Güterverkehr: Autofirma Tesla will Bahnstrecke kaufen Gespräche mit der Deutschen Regionaleisenbahn über Anschlussgleis zur Fabrik nach Grünheide, aus Neues Deutschland

https://www.nd-aktuell.de/artikel/1153189.gruenheide-autofirma-tesla-will-bahnstrecke-kaufen.html

Fünf Tische sind besetzt im Biergarten des griechischen Restaurants »Dionysos« am Bahnhof #Fangschleuse. Ein Kellner hat am Samstagnachmittag gerade zwei Gästen ihre Speisen serviert. Zwei Kollegen warten auf weitere Bestellungen. Nebenan auf dem Bahnhof warten acht Fahrgäste auf den #Regionalzug nach Berlin. Aber bis der eintrifft, rollen erst einmal zwei #Güterzüge durch, und es kommt zunächst auch erst noch der Personenzug in der Gegenrichtung nach Frankfurt (Oder). Nur ganz kurz öffnen zwischendurch die #Schranken am #Bahnübergang, einmal bleiben sie bis zum nächsten Zug gleich geschlossen. Ein Pärchen wartet und wartet, bis es die Gleise endlich überqueren darf.

Künftig wird es einfacher, hier von einem #Bahnsteig zum anderen zu wechseln. Es soll eine #Fußgängerbrücke errichtet werden. Das hat Brandenburgs Verkehrsminister Guido #Beermann (CDU) am vergangenen Donnerstag im #Infrastrukturausschuss des Landtags angekündigt. Die Errichtung gehört zu einem Bündel von #Verkehrsprojekten im Umfeld der Autofabrik, die der US-Konzern Tesla in #Grünheide (Oder-Spree) baut.

Fritz Viertel, Landesvorsitzender des Verkehrsclubs #VCD, hält die Brücke für sinnvoll, gerade weil Fahrgäste der Bahn bei geschlossener Schranke warten müssen und der eine oder andere versucht ist, die Gefahr nicht zu achten und noch schnell durchzuschlüpfen, wenn sein Zug schon kommt.

Auch der Landtagsabgeordnete Christian Görke (Linke) begrüßt die …

Bahnverkehr: Waggon entgleist am Berliner Bahnhof Güterzug rammt Regionalzug der Odeg, aus Der Tagesspiegel

https://m.tagesspiegel.de/berlin/waggon-entgleist-am-berliner-bahnhof-gueterzug-rammt-regionalzug-der-odeg/27188420.html

Am Mittwoch ist am Bahnhof #Lichtenberg ein #Regionalzug der #Odeg mit einem #Güterzug #kollidiert. Verletzt wurde niemand. Möglicherweise wurde der Unfall durch eine falsch gestellte #Weiche ausgelöst.

Ein Sprecher der #Bundespolizei sagte, dass kurz nach Mitternacht, um 0.52 Uhr, unter dem fahrenden Güterzug eine Weiche verstellt wurde. Der Zug fuhr deshalb ein Stück auf zwei parallelen Gleisen – bis der hintere Teil gegen den Regionalzug stieß. Dieser vierteilige Zug vom Typ „#Kiss“ stand ohne Fahrgäste vor einem roten Signal. Ein Waggon des Güterzuges entgleiste. Verletzt wurde niemand.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den #Bahnverkehr. Unklar ist noch, ob es sich um einen menschlichen Fehler im Stellwerk handelt oder um einen technischen Defekt. Nach Angaben einer Odeg-Sprecherin lässt sich der Schaden am Zug noch nicht beziffern. Klar ist: Der Zug kann bis auf weiteres nicht eingesetzt werden, die Odeg bemühe sich um einen Ersatzzug. Bis dahin können auf der von der Odeg gefahrenen Linie RE4 Fahrten ausfallen.

