Museum + Straßenverkehr: Sanierung der Avus-Tribüne abgeschlossen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/charlottenburg-wilmersdorf/article233949231/Avus-Tribuene-erstrahlt-in-neuem-Glanz.html

Die #Avus-Tribüne in Charlottenburg erstrahlt in frischen Farben. Von außen jedenfalls. Am Montag sollen die #Räumlichkeiten dem neuen Mieter übergeben werden, der dann der #Inneneinrichtung den letzten Schliff verpassen wird. Bis Ostern soll auch der Innenausbau abgeschlossen werden. Der Eigentümer Hamid #Djadda ist erleichtert. „Das war ein sehr schwieriges Projekt“, sagt er.

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Bahnhöfe: S-Bhf. Gehrenseestraße endlich barrierefrei gestalten, aus Senat

Frage 1:
In welcher Form unterstützt der Berliner Senat die Deutsche Bahn, den #S-Bhf. #Gehrenseestraße #barrierefrei
zu gestalten?
Frage 2:
Welche Gespräche haben dazu bereits stattgefunden und mit welchem Ergebnis?
Frage 3:
Welcher Zeitplan ist für eine Umsetzung der Barrierefreiheit vorgesehen und wann war die eigentliche
Realisierung erstmals geplant?
Antwort zu den Fragen 1 bis 3:
Die barrierefreie Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) zählt zu den
wesentlichen verkehrlichen Zielsetzungen des Landes Berlin. Daher hat sich das Land
Berlin auch frühzeitig um die Bereitstellung von Mitteln durch den Bund im Rahmen der
„Förderinitiative Attraktivitätssteigerung und Barrierefreiheit von Bahnhöfen (FABB)“
bemüht. Der Bund stellt für dieses Programm im Zeitraum von 2020 bis 2026 zusätzliche
Mittel zur beschleunigten Herstellung der #Barrierefreiheit an kleinen bis mittleren
2
Verkehrsstationen mit 1.000 bis 4.000 Reisenden (pro Tag) zur Verfügung.
Daraufhin hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit der DB AG
im Juli 2021 einen Finanzierungsvertrag abgeschlossen, um den Einsatz von
Bundesmitteln zur Verbesserung der Barrierefreiheit an den Berliner S-Bahnhöfen
Gehrenseestraße, #Hirschgarten und #Stresow sicherzustellen. Die Finanzierung dieser
Maßnahmen soll paritätisch durch den Bund und das Land Berlin zuzüglich eines
Eigenanteils der DB AG erfolgen. Das Land Berlin hat vertraglich zugesichert, sich an den
Investitionskosten mit einer Zuwendung in Höhe von ca. 6,6 Mio. EUR zu beteiligen.
Für den S-Bahnhof Gehrenseestraße sind konkret der Neubau des Treppenaufgangs und
eines Aufzugs zwischen Straßenbrücke und Bahnsteig sowie ergänzende
Modernisierungsmaßnahmen geplant.
Gemäß dem Bauzeiten-Finanzierungsplan soll die Realisierung des Vorhabens zur
Herstellung der Barrierefreiheit im S-Bahnhof Gehrenseestraße 2023 erfolgen.
Die DB AG teilt hierzu Folgendes mit:
„Als Deutsche Bahn ist uns die Herstellung der Barrierefreiheit ein wichtiges Anliegen,
welches wir konsequent verfolgen. Durch die „Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung
und Barrierefreiheit von Bahnhöfen“ wird es ermöglicht, die Stationen Hirschgarten,
Stresow sowie Gehrenseestraße in den kommenden Jahren barrierefrei auszubauen. Der
S-Bahnhof Gehrenseestraße wird in diesem Zuge modernisiert, was folgende Maßnahmen
mit einer Realisierung voraussichtlich in 2023 umfasst:
 Neubau eines Aufzuges und des Treppenzugangs inklusive Bahnsteigbeleuchtung,
 Modernisierung der Personenüberführung, des Bahnsteigs und des Daches.“
Frage 4:
Warum werden terminliche Verschiebungen zur Realisierung der Barrierefreiheit überhaupt ermöglicht bzw.
durch den Senat offensichtlich einfach akzeptiert?
Antwort zu 4:
Die barrierefreie Erreichbarkeit der ÖPNV-Infrastruktur zählt zu den wesentlichen
verkehrlichen Zielsetzungen des Landes Berlin. In den vergangenen Jahren wurden durch
die DB AG zahlreiche Fern-, Regional- und S-Bahnhöfe barrierefrei ausgebaut, so dass
inzwischen der Großteil der Berliner Bahnhöfe für die Fahrgäste barrierefrei erschlossen
ist. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz steht im regelmäßigen
intensiven Austausch mit der DB AG, um auch die noch fehlenden Stationen in den
nächsten Jahren mit Aufzügen, Rampen, taktilen Leitstreifen und weiteren Maßnahmen
zur Herstellung der Barrierefreiheit nachzurüsten.
Die DB AG teilt hierzu ergänzend Folgendes mit:
„Das Personenbeförderungsgesetz ist für die Eisenbahnen – zu denen auch die Stationen
der DB Station&Service AG gehören – nicht einschlägig und richtet sich nur an Busse und
Straßenbahnen. Daher ist ein barrierefreier Ausbau des S-Bahnhofs Gehrenseestraße
nicht bis Anfang kommenden Jahres eingeplant.
Ziel ist es jedoch, Barrieren für unsere Kund*innen schrittweise abzubauen und so die
3
Nutzbarkeit der Stationen grundsätzlich ohne fremde Hilfe zu ermöglichen. Nach Auskunft
der DB Station&Service AG sind 95 % der rund 200 Bahnsteige in Berliner Bahnhöfen und
Haltepunkten stufenfrei erreichbar. Für hörgeschädigte Reisende liegt der
Ausstattungsgrad in Berlin bei 100 %. Ebenso sind 94 % der Bahnsteige mit
Lautsprecheranlagen ausgestattet. Etwa 8 % der Berliner Bahnsteige erfüllen bereits alle
vorgenannten Merkmale (Infrastrukturkataster 2020, Datenstand 30.11.2020). Die DB
Station&Service AG strebt grundsätzlich eine größtmögliche Barrierefreiheit ihrer
Bahnhöfe an und hat entsprechende Zielstellungen im eigenen Regelwerk verankert.“
Berlin, den 25.11.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

