S-Bahn: Nahverkehr : Hongkonger Unternehmen möchte Berliner S-Bahnlinien betreiben Die größte Ausschreibung der Berliner Verkehrsgeschichte hat begonnen. , aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/hongkonger-unternehmen-moechte-berliner-s-bahnlinien-betreiben-li.140005

Die größte #Ausschreibung der Berliner #Verkehrsgeschichte hat begonnen. Zu den Teilnehmern gehört auch ein alter Bekannter.

Es ist eine Ausschreibung der Superlative. Und es ist gut möglich, dass sie den S-Bahn-Fahrgästen Änderungen bescheren wird. Gesucht werden Unternehmen, die künftig neue Züge bereitstellen und betreiben. Damit droht der #S-Bahn Berlin GmbH, die derzeit noch für den gesamten Verkehr zuständig ist, #Konkurrenz. Bis zum vergangenen Donnerstag nahm der #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) Teilnahmeanträge entgegen. Zu den Absendern gehört nach Informationen der Berliner Zeitung das Unternehmen #MTR, dessen Hauptsitz sich in der chinesischen Sonderverwaltungszone #Hongkong befindet. Der Bahn- und Busbetreiber #Transdev ist ebenfalls unter den Antragstellern. Dessen Deutschland-Chef ist in Berlin kein Unbekannter: Tobias #Heinemann leitete die Berliner S-Bahn – bis er 2009 abgesetzt wurde. „Es wird ein #Elefantenrennen zwischen zwei bestimmten Teams“, heißt es in Branchenkreisen.

„Der Aufruf zum #Teilnahmewettbewerb für die Vergabe der #S-Bahn-Leistungen ist auf ein positives Echo gestoßen“, freute sich Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne). Es geht um nicht weniger als elf #S-Bahn-Linien. Für die #Nord-Süd- und #Ost-West-Strecken, rund zwei Drittel des Netzes, werden mindestens 1308 und bis zu 2160 #Wagen benötigt. Die neuen #Fahrzeuge, …

Bahnhöfe: Auf das Gleis gesetzt: Sven Heinemann schrieb Buch über das Ostkreuz, aus Berliner Woche

http://www.berliner-woche.de/friedrichshain/verkehr/auf-das-gleis-gesetzt-sven-heinemann-schrieb-buch-ueber-das-ostkreuz-d143217.html

Sven #Heinemann ist SPD-Abgeordneter für Friedrichshain. Die derzeitige Situation seiner Partei und das Agieren mancher Genossen macht auch ihm derzeit wenig Freude. Sven Heinemann hat aber noch ein anderes Faible: Die Friedrichshainer Geschichte. Zusammen mit dem Eisenbahnfotografen Burkhard #Wollny hat er jetzt das Buch "Mythos #Ostkreuz" vorgelegt.
Nach Veröffentlichungen über die Kolonie Boxhagen sowie die Unternehmerfamilie Hirschmann, deren Betrieb sich einst auf dem heutigen Freudenberg-Areal befand, ist das bereits Heinemanns drittes Werk.

Wie der Titel schon andeutet, steht der gleichnamige #Eisenbahnknotenpunkt im Mittelpunkt. Aber Mythos Ostkreuz geht darüber hinaus. Entstanden ist eine Chronologie des Schienenverkehrs in Friedrichshain und Umgebung von seinen Anfängen bis heute. Mit 272 Seiten und einem Gewicht von 2,5 Kilogramm ist es dann auch entsprechend dick und schwer geworden.

Anlass dafür waren zum einen zahlreiche Jubiläen in 2017: 175 Jahre Ostbahnhof, 150 Jahre RAW-Gelände. Auch die Anfänge am Ostkreuz ließen sich am Jahr 1842 festmachen, sagt Sven Heinemann. Und dass der inzwischen mehr als zehnjährige Totalumbau der Station inzwischen auf der Zielgerade angelangt ist und 2018 beendet werden soll, bedeutete einen weiteren Aufhänger.
Für Fotos Knast riskiert
Dazu kam die Bekanntschaft mit Burhard Wollny. Der Mann aus dem schwäbischen Göppingen liefert neben anderen die Bilder für den seit einigen Jahren regelmäßig erscheinenden Eisenbahnkalender. Auch dort im Fokus: alte Fotos vom Schienenverkehr speziell in Friedrichshain. Denn Burkhard Wollny jagd seit seiner Jugend mit seiner Kamera allem hinterher, was sich auf Gleisen bewegt oder damit im Zusammenhang steht. Auch einst in der DDR, was mehrfach den Argwohn der Stasi hervorrief, die hinter seinen Streifzügen mehr vermutete, als nur eine ausgeprägte Dampfross-Leidenschaft. "Wollny hat für manche Aufnahmen häufiger als einmal Knast …

Bahnindustrie: Gefeuerter S-Bahn-Manager wird Transdev-Manager Weil er für eine der größten Krisen der S-Bahn mitverantwortlich war, musste Tobias Heinemann gehen., aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/tobias-heinemann-gefeuerter-s-bahn-manager-wird-transdev-manager/20913402.html

Weil er für eine der größten #Krisen der #S-Bahn mitverantwortlich war, musste Tobias #Heinemann gehen. Nun leitet er den Deutschlandbereich des Verkehrsunternehmens #Transdev.
Tief gefallen – und wieder hochgekommen. Manager, die in ihrem früheren Job jämmerlich gescheitert sind, reüssieren oft woanders wieder. Wie der ehemalige Chef der S-Bahn, Tobias Heinemann. 2009 musste er, nach Ausbruch der von ihm maßgeblich mitverantworteten größten Krise des Unternehmens, gehen – zusammen mit seinen weiteren Kollegen der damaligen Geschäftsführung. Jetzt wird Heinemann Deutschlandchef des Verkehrsunternehmens Transdev mit Sitz in Berlin, das bundesweit Bus- und Bahnlinien betreibt.
Heinemann hatte auf Betreiben des damaligen Bahnvorstands unter Führung von Hartmut Mehdorn 2007 die Leitung der S-Bahn übernommen. Der Vorstand wollte sich vom langjährigen S-Bahnchef Günter Ruppert trennen, der nicht bereit war, den verordneten Sparkurs mitzumachen. Der erfahrene Bahnmanager Ruppert sah die Gefahren fürs tägliche Geschäft, wenn Fahrzeuge vorzeitig verschrottet werden und die Instandhaltung vernachlässigt wird.
Heinemann zog es zunächst nach Nairobi

Der Vorstand ersetzte ihn durch den damals 36 Jahre alten Heinemann. Der Jurist kam aus dem Bahnkonzern, ihm fehlte aber die betriebliche Erfahrung, die der damals 62-jährige Ruppert hatte. Aber der Neue setzte die Sparvorgaben um. Ziel war es, bis zu rund 125 Millionen Euro jährlich als Gewinn an den Konzern zu überweisen.

Nachdem 2009 ein Großteil der Fahrzeuge wegen Wartungsmängeln außer Betrieb genommen werden musste und der Fahrplan weitgehend zusammengebrochen war, trennte …