Ein ähnlicher Unfall war nur 100 Meter entfernt vor einem Jahr geschehen: Damals war eine S-Bahn entgleist, nachdem unter dem fahrenden Zug …

Regionalverkehr + Bus: Tesla und der Nahverkehr Wie Tausende Pendler zur Arbeit nach Grünheide kommen sollen, aus rbb24

https://www.rbb24.de/studiofrankfurt/wirtschaft/tesla/2021/01/tesla-bahn-nahverkehr-gruenheide-bvg-vbb-oepnv.html

Bis zu 80 Prozent der Mitarbeiter in der geplanten Fabrik des US-Autobauers Tesla könnten aus Berlin kommen. Die #Taktung des #RE1 wurde entsprechend angepasst: Der #Regionalzug hält nun nicht nur einmal pro Stunde am Grünheider Bahnhof #Fangschleuse sondern zweimal, nächstes Jahr sogar alle 20 Minuten. Vom Bahnhof bis zum Tesla-Werk fährt die Buslinie #419, keine fünf Minuten lang.

Teure Anfahrt
Doch die Sache hat einen Haken: Der Bahnhof Fangschleuse liegt zwar im VBB-Tarifgebiet C, das Tesla-Werk aber genau an der Grenze. Fas schlägt sich auf die ÖPNV-Tickets nieder: 1.493 Euro müssten Pendler jährlich für die kurze Fahrt in den Landkreis zahlen – statt 1.123 Euro bis in die Tarifzone C.

Dass #Tesla-Mitarbeiter tatsächlich so tief in die Tasche greifen müssen, ist aber unwahrscheinlich. Erstens sind der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) und das Brandenburger Ministerium für Infrastruktur gerade in Gesprächen, um den Tarif anzupassen. Wann eine Einigung kommt, steht laut VBB noch nicht fest. Wohl aber, „dass allen Beteiligten bewusst ist, dass es eine zeitnahe Lösung geben soll“, sagt Joachim Radünz, Pressesprecher …

Bahnverkehr: Chaos in Wittenberge ICE wegen Bombendrohung geräumt – Ersatzbusfahrer betrunken aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/chaos-in-wittenberge-ice-wegen-bombendrohung-geraeumt—ersatzbusfahrer-betrunken-32634208

#Wittenberge – Diese #Zugfahrt wird den knapp 400 Passagieren eines ICE von Berlin nach Hamburg noch länger im Gedächtnis bleiben: Als ihr Zug am Sonnabend gegen 21.25 Uhr den Bahnhof Wittenberge erreichte, wurde er dort außerplanmäßig gestoppt. Anlass war der Fund eines herrenlosen Gepäckstücks. Dabei wurde nach Angaben der #Bundespolizei auch ein Zettel entdeckt: „Der Zettel beinhaltete eine Information über eine Bombe im Zug“, sagte eine Sprecherin. „Aus #Sicherheitsgründen wurde der Zug deshalb gestoppt.“

Die exakt 362 Fahrgäste mussten den Zug verlassen. Auch ein #Regionalzug mit 20 Fahrgästen an Bord wurde laut Bundespolizei angehalten und evakuiert. Zwei weitere ICE-Züge – einer aus Berlin, einer aus Hamburg – wurden wegen unklaren Lage über #Uelzen und #Stendal #umgeleitet. Einsatzkräfte untersuchten den ICE in Wittenberge, konnten jedoch nach Polizeiangaben nichts Gefährliches entdecken.

Wittenberge: ICE geräumt, Ersatzbus kaputt, Busfahrer betrunken
Die Reisenden mussten sich in Geduld üben, sie harrten über Stunden auf dem Bahnhof und dem Bahnhofsvorplatz aus. Zwar bestellte die Deutsche Bahn nach Angaben eines Sprechers zwei Busse, doch die konnten die Reisenden …

Regionalverkehr: Die Bahn wird schneller und besser – bei der Reparatur, aus MOZ

https://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1723329/

Jeder #Bahnreisende kennt es aus eigener Erfahrung: Die Blase drückt, doch die #Toilette im Waggon ist gesperrt, die nächste besetzt. Oder auf einem überfüllten Berliner Bahnhof will man in den #Regionalzug einsteigen, doch an der Tür prangt nur ein gelber Zettel, auf den mit schwarzer Schrift geschrieben steht: „#Tür defekt“.
Für Pendler ist das ärgerlich, für die Bahn auch, doch sie nennt es #Komfortstörung. In den #Werkstätten der Deutsche Bahn-Tochter DB #Regio befassen die Techniker zu etwa 70 Prozent mit solchen Komfortstörungen an den 550 Fahrzeugen, die in Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern unterwegs sind.