www.berlin.de

Flughäfen: Chaos am BER. Wann wird der Flughafen voll funktionsfähig?, aus Senat

  1. Worauf sind die Verzögerungen bei der #Fluggastabfertigung am #Flughafen #BER zur Herbst-Ferienzeit
    zurückzuführen?2
    Zu 1.: Die längeren #Wartezeiten für die Passagiere zu Beginn der Herbstferien resultierten
    insbesondere aus Personalengpässen der Prozesspartner der FBB (Fluggesellschaften
    und deren Dienstleister) sowie der Umsetzung der unterschiedlichen pandemiebedingten
    Regularien der Flugziele und der Fluggesellschaften (Prüfung von Test- bzw.
    Impfzertifikaten und Einreiseformularen beim Check-in).
  2. Wie will der Flughafen BER zukünftig mit absehbaren #Reisewellen umgehen?
    Zu 2.: Die FBB erstellt eine 6-Wochenanalysen auf Basis der übermittelten
    #Buchungszahlen der Fluggesellschaften, die dann fortlaufend aktualisiert wird. Diese wird
    mit den weiteren Prozesspartnern (insbesondere Bundespolizei und den Abfertigern) im
    Rahmen der #Tagesplanung abgestimmt. Das Passagier- und Flugaufkommen wird im
    Vorfeld intensiv mit den Prozesspartnern besprochen, insbesondere auch mit Blick auf
    deren geplante Personaleinsätze. Vor Tagen mit Spitzenzeiten gibt es stets eine
    besonders enge Abstimmung. Die FBB unterstützt die #Bodenverkehrsdienstleister zudem
    in dem Bemühen, neues Personal zu rekrutieren und steht mit den Geschäftsführungen
    hierzu in engem Kontakt und Austausch. Die FBB arbeitet mit der für die
    Sicherheitskontrolle zuständigen Bundespolizei und deren Auftragnehmer sehr eng
    zusammen, um eine bestmögliche Planungsgrundlage für die Öffnung der jeweiligen
    Sicherheitskontrollspur (Spuröffnung) und den Personaleinsatz zu erzielen. Die
    operativen Planungen für die Sicherheitskontrollen werden mit den restlichen operativen
    Planungen am Flughafen synchronisiert. Gleichzeitig werden gemeinsam
    Prozessoptimierungen vorangetrieben und umgesetzt. Hinsichtlich der FBBEingreiftruppe
    siehe Antwort zu Frage 6.
  3. Wie viele Mitarbeiter hat der Flughafen BER? Bitte tabellarisch nach Einsatzbereich und Tätigkeitsfeld
    darstellen.
    Zu 3.: Die FBB selbst hat insgesamt etwas mehr als 2.000 Mitarbeiter und
    Mitarbeiterinnen, die sich auf den Betrieb und die Verwaltung aufteilen. Der Reiseverkehr
    im Flughafenbetrieb wird darüber hinaus maßgeblich durch das Personal der
    Prozesspartner wie Fluggesellschaften und Bundespolizei sowie deren Dienstleister
    gestaltet. Etwa zehn Prozent der am Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER)
    tätigen Personen sind bei der FBB angestellt. Eine Übersicht über die Prozesspartner ist
    unter https://www.berlin-airport.de/de/geschaeftspartner online einsehbar.
  4. Wie viele unbesetzte Stellen in welchen Bereichen gibt es derzeit beim Flughafen BER? Aus welchen
