Staaken – Eine neue Fußgängerbrücke über die Bahntrasse wird heute, 13 Uhr, am Winterhuder Weg freigegeben. Mit der Stahlkonstruktion ersetzt die Bahn für 430 000 Euro die alte Brücke, die vor acht Jahren abgerissen wurde.
Als zu Beginn der 90er Jahre nach Jahrzehnten der Teilung erste Gedanken zum einheitlichen #Schienenverkehr für die #Region Berlin/ Brandenburg dargelegt wurden, hatten alle Beteiligten ein #Verkehrskonzept im Sinn, das #Bahnfahren wieder attraktiv, schnell und bequem macht.
Im „#Zielnetz 2000“, dem ersten #Nahverkehrsplan, wurde ab 1996 eine spürbare Verbesserung des Nahverkehrs auf der Schiene für die Region durchgesetzt. Schnelle RE-Strecken führen in seiner Folge nach und durch Berlin, #RegionalBahnen ergänzen das Netz im Land Brandenburg.
Wenn am 12. Dezember 2004 Fahrplanwechsel bei der Bahn ist, dann erreicht man #Hamburg von Berlin aus mit Tempo #230 in eineinhalb Stunden.
Doch vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt – auch für die Fahrgäste – und so wird bis dahin noch kräftig gebaut auf der Hamburger Bahn.
Mitte Dezember 2003 wurde der Betrieb des #Umschlagbahnhofes „#Hamburg und Lehrter Bahnhof” (#HuL) an der #Heidestraße eingestellt. Die Aufgaben wurden seit diesem Zeitpunkt von den beiden Umschlagbahnhöfen #Großbeeren und #Wustermark, die im Rahmen der dort angesiedelten #Güterverkehrszentren errichtet wurden, übernommen.
Bei #Urlaubsreisen ab fünf Tagen Länge werden 56 % aller Fahrten mit dem #Pkw, 29 mit dem #Flugzeug, 7 mit dem #Bus und nur 6 % mit der Eisenbahn unternommen – und in diesen Zahlen sind auch Reisen mit berücksichtigt, die man nur mit dem Flugzeug unternehmen kann!
Seit 14. Dezember 2003 fahren Inhaber der #BahnCard 25 und 50 kostenlos vom #DB-Zielbahnhof mit S-Bahn, U-Bahn, Bus und Straßenbahn zur Zieladresse, wenn sie im Geltungsbereich des City-Tickets liegt.
In Berlin gilt es im #Tarifteilbereich A (plus Bahnhöfe Berlin- Lichtenberg, Nöldnerplatz, U Magdalenenstraße).
Kurzfristig hat sich die Bahn sogar noch zu einer Korrektur durchgerungen, die lange als unmöglich galt. Weil in Berlin am Bahnhof #Charlottenburg die Bauarbeiten länger dauern als geplant war, lässt die Bahn dort auch nach dem #Fahrplanwechsel die Züge der Regionalexpress-Linie #RE3 halten; Züge der Regionalbahn #RB10 aus #Nauen enden morgens nicht in #Charlottenburg, sondern fahren weiter bis #Ostbahnhof und nachmittags starten sie nicht erst in Charlottenburg, sondern ebenfalls bereits im Ostbahnhof. So können Fahrgäste der S-Bahn, bei der der Abschnitt von Charlottenburg bis #Zoo bis Mitte April gesperrt bleibt, weiter mit Regionalzügen ihre Fahrt fortsetzen, ohne in Busse umsteigen zu müssen.
Am 14. Dezember 2003 ist nicht nur #Fahrplanwechsel, auch die nationalen und internationalen #Tarife werden von den Bahnen zu diesem Termin vermehrt geändert.
Bei der DB wird nach der Genehmigung durch die zuständige Behörde der Tarif im #Nahverkehr um 4 Prozent angehoben. Das gilt jedoch nicht bei Fahrten innerhalb des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg. Hier gilt der Tarif des #VBB.
Elf Stunden brauchte die #Postkutsche im Jahr 1824 zwischen #Luckenwalde und Berlin. Als hier 20 Jahre später die #Eisenbahn fuhr, schrumpfte die Zeit bis zum #Anhalter Bahnhof auf knapp eineinhalb Stunden, heute schafft es der RE selbst mit Umweg über den östlichen Ring in einer Stunde bis in die City.
Wenn im Jahr 2006 der #Ausbau der #Anhalter Bahn beendet ist, ist Luckenwalde aus Fahrzeitsicht Berliner Vorort. Nicht mal eine #Dreiviertelstunde fährt dann der #RegionalExpress bis zum Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof.