Infrastruktur: 13,6 Milliarden Euro Rekordinvestition: DB macht Netz und Bahnhöfe fit für die Zukunft DB-Infrastrukturvorstand Pofalla: „Jeder Euro in die Schiene ist ein Euro in den Klimaschutz“, aus DB

https://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/13-6-Milliarden-Euro-Rekordinvestition-DB-macht-Netz-und-Bahnhoefe-fit-fuer-die-Zukunft-7251600

Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihr #Investitionsprogramm „Neues Netz für Deutschland“ konsequent fort. 2022 soll die #Rekordsumme von 13,6 Milliarden Euro von DB, Bund und Ländern in die #Schieneninfrastruktur fließen – rund 900 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Damit modernisiert und erneuert die DB rund 1.800 Kilometer Gleise, 2.000 Weichen, 140 Brücken und 800 #Bahnhöfe. Mit diesem Programm will die DB vor allem mehr #Kapazität im Schienennetz schaffen und die vorhandene Infrastruktur #leistungsfähiger machen.

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Bahnverkehr: Hochgeschwindigkeitszüge Was der TGV dem ICE voraus hat, aus tagesschau.de

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/technologie/tgv-40-jahre-erfolgschgeschichte-101.html

Vor 40 Jahren verließ erstmals ein #Train à Grande Vitesse (#TGV) #Paris in Richtung #Lyon. Nicht nur in Sachen #Geschwindigkeit setzt der französische #Prestigezug auch heute noch Maßstäbe.

In zwei Stunden von Paris nach Lyon, 400 Kilometer südöstlich, war zwar im September 1981 noch nicht möglich, weil die neue #Hochgeschwindigkeitsstrecke noch nicht ganz fertig war. Aber der im Mai gewählte französische Staatspräsident François Mitterrand hatte es eilig, die Verbindung einzuweihen. So verließ heute vor genau 40 Jahren erstmals ein orangefarbener Train à Grande Vitesse (TGV) den Pariser Bahnhof Gare de Lyon und brauste mit 260 Stundenkilometern in Richtung Süden. Die neue #Zugverbindung brachte eine #Zeitersparnis von einer Stunde. Heute rast der TGV mit 320 km/h durch das Land und verbindet Paris mit Lyon in zwei Stunden.

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Bahnverkehr + Güterverkehr: Neue Signale Die Bahn muss die neue Schnelltrasse Berlin-München nachrüsten, weil schwere Güterzüge sie sonst nicht nutzen können., aus SZ

https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-neue-signale-1.4360042

Als Deutschlands größtes #Infrastrukturprojekt im Verkehrssektor Ende 2017 in Betrieb genommen wurde, schien es das Ende einer Mammutplanung. Zehn Milliarden Euro waren in das Prestigeprojekt geflossen. 25 Jahre hatten Bahn und Bund die #Schnelltrasse zwischen Berlin und #München geplant und gebaut, bevor die Premierenzüge über die #Hochgeschwindigkeitsstrecke donnerten. Vor einem Monat wurde allerdings bekannt, dass in der eigentlich für den Personen- und #Güterverkehr geplanten Strecke ein Systemfehler steckt. Zwar fuhren inzwischen Millionen Fahrgäste in ICEs über die Trasse. Der Güterverkehr aber wurde zum Totalausfall. Kein einziger #Frachtzug nutzte die Strecke.

Nun will die Bahn Konsequenzen ziehen und umbauen. „Die Strecke wird in diesem Jahr so nachgerüstet, dass sie auch für schwerere Güterzüge befahrbar ist“, kündigt ein Sprecher des Staatskonzerns an. Dazu sollen vor allem #Signalpunkte verlegt werden. Da diese an mehreren Stellen mit starker Steigung eingebaut sind, können schwere Güterzüge nicht aus eigener Kraft anfahren, wenn sie dort halten müssen. Deshalb dürfen bislang nur leichte Züge auf der Strecke fahren, deren „Grenzlast“ bei höchstens 1200 Tonnen liegt. Güterzüge sind aber meist schwerer. Sie wiegen in der Regel etwa …

Bahnverkehr: Mehr ICE-Züge von Berlin nach München Die Bahn weitet ihr Angebot auf der neuen Schnellfahrstrecke kräftig aus. Künftig soll es fünf statt drei ICE-Sprinter pro Tag geben., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article215644195/Mehr-ICE-Zuege-von-Berlin-nach-Muenchen.html

Es ist weder Freitag- noch Sonntagabend, sondern ein ganz normaler Dienstagnachmittag. Für die Deutsche Bahn also eher eine „verkehrsarme Zeit“. Dennoch sind an diesem Tag im ICE 1504 von #München nach Berlin kaum noch Sitzplätze frei. Selbst die erste Klasse ist fast komplett ausgebucht. Viele Reisende sitzen mit Laptop und Handy an den kleinen Tischen und arbeiten. Ein deutliches Indiz dafür, dass mit diesem Zug auch viele Geschäftsleute unterwegs sind.

Vor nicht einmal einem Jahr hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die neue #Schnellfahrstrecke Berlin–München eröffnet. Zuvor war das letzte Neubauteilstück des bis dahin zehn Milliarden Euro teuren Verkehrsprojektes Deutsche Einheit Nummer 8 (#VDE 8), die knapp 110 Kilometer lange Tunnel- und Brückenstrecke durch den Thüringer Wald, in Betrieb gegangen. Mit dieser verringerte sich die Fahrzeit zwischen den beiden Metropolen von zuvor sechseinhalb auf dann teilweise unter vier Stunden. Für Bahnchef Richard Lutz begann mit der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke nichts weniger als „ein neues Zeitalter der Mobilität“, er sah die Bahn auf der wichtigen innerdeutschen Distanz Berlin–München nun endlich auf Augenhöhe mit dem Flugzeug.

Doch weil gleich nach der Eröffnung des Prestigeprojektes die ICE reihenweise mit stundenlanger Verspätung eintrafen, erntete die Bahn anfangs Spott und Häme. Inzwischen hat die Bahn die Probleme gelöst, mit Quoten von über 90 Prozent gehören die Züge auf der Strecke Berlin–München zu den pünktlichsten im gesamten innerdeutschen …

Bahnverkehr: Deutsche Bahn: Testfahrten auf neuer Schnellfahrstrecke gemäß gängiger Industriestandards durchgeführt DB weist Medienberichte zurück, aus DB

http://www.deutschebahn.com/de/presse/pressestart_zentrales_uebersicht/16464012/p112_VDE8.html?start=0&itemsPerPage=10

1.000 #Testfahrten auf #Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-#München absolviert • Alle #ICE-Typen mit neuer #ETCS-Technik wurden intensiv getestet

Die Deutsche Bahn (DB) weist Medienberichte  zurück, wonach die neue ETCS-Technik (European Train Control System) an Bord der ICE-Flotte nicht genügend getestet worden sei. Auf der neuen Hochgeschwin­digkeitsstrecke Berlin-München (#VDE 8) fanden insgesamt über 1.000 Test­fahrten statt, davon mehrere Hundert mit ICE-Zügen.

Alle 10 ICE 3-Fahrzeuge der täglichen Sprinter-Flotte, die mit Spitzengeschwin­digkeiten von 300 km/h unterwegs sind, absolvierten Testfahrten auf der Neubaustrecke. Bei den rund 30 ICE 1-Zügen mit neuer ETCS-Ausrüstung kam das sogenannte Referenztestverfahren zur Anwendung. Dabei müssen nicht alle baugleichen Fahrzeuge tatsächlich auf der Strecke getestet werden, viel­mehr werden die Ergebnisse der Streckentests auch auf die weiteren Fahr­zeuge übertragen. Dies ist ein gängiges Industrieverfahren, das nicht nur bei der Eisenbahn so praktiziert wird, sondern auch im Automobil- und Flugzeugsektor. Das Verfahren ist auch mit dem Eisenbahn-Bundesamt (EBA) genauso abgesprochen.

Grund für die Wahl dieses Verfahrens beim ICE 1: Es konnten nicht alle ICE 1 zu Testfahrten auf der neuen Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-München aus dem laufenden Betrieb genommen werden, da es sonst zahlreiche Ausfälle im Regelverkehr gegeben hätte.

Auch bei den auf der neuen Strecke eingesetzten Lokführern legt die DB großen Wert auf eine solide Ausbildung: Nur Lokführer, die sowohl in ETCS und auf den Fahrzeugen geschult wurden, sind im Einsatz. Jeder Lokführer wurde dafür fünf Tage ausgebildet: zwei Tage theoretisch, zwei Tage am Fahr­simulator und einen Tag auf der Strecke. Zum Start auf der neuen Strecke sind die Lokführer zusätzlich in Doppelbesetzung auf den Führerständen.

Bahnverkehr: Panne nach der Premiere: ICE-Sprinter bleibt liegen Neue Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin–München geht in Betrieb, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article212783625/Panne-nach-der-Premiere-ICE-Sprinter-bleibt-liegen.html

Erst die glanzvolle #Eröffnung – und dann das: Einer der beiden #Sonderzüge zur Eröffnung der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen #München und Berlin saß am Freitagabend in einem Tunnel fest, fuhr dann weiter, um erneut liegenzubleiben. Im Zug waren Ehrengäste, Journalisten und Gewinner, die die #Eröffnungsfahrt von München nach Berlin mitgemacht hatten und wieder zurückfuhren. Eine Bahnsprecherin bestätigte der Berliner Morgenpost, dass der ICE wegen einer Störung am Fahrzeug zunächst vor Erfurt auf der Strecke stand. Der Zug sei in Erfurt mit elf Minuten Verspätung unterwegs gewesen. Um 21.35 Uhr kurz hinter Erfurt kam der Zug wieder zum Stehen. Es war zunächst nicht klar, wann die Fahrt weiterging.

Dabei waren zwei ICE zuvor noch begleitet von Scheinwerferlicht, Silberfontänen und der Bourani-Hymne "Ein Hoch auf uns" im Berliner Hauptbahnhof eingefahren. Für die Mitreisenden, unter ihnen Bundeskanzlerin Angela #Merkel (CDU) und Bahn-Vorstandschef Richard #Lutz, war zuvor ein roter Teppich ausgerollt worden. Das Empfangskomitee auf dem Bahnsteig wurde von Berlins Regierendem Bürgermeister Michael #Müller angeführt, der für diesen Anlass extra den gleichzeitig in der Stadt tagenden SPD-Parteitag verlassen hatte.

Wer Zweifel hatte, ob die von der Bahn vorab angekündigte #Fahrzeit von weniger als vier Stunden zwischen beiden Metropolen auch gehalten werden kann, den überzeugte der Blick auf die Bahnhofsuhr. Die zeigte 16.10 Uhr an, die Züge fuhren fünf Minuten …

Bahnverkehr: Es reicht nicht, nur schnell zu sein, aus sueddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/deutsche-bahn-es-reicht-nicht-nur-schnell-zu-sein-1.3782547

Am Freitagmittag fährt der #Premierenzug auf der neuen #Hochgeschwindigkeitsstrecke Berlin-#München. Ab Sonntag dürfen dann alle Passagiere mitfahren.

Die Bahn sieht die neue Trasse als Beginn einer neuen Ära an – doch gleichzeitig gibt es wieder Probleme bei der #Pünktlichkeit, viele Kunden sind verärgert.

Hinzu kommt der harte Wettbewerb mit Auto und Flugzeug, in dem die Bahn den Anschluss zu verlieren droht.