„Komfortstörungen“ nehmen zu

Kaputte #Türen, defekte #Klimaanlagen, verstopfte #Toiletten, aufgeschlitzte #Sitzpolster oder fehlerhafte #Fahrgastinformationen auf den Monitoren – in der Vergangenheit sind nach Aussagen von Bernd Schniering, Leiter Produktion bei der DB Regio Nordost, pro Tag bis zu 670 solcher Störungsmeldungen eingegangen und mussten möglichst zeitnah …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fern- und Regionalverkehr zeitweise lahmgelegt – Eurobahn kollidiert Höhe Schönhauser Allee mit Oberleitung , aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/panorama/beitrag/2018/04/berlin-prenzlauer-berg-eurobahn-zug-faehrt-gegen-oberleitung.html

Auf einer #Fernbahn-Strecke im Berliner Bezirk Prenzlauer Berg ist es am späten Dienstagvormittag zu einem #Zugunfall gekommen. Zwischen den Bahnhöfen Gesundbrunnen und Schönhauser Allee kollidierte ein #Regionalzug der Verkehrsgesellschaft #Eurobahn mit der Oberleitung und blieb ohne Strom liegen. Wie eine Bahnsprecherin rbb|24 sagte, ist die Ursache noch unklar. Möglicherweise habe es sich um einen Kurzschluss gehandelt. Verletzte habe es nicht gegeben.
#Verspätungen im S-Bahn- und Fernverkehr

Kurzzeitig kam es den Angaben zufolge zu Verspätungen der #S-Bahnlinien 41, 42 und 46, da die Züge die Unfallstelle nur langsam passieren konnten. Im Fernverkehr machte sich die Havarie mit leichten Unregelmäßigkeiten bemerkbar, außerdem war der #RE3 zwischen Lichtenberg und Gesundbrunnen vorübergehend unterbrochen. Die Reparatur der Oberleitung des betroffenen Fernverkehrsgleises sollte am Dienstagnachmittag abgeschlossen sein. Der mit der Oberleitung kollidierte Zug sollte demnach abgeschleppt werden.
Zughersteller Stadler forscht nach Unfallursache

Eurobahn bedient Regionalstrecken im westdeutschen Raum, zum Beispiel im Landkreis Ostwestfalen-Lippe, und gehört zur Keolis Deutschland GmbH, einem Tochterunternehmen …

Radverkehr + Regionalverkehr: Am Wochenende raus mit dem Rad – für viele Berliner ist das die Kurzurlaubsoption schlechthin., aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2018/04/fahrraeder-mitnahme-regionalbahn-berlin-brandenburg.html

Einziger Haken: Die Rückkehr ist wegen voller Züge bisweilen ungewiss. Die Bahn bemüht sich um Besserung, gelöst ist das Problem aber nicht.
Jürgen Neumann ist gerade vom #Rad gestiegen, vor dem Bahnhof #Gesundbrunnen in Berlin-Mitte. Von hier nimmt der Rentner bei schönem Wetter gern den #Regionalzug, um im nördlichen Brandenburg zu radeln. Er fahre oft nach Fürstenberg, erzählt er, von dort gehe es dann abends mit dem Zug zurück. "Das ist hochriskant, weil die ganze Ostsee dann da drin sitzt abends", sagt er. Gerade an schönen Sommersonntagen müsse man das vorher einkalkulieren. Einmal sei er auch schon über Rheinsberg zurückgefahren.
Ein Wagen nur für Räder

