Archiv der Kategorie: Bahnverkehr

Bahnverkehr: Fahrplanänderungen zwischen Berlin und Hannover Schienenerneuerung vom 14. Mai bis 31. August auf 82 Kilometern • Drei Zeiträume mit unterschiedlichen Einschränkungen, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/verkehrsmeldungenbaustellen/13938740/Fahrplanaenderung_Berlin_Hannover.html

Für Reisende auf der Relation Berlin – #Hannover ergeben sich in der Zeit vom 14. Mai bis 31. August 2017 in drei Zeiträumen unterschiedliche #Fahrplanänderungen. Neben #Reisezeitverlängerungen von bis zu 30 Minuten #entfallen bei IC-Fahrten die #Halte in Spandau und Ostbahnhof. Der Grund dafür ist eine Erneuerung der Schienen auf insgesamt 82 Kilometern zwischen Gardelegen und Ribbeck sowie Schönhauser Damm und Nahrstedt. Die nachfolgenden Fahrplanänderungen sind bereits in allen Informations- und Buchungssystemen hinterlegt. Daher bittet die DB alle betroffenen Reisenden, sich vor Fahrtantritt über die tatsächlichen Abfahrts- und Ankunftszeiten zu informieren. Reiseverbindungen mit Echtzeitinformationen sind in der Reiseauskunft auf m.bahn.de, in der DB Navigator-App und bei www.bahn.de/reiseauskunft zu ersehen. Verkehrsmeldungen sind unter bahn.de/aktuell enthalten.

14. bis 30. Mai

Berlin – Hannover: ICE meist rund 15 bis 20 Minuten früher ab Berlin.
Berlin – Stendal (– Hannover): IC meist rund 5 Minuten früher ab Berlin.
Berlin – Göttingen (– Frankfurt): ICE meist rund 5 bis 15 Minuten früher ab Berlin, Entfall Halt Berlin Ostbahnhof.

31. Mai bis 9. Juni

Berlin – Hannover: ICE meist rund 15 bis 30 Minuten früher ab Berlin.
Berlin – Stendal (– Hannover): Weitgehend Entfall der IC-Linie. Dadurch für Stendal nur noch einzelne ICE/IC-Direktverbindungen.
Berlin – Göttingen (– Frankfurt): ICE meist rund 10 bis 30 früher ab Berlin. In der Gegenrichtung rund eine Stunde später in Berlin an, wegen Umleitung über Magdeburg. Entfall Halt Ostbahnhof in beiden Richtungen.

10. Juni bis 31. August

Berlin – Hannover: ICE meist rund 15 bis 30 Minuten früher ab Berlin.
Berlin – Stendal (–Hannover): IC meist rund 5 Minuten früher ab Berlin. Entfall Halt Spandau.
Berlin – Göttingen (– Frankfurt): ICE meist rund 5 bis 10 Minuten früher ab Berlin.

Fernreisende zum Beispiel von Berlin nach Frankfurt können über Erfurt oder über Hannover fahren. Für Pendler Stendal – Berlin bestehen neben einzelnen Fernzügen auch regelmäßige Verbindungen im Nahverkehr. 

Ostkreuz und Fernstrecken Diese Berliner Verkehrsprojekte werden 2017 fertig – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/ostkreuz-und-fernstrecken-diese-berliner-verkehrsprojekte-werden-2017-fertig-26728004

Eine Sorge treibt die Planer von der Deutschen Bahn (DB) derzeit noch um. „Wir fragen uns: Wo kriegen wir genug Sekt her?“, scherzt Joachim Trettin, Konzernbevollmächtiger des Bundesunternehmens für den Nordosten Deutschlands. In der Tat: In diesem Jahr gibt es einiges zu feiern. Weil wichtige #Bauprojekte 2017 #fertig werden oder eine weitere Etappe erreichen, kommen viele Fahrgäste schneller und bequemer ans Ziel. Davon profitiert Berlin in besonderem Maße.

Da ist das #Ostkreuz, schon heute der bedeutendste Knotenpunkt im Berliner Bahnkreuz. S-Bahn-Verbindungen, die es wegen des Bahnhofsumbaus jahrelang nicht gab, werden wieder eingerichtet. Das nützt den Köpenickern, Karlshorstern, den Bewohnern von Adlershof und Schöneweide – sie müssen auf der S-Bahn-Fahrt in die Innenstadt nicht mehr umsteigen.