Von Markus Balser, Berlin

Was das Milliardenprojekt für Fahrgäste bedeutet? Horst Seehofer wird das an diesem Freitag als einer der ersten Passagiere an Bord testen. Nach der Segnung der Trasse in Nürnberg geht es für Bayerns Ministerpräsident im Premierenzug mit Prominenten los nach Berlin. Start: 13.23 Uhr. Ankunft zur Eröffnungsfeier mit Bundeskanzlerin Angela Merkel: 16.15 Uhr. So schnell war Seehofer in Berlin wahrscheinlich noch nie am Ziel.

Von diesem Sonntag an dürfen auch Passagiere nach #Fahrplan über Deutschlands größtes Infrastrukturprojekt rasen. Im Sprinter dauert die Reise zwischen Landes- und Bundeshauptstadt keine vier Stunden mehr. Drei Züge fahren täglich in beide Richtungen. Im Stundentakt starten zudem ICEs, die an allen Bahnhöfen halten. Das dauert gut 20 Minuten mehr.

Hubertus Willeke kennt wie kaum ein anderer die Dimension des Bauprojekts. Der Chef des Weichenwerks in Witten weiß, was alles nötig war, um zwei Stunden Fahrzeit einzusparen. 29 Talbrücken und 22 Tunnel mussten gebaut werden. Willeke und seine 400 Leute haben vor fünf Jahren begonnen, 160 Spezialweichen für …

Bahnverkehr: DIE NEUE BAHN: SCHNELLER UND TEURER – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/pofalla-ueber-schnellstrecke–die-reisezeit-wird-um-mehr-als-zwei-stunden-verkuerzt—28992626?dmcid=nl_20171204_28992626

Das größte #Bahnbauprojekt: Das #Verkehrsprojekt Deutsche Einheit 8, der Aus- und Neubau der Strecke Berlin–Nürnberg für zehn Milliarden Euro, erreicht eine weitere Etappe. Am Sonntag startet auf dem 107 Kilometer langen Neubau-Abschnitt 8.1 zwischen Erfurt und #Ebensfeld der Betrieb. Das wird Freitag gefeiert, am Nachmittag fährt die Kanzlerin mit einem Sonder-ICE zum Hauptbahnhof.

Drei Milliarden Euro: So viel hat die #Neubautrasse 8.1 gekostet.
Durch das Gebirge: Es ist die erste #Hochgeschwindigkeitsstrecke in mehr als 600 Meter Höhe – Schnee und Frost sind garantiert.

Gute und schlechte Aussicht: Ungefähr zur Hälfte verläuft die #Neubaustrecke auf Brücken oder im #Tunnel. Das macht dieses Teilstück so teuer. Die 22 Tunnel sind insgesamt 41 Kilometer lang, die 29 Talbrücken zwölf Kilometer. Der #Bleßbergtunnel im Thüringer Wald (8314 Meter) ist der drittlängste #Eisenbahntunnel in Deutschland.

Mischbetrieb: Anders als Hochgeschwindigkeitsstrecken in Frankreich und Spanien ist die Trasse im Thüringer Wald sowohl für Reise- als auch für #Güterzüge ausgelegt. Bislang will aber kein Güterzugbetreiber die Neubaustrecke nutzen.

Ein Zwischenhalt: Nur in #Coburg, das eine kurze Umwegtrasse mit der #Neubaustrecke verbindet, gibt es einen Unterwegshalt. In #Ilmenau könnte ein #Regionalbahnhof entstehen, der Freistaat Thüringen hat aber keinen …

Bahnverkehr: Pofalla über Schnellstrecke „Die Reisezeit wird um mehr als zwei Stunden verkürzt“ – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/pofalla-ueber-schnellstrecke–die-reisezeit-wird-um-mehr-als-zwei-stunden-verkuerzt—28992626?dmcid=nl_20171204_28992626

Nicht mehr lange, dann ist es so weit: Auf der neuen #Schnellstrecke in der Mitte Deutschlands beginnt der Betrieb. Am Freitag wird gefeiert – unter anderem mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Am Sonntag fahren erstmals Züge in knapp vier Stunden von Berlin nach #München. Sind solche #Großprojekte noch zeitgemäß? Ronald #Pofalla, einst CDU-Politiker und nun Infrastruktur-Vorstand der Deutschen Bahn (DB), zieht eine Bilanz.

