Archiv der Kategorie: Bahnverkehr

Bahnverkehr: Panne nach der Premiere: ICE-Sprinter bleibt liegen Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–München geht in Betrieb, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212783625/Panne-nach-der-Premiere-ICE-Sprinter-bleibt-liegen.html

Erst die glanzvolle #Eröffnung – und dann das: Einer der beiden #Sonderzüge zur Eröffnung der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen #München und Berlin saß am Freitagabend in einem Tunnel fest, fuhr dann weiter, um erneut liegenzubleiben. Im Zug waren Ehrengäste, Journalisten und Gewinner, die die #Eröffnungsfahrt von München nach Berlin mitgemacht hatten und wieder zurückfuhren. Eine Bahnsprecherin bestätigte der Berliner Morgenpost, dass der ICE wegen einer Störung am Fahrzeug zunächst vor Erfurt auf der Strecke stand. Der Zug sei in Erfurt mit elf Minuten Verspätung unterwegs gewesen. Um 21.35 Uhr kurz hinter Erfurt kam der Zug wieder zum Stehen. Es war zunächst nicht klar, wann die Fahrt weiterging.

Dabei waren zwei ICE zuvor noch begleitet von Scheinwerferlicht, Silberfontänen und der Bourani-Hymne "Ein Hoch auf uns" im Berliner Hauptbahnhof eingefahren. Für die Mitreisenden, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela #Merkel (CDU) und Bahn-Vorstandschef Richard #Lutz, war zuvor ein roter Teppich ausgerollt worden. Das Empfangskomitee auf dem Bahnsteig wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael #Müller angeführt, der für diesen Anlass extra den gleichzeitig in der Stadt tagenden SPD-Parteitag verlassen hatte.

Wer Zweifel hatte, ob die von der Bahn vorab angekündigte #Fahrzeit von weniger als vier Stunden zwischen beiden Metropolen auch gehalten werden kann, den überzeugte der Blick auf die Bahnhofsuhr. Die zeigte 16.10 Uhr an, die Züge fuhren fünf Minuten …

Bahnverkehr: Es reicht nicht, nur schnell zu sein, aus sueddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-es-reicht-nicht-nur-schnell-zu-sein-1.3782547

Am Freitagmittag fährt der #Premierenzug auf der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-#München. Ab Sonntag dürfen dann alle Passagiere mitfahren.

Die Bahn sieht die neue Trasse als Beginn einer neuen Ära an – doch gleichzeitig gibt es wieder Probleme bei der #Pünktlichkeit, viele Kunden sind verärgert.

Hinzu kommt der harte Wettbewerb mit Auto und Flugzeug, in dem die Bahn den Anschluss zu verlieren droht.

Von Markus Balser, Berlin

Was das Milliardenprojekt für Fahrgäste bedeutet? Horst Seehofer wird das an diesem Freitag als einer der ersten Passagiere an Bord testen. Nach der Segnung der Trasse in Nürnberg geht es für Bayerns Ministerpräsident im Premierenzug mit Prominenten los nach Berlin. Start: 13.23 Uhr. Ankunft zur Eröffnungsfeier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel: 16.15 Uhr. So schnell war Seehofer in Berlin wahrscheinlich noch nie am Ziel.

Von diesem Sonntag an dürfen auch Passagiere nach #Fahrplan über Deutschlands größtes Infrastrukturprojekt rasen. Im Sprinter dauert die Reise zwischen Landes- und Bundeshauptstadt keine vier Stunden mehr. Drei Züge fahren täglich in beide Richtungen. Im Stundentakt starten zudem ICEs, die an allen Bahnhöfen halten. Das dauert gut 20 Minuten mehr.

Hubertus Willeke kennt wie kaum ein anderer die Dimension des Bauprojekts. Der Chef des Weichenwerks in Witten weiß, was alles nötig war, um zwei Stunden Fahrzeit einzusparen. 29 Talbrücken und 22 Tunnel mussten gebaut werden. Willeke und seine 400 Leute haben vor fünf Jahren begonnen, 160 Spezialweichen für …

Bahnverkehr: Neue Bahntechnik für Berliner Strecke SZ-Leser sind im Sonderzug zur Wiedereröffnung der Strecke Dresden – Berlin. Dort soll es künftig bis zu 200 km/h schnell vorangehen. , aus sz-online.de

http://www.sz-online.de/nachrichten/neue-bahntechnik-fuer-berliner-strecke-3833511.html

#Coswig. Das kann ja mal passieren. Dass es einen Bahnsteig nicht gibt, auf dem in der nächsten halben Stunde ein Zug ankommen soll. Noch dazu ein ganz Besonderer. Ein Doppelstöckiger in Weiß. Der neue Intercity 2 fährt als Erster auf der wiedereröffneten Strecke Berlin – #Dresden (SZ berichtete), bevor zum #Fahrplanwechsel am Sonntag der reguläre Betrieb rollt. Ab Großenhain sind auch SZ-Leser dabei. Die staunen nicht schlecht, dass es den angekündigten Bahnsteig 3 am Cottbuser Bahnhof gar nicht gibt. Zumindest nicht offiziell, nur bahnintern, wie die Nachfrage bei den Sonderfahrt-Organisatoren ergibt.