Später im Jahr kommen dann viele neue Direktverbindungen im Regionalverkehr dazu. Und so ist absehbar, dass die Fahrgastzahlen am Ostkreuz weiter steigen werden. Der Bahnhof wird immer wichtiger – was sich auch auf die umliegenden Stadtviertel auswirken wird. Spätestens wenn 2021 die #Straßenbahn zum Ostkreuz fährt, wird der Friedrichshainer Kiez noch städtischer werden – und die Mieten noch höher steigen.

Auch im Fernverkehr von und nach Berlin wird sich einiges verbessern. Auf der Strecke nach #Dresden werden die Neuerungen vorerst nur homöopathisch sein – das ändert sich erst im kommenden Jahrzehnt. Auf der Strecke Berlin– #München kommen die Fahrgäste dagegen schon in diesem Jahr viel schneller ans Ziel. Derzeit ist die Bahn auf dieser Route nicht konkurrenzfähig.

Und dann sind da noch einige kleine Verbesserungen. Zum Beispiel der neue Regionalbahnhof in #Mahlsdorf: Der 140 Meter lange Bahnsteig an der Strecke nach Kostrzyn (Küstrin) und der Fahrstuhl werden im Dezember fertig, so die DB.

Das Ostkreuz

Sperrungen, Schienenersatzverkehr mit Bussen, immer neue Umleitungen und Wegeführungen: Am Ostkreuz wird den Fahrgästen viel abverlangt. Schon seit zehn Jahren ist der Knotenpunkt im Osten der Stadt eine Großbaustelle. Doch in diesem Jahr werden die Reisenden erleben, dass sich ihre Geduld …

Bahnverkehr + Tarife: 3 Jahre IRE Hamburg – Berlin Geburtstagsrabatt am 14. April, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13828388/3_jahre_IRE.html?start=0&itemsPerPage=20

Der #IRE Berlin-#Hamburg feiert am 14. April seinen 3. #Geburtstag. Aus diesem Anlass gibt es ein besonderes Angebot.

Wer am 14. April online unter bahn.de/ berlin-hamburg bucht und den dort angegebenen Code eingibt, erhält einen #Rabatt von 10 Euro auf die einfache Fahrt (regulär 19,90 Euro) oder auf die Hin und Rückfahrt (regulär 29,90 Euro). Die Fahrt muss im Zeitraum vom 14. April bis 30. September 2017 erfolgen.

Der Geburtstagsrabatt wird nur am 14. April, nur online und nicht für das „IRE Berlin-Hamburg Spezial“, angeboten und nur so lange der Vorrat reicht.
Die IRE-Berlin-Hamburg-Tickets sind regulär zum Festpreis von 19,90 Euro für eine Fahrt oder 29,90 Euro für die Hin- und Rückfahrt (innerhalb von 15 Tagen) an den Verkaufsstellen und Fahrkartenautomaten der Deutschen Bahn, S-Bahn Berlin und BVG erhältlich, außerdem per DB Navigator-App (Handy-Ticket) sowie auf bahn.de/ berlin-hamburg.

Fahrplanhinweis: Von Dienstag, 18. April bis Freitag, 21. April beginnen/enden alle IRE-Züge abweichend in Berlin Hauptbahnhof (tief) und halten nicht in Berlin Ostbahnhof und Berlin Zoologischer Garten. Der aktuelle Fahrplan ist in den Fahrplanmedien eingearbeitet.

BAHNVERKEHR Bahn plant IC-Linie von Berlin an die Ostsee Die Züge sollen im Zweistundentakt von Berlin nach Rostock fahren – allerdings erst ab Ende 2019., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article210221139/Bahn-plant-IC-Linie-von-Berlin-an-die-Ostsee.html

Wer am Wochenende mit der #Bahn an die #Ostsee fahren wollte, benötigte gute Nerven und Stehvermögen. Denn obwohl an der Küste die Urlaubssaison noch nicht richtig begonnen hat, waren für die Reise in vielen Zügen kaum Sitzplätze zu bekommen. Richtig eng wurde es gar für diejenigen, die auf die Insel #Usedom wollten. Beim Umstieg in die Usedomer Bäderbahn (UBB) spielten sich etwa am Sonnabendnachmittag Szenen ab, die sonst nur in der #Tokioter U-Bahn zu sehen sind.

Doch Besserung ist in Sicht. Zumindest für die Strecke von Berlin nach #Rostock. Nach jahrelanger Abstinenz will die Bahn wieder eine dicht #getaktete #Fernzugverbindung einrichten. Das kündigte jetzt der Konzernbevollmächtigte für Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern, Joachim Trettin, an. Start für die neue Linie, auf der moderne Doppelstockzüge von Bombardier fahren sollen, wird allerdings erst im Dezember 2019 sein. Die Intercity (IC) sollen dann im Zweistundentakt die Städte Dresden, Berlin und Rostock miteinander verbinden.

Bis zu Tempo 160 und weniger Zwischenstopps

Laut Trettin wird die Fahrzeit Berlin–Rostock unter zwei Stunden liegen. Zwar können die Fernzüge – wie auch die Regionalexpresszüge (RE) – auf der Strecke nicht schneller als Tempo 160 fahren, doch sind weniger Unterwegshalte als beim RE geplant. Während der IC nur in Oranienburg, Neustrelitz und Waren (Müritz) stoppen wird, hält der RE5 derzeit an bis zu neun Stationen. Die Fahrzeit liegt bei zwei Stunden und 42 Minuten.

Der Grund für die vielen Zwischenstopps: Der RE wird von den Ländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern bestellt und bezahlt, die Züge dienen vor allem dem …

Bahnverkehr: Wo Locomore besser als Deutsche Bahn und Fernbus ist, aus Die Welt

https://www.welt.de/wirtschaft/article163552868/Wo-Locomore-besser-als-Deutsche-Bahn-und-Fernbus-ist.html

Der neueste #Konkurrent der Deutschen #Bahn bei #Fernzugverbindungen kann ab sofort wieder täglich fahren. In vielen Punkten dürfte #Locomore die Reisenden überzeugen, wie ein #Test zeigt.
Der Deutschen Bahn Paroli zu bieten kommt einem Kampf zwischen David und Goliath gleich. Auch wenn die Metapher etwas abgedroschen klingt. Die Verhältnisse im Bahnfernverkehr beschreibt sie sehr gut. Bis auf den privaten Anbieter HKX, der zwischen Hamburg und Köln verkehrt, ist der Staatskonzern der einzige große Anbieter von Fernverbindungen im deutschen Markt.

Zum Fahrplanwechsel im Dezember wagte das Zug-Start-up Locomore die tägliche Fahrt auf der Schiene. Für eine Verbindung von Stuttgart nach Berlin hatte das Unternehmen per Crowdfunding im Internet knapp eine halbe Million Euro gesammelt. Das reicht zwar nicht, um eigene Züge zu kaufen. Sie sind genau wie die Lok nur gemietet. Doch ein aufwendiger Zugbetrieb ließ sich starten.
Wie schwierig das ist, zeigte sich knapp einen Monat später. Wegen diverser Pannen musste das Angebot eingedampft werden. Locomore fuhr nur noch von Donnerstag bis Montag. In dieser Woche begann nun wieder der Normalbetrieb. Denn das Start-up hat mittlerweile genug renovierte D-Zug-Wagen, um defekte Waggons schnell ersetzen zu können. In den vergangenen Wochen musste Locomore noch unsanierte angemietete Ersatzwagen fahren lassen. Dort kamen die Fahrgäste nicht in den Genuss von WLAN und mussten mit 90er-Jahre-Bahnflair zurechtkommen.
Im Gegensatz dazu bieten die neuen orangefarbenen Wagen gemütliche Sitze – vor allem in Abteilen, die nach Themen benannt sind. Ob Gesellschaftsspieler, Häkelfans oder Start-up-Gründer. Fast jede Vorliebe wird abgedeckt. Das Problem: Kaum ein Locomore-Kunde weiß von diesem Service. Oft wird den Kunden nur durch Zufall bewusst, wo sie ihren Platz gebucht haben. Weiteres Manko: Teilweise wurde im Bücherabteil sogar schon das Inventar geklaut.

Eltern können sich bei Locomore freuen

Gut gelöst ist dagegen das Kinderabteil neben dem Bordbistro (mit breiter Auswahl). Schon der große Platz zum Abstellen der Kinderwagen wird viele Eltern freuen. Zusätzlich ist in der Mitte des Wagens ein großer Platz zum …

Regionalverkehr + Bahnverkehr: Zukunftsaufgabe Eisenbahnverkehr – Stammbahn-Planung sofort beginnen

Zukunftsaufgabe #Eisenbahnverkehr – #Stammbahn-Planung sofort beginnen
IGEB-Pressedienst vom 3.4.2017

Fahrgastverband IGEB fordert Bund, Berlin und Brandenburg auf, mit der Planung zur Reaktivierung stillgelegter Strecken wie der Stammbahn sofort zu beginnen.