Herr Pofalla, waren Sie schon mal auf der #Neubaustrecke unterwegs?

Auf der Strecke in Thüringen und Franken, die nun eröffnet wird, bislang noch nicht. Doch bei der Eröffnung der #Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Halle und Erfurt, die daran anschließt, war ich vor zwei Jahren dabei.

Haben Sie überhaupt etwas von der Landschaft gesehen? Meist versperren ja #Lärmschutzwände den Blick.

Das Bedürfnis, ständig aus dem Fenster zu schauen, habe ich nicht so sehr. Ich fahre seit 30 Jahren regelmäßig Bahn und nutze die Zeit, um zu arbeiten, Bücher zu lesen, manchmal auch, um über #WLAN einen Film anzuschauen – oder ich schlafe ein wenig.

Wenn Sie #Zug fahren: Werden Sie da nicht angesprochen?

Ja, das kommt vor, weil ich erkannt werde. Manchmal wollen meine Gesprächspartner mit mir diskutieren, und dabei gibt es verschiedentlich auch Kritik an der Bahn. Doch damit habe ich keine Probleme, im Gegenteil. Ich bekomme so ein …

Bahnverkehr: Experte Neue Schnellstrecke zwischen Berlin und München ist unrentabel – Quelle: https://www.berliner-zeitung.de/

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/experte–neue-schnellstrecke-zwischen-berlin-und-muenchen-ist-unrentabel-28769262?dmcid=nl_20171106_28769262

Am 8. Dezember wird erst einmal gefeiert. Mit Sonderzügen für Polit- und andere Prominenz wird ein weiterer Abschnitt der #Schnellstrecke zwischen Berlin und Bayern in Betrieb genommen.
Am 10. Dezember soll zwischen #Erfurt in Thüringen und #Ebensfeld in Franken der reguläre Betrieb beginnen. Berlin ist dann per Zug nur noch vier Stunden von #München entfernt. Schön für die Fahrgäste – doch für ihren Betreiber DB #Netz wird der drei Milliarden Euro teure Neubauabschnitt ein Verlustgeschäft sein.
„Die #Hochgeschwindigkeitsstrecke im Thüringer Wald ist mit Abstand die teuerste Neubaustrecke dieser Art in Deutschland“, sagte Dieter Schneiderbauer, Chef des Beratungsunternehmens ECM Ventures, der Berliner Zeitung. „Mit maximal zwei ICE-Zügen pro Stunde in beiden Richtungen wird die Nutzung in der ersten Zeit eher schwach sein. So lange es bei dieser geringen Zahl von Zügen bleibt, wird sich die Strecke nicht tragen. Damit wird sie für den Betreiber DB Netz ein Zuschussgeschäft sein.“
Zwar ist die Trasse nicht nur für Reisezüge vorgesehen. „Ich rechne aber nicht damit, dass die Neubaustrecke im #Güterverkehr eine Rolle spielen wird“, so der Verkehrsexperte. „Das liegt nicht nur daran, dass es zwischen Mitteldeutschland und Bayern kaum Bedarf für Bahntransporte gibt. Einer der beiden wichtigsten #Nord-Süd-Korridore für überregionale Güterzüge, der über #Fulda und Würzburg verläuft, ist nicht weit entfernt. Ein weiterer Korridor, der von Hamburg über Stendal nach Süden und ab #Hof durch Bayern führen wird, wird derzeit ausgebaut.“ In der Tat wurde bislang kein #Güterzug angemeldet.
Weitere Regionalverbindungen könnten dazu kommen
Doch der #Personenverkehr habe großes Potenzial, sagte Mike Flügel von der Deutschen Bahn. „Er wird sich entwickeln.“ Ein erstes Beispiel seien die schnellen #Regionalzüge, die zwischen #Coburg und #Bamberg

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