    Gründen sind diese Stellen noch unbesetzt?
    Zu 4.: Die FBB sucht immer wieder Fachkräfte und auch Auszubildende in
    unterschiedlichen Bereichen. Unter folgendem Link sind die bei der FBB aktuell zu
    besetzenden Stellen zu finden: https://karriere.berlin-airport.de/. Zu Personalentwicklung
    und –bestand bei den Prozesspartnern liegen der FBB keine detaillierten Angaben vor.
  5. Wieviele Mitarbeiter werden derzeit von den Fluggesellschaften am Flughafen BER eingesetzt? Wie viele
    Mitarbeiter fehlen bei den Fluggesellschaften, um eine reibungslose Abwicklung zu Ferienzeiten zu
    garantieren? Ergeben sich durch pandemiebedingte Maßnahmen Kapazitätseinschränkungen bei der
    einsetzbaren Anzahl an Mitarbeitern?
    Zu 5.: Detaillierte Angaben liegen der FBB hierzu nicht vor. Es ist jedoch nicht
    auszuschließen, dass pandmiebedingte Kündigungen bei den Fluggesellschaften zu
    Einschränkungen beim Personaleinsatz geführt haben.
  6. Wie hat sich die mobile Eingreiftruppe3 bewährt? Konnte eine signifikante Beschleunigung bei der
    Abfertigung erreicht werden? Ist diese Reserve auch nach den Herbstferien flexibel abrufbar?
    Zu 6.: Die FBB-Eingreiftruppe besteht aus FBB-eigenen Mitarbeitern, die die
    Prozesspartner, insbesondere die Fluggesellschaften und ihre Dienstleister, bei ihren
    3 https://www.berliner-kurier.de/berlin/ber-der-ritt-auf-der-rasierklinge-li.188896
    3/3
    Aufgaben zeitweise unterstützt. Hinsichtlich des Be- und Entladens hat die FBB
    temporär einen Abfertiger gebunden, den sie zur Unterstützung der Dienstleister der
    Fluggesellschaften mit Ersatzvornahmen beauftragt. Durch diese Kombination konnte in
    den Herbstferien zügig eine Normalisierung der Prozesse erreicht werden. Seit den
    Herbstferien hat die FBB, soweit erforderlich, Ersatzvornahmen beauftragt und prüft
    entsprechende Maßnahmen für die Zukunft.
  7. Wie haben sich die Fluggastzahlen am BER seit Eröffnung entwickelt?
    Zu 7.: Der Flugverkehr ist pandemiebedingt im Vergleich zum Vorkrisen-Niveau von 2019
    stark reduziert und weiterhin abhängig vom Pandemiegeschehen. Gegenüber Oktober
    2019 beträgt der Rückgang der Passagierzahlen im Oktober 2021 48 Prozent. Gleichwohl
    sind die Passagierzahlen nach einem langen Lockdown Ende 2020 und Anfang 2021 im
    Sommer 2021 stark gestiegen. Im Monat Oktober 2021 wurden 1.672.009 Passagiere
    abgefertigt. Dies entspricht einem Anstieg von 188 Prozent gegenüber dem
    Eröffnungsmonat Oktober 2020. Weitere Informationen veröffentlicht die FBB hier:
    https://www.berlin-airport.de/de/presse/presseinformationen/verkehrsstatistik/index.php
    Berlin, den 24.11.2021
    In Vertretung
    Vera Junker
    Senatsverwaltung für Finanzen