Jürgen Neumann nimmt das aber locker. Die Bahn bemühe sich ja schließlich um mehr Platz für Räder. "#Rad im Regio" [mehr dazu auf vbb.de] heißt das 2016 gestartete Pilotprojekt. In manchen Zügen, auch in denen der Linie #RE5, die über Fürstenberg weiter hoch zur Ostsee fährt, ist der letzte Wagen jetzt nur für Fahrräder da. Die Klappsitze dort im Untergeschoss sind einfach hochgeklappt und arretiert. Zusätzlich können #Radler aber auch die Mehrzweckabteile dieser Züge nutzen.

Jörg Werner ist bei der Deutschen Bahn zuständig für das Fahrgastmarketing in der Region Nordost. Wie viele Räder tatsächlich in einen Regionalzug passen, hängt seiner Erfahrung nach auch von deren Besitzern ab. "Es gibt ja mittlerweile viele Reisende, die sehr kostbare Fahrräder haben und dann auch entsprechend vorsichtig sind, …

Regionalverkehr + S-Bahn: Wie die Bahn das Umland für Pendler besser anbinden will Berlin und Brandenburg sowie die Bahn unterzeichnen eine Vereinbarung für den Ausbau des Schienennetzes bis 2030, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212135333/Wie-die-Bahn-das-Umland-fuer-Pendler-besser-anbinden-will.html

Berlin.  Eine #S-Bahn, die von Berlin raus bis nach #Velten oder #Rangsdorf fährt; ein #Regionalzug, der öfter nach #Potsdam oder #Cottbus verkehrt – solche Angebote könnten schon bald mehr sein als nur der Wunsch Zehntausender gestresster Berufspendler. Berlin und Brandenburg sowie die Deutsche Bahn AG haben sich darauf verständigt, künftig gemeinsam den Ausbau der #Schienenwege in der #Hauptstadtregion zu planen.

Eine Rahmenvereinbarung unter dem Titel "#Entwicklungskonzept i2030" wurde am Mittwoch von Berlins Verkehrssenatorin Regine #Günther (parteilos, für Grüne), Brandenburgs Verkehrsministerin Kathrin #Schneider (SPD) und dem für die Infrastruktur zuständigen Bahnvorstand Ronald #Pofalla unterzeichnet. Schnelle Lösungen wird es aber nicht geben. Es gehe um die Entwicklung der Region in den nächsten 20 Jahren, sagte Ministerin Schneider.

Erklärtes Ziel ist es, die Erreichbarkeit der Metropole Berlin auf der Schiene zu verbessern. Denn bereits jetzt sind S-Bahnen und Regionalzüge oft hoffnungslos überfüllt. Abhilfe könnten mehr oder längere Regionalzüge oder eben zusätzliche S-Bahnverbindungen schaffen. Doch das gibt die Infrastruktur in vielen Bereichen nicht mehr her. "Das nach der Wiedervereinigung aufgebaute System von Regionalverkehrs- und S-Bahnlinien ist sehr erfolgreich, stößt jedoch zunehmend an die Grenzen der …

Bahnhöfe: Übung: Terror in Lichtenberg Berlin (MOZ) Schüsse, Schreie, Tote auf dem Bahnsteig: Neun Monate nach dem Anschlag auf dem Breitscheidplatz proben rund 400 Beamte auf dem Bahnhof in Lichtenberg den Ernstfall – bei laufendem Verkehr., aus MOZ

http://www.moz.de/nachrichten/berlin/artikel-ansicht/dg/0/1/1607355/

Die Leute auf dem Bahnsteig am Gleis 21 sind in Gespräche vertieft, als plötzlich Schüsse ertönen. Auf der Treppe erscheinen drei Männer mit Motorradhelmen und Kalaschnikows und schießen wahllos in die Menge. Die Menschen laufen schreiend auseinander, versuchen sich in den wartenden #Regionalzug zu retten oder lassen sich in Panik ins #Gleisbett fallen. Während einige schwer verletzt hinter Mülleimern kauern, stürmen die maskierten Terroristen den Zug. Frauen kreischen, Verletzte rufen nach Hilfe, bis auch sie nach erneuten Schüsse verstummen.

