Die von der Senatsverkehrsverwaltung in das übergeordnete #Straßennetz eingestufte #Kastanienallee in Rosenthal wurde 2009-2011 in eine m ersten Bauabschnitt von #Hauptstraße bis #Friedrich-Engels-Straße grundhaft erneuert und ausgebaut. Seit Jahren wird der Ausbau des 2. Bauabschnitts geplant, von dem wiederum nur ein Teilabschnitt zwischen #Friedrich-Engels-Straße und #Eschenallee Baureife erlangt hat, deren Realisierung schon seit einiger Zeit angekündigt wird.
Frage 1:
Wann sollen die Bauarbeiten starten und von welcher Bauzeit für den 1.TA geht die Senatsverkehrsverwaltung aus?
Frage 1: Laut Drucksache 19/10792 kam es im #Hultschiner Damm vor allem an den Kreuzungen #Akazienallee / Hultschiner Damm und #Bergedorfer Straße/ Hultschiner Damm zu #Verkehrsunfällen, teils sogar mit Schwerverletzten. Was hat der Senat unternommen bzw. was will der Senat unternehmen, um die besagten Kreuzungen #verkehrssicher zu gestalten?
Frage 1: Zum 3. Bauabschnitt #Friedrich-Engels-Straße: Inwiefern gibt es bereits eine Lösung für eine #Lichtzeichenanlage (Ampel in der Friedrich-Engels-Straße / #Kastanienallee)? Antwort zu 1: Es existiert ein Vorentwurf für die #Lichtsignalanlage (LSA) zur Abschätzung der Lösungen für den Radverkehr an den Kreuzungen Friedrich-Engels-Straße / Kastanienallee sowie Friedrich-Engels-Straße – #Waidmannsluster-Damm / Hauptstraße – Waidmannsluster Damm / #Quickborner Straße.
An welchen Stellen in Berlin sind grüne Pfeile (Zeichen #720#StVO), die das #Rechtsabbiegen deutlich erleich tern sollen, angeordnet und angebracht? (Bitte um standortgenaue Auflistung)
Antwort zu 1:
Die Daten können der nachfolgenden Tabelle entnommen werden.
Verkehrsknoten
Bezirk
Anzahl der Grünpfeile
Otto-Suhr-Allee/ Cauerstraße – Leibniz- straße
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Angerburger Allee/ Glockenturmstraße
Charlottenburg-Wilmersdorf
2
Brandenburgische Straße/ Konstanzer Straße
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Bundesallee/ Hildegardstraße
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Hubertusallee/ Koenigsallee
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Spandauer Damm/ Reichsstraße
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Tegeler Weg/ Olbersstraße
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Spandauer Damm/ Wiesendamm
Charlottenburg-Wilmersdorf
1
Otto-Suhr-Allee/ Eosanderstraße – Wil- mersdorfer Straße
Falkenseer Chaussee/ Siegener Straße – Westerwaldstraße
Spandau
2
Falkenseer Chausee/ Stadtrandstraße
Spandau
1
Heerstraße/ Alt Pichelsdorf – Pichelsdor- fer Straße
Spandau
1
Pionierstraße/ Kisselnallee – Zeppelin- straße
Spandau
1
Klosterstraße – Wilhelmstraße/ Seeburger Straße
Spandau
1
Drakestraße/ Curtiusstraße – Gardeschüt- zenweg
Steglitz-Zehlendorf
1
Attilastraße/ Steglitzer Damm – Reutlinger Straße
Steglitz-Zehlendorf
1
Joachim-Tiburtius-Brücke/ A 103 Nord (Teilknoten 1)
Steglitz-Zehlendorf
1
Potsdamer Chaussee I Zufahrt Aldi (Teil- knoten 2)
Steglitz-Zehlendorf
1
Platz der Luftbrücke : Tempelhofer Damm/ Manfred-von-Richthafen-Straße (Teilknoten 2)
Tempel hof-Schöneberg
1
Tempelhofer Damm – Platz der Luftbrü- cke (südliche Umfahrung)
Tempel hof-Schöneberg
1
Grazer Damm/ Grazer Platz (Süd)
Tempel hof-Schöneberg
1
Germaniastraße/ Felixstraße – Ringbahn- straße
Tempel hof-Schöneberg
1
Berlinickeplatz – Manteuffelstraße/ Alt-Tempelhof
Tempel hof-Schöneberg
1
Rathausstraße/ Ullsteinstraße
Tempel hof-Schöneberg
1
An der Wuhlheide/ Triniusstraße
Treptow-Köpenick
1
Schnellerstraße/ Fennstraße
Treptow-Köpenick
1
Lange Brücke – Müggelheimer Straße I
Alt-Köpenick (Schloßplatz)
Treptow-Köpenick
1
A 113/ Adlershof
Treptow-Köpenick
1
Michael-Brückner-Straße/ Hasselwerder- straße (Teilknoten 2)
Treptow-Köpenick
1
Frage 2:
Ist es zutreffend, dass auf Veranlassung des Senats diese an acht Kreuzungen abmontiert werden sollen? Wenn ja, mit welcher Begründung?
Antwort zu 2:
Die Aussage ist zutreffend. Anlässlich eines Antrages wurden die Verkehrssituationen an den betroffenen Örtlichkeiten beobachtet und Gefährdungen der zu Fuß Gehenden im Zusammenhang mit den #Grünpfeilschildern geprüft. Im Ergebnis wurde im Interesse der Ver kehrssicherheit entschieden, die #Grünpfeile zu entfernen. Ausschlaggebend waren sowohl die fehlende blindengerechte Ausstattung als auch komplexe Verkehrsabläufe, bei denen das Grünpfeilschild als verkehrsgefährdend eingeschätzt wurde.
Frage 3:
Ist dem Senat bekannt, dass die grünen Pfeile bereits seit 1978 zu DDR-Zeiten ein gutes Mittel waren, den Verkehr und das Rechtsabbiegen flüssiger zu gestalten und deshalb auch nach der Wiedervereinigung in die StVO (West) übernommen worden sind?
Antwort zu 3:
Die Verwendung des Grünpfeils in der ehemaligen DDR und die Einführung des Grünpfeil schilds in die bundesweite Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) sind bekannt.
Im Zuge der jeweiligen örtlichen und verkehrlichen Gegebenheiten wird im Einzelfall an der #Lichtzeichenanlage (LZA) geprüft, ob ergänzende verkehrssichere Maßnahmen zur besseren Verkehrsabwicklung angeordnet werden können. Mögliche zum Einsatz kom mende Maßnahmen sind neben der Verwendung von Grünpfeilen auch Rechtsvorläufe und/oder verkehrsabhängige Steuerungen. Insoweit wird der Grünpfeil auch weiterhin dort
Anwendung finden, wo dessen Verwendung gemäß den Voraussetzungen nach der Ver waltungsvorschrift zu § 37 StVO zulässig, verkehrssicher sowie zur Verbesserung des Verkehrsablaufs sinnvoll ist.
Frage 4:
Ist dem Senat ferner noch bekannt, dass es Mitte der 90er Jahre eine große Protestwelle gegen die Abmontierung von grünen Pfeilen gab, in dessen Ergebnis die meisten Standorte erneut angeordnet worden sind und bspw. der damalige Treptower Bürgermeister Michael Brückner öffentlichkeitswirksam an der Einmün dung des Sterndamms in die heutige Michael-Brückner-Straße den grünen Pfeil wieder anschraubte – an einem Standort, der nun angeblich wieder zur Disposition steht, obwohl dort keine Unfallhäufung zu ver zeichnen ist?
Antwort zu 4:
Die damaligen Proteste sind bekannt. Der Grünpfeil an der Michael-Brückner-Straße/ Sterndamm wird nunmehr entfernt, weil ein erhöhtes Gefährdungspotential von zu Fuß Gehenden vorliegt.
Die Einmündung weist sehr starken Verkehr auf der Michael-Brückner-Straße auf, so dass die Konzentration auf das Finden von Verkehrslücken mit erforderlichen Blick nach links die Gefahr birgt, dass zu Fuß Gehende von rechts übersehen werden. Gleichzeitig gibt es starken fußläufigen Verkehr auch von Schülerinnen und Schülern wegen der benachbar ten Tramhaltestelle und des S-Bahnhofs Schöneweide. Die LZA ist auch nicht blindenge recht ausgestattet.