www.berlin.de

Cottbus: Fahrplananpassung bei Cottbusverkehr, aus Niederlausitz aktuell

https://www.niederlausitz-aktuell.de/cottbus/90439/fahrplananpassung-bei-cottbusverkehr.html

#Cottbusverkehr muss ab Montag die Fahrpläne des Straßenbahnbetriebes anpassen. Grund sind Quarantäne- und Krankheitsfällen innerhalb des Unternehmens. Anstatt der Straßenbahnlinie 1 wird zwischen #Schmellwitz Anger und der #Stadthalle der #Ersatzverkehr EV 1 eingerichtet. Dieser verkehrt in einem 30-Minuten-Takt. Die #Straßenbahnlinien 2 und 3 verkehren im #20-Minuten-Takt anstatt der gewohnten 15 Minuten.

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ÖPNV: Reaktion auf Ampel-Koalitionsvertrag Brandenburg fordert deutlich mehr Bundesmittel für den Nahverkehr aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/politik/beitrag/2021/11/brandenburg-finanzmittel-nahverkehr-ampelkoalition-bund-oepnv.html

Für das Erreichen der #Klimaziele ist ein massiver Umstieg auf den #ÖPNV unabdingbar. In einem #Flächenland wie Brandenburg ist das besonders schwierig. Die Ampelkoalition verspricht mehr Mittel, wird im Vertrag aber nicht konkret. Von Thomas Bittner

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Straßenverkehr: Berliner Koalition plant dreimal so viele feste Blitzer, aus rbb24.de

https://www.rbb24.de/politik/wahl/abgeordnetenhaus/agh-2021/beitraege/berlin-blitzer-verkehr-senat-koalition-spd-gruene-linke.html

SPD, Grüne und Linke in Berlin wollen stärker gegen #Raser vorgehen und bei den Blitzern massiv aufrüsten. Geplant seien in der neuen Legislaturperiode bis zu 60 neue feste Geräte zur Messung der #Geschwindigkeit, gab die Berliner SPD-Vorsitzende Franziska Giffey am Donnerstag am Rande der Koalitionsverhandlungen bekannt.

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S-Bahn: S-Bahn Berlin: Bei diesen Linien kommt es zu Einschränkungen, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article233938269/S-Bahn-Berlin-Bei-diesen-Linien-kommt-es-zu-Einschraenkungen.html

#Fahrgäste der #S-Bahn Berlin müssen seit Freitagabend mit umfangreichen #Sperrungen und #Fahrplan-Änderungen rechnen. Betroffen von den baubedingten Problemen sind die Linien #S1, #S2, #S25, #S5, #S7, #S8 und #S85. Dabei kommt es zu Streckensperrungen, #Ersatzverkehr mit Bussen und #Pendelverkehr.

