In #Kooperation von #DB, #ČD und #DSB: drei europäische Hauptstädte über die Schiene direkt miteinander verbunden • Seit Mitte Juni in Betrieb
Das erste #EU-Pilotprojekt für neue #grenzüberschreitende Bahnverbindungen ist erfolgreich in Betrieb gegangen: Seit dem 14. Juni sind #Prag, Berlin und #Kopenhagen auf der Schiene mit zwei täglichen Zugpaaren (Hin- und Rückfahrt) sowie einer saisonalen Verbindung über #Nacht direkt miteinander verbunden. Das neue Angebot der Deutschen Bahn (DB) wird in Kooperation mit der Tschechischen Bahn (ČD) und der Dänischen Staatsbahn (DSB) betrieben.
Mit der #Sanierung des Korridors #Lehrte – Berlin startet die DB #InfraGO am 2. Oktober 2026 die achte #Korridorsanierung im deutschen Streckennetz. Nach dem Korridor Hamburg – Berlin ist die Strecke mit 221 Kilometern die zweitlängste Achse, auf der die Infrastruktur gebündelt und gewerkeübergreifend erneuert wird. Der Abschnitt gehört zur wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und #Nordrhein-Westfalen. Täglich fahren hier mehr als 400 Züge des Nah- und Fernverkehrs und etwa 90 #Güterzüge. Mit Blick auf die Bedeutung der Strecke Lehrte – Berlin hat die DB InfraGO gemeinsam mit den #Eisenbahnverkehrsunternehmen und den für den Nahverkehr zuständigen #Aufgabenträgern das Konzept der Korridorsanierung weiterentwickelt, um die notwendigen Einschränkungen auf ein für alle Verkehrsarten verträgliches Maß zu begrenzen.
Der #Fahrgastverband PRO #BAHN begrüßt grundsätzlich, dass mit dem italienischen Anbieter #Italo nach Jahrzehnten faktischen Monopols ein ernstzunehmender #Wettbewerber in den innerdeutschen #Hochgeschwindigkeitsverkehr drängt. Wettbewerb kann Preise senken, Qualität steigern und das Angebot ausweiten – aber nur, wenn er fair geregelt ist. Der Fahrgastverband PRO BAHN warnt davor, den Markteintritt allein dem Spiel der Trassenkräfte zu überlassen, und stellt drei Bedingungen, ohne die mehr Wettbewerb für viele Fahrgäste am Ende weniger Bahn bedeutet.
Vom 14. Juni bis 12. Dezember gibt es umfangreiche #Bauarbeiten an den vom Fern- und Regionalverkehr genutzten Gleisen zwischen #Charlottenburg und #Ostbahnhof. Fern- und Regionalzüge umfahren diese Strecke. Bis auf drei Wochenenden, an denen auch auf S-Bahngleisen gearbeitet werden muss, verkehrt die S-Bahn wie gewohnt.
Im #Infrastrukturausschuss des Landtags bestätigten am Donnerstag Vertreter des Bahnunternehmens, dass die Planungen überdacht werden. Danach werden die dringend erforderlichen Arbeiten in Abschnitte #unterteilt, anstatt die ganze Strecke komplett zu sperren. Zuerst hatte der „Tagesspiegel“ [Bezahlinhalt] über die neuen Pläne berichtet.
Vollsperrung könnte auf mehrere Jahre verteilt werden
Pünktlich zur Hauptreisezeit bieten #FlixTrain und #FlixBus Urlaubern ein breites Angebot zu beliebten Reisezielen. Auf der Strecke Berlin – #Hamburg verkehrt FlixTrain ab dem 14. Juni Freitag und Sonntag im #Zweistundentakt. Damit steigt die Zahl der täglichen Abfahrten am Wochenende auf bis zu sieben Fahrten pro Richtung. Bis 2027 plant FlixTrain, das Angebot auf der zentralen Verkehrsachse auf bis zu zehn Fahrten pro Tag und Richtung zu erweitern.
Wann wird die Unterführung auf beiden Seiten vollständig, also einschließlich der beiden Rampen, für die Bevölkerung #freigegeben?
Antwort zu 1 und 3:
Die Deutsche Bahn hat hierzu mitgeteilt:
„ Der #Bahnübergang (#BÜ) „ Wolziger Zeile“ in #Berlin-Lichtenrade wurde zum 1. Juli 2024 für alle Verkehrsteilnehmenden geschlossen, um die neue #Personenunterführung (#PU) fertigstellen zu können. Am 17. Dezember 2025 wurde die Wolziger Zeile provisorisch mit der Treppe auf der Ostseite und der Rampe auf der Westseite [ wieder geöffnet].
Die ehemaligen #Görlitzer#Bahnbrücken in #Alt-Treptow verbinden Treptow-Köpenick mit Friedrichshain-Kreuzberg. Die Flächen werden seit Jahrzehnten als Fuß- und #Radwegeverbindung sowie als Grün- und #Erholungsraum genutzt. Nach Angaben des Bezirksamts Treptow-Köpenick befinden sich die Flächen im Eigentum der #Deutschen Bahn; der bestehende #Mietvertrag mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick wurde zum 30.06.2026 gekündigt. Danach sollen die Flächen von der Bahn gesperrt werden.
Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“
Die Begründung der DB InfraGO – geänderte Anforderungen im Planfeststellungsverfahren, insbesondere bei Umweltfragen im Moorgebiet bei Zossen – zeigt ein systemisches Problem: Sich ändernde Anforderungen an Umweltschutz und Genehmigungsverfahren treffen auf ein Planungssystem, das zu langsam auf neue Rahmenbedingungen reagiert. Statt sich frühzeitig auf veränderte Standards einzustellen, werden Planungsunterlagen erst eingereicht und dann im laufenden Verfahren überarbeitet. Dass der gesamte Abschnitt Blankenfelde–Großenhain nun statt 2029 erst 2033 in Betrieb gehen soll, bedeutet für die Fahrgäste auf einer der wichtigsten europäischen Magistralen weitere vier Jahre ohne die versprochene Fahrzeit von 80 Minuten zwischen Berlin und Dresden.