Die Zahl der #Pendler in Deutschland steigt – nach und von Berlin stärker noch als in anderen Regionen. Das hat das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) gerade erst bestätigt.
Folgerichtig nimmt auch die Länge der Arbeitswege zu. Das ist keine gute Nachricht. Aber die von den Pendlern verursachten Umweltbelastungen können erheblich vermindert werden, wenn die Pendler Bahn statt Auto fahren.

In dieser Situation wäre es falsch, vorhandene #Bahntrassen nicht zu reaktivieren und obendrein für andere Nutzungen zur Verfügung zu stellen. Deshalb ist es eine sehr gute Nachricht, dass die Deutsche Bahn und das Eisenbahn-Bundesamt die Trasse der Stammbahn nicht für eine Zwischennutzung als Fahrradschnellweg zur Verfügung stellen wollen.
Für eine solche Zwischennutzung müssten mehrere Millionen Euro investiert werden. Das würde eine Reaktivierung der Bahnstrecke für lange Zeit realistischerweise unmöglich machen.

Die umfassende Förderung des #Radverkehrs ist richtig und wichtig, aber nicht zu Lasten einer Bahnstrecke. Der Berliner Senat darf nicht die Verkehrsmittel des Umweltverbundes gegeneinander ausspielen.
Die dynamische Bevölkerungs-, Wirtschafts- und Tourismusentwicklung im Raum Berlin/Potsdam zeigt, dass die Stammbahn wahrscheinlich schon in wenigen Jahre dringend benötigt wird, um den Verkehr aus dem südwestlichen Brandenburg von und nach Berlin bewältigen zu können.

Vorübergehend kann – und muss! – der Zuwachs noch durch #Taktverdichtungen und längere Züge bewältigt werden. Mittelfristig wird jedoch als zusätzliche Trasse die Stammbahn von Potsdam über Zehlendorf und Steglitz zum Berliner Hauptbahnhof benötigt. Und weil deren Reaktivierung viele Jahre dauert, muss bereits jetzt mit den Planungen begonnen werden.
Dasselbe gilt für die Reaktivierung der #Kremmener Bahn von Berlin Gesundbrunnen über Tegel nach Hennigsdorf, der #Nordbahn von Berlin Gesundbrunnen über Frohnau nach Birkenwerder und natürlich für die überfällige #Dresdener Bahn von Berlin Südkreuz nach Blankenfelde.

Die #Vervollständigung des „#Bahnknoten Berlin“ müssen Bund, Berlin und Brandenburg gemeinsam angehen. Attraktive Schienenwege sind zwingende Voraussetzung, damit mehr Menschen aus Brandenburg mit der umweltfreundlichen Bahn nach Berlin pendeln – und umgekehrt. Zugleich sind die Schienenwege eine Voraussetzung dafür, dass ein möglichst großer Teil der Berliner Ausflügler für die Fahrt nach Brandenburg die umweltfreundliche Bahn nutzt. Und schließlich geht es darum, dass der Regionalverkehr nicht durch den (hoffentlich) weiter wachsenden Eisenbahnfernverkehr ausgebremst wird, weil die Trassenkapazitäten nicht ausreichen.

Christfried Tschepe, Vorsitzender
Jens Wieseke, stv. Vorsitzender
Matthias Gibtner, stv. Vorsitzender

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Bahnverkehr: Bahnverbindung Berlin – Stettin – Nervenkrieg auf der Ersatzstrecke aus rbb

https://www.rbb-online.de/panorama/beitrag/2017/03/bahn-berlin-stettin-schienenersatzverkehr-baustelle.html

Die Luftlinie Berlin – #Stettin beträgt 127 Kilometer. Aber am #Karower Kreuz wird gerade #gebaut: Das wirft immer mal wieder einiges durcheinander und offenbart ungeahnte Fahrplanlöcher. Ein sehr persönlicher Reisebericht von Jo Goll
Seit Tagen habe ich mich darauf gefreut: Zwei freie Tage. Mal wieder raus aus der Großstadt, das Umland erkunden. Oder besser gesagt: Unser Nachbarland Polen. Ziel des Kurztrips ist Szczecin (Stettin). Um morgens keinen Stress zu haben, kaufen wir uns am Vorabend schon Fahrkarten. Ganz konventionell am Automaten – und erstaunlich günstig: mit der BahnCard 25 kosten sie 8,30 Euro.

Am nächsten Morgen Abfahrt in Lichterfelde-Ost. Meine Frau eröffnet mir, dass wir eine etwas seltsame Verbindung haben: drei Mal umsteigen. Ab Gesundbrunnen Schienenersatzverkehr (#SEV) nach Bernau. #Bauarbeiten. Ich rümpfe die Nase, will an unserem freien Tag aber keine schlechte Laune verbreiten. In Gesundbrunnen haben wir zehn Minuten Zeit zum Umsteigen. Cappuccino und Zeitung kaufen, dann den berüchtigten SEV suchen. Keine Ausschilderung, also im Reisezentrum fragen. Kurzer Anflug von Hektik, doch der ins Alter gekommene Reisebus hat Verspätung, also alles gut.
Grüne Welle ist woanders

Die Fahrt durch den Wedding gestaltet sich abenteuerlich, mehrmals muss der gestresste Fahrer scharf bremsen. Die grüne Welle bleibt ein Traum, an jeder Ampel stehen wir minutenlang, gefühlt zumindest. Auf der Fahrt durch Pankow, Karow und Buch wird langsam klar, dass wir die Umsteigezeit von zwölf Minuten in Bernau längst aufgebraucht haben. Im gut besetzten Bus verbreitet sich ein Gefühl von angespannter Hektik, besonders die polnischen Mitfahrer zücken ihre Smartphones und suchen …

Bahnverkehr + Güterverkehr: Stadtentwicklung Was soll mit den vielen ehemaligen Bahnflächen in Berlin passieren? – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/stadtentwicklung-was-soll-mit-den-vielen-ehemaligen-bahnflaechen-in-berlin-passieren–26243090?dmcid=nl_20170323_26243090

Berlin – Sie liegen am Westkreuz in Charlottenburg, in Pankow, Treptow-Köpenick und vielen weiteren Bezirken: #ehemalige #Bahnflächen, die für den #Zugverkehr nicht mehr benötigt werden. Dazu gehören Kleingartenanlagen, Sportplätze, Gewerbeflächen sowie 273 Wohnungen in über 34 Mehrfamilienhäusern und 78 Ein- und Zweifamilienhäusern. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Berliner Grünen-Abgeordneten Lisa Paus hervor.

Bislang hat der Bund die nicht benötigten Bahnflächen je nach Bedarf verkauft.  Seit 1995 kamen dabei für insgesamt 1306 Objekte rund 146 Millionen Euro in die Kasse. Doch mit dem ungehinderten Verkauf soll nun Schluss sein.

Schon zu viele Filetstücke der Bahn privatisiert

„Die ungenutzten Bahnflächen haben ein großes Stadtentwicklungspotenzial“, sagt die Grünen-Finanzpolitikerin Paus. „Ob für Verkehrszwecke, zur Verbesserung der grünen und sozialen Infrastruktur oder zur Deckung des dringenden Wohnbedarfs – das Land Berlin hat die Bahnflächen für eine stadtverträgliche, soziale und ökologische Entwicklung dringend nötig.“  Es seien schon zu viele Filetstücke der Bahn in attraktiver, zentraler Lage privatisiert worden. Zum Beispiel am Hauptbahnhof, wo die Europa-City hochgezogen werde.

Die für die Bahn nicht mehr benötigten Immobilien werden vom sogenannten Bundeseisenbahnvermögen verwaltet, das dem …

Radverkehr + Bahnverkehr + Regionalverkehr: Die Deutsche Bahn verschläft den Fahrradtrend Beim Thema Radtourismus kommt die Bahn nicht vom Fleck. In zu wenigen Zügen ermöglicht sie die Mitnahme von Fahrrädern – mit fragwürdigen Begründungen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/mitnahme-in-zuegen-die-deutsche-bahn-verschlaeft-den-fahrradtrend/19551306.html

Die Ökobilanz der Deutschen Bahn (DB) ist gut, aber ihre Fahrgäste sind unzufrieden. Anstatt das Transportangebot kundenfreundlich auszuweiten, schränkt sie es ein: InterRegio abgeschafft, Nachtzüge eingestellt, #Fahrradmitnahme nur in homöopathischen Dosen.

