Viele Verkehrsteilnehmer fürchten den Moment seit Wochen. Nun steht endgültig fest, wann der #Umbau der #Kreuzung am Hauptbahnhof beginnt. Mit #Stau ist vor allem auf der #Friedrich-Engels-Straße zu rechnen. #Potsdam
Angekündigt war es bereits, nun wird es ernst: Am Montag, 29. April, beginnen die #Bauarbeiten am #Leipziger Dreieck. Das hat die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben. Los geht es im ersten Bauabschnitt mit der Anpassung der Friedrich-Engels-Straße für die neue #Wendeschleife der Straßenbahnen. Verkehrsteilnehmer müssen mit Behinderungen rechnen. Folgendes kommt laut Stadt auf die Betroffenen zu.
Der gesamte erste #Bauabschnitt wird voraussichtlich zwei Jahre dauern, wobei in diesem Jahr zunächst alle vorbereitenden Maßnahmen erfolgen. Dazu gehört unter anderem die Verlängerung der Busspur stadteinwärts, die Errichtung von Ersatzstellplätzen und die Leitungsumverlegungen. 2020 startet dann das Kernstück des Projektes – die Verlegung der …
Die #Ausflugssaison 2019 im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) ist eröffnet! Vom äußersten Nordwesten Brandenburgs mit dem UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg über die Potsdamer Schlösser bis hin zum Südosten im malerischen Spreewaldgebiet betreiben die Verkehrsunternehmen im VBB saisonal zusätzliche Ausflugsverkehre. Hinzu kommen Ausflugslinien, die das ganze Jahr über verkehren. Eine Auswahl der zusätzlich eingesetzten Züge und Busse finden sich nachfolgend. Eine Broschüre mit allen Ausflugslