Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der #Bodenverkehrsdienstleister am #Flughafen Berlin Brandenburg für Montag, den 10. März, zu einem ganztägigen #Warnstreik aufgerufen. Aufgrund der Arbeitsniederlegungen muss der reguläre #Flugbetrieb an diesem Tag leider eingestellt werden. Sämtliche geplanten Abflüge und Ankünfte werden von den Streiks betroffen sein und können daher nicht stattfinden.
Worauf sind die Verzögerungen bei der #Fluggastabfertigung am #Flughafen#BER zur Herbst-Ferienzeit zurückzuführen?2 Zu 1.: Die längeren #Wartezeiten für die Passagiere zu Beginn der Herbstferien resultierten insbesondere aus Personalengpässen der Prozesspartner der FBB (Fluggesellschaften und deren Dienstleister) sowie der Umsetzung der unterschiedlichen pandemiebedingten Regularien der Flugziele und der Fluggesellschaften (Prüfung von Test- bzw. Impfzertifikaten und Einreiseformularen beim Check-in).
Wie will der Flughafen BER zukünftig mit absehbaren #Reisewellen umgehen? Zu 2.: Die FBB erstellt eine 6-Wochenanalysen auf Basis der übermittelten #Buchungszahlen der Fluggesellschaften, die dann fortlaufend aktualisiert wird. Diese wird mit den weiteren Prozesspartnern (insbesondere Bundespolizei und den Abfertigern) im Rahmen der #Tagesplanung abgestimmt. Das Passagier- und Flugaufkommen wird im Vorfeld intensiv mit den Prozesspartnern besprochen, insbesondere auch mit Blick auf deren geplante Personaleinsätze. Vor Tagen mit Spitzenzeiten gibt es stets eine besonders enge Abstimmung. Die FBB unterstützt die #Bodenverkehrsdienstleister zudem in dem Bemühen, neues Personal zu rekrutieren und steht mit den Geschäftsführungen hierzu in engem Kontakt und Austausch. Die FBB arbeitet mit der für die Sicherheitskontrolle zuständigen Bundespolizei und deren Auftragnehmer sehr eng zusammen, um eine bestmögliche Planungsgrundlage für die Öffnung der jeweiligen Sicherheitskontrollspur (Spuröffnung) und den Personaleinsatz zu erzielen. Die operativen Planungen für die Sicherheitskontrollen werden mit den restlichen operativen Planungen am Flughafen synchronisiert. Gleichzeitig werden gemeinsam Prozessoptimierungen vorangetrieben und umgesetzt. Hinsichtlich der FBBEingreiftruppe siehe Antwort zu Frage 6.
Wie viele Mitarbeiter hat der Flughafen BER? Bitte tabellarisch nach Einsatzbereich und Tätigkeitsfeld darstellen. Zu 3.: Die FBB selbst hat insgesamt etwas mehr als 2.000 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die sich auf den Betrieb und die Verwaltung aufteilen. Der Reiseverkehr im Flughafenbetrieb wird darüber hinaus maßgeblich durch das Personal der Prozesspartner wie Fluggesellschaften und Bundespolizei sowie deren Dienstleister gestaltet. Etwa zehn Prozent der am Flughafen Berlin Brandenburg „Willy Brandt“ (BER) tätigen Personen sind bei der FBB angestellt. Eine Übersicht über die Prozesspartner ist unter https://www.berlin-airport.de/de/geschaeftspartner online einsehbar.
Wie viele unbesetzte Stellen in welchen Bereichen gibt es derzeit beim Flughafen BER? Aus welchen Gründen sind diese Stellen noch unbesetzt? Zu 4.: Die FBB sucht immer wieder Fachkräfte und auch Auszubildende in unterschiedlichen Bereichen. Unter folgendem Link sind die bei der FBB aktuell zu besetzenden Stellen zu finden: https://karriere.berlin-airport.de/. Zu Personalentwicklung und –bestand bei den Prozesspartnern liegen der FBB keine detaillierten Angaben vor.
Wieviele Mitarbeiter werden derzeit von den Fluggesellschaften am Flughafen BER eingesetzt? Wie viele Mitarbeiter fehlen bei den Fluggesellschaften, um eine reibungslose Abwicklung zu Ferienzeiten zu garantieren? Ergeben sich durch pandemiebedingte Maßnahmen Kapazitätseinschränkungen bei der einsetzbaren Anzahl an Mitarbeitern? Zu 5.: Detaillierte Angaben liegen der FBB hierzu nicht vor. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass pandmiebedingte Kündigungen bei den Fluggesellschaften zu Einschränkungen beim Personaleinsatz geführt haben.
Wie hat sich die mobile Eingreiftruppe3 bewährt? Konnte eine signifikante Beschleunigung bei der Abfertigung erreicht werden? Ist diese Reserve auch nach den Herbstferien flexibel abrufbar? Zu 6.: Die FBB-Eingreiftruppe besteht aus FBB-eigenen Mitarbeitern, die die Prozesspartner, insbesondere die Fluggesellschaften und ihre Dienstleister, bei ihren 3 https://www.berliner-kurier.de/berlin/ber-der-ritt-auf-der-rasierklinge-li.188896 3/3 Aufgaben zeitweise unterstützt. Hinsichtlich des Be- und Entladens hat die FBB temporär einen Abfertiger gebunden, den sie zur Unterstützung der Dienstleister der Fluggesellschaften mit Ersatzvornahmen beauftragt. Durch diese Kombination konnte in den Herbstferien zügig eine Normalisierung der Prozesse erreicht werden. Seit den Herbstferien hat die FBB, soweit erforderlich, Ersatzvornahmen beauftragt und prüft entsprechende Maßnahmen für die Zukunft.
Wie haben sich die Fluggastzahlen am BER seit Eröffnung entwickelt? Zu 7.: Der Flugverkehr ist pandemiebedingt im Vergleich zum Vorkrisen-Niveau von 2019 stark reduziert und weiterhin abhängig vom Pandemiegeschehen. Gegenüber Oktober 2019 beträgt der Rückgang der Passagierzahlen im Oktober 2021 48 Prozent. Gleichwohl sind die Passagierzahlen nach einem langen Lockdown Ende 2020 und Anfang 2021 im Sommer 2021 stark gestiegen. Im Monat Oktober 2021 wurden 1.672.009 Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Anstieg von 188 Prozent gegenüber dem Eröffnungsmonat Oktober 2020. Weitere Informationen veröffentlicht die FBB hier: https://www.berlin-airport.de/de/presse/presseinformationen/verkehrsstatistik/index.php Berlin, den 24.11.2021 In Vertretung Vera Junker Senatsverwaltung für Finanzen
Der #Flughafen Berlin Brandenburg hat alle Voraussetzungen für eine erfolgreiche Inbetriebnahme erlangt. Alle #Genehmigungen wurden erteilt, alle Prozesse wurden umfangreich erprobt und die Prozesspartner sind bestmöglich auf die Eröffnung vorbereitet.
Seit Januar werden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der #Flughafengesellschaft und der Prozesspartner (#Airlines, #Bundespolizei, #Zoll, #Bodenverkehrsdienstleister, etc.) auf die Eröffnung des #BER Ende dieses Monates vorbereitet. Seit April läuft jeden Dienstag und Donnerstag der #Probebetrieb mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Im Juli kamen pro Tag rund 400 Komparsen hinzu. Rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem #Logistik-Team sorgten dabei für die Koordination der Komparsen, Gepäckstücke und Verpflegung. Insgesamt konnten an 47 Probebetriebstagen über 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie 9.897 Komparsen den BER kennenlernen. Rund 179.000 eingesetzte Gepäckstücke, 54.000 Buchungen für 2.350 Flüge trugen zu einem realistischen #Flughafeneindruck bei.
Die Komparsen haben bei ihren Tests wertvolles Feedback hinterlassen. Noch während des laufenden Probebetriebs wurde damit begonnen, die am häufigsten kritisierten Punkte abzuarbeiten, so dass zur Inbetriebnahme bereits viele Verbesserungen umgesetzt sind. Die Mülleimer wurden vergrößert, die #Beschilderung angepasst, fehlende #Uhren aufgehangen und Ladesäulen für Handys beschafft.
Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Wir haben uns sehr gründlich auf die #Inbetriebnahme vorbereitet. Unser Hauptziel des Probebetriebs wurde erreicht: Wir haben aus dem fertiggestellten Gebäude einen funktionsfähigen Flughafen gemacht. Die Nutzer und Partner konnten ihren Flughafen kennen lernen und sicher im Umgang der Systeme werden. Die Motivation zur Teilnahme am Probebetrieb und bei den Schulungen war trotz Corona sehr hoch. Dafür möchte ich mich bei allen unseren Partnern, dem #ORAT-Team und den freiwilligen Testern herzlich bedanken. Wir können den BER am 31. Oktober guten Gewissens in Betrieb nehmen.“
Das Terminal 1 des BER wird am 31. Oktober mit einer parallelen Landung von #Lufthansa und #easyJet eröffnet. Am gleichen Abend landen dann weitere ankommende Maschinen am T1, die dann am 1. November wieder starten. Insgesamt werden am ersten vollen Betriebstag des BER (1.11.2020) rund 5.000 Passagiere am T1 erwartet. Hinzu kommen knapp 8.000 Passagiere am T5, dem ehemaligen Flughafen Schönefeld. Die zweite Umzugswelle findet am 3. auf den 4. November statt. Am 4. November öffnet die #Südbahn am BER. Am 4. November werden rund 6.000 Passagiere am T1 und knapp 5.000 Passagiere am T5 erwartet. Der letzte Umzugsschritt findet vom 7. auf den 8. November statt, wenn die letzten Airlines den Flughafen Tegel verlassen. Am 8. November werden dann rund 16.000 Passagiere am T1 und knapp 8.000 Passagiere am T5 abgefertigt. Alle Zahlen sind aufgrund der Corona-Krise deutlich niedriger als eigentlich im Herbst unter normalen Bedingungen erwartet würden. Die Terminalkapazitäten werden auch unter Wahrung der gelten Abstandsregeln bei weitem nicht ausgereizt.
Die schwachen Fluggastzahlen führen dazu, dass die Prozesse am BER nicht sofort unter Volllast laufen müssen. Sollten somit an den ersten Tagen noch Probleme auftauchen, sind genügend Rerserven vorhanden, um schnell auf etwaige Störungen reagieren zu können. Zusätzlich wird ein #Lagezentrum Inbetriebnahme eingerichtet, in dem die operativen Bereiche der Flughafengesellschaft sowie die Airlines, Bodenverkehrsdienste, Bundes- und Landespolizei, Sicherheitsdienstleister, Zoll und Deutsche #Flugsicherung eingebunden werden. Hier wird die aktuelle Lage bewertet und die üblichen #Flughafenleitstellen bei Bedarf unterstützt.
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Die Eröffnung des künftigen Hauptstadtflughafens #BER rückt immer näher: Am Donnerstag hat der #Testbetrieb begonnen. Rund 250 Mitarbeiter des Airports, der #Bundespolizei, der #Bodenverkehrsdienstleister und der Verkehrsbetriebe Berlin-Brandenburg hätten zum ersten Mal die Abläufe am #Flughafen getestet, sagte eine Sprecherin der Flughafengesellschaft. Dabei seien unter anderem die Sicherheitskontrollen, der Check-in und die Gepäckabfertigung simuliert worden.
Zudem hätten die Beschäftigten die Arbeitswege einstudiert und ihre Ausweiskarten für den Zugang ausprobiert. „Wir sind sehr zufrieden mit dem guten Start in den Testbetrieb“, sagte die Sprecherin. Es habe keine größeren Probleme gegeben. Die Hygienevorschriften seien streng eingehalten worden.