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Straßenverkehr: Sperrung der Buckower Chaussee für den Durchgangsverkehr doch schon ab diesem Jahr?, aus Senat

Frage 1:
Trifft es zu, dass der #Bahnübergang #Buckower Chaussee anders als in der Antwort auf meine Schriftliche
Anfrage Drs. Nr. 18/27984 vom 18. Juni 2021 ausgeführt, nicht erst ab dem 4. Quartal 2022, sondern bereits
schon in wenigen Wochen wegen #Vorbereitungsarbeiten der Berliner Wasserbetriebe (#BWB) für den
#Durchgangsverkehr #gesperrt werden soll?
Frage 5a:
Ab wann muss auch der #Busverkehr umgeleitet werden?
Frage 5b:
Werden auch #Taxis, #Krankentransporte und ähnliche Dienste den Bahnübergang noch bis zur kompletten
Sperrung nutzen dürfen?

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zu Fuß mobil: „Dit is Berlin!“ – 5 Jahre geschlossener Tunnel am Bahnhof Schöneweide und nichts tut sich, aus Senat

Frage 1:
Laut eines Planfeststellungsbeschlusses soll am südlichen Knotenpunktarm in der #Michael-Brückner-Straße
eine sichere und bequeme, direkte, #ebenerdige und #barrierefreie #Querungsmöglichkeit geschaffen werden.
Aus diesem Grund ist die #Sanierung des #Fußgängertunnels nicht mehr vorgesehen. Wurde vor diesem Hintergrund
bereits geprüft, ob die #Fußgängerunterführung ggf. einer anderen Nutzung zugeführt werden kann?
Welche alternativen Nutzungen werden bisher geprüft? Mit welchem Ergebnis?
Antwort zu 1:
Gemäß Planfeststellungsbeschluss für die „#Verkehrslösung #Schöneweide von #Schnellerstraße
bis #Sterndamm / #Südostallee“ vom 26.08.2021 mit der neuen #Straßenbahnführung
in Verlängerung der #Brückenstraße am Knotenpunkt mit der B 96 a wird beim Umbau der
#Lichtzeichenanlage die bisher fehlende 4. Fußgängerfurt errichtet und barrierefrei hergestellt.
Somit hat die Fußgängerunterquerung aus verkehrlicher Sicht keinerlei Funktion
mehr. Es wurde die Nutzung als #Fahrradabstelleinrichtung geprüft, s. Antwort auf Frage 2.
Frage 2:
Wurde bereits die baulich-technische Eignung der Tunnelanlage für eine zukünftige Nutzung als Fahrradabstelleinrichtung
untersucht? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, wann soll dies erfolgen?
Frage 3:
Sind dahingehend mit dem Bezirksamt Treptow-Köpenick bereits Abstimmungsgespräche erfolgt? Wenn ja,
mit welchem Ergebnis?
2
Antwort zu 2 und 3:
Ja, im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz prüfte die GB
infraVelo GmbH, ob eine Nachnutzung des Fußgängertunnels Schöneweide als gesicherte
Fahrradabstellanlage (Fahrradparkhaus) unter Berücksichtigung der gewinnbaren Fahrradabstellplätze
und wirtschaftlicher Gesichtspunkte sinnvoll realisierbar wäre. Im Ergebnis
wurde festgestellt, dass aufgrund der Tunnelbreite und -höhe 128 Stellplätze errichtet
werden könnten. Hingegen stünden beim ebenerdigen Verschließen der Tunnelzugänge
beidseitig der Michael-Brückner-Straße allein im Bereich der vorhandenen Tunnelüberdachungen
insgesamt rd. 350 Stellplätze zur Verfügung.
Das Sicherheitsgefühl in der Fußgängerunterführung ist durch die schlechte Einsehbarkeit
negativ beeinträchtigt. Eine notwendige Zugangssperre würde die Einsehbarkeit zusätzlich
verschlechtern. Die dauerhafte Besetzung mit Servicepersonal rund um die Uhr ist aufgrund
der geringen Kapazität wirtschaftlich nicht vertretbar.
Ferner ist die Tiefenlage für die Nutzung als Fahrradparkhaus negativ zu bewerten. Fahrräder
müssten über eine neu herzustellende Rampe geschoben werden, wobei aufgrund