Der islamistische Anschlag am Montagabend auf dem #Bahnhof #Lichtenberg ist zum Glück nur simuliert. Bundespolizisten haben zuvor einen etwas abseits gelegenen Bahnsteig abgesperrt und informieren die Fahrgäste, die nur ein paar Meter weiter auf die S-Bahn warten. Sie können nur die Knallgeräusche hören. Ein alter Personenzug wurde als Sichtschutz zwischen dem normalen Verkehr und dem Übungs-Bahnsteig geparkt.

Denn das, was man dahinter zu sehen bekommt, ist grausam. Die insgesamt 150 Komparsen, größtenteils Polizeischüler, legen sich ziemlich ins Zeug, alles so real wie möglich aussehen zu lassen. Vielen hat man schlimmste Verletzungen geschminkt. Mit blutüberströmten Köpfen, abgeschossenen Gliedmaßen und Metallsplittern im Körper robben sie durch den Gleisschotter oder röcheln auf dem Bahnsteig oder im Zug um Hilfe.

Doch die kommt erst nach einer gefühlten Ewigkeit. Fast zehn Minuten können die Terroristen wüten und regelrechte Exekutionen vornehmen. Dann stürmen plötzlich vermummte Elite-Polizisten der Sondereinsatztruppe #GSG9 über eine Rollstuhlrampe auf den Bahnhof. Das Drehbuch sieht vor, dass die Anti-Terror-Einheit wegen eines Treffens der Innenminister ohnehin gerade in Berlin bereitsteht. In der Realität könnte es sogar noch länger dauern, wenn Sondereinheiten unter anderem aus …

Radverkehr + Regionalverkehr: Regionalverkehr Immer mehr Reisende nehmen ihr Fahrrad mit – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/regionalverkehr-immer-mehr-reisende-nehmen-ihr-fahrrad-mit-24990642?dmcid=nl_20161028_24990642

Bevor die Erholung beginnt, wird es erst mal stressig. Immer mehr Reisende nehmen ihr #Fahrrad in den #Regionalzug, in die S- oder U-Bahn mit – was nicht selten Chaos und Ärger bedeutet.

Neue Daten des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (#VBB) zeigen, dass die Zahl der verkauften #Fahrradtickets stark gestiegen ist. „Gut, dass immer mehr Menschen Zug und Fahrrad kombinieren“, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel, der die Daten angefordert hatte. Nun müsse in den Zügen mehr Platz geschaffen werden – aber damit ist in dieser Region nicht zu rechnen.

Die Verkaufszahlen haben sich in der Tat gut entwickelt. So wurden im vergangenen Jahr mehr als anderthalb Millionen Fahrradtickets für Einzelfahrten in Berlin und Brandenburg gelöst – das sind rund 36 Prozent mehr als im Jahr 2008.

Lob von der Radler-Lobby

Die Zahl der verkauften Fahrrad-Monatskarten stieg in diesem Zeitraum auf rund 174.000 – um 40 Prozent. Auf dem nächsten Platz folgen die Fahrrad-Tageskarten, bei denen der Absatz auf zirka 87.000 stieg – ein Zuwachs um fast 74 Prozent. Einzeltickets für Berlin stoßen auf die größte Nachfrage, sie wurden allein im vergangenen Jahr 963.000 Mal gekauft.

Auch immer mehr Brandenburg-Ausflügler nehmen ihr Rad mit. Susanne Henckel, Chefin des Verkehrsverbunds, ist eine von ihnen. Der Trend der Verkaufszahlen sei „sehr erfreulich“, schrieb sie Gastel. Der Umwelt blieben viele Autofahrten erspart. Aber sie weiß auch um die negativen Folgen: „Kapazitätsengpässe in den Verkehrsmitteln stellen uns vor …