Doch rechtzeitig, bevor die weiße Wagenschlange heranrollt, ist der Einstieg – Bahnsteig 2 – klar, auch dank inzwischen eingetroffener Bahnmitarbeiter.

Zur Erinnerung: Nach 16 Monaten Bauzeit und Vollsperrung der Berliner Strecke im Brandenburgischen zwischen #Wünsdorf und #Hohenleipisch ist der Schienenweg wieder frei. Auf dem es nun zehn Minuten schneller vorangeht zwischen den Hauptbahnhöfen Berlin und Dresden. Das große Ziel heißt #200 km/h, erlaubt sind vorerst aber nur #160 km/h. Auch weil die entsprechende Sicherungstechnik noch fehlt.

Die wird demnächst unter anderem auf einem drei Kilometer langen Abschnitt in Coswig eingebaut. Und nicht nur das, auch Gleis- und Oberleitungsanlagen entstehen neu, dazu Leit- und Signalanlagen sowie zwei …

Bahnverkehr: Müller zur Inbetriebnahme der Schnellfahrstrecke Berlin-München, aus Senat

www.berlin.de

 Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit:

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, erklärt zur #Inbetriebnahme der neuen #Schnellverbindung der Deutschen Bahn zwischen der deutschen Hauptstadt und #München am 8. Dezember 2017:

„In weniger als vier Stunden mit dem ICE-Sprinter von Berlin nach München – das ist künftig deutlich schneller und bequemer als mit dem Auto. Ich freue mich gemeinsam mit den Berlinerinnen und Berlinern über diesen durchgreifenden Fortschritt im überregionalen Personenverkehr. Durch die neue Strecke gewinnen die Bürgerinnen und Bürger auch im Berliner Umland ganz neue Reisemöglichkeiten, denn die Geschwindigkeit lässt viele interessante Ziele viel näher rücken. Das lässt mich auch auf eine gewisse Entlastung der Fernstraßen hoffen. Die Deutsche Bahn schließt mit dem Start dieser Neu- und Ausbaustrecke zugleich eines der großen Infrastruktur- und Investitionsprojekte im Osten unseres Landes ab, das in naher Zukunft seine positiven ökologischen und ökonomischen Wirkungen entfalten wird.“

Der Regierende Bürgermeister weiter: „Auf Kurz- und Mittelstrecken fällt die Umweltbilanz der Bahn besser aus als die des Flugverkehrs, auch wenn dies zwischen der Hauptstadt und München mutmaßlich nicht die gleichen durchgreifenden Folgen haben wird wie auf der Verbindung nach Hamburg, wo es inzwischen gar keinen Luftverkehr mehr gibt. Dennoch erwächst daraus die Notwendigkeit, dass wir in erster Linie bei der Lufthansa nach Konkurs und Zerschlagung der Air Berlin mit noch größerer Dringlichkeit nachhaltige Verbesserungen bei den direkten internationalen Verbindungen Berlins auf der Langstrecke einfordern.“

Müller: „Auch wirtschaftlich wird sich die neue schnelle Bahnverbindungen auszahlen, namentlich für die Länder, durch die die neue #ICE-Linie verläuft: Berlin und Bayern, Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und auch Brandenburg. Unsere Stadt ist künftig aus den zentralen Regionen dieser Länder schneller und besser erreichbar, Wege werden kürzer, und mit der Beschleunigung der Verbindungen eröffnen sich neue Möglichkeiten von Kommunikation, Austausch und nicht zuletzt für den Tourismus, und zwar in allen Richtungen.“

Müller abschließend: „Ich begrüße herzlich meine Amtskollegen unter den Ministerpräsidenten bzw. deren Vertretungen, die morgen mit dem Sonder-ICE, der in der bayerischen Hauptstadt abfährt, zum Festakt der Deutschen Bahn nach Berlin kommen. Mein besonderer Dank gilt jedoch den vielen Menschen, die an den teils schwierigen und durchaus risikovollen Bauarbeiten beteiligt waren, aber auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Deutschen Bahn, die die neue Strecke in Zukunft betreiben werden.“

Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411

Bahnverkehr: Großer Bahnhof am Hauptbahnhof Der erste Bauabschnitt der Strecke Dresden–Berlin ist fertig – und der Vorkriegsstand bei der Fahrzeit erreicht. , aus sz-online.de

https://www.sz-online.de/nachrichten/grosser-bahnhof-am-hauptbahnhof-3832922.html

Hella und Ulrich Pötzsch sind passionierte #Bahnfahrer – und gleich doppelt Glückspilze. Als Gewinner einer Verlosung gehörten die Nossener zu zehn Auserwählten, die am Dienstag in #Großenhain in einen #Sonderzug steigen durften, um mit zahlreicher Prominenz die #Wiederaufnahme der Bahnlinie #Dresden–Berlin zu feiern. Und sie erlebten mit dem Halt eines neuen doppelstöckigen #Intercity-2 in der Röderstadt, was Großenhainern weiter verwehrt bleibt. Wer von dort schnell in die Hauptstadt will, muss erst nach #Elsterwerda.

Beim Ausbau jener Bahnlinie hat die Deutsche Bahn (DB) eine wichtige Etappe abgeschlossen. Mit dem #Fahrplanwechsel können die Züge ab kommenden Sonntag wieder den direkten Weg über Großenhain, Elsterwerda, Blankenfelde nehmen – und das auf einem Großteil mit Tempo #160. Vorbei die teils einspurige Zuckelei über #Falkenberg, bei der nur noch das Hinweisschild „Blumenpflücken während der Fahrt verboten“ gefehlt hat.

16 Monate war die eigentliche Strecke zwischen #Wünsdorf-Waldstadt und #Hohenleipisch voll #gesperrt. In dieser Zeit wurden auf 73 Kilometern Gleise, Bahnsteige und Technik erneuert und 18 beschrankte Bahnübergänge durch Brücken und Tunnel ersetzt. Damit verkürzt sich die Fahrzeit zwischen den Hauptbahnhöfen zunächst um neun auf 107 Minuten. Wegen der Umrüstung auf das neue europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS wird es erst in drei Jahren mit Tempo 200 noch mal …

Bahnverkehr + Regionalverkehr: Fahrt zur Wiederinbetriebnahme Berlin – Dresden

146 551 Berlin Dresden
Lok 146 551 zieht den Leerpark in den Berliner Hauptbahnhof

Anzeiger Berlin Dresden
Ankündigung des Sonderzuges

Zug Berlin Dresden
Der geschobene Zug steht zur Abfahrt bereit, die Gäste steigen ein

Zug Berlin Dresden
Als Wagenpark kommt ein IC 2 zum Einsatz, Nr 2853 "Nationalpark Sächsische Schweiz"

http://www.mil.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.542852.de

Jesse begrüßt #Wiederinbetriebnahme der Bahnlinie nach #Dresden
Verkehrsstaatssekretärin Ines Jesse hat die Wiederinbetriebnahme der Bahnlinie von Berlin nach Dresden begrüßt.  An Bord eines Sonderzuges, der heute nach der 16-monatigen Vollsperrung auf der Strecke unterwegs war, sagte Jesse:

„Die Wiederinbetriebnahme ist eine gute Nachricht für alle Fahrgäste, die unsere  #Regionalzüge auf der Linie jetzt wieder nutzen können. Ich freue mich, dass alle begleitenden Brückenbauprojekte pünktlich fertig geworden sind. Für die Anwohner ist das ein Gewinn, denn die Bahnlinie lässt sich nun ohne Wartezeiten an Schranken über queren. Die Übergänge sind damit auch verkehrssicherer als zuvor. Mit der regulären Wiederöffnung der Strecke am 10. Dezember ist auch der Weg frei für den #Güterverkehr. Die Strecke ist eine wichtige Verbindung zwischen den Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer.“

Insgesamt wurden entlang der Bahnlinie nach Dresden im Land Brandenburg 22 Kreuzungen von Schiene und Straße beseitigt. Die Gesamtbaukosten belaufen sich auf rd. 115 Mio. Euro. Die Kosten wurden getragen vom Bund, der DB #Netz, den Kommunen dem Land Brandenburg. Die Kommunen sind mit etwa 17,2 Millionen Euro beteiligt, das Land hat deren Finanzierunganteil mit 13,7 Millionen Euro aus dem Programm „Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in den Gemeinden“ unterstützt.  Gebaut wurden sowohl Brücken als auch Straßenunterführungen.

Die Bauarbeiten an der Strecke werden bei laufendem Betrieb fortgesetzt. Geplant ist,  125 km der Strecke Berlin-Dresden für Geschwindigkeiten bis 200 km/h auszubauen. Damit verkürzt sich die Reisezeit zwischen Berlin und Dresden auf 80 Minuten.

Bahnverkehr: Schneller nach München, Dresden und ans Meer In vier Stunden nach München, in 80 Minuten nach Dresden – die Bahn verbessert zwei wichtige Berliner Anbindungen. Und auch die Ostsee rückt näher. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/neue-ice-trasse-schneller-nach-muenchen-dresden-und-ans-meer/20663258.html

Die Bahn feiert – und plant das Großereignis minutengenau: Um 16.15 Uhr sollen heute, am 8. Dezember, zwei ICE-Sonderzüge parallel auf den Gleisen 7 und 8 im Hauptbahnhof eintreffen. Einer aus Nürnberg, einer aus #München, der diese Strecke so schnell wie nie zuvor zurücklegen soll. Drei Stunden und 58 Minuten sind für die Fahrt über die mehr als 500 Kilometer lange Strecke vorgesehen.
Bisher sind die Züge noch rund sechs Stunden unterwegs. Mit der #Paralleleinfahrt feiert die Bahn die #Inbetriebnahme der Neu- und #Ausbaustrecke Berlin–München, die am 10. Dezember zum #Fahrplanwechsel in Betrieb geht. An der Festveranstaltung auf dem Washingtonplatz am Hauptbahnhof will unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen.
 Seit rund zehn Jahren wird gebaut

Gebaut wird an der Strecke, die immer noch nicht fertig ist, seit rund zehn Jahren. Der Bau war 1991 als #Verkehrsprojekt Deutsche Einheit von der Bundesregierung beschlossen worden. 17 Vorhaben wurden ins Programm genommen. Am schnellsten waren die #Autobahn-Bauten abgeschlossen. Das Projekt 8, die Neu- und Ausbaustrecke Berlin–München der Bahn, wurde ausgerechnet von der rot-grünen Bundesregierung Anfang der 2000er Jahre auf Eis gelegt – nachdem bereits Milliardenbeträge verbaut worden waren. Insgesamt hat die Strecke nach Angaben der Bahn bisher mehr als zehn Milliarden Euro gekostet.

Kritiker bezweifeln, dass sich die Ausgaben je rechnen werden. Die Verbindung ist zwar auch ins europäische #Korridornetz für den Güterverkehr von Skandinavien bis Sizilien integriert, doch #Güterzüge werden sich zumindest …

Bahnhöfe: Ab Sonntag ist das Ostkreuz ein Fernbahnhof Nach langen Bauarbeiten lebt das Ostkreuz neu auf. An einem neuen Bahnsteig halten Regionalbahnen im Ost-West-Verkehr sowie wenige Fernzüge. , aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bahnverkehr-in-berlin-ab-sonntag-ist-das-ostkreuz-ein-fernbahnhof/20663232.html

Aus der #Schmuddelstation ist ein Schmuckstück geworden. Nach elf Jahren Bauzeit folgt am #Ostkreuz mit dem #Fahrplanwechsel am 10. Dezember eine weitere Etappe. Die neu gebaute #Verbindungskurve von der Stadtbahnebene zum Ring geht wieder in Betrieb, und an einem neuen Bahnsteig halten zum ersten Mal auch Regionalbahnen im Ost-West-Verkehr sowie – ganz wenige – Fernzüge.
Über die neue Kurve, bestehend aus zwei Brücken, fahren dann wieder S-Bahnen der Linie #S9 alle 20 Minuten von Spandau über die Innenstadt zum #Flughafen #Schönefeld – ohne Halt am Ostkreuz. An der Kurve gibt es keine Bahnsteige. Auch die #S3 aus Erkner fährt dann im 20-Minuten-Abstand bis Spandau. Dafür endet die #S5 aus Strausberg Nord bereits in Westkreuz und die #S75 aus Wartenberg am Ostkreuz.
 Neu ist der Stopp der #Regionalzüge der Linien #RE1, #RE2, #RE7 und #RB14 am neu gebauten #Regionalbahnsteig auf der Stadtbahnebene. Weil der #Fahrplan keine Reserven mehr hat, durchfahren die Odeg-Züge der RE 2 (Wismar–Cottbus) den #Ostbahnhof dafür ohne Halt. Die Züge der anderen Linien stoppen an beiden Stationen. Dafür entfallen die Stopps der Linien RE 7 und RB 14 in #Karlshorst. Die dortigen Bahnsteige des Regionalverkehrs werden abgerissen, weil sie marode sind.
Vom Ostkreuz nach Stuttgart