Dass der #Radtourismus seit mehr als zwei Jahrzehnten boomt, lässt die DB kalt. Angesichts seiner jährlichen Zuwachsrate von 20 Prozent könnte sie neue Kunden gewinnen und alte an sich binden. Der Radtourismus generiert derzeit jedes Jahr einen Umsatz von 44 Milliarden Euro, der vor allem kleinen und mittleren Unternehmen sowie der lokalen Wirtschaft zugutekommt. Nach einer Schweizer Studie geben Radtouristen täglich mehr als dreimal so viel aus wie Autotouristen. Denn wer sich den ganzen Tag mit eigener Kraft fortbewegt, ist stolz und gönnt sich gerne gutes Essen und eine komfortable Übernachtung.
Viele wollen per Zug reisen, weil es ökologischer ist

Die Radurlauber ermöglichen auch eine Verlängerung der Tourismus-Saison. Die Badesaison dauert an der Ostsee nur wenige Monate, zu radeln ist auch im Frühjahr und Herbst ein Vergnügen. Und in Skandinavien, der Schweiz oder in Österreich werden die winterlichen Langlauf-Loipen im Sommer als Radwege genutzt, wodurch die touristische Infrastruktur fast das ganze Jahr nutzbar ist.

Aber wie werden die gewünschten Urlaubsziele erreicht? Viele wollen per Zug reisen, weil es ökologischer, bequemer und familienfreundlicher ist. Doch das Fahrrad kann nur in wenigen deutschen Fernzügen mitgenommen werden: Im InterCity (#IC), im EuroCity (#EC) und neuerdings auch im #ICE 4.
Dabei hatte es einst verheißungsvoll begonnen: In den ICE-T-Zügen wurde ab 1999 die Fahrradmitnahme zwischen Stuttgart und Zürich für wenige Jahre getestet. Doch ohne – wie zugesagt – die Erfahrungen zu evaluieren, beendete die DB …

Der Autor Michael Cramer ist seit 2004 Abgeordneter der Grünen im Europäischen Parlament.

Bahnverkehr: Mehr Lärmschutz in Berlin Pankow Bahn stellt am 4. April im Rathaus Pankow neue Planungen vor, aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/13627288/Mehr_Laermschutz_in_Berlin_Pankow.html?start=0&itemsPerPage=20

Die Deutsche Bahn errichtet ab September dieses Jahres zwischen #Pankow und #Blankenburg #Lärmschutzwände. Darüber hinaus sind auch Lärmschutzfenster oder spezielle Lüfter für Wohngebäude vorgesehen.  Die #Lärmsanierungsmaßnahmen betreffen beide Seiten der Bahnstrecke von Esplanade/Dolomitenstraße über den Bahnhof Pankow, den Haltepunkt Pankow-Heinersdorf bis zum nördlichen Ende des Bahnhofs Blankenburg.

Im März des vergangenen Jahres wurden die Bürger erstmals umfassend zu dem Vorhaben informiert. Zwischenzeitlich haben sich die gesetzlichen Regelungen zu den Immissionsgrenzwerten geändert. Die DB und das Bezirksamt Pankow laden deshalb die Anwohner erneut zu einer #Informationsveranstaltung (4. April, 18.30 Uhr, Rathaus Pankow, Großer Ratssaal, Breite Straße 24 A-26) ein. Die Ingenieure der Bahn werden die erweiterten Planungen zum Schallschutz, insbesondere für die Abschnitte Brehme- und Granitzstraße, vorstellen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit für Fragen.

Die Arbeiten für den aktiven und passiven Schallschutz sind Teil des Programms „Lärmsanierung an Schienenwegen des Bundes“. Seit 1999 wird die „Lärmsanierung an bestehenden Schienenwegen des Bundes“ von der Bundesregierung gefördert. Damit kann auch entlang vorhandener Schienenwege für Schallschutz gesorgt werden. Bei der Lärmsanierung handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Bundes. Es besteht kein Rechtsanspruch auf die Durchführung. Aktuell stehen in dem Programm jährlich 150 Millionen Euro Bundesmittel bereit. Im Gegensatz zur Lärmvorsorge besteht bei der Lärmsanierung kein Rechtsanspruch. Auf dem 33.400 Kilometer langen Streckennetz der Bahn sind 3.700 Kilometer besonders durch Schienenlärm belastet. Bis Ende 2016 wurden rund 1.580 Kilometer lärmbelasteter Strecken saniert. Weitere Informationen unter:  http://www1.deutschebahn.com/laerm/infrastruktur/laermsanierung.html