Die Berliner Flughäfen verzeichnen für das Jahr 2019 einen neuen #Passagierrekord. Von Januar bis Dezember 2019 wurden in #Schönefeld und #Tegel 35.645.005 Passagiere abgefertigt, ein Plus von 2,6 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018. Das ergeben die vorläufigen Zahlen des Verkehrsberichts.
2019 wurden in Tegel 24.227.570 Passagiere abgefertigt und damit 10,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Der #Flughafen Schönefeld verzeichnete hingegen im Vergleich zum Vorjahr einen Passagierrückgang. In Schönefeld starteten und landeten 11.417.435 Fluggäste, 10,3 Prozent weniger als 2018.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Mit 35,65 Millionen Fluggästen, davon 11,42 Millionen in Schönefeld und 24,23 Millionen in Tegel, haben wir im vergangenen Jahr erneut einen Passagierrekord in Berlin aufgestellt. Damit erlebt der #Luftverkehrsstandort Berlin im neunten Jahr in Folge einen Passagierrekord. Mein besonderer Dank und Respekt gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der #Bodenverkehrsdienstleister, der Airlines und der Flughafengesellschaft. Alle zusammen haben das Passagieraufkommen mit der in die Jahre gekommenen Infrastruktur sehr gut bewältigt.“
Trotz des Passagierrekords ist auch im Monat Dezember die Zahl der Fluggäste im Vergleich zum Vorjahresmonat weiter rückläufig. Insgesamt wurden an den Berliner Flughäfen 2.606.366 Passagiere abgefertigt, ein Rückgang von 6,7 Prozent im Vergleich zum Dezember 2018. Der Flughafen Tegel zählte 1.766.707 Fluggäste, ein Minus von 4,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In Schönefeld waren es 839.659 Passagiere und damit 10,5 Prozent weniger als im Dezember 2018.
Insgesamt starteten und landeten im Dezember 2019 auf beiden Berliner Flughäfen 21.187 Maschinen. Der Flughafen Tegel verzeichnete 14.308 Starts und Landungen und der Flughafen Schönefeld 6.879 Starts und Landungen.
Den #Verkehrsbericht Dezember mit den endgültigen Zahlen finden Sie Ende dieses Monats online unter:
> Verkehrsstatistik
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Die eindeutige räumliche Verteilung der einzelnen Fluggesellschaften auf die Terminals ist die Grundlage aller Partner für die konkreten Vorbereitungen auf den Flugbetrieb am BER. Zudem müssen Passagiere die Standorte der Airlines kennen, um die Anreise zu ihrem Abflugterminal bestmöglich planen zu können. Indem die großen Airlines auf die Terminals verteilt wurden, ist mit dieser Festlegung begonnen worden. Die Verteilung der weiteren insgesamt ca. 80 Airlines erfolgt schrittweise in den kommenden Wochen.
#EasyJet und die #Lufthansa werden künftig im zentralen Hauptterminal #T1 zu finden sein. Im derzeit im Bau befindlichen Terminal #T2 mit direkter Anbindung an das Pier Nord wird #Eurowings angesiedelt sein. Die Terminals des Flughafens Schönefeld, die künftig zum Terminal #T5 am BER umgewidmet werden, wird #Ryanair nutzen.
Prof. Dr.-Ing. Engelbert Lütke #Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH: „Die Vorbereitungen für die Inbetriebnahme des BER kommen in eine neue Phase. Nachdem sich der Flughafen, die Airlines und die anderen Partner bereits einzeln mit dem Start des Flugbetriebs beschäftigt haben, startet jetzt die gemeinsame Vorbereitung. Wir brauchen diese lange gemeinsame Vorbereitungsphase, um vom ersten Tag an eine gute Servicequalität am BER zu haben. Dieser Anspruch treibt alle an.“
Organisiert und koordiniert von einem zentralen Projektmanagement findet die Vorbereitung auf die Eröffnung in insgesamt zehn Arbeitsgruppen statt. Schwerpunkte der Arbeitsgruppen sind beispielsweise Facility Management, Sicherheit, Notfallmanagement sowie die Organisation der fließenden und ruhenden Verkehre.
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