Auch der – private – #Fernverkehrszug #Locomore zwischen Berlin und Stuttgart hält erstmals am Regionalbahnsteig am Ostkreuz. Im Juni 2018 folgt dann auch ein #Intercity-Stopp bei der Verbindung Cottbus–#Norddeich. Bei der Rückfahrt Richtung Cottbus lässt der Fahrplan …

Bahnverkehr: DIE NEUE BAHN: SCHNELLER UND TEURER – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/pofalla-ueber-schnellstrecke–die-reisezeit-wird-um-mehr-als-zwei-stunden-verkuerzt—28992626?dmcid=nl_20171204_28992626

Das größte #Bahnbauprojekt: Das #Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8, der Aus- und Neubau der Strecke Berlin–Nürnberg für zehn Milliarden Euro, erreicht eine weitere Etappe. Am Sonntag startet auf dem 107 Kilometer langen Neubau-Abschnitt 8.1 zwischen Erfurt und #Ebensfeld der Betrieb. Das wird Freitag gefeiert, am Nachmittag fährt die Kanzlerin mit einem Sonder-ICE zum Hauptbahnhof.

Drei Milliarden Euro: So viel hat die #Neubautrasse 8.1 gekostet.
Durch das Gebirge: Es ist die erste #Hochgeschwindigkeitsstrecke in mehr als 600 Meter Höhe – Schnee und Frost sind garantiert.

Gute und schlechte Aussicht: Ungefähr zur Hälfte verläuft die #Neubaustrecke auf Brücken oder im #Tunnel. Das macht dieses Teilstück so teuer. Die 22 Tunnel sind insgesamt 41 Kilometer lang, die 29 Talbrücken zwölf Kilometer. Der #Bleßbergtunnel im Thüringer Wald (8314 Meter) ist der drittlängste #Eisenbahntunnel in Deutschland.

Mischbetrieb: Anders als Hochgeschwindigkeitsstrecken in Frankreich und Spanien ist die Trasse im Thüringer Wald sowohl für Reise- als auch für #Güterzüge ausgelegt. Bislang will aber kein Güterzugbetreiber die Neubaustrecke nutzen.

Ein Zwischenhalt: Nur in #Coburg, das eine kurze Umwegtrasse mit der #Neubaustrecke verbindet, gibt es einen Unterwegshalt. In #Ilmenau könnte ein #Regionalbahnhof entstehen, der Freistaat Thüringen hat aber keinen …

Bahnverkehr: Pofalla über Schnellstrecke „Die Reisezeit wird um mehr als zwei Stunden verkürzt“ – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/pofalla-ueber-schnellstrecke–die-reisezeit-wird-um-mehr-als-zwei-stunden-verkuerzt—28992626?dmcid=nl_20171204_28992626

Nicht mehr lange, dann ist es so weit: Auf der neuen #Schnellstrecke in der Mitte Deutschlands beginnt der Betrieb. Am Freitag wird gefeiert – unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Am Sonntag fahren erstmals Züge in knapp vier Stunden von Berlin nach #München. Sind solche #Großprojekte noch zeitgemäß? Ronald #Pofalla, einst CDU-Politiker und nun Infrastruktur-Vorstand der Deutschen Bahn (DB), zieht eine Bilanz.

Herr Pofalla, waren Sie schon mal auf der #Neubaustrecke unterwegs?

Auf der Strecke in Thüringen und Franken, die nun eröffnet wird, bislang noch nicht. Doch bei der Eröffnung der #Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Halle und Erfurt, die daran anschließt, war ich vor zwei Jahren dabei.

Haben Sie überhaupt etwas von der Landschaft gesehen? Meist versperren ja #Lärmschutzwände den Blick.

Das Bedürfnis, ständig aus dem Fenster zu schauen, habe ich nicht so sehr. Ich fahre seit 30 Jahren regelmäßig Bahn und nutze die Zeit, um zu arbeiten, Bücher zu lesen, manchmal auch, um über #WLAN einen Film anzuschauen – oder ich schlafe ein wenig.

Wenn Sie #Zug fahren: Werden Sie da nicht angesprochen?

Ja, das kommt vor, weil ich erkannt werde. Manchmal wollen meine Gesprächspartner mit mir diskutieren, und dabei gibt es verschiedentlich auch Kritik an der Bahn. Doch damit habe ich keine Probleme, im Gegenteil. Ich bekomme so ein …