der erheblichen Längsneigung der Rampe die Nutzung von Lasten- und Spezialrädern nahezu
ausgeschlossen wäre. Die vorhandenen Aufzüge stellen bedingt durch die geringen
Abmessungen keine sinnvolle alternative Zuwegung dar.
Das Bezirksamt hat zudem mitgeteilt, dass es weder über die fachlichen, die personellen
und finanziellen Ressourcen verfügt, dieses Tunnelbauwerk zu unterhalten oder einer anderen
Zweckbestimmung zuzuführen. Zudem ließe es sich nicht in die gemeinsam mit
dem Senat und der Deutschen Bahn vorgesehenen Sanierungs- und Umgestaltungsmaßnahmen
am Bahnhof Schöneweide integrieren und stellt schon in der heutigen Form ein
großes städtebauliches Konfliktpotenzial dar.
Frage 4:
Welche rechtlichen Grundlagen müssten herangezogen werden, um eine Sondernutzung des Fußgängertunnels
am Bahnhof Schöneweide zu ermöglichen?
Frage 5:
Wurde die unterirdische Verkehrsfläche der Anlage bereits entwidmet, um eine alternative Nutzung rechtssicher
zu ermöglichen? Wenn nein, wann soll dies erfolgen?
Frage 7:
Welche Bemühungen gab es, für eine geänderte Nutzung einen Verantwortlichen Betreiber zu finden?
Antwort zu 4, 5 und 7:
Einschlägige Erfahrungen u.a. der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) bei der Vermarktung
unterirdischer Flächen haben gezeigt, dass an Flächen ohne eine direkte Anbindung an
ein unterflächiges Verkehrsmittel und ausreichende Publikumsfrequentierung kein Interesse
besteht.
Seitens der Senatsverwaltung und des Bezirkes werden auf Grund der fehlenden verkehrlichen
Funktionen, der nachteiligen städtebaulichen und denkmalschutzgerechten Integration
in die Bahnhofs- und Vorplatzgestaltungen neben den bereits benannten Nachteilen
für ein objektives und subjektives Sicherheitsgefühl sowie der Fragen von Sanierungs-, Instandhaltungs-
und Betriebskosten sowie rechtlichen Unwägbarkeiten und Hürden für eine
3
private Nachnutzung durch Dritte diesbezüglich keine Anstrengungen bzw. Initiativen unternommen.
Senatsverwaltung und Bezirk gehen daher einvernehmlich von einem Rückbau
und einer Verfüllung des Fußgängertunnels als wirtschaftlich und stadtverträglich
günstigste Lösung aus.
Frage 6:
Wurde für den Umbau bereits ein Bauantrag nach der Berliner Bauverordnung bei der bezirklichen Bauaufsichtsbehörde
gestellt? Wenn ja, mit welchem Ergebnis? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu 6:
Nein, siehe Antwort zu Frage 2.
Frage 8:
Gibt es seitens der Senatsverwaltung Überlegungen, den zuständigen Bezirk, im Rahmen der bezirklichen
Tourismusförderung, mit Mitteln zu unterstützen, den Tunnel als kulturelles und touristisches Aushängeschild
unter dem Motto „Dit is Berlin!“ auszuweisen?
Antwort zu 8:
Aus den vorgenannten Gründe gibt es seitens des Senats keine Überlegungen zur Förderung,
auch sieht der Senat keine Möglichkeiten einer Weisung gegenüber dem Bezirk.
Diese wäre fachlich und wirtschaftlich nicht zu begründen, zumal die fachlich zuständigen
Bereiche des Bezirkes eine solche Idee nicht in Betracht ziehen.
Berlin, den 22.11.2021
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

www.berlin.de

S-Bahn + Parkeisenbahn: Ein Jahr auf dem Ring Neuer Kalender zur Berliner S-Bahn erschienen, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-jahr-auf-dem-ring-neuer-kalender-zur-berliner-s-bahn-erschienen/27829002.html

Zum siebten Mal gibt es den #Eisenbahnkalender von SPD-Politiker Sven #Heinemann mit Fotos der #S-Bahn. Der Erlös wird gespendet.

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