20.05.2026
Fahrgast- und Wirtschaftsverbände kritisieren die Pläne der Deutschen Bahn, die Strecke des #Regionalexpress 1 zwischen dem Berliner #Ostbahnhof und #Frankfurt (Oder) ab #2029 für #neun Monate zu sanieren und voll zu #sperren. Thomas Schirmer vom deutschen #Fahrgastverband „#ProBahn“ sagte am Dienstag dem rbb: „Für die Fahrgäste ist das nicht nur ein Schlag in die Magengrube, sondern #Mobilitätsentzug.“
Schirmer forderte, dass das geplante Bau-Konzept technisch noch einmal untersucht werde: „Dass hier zumindest eine #Eingleisigkeit für diesen Abschnitt und für diesen Korridor stehen bleibt. Man kann den Menschen keine dreistündige #Busfahrt zumuten.“
IHK fürchte Folgen für Pendler und Wirtschaft
Forderungen nach einer Änderung der Pläne kommen auch von der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg (#IHK). „Wir haben #Pendler-Bewegungen in beide Richtungen“, sagt Guido Noack, Verkehrsreferent bei der IHK am Dienstag. „Für die Wirtschaft ist das schlicht eine Katastrophe.“
Zahlreiche #Arbeitskräfte aus #Polen müssten beispielsweise jeden Tag nach Ostbrandenburg oder Berlin, so Noack. „Bei den Polen haben wir ungefähr 15.000 Pendler, die jeden Tag in die Region strömen. Mit Berlin zusammen sind es noch einmal deutlich mehr. Da reden wir von ungefähr 30.000 Pendlern.“
Diese über Monate hinweg mit #Ersatzbussen über die #Autobahn 12 zu befördern, sei keine Lösung, so der IHK-Verkehrsexperte weiter. Dies gelte besonders, wenn es um den Transport der Mitarbeiter der Tesla-Fabrik in Grünheide …