für die Akzeptanz von VBB-Fahrausweisen vorgesehen?
Zum 01.01.2026 passt der #VBB die #Ticketpreise im #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) an. Grund dafür sind die gestiegenen Kosten für Kraftstoffe, Personal und Investitionen im ÖPNV. Insgesamt sind die #Kosten des #ÖPNV weiter stark gestiegen, die Fahrgelderlöse dagegen kaum. Bund und Länder übernehmen zwar einen großen Teil der Kosten, aber ihre Haushalte sind aktuell stark angespannt. Damit Busse und Bahnen weiterhin zuverlässig fahren können, ist eine Anpassung der Ticketpreise notwendig. Die Preise steigen im Durchschnitt um rund 6 Prozent.
#Neuruppin erhält #zweite stündliche Linie in Richtung Berlin
Der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) hat die Vergabeunterlagen im #Wettbewerbsverfahren Netz #Nordwestbrandenburg veröffentlicht. Das europaweite #Vergabeverfahren wird im Auftrag der Länder Berlin und Brandenburg durchgeführt. Im zukünftigen Netz Nordwestbrandenburg wird das Angebot für die Fahrgäste auf der Schiene durch mehr Fahrzeuge und #Taktverdichtungen deutlich erhöht. Die Vergabe umfasst die Linien RE6, #RB55 und #RB73. Die Leistungen umfassen jährlich ca. 2,9 Mio. Zugkilometer, mit einer optionalen Erweiterung auf ca. 3,2 Mio. Zugkilometer. Die Laufzeit beträgt 8 Fahrplanjahre, die Betriebsaufnahme ist für Ende 2028 vorgesehen.
Ab dem #Fahrplanwechsel im Dezember 2025 soll die #Flughafenexpresslinie#FEX nicht mehr am Bahnhof #Gesundbrunnen halten, sondern stattdessen über #Potsdamer Platz und #Südkreuz geführt werden. Damit entfällt die bisher direkte Anbindung des nördlichen Berliner Bezirks Mitte (insbesondere Gesundbrunnen und der umliegenden Ortsteile) an den #Flughafen#BER. Als zukünftige Alternative ist die #S-Bahn-Neubaustrecke #S15 zwischen Gesundbrunnen und Hauptbahnhof angekündigt, deren Inbetriebnahme aktuell für das Frühjahr 2026 geplant ist – jedoch mit mehrfachen Verzögerungen in der Vergangenheit. Der Wegfall der #Direktverbindung führt zu längeren Fahrzeiten, zusätzlichen Umstiegen und geringerer Verlässlichkeit.
Die Mitarbeiter*innen des #VBB-Begleitservice, werden bisher über das sogenannte „Solidarische #Grundeinkommen“ finanziert. Diese #Finanzierung stand auf der Kippe. Jetzt kam die gute Nachricht: Alle können #langfristig weiter im VBB-Begleitservice beschäftigt werden. Es gab eine monatelange Zitterpartie und Ungewissheit, ob der erfolgreiche #Dienstleistungsservice für #mobilitätseingeschränkte Fahrgäste im gewohnten Umgang weitergeht und sein Angebot wie bisher weiterführen kann.
Die #Fahrgastzahlen im #VBB-Verbundgebiet 2024 lagen nur knapp unter dem bisherigen #Höchststand aus dem Jahr 2019: 2024 nutzten rund 1,56 Milliarden Menschen den öffentlichen Nahverkehr in Berlin und Brandenburg – 43 Millionen mehr als im Vorjahr. Damit waren täglich rund 4,3 Millionen Fahrgäste im VBB-Land unterwegs. Die #Verkehrsunternehmen erreichen somit 99,4 % des vorpandemischen Rekordniveaus von 2019. Der Nahverkehr in der #Metropolregion ist damit nahezu zurück auf Vorkrisenstand.
Stabile #Leistung – das ist das erklärte Ziel der BVG für die kommenden Jahre. Zur #Qualität gehört es auch, dass Busse und Bahnen möglichst passend zum #Bedarf eingesetzt werden. Wann aber sind auf den Linien die meisten Menschen unterwegs? Wo wollen sie hin und wo steigen sie um? Wie müsste das Angebot aussehen, damit noch mehr Menschen auf die umweltfreundliche #Mobilität umsteigen? Antworten auf diese Fragen liefern schon jetzt mehrere #Datenquellen. Zur Frage der #Nachfrage in einzelnen Verkehrsmitteln geben beispielsweise automatische #Zählsysteme in den Fahrzeugen Auskunft. Wenn es um detailliertere Angaben zu Weg und Ziel und weiteren Daten zur #ÖPNV-Nutzung geht, helfen bisher aber nur #Befragungen, wie sie mit großem Aufwand alle drei Jahre vom Verkehrsverbund #VBB organisiert werden.
Zum Dezember des laufenden Jahres 2025 endet der Vertrag zur #Tarifanerkennung von VBB-Fahrausweisen in Fernverkehrszügen. In den Fernzügen der Verbindung Berlin Südkreuz – #Prenzlau ist dann auch das Deutschlandticket nicht mehr gültig. Eine gute Anbindung in Richtung Norden bleibt jedoch bestehen und wird zusätzlich weiter verstärkt. Die #stündliche Anbindung von Prenzlau im #Schienenpersonennahverkehr (#SPNV) wird auch weiterhin angeboten und zum Dezember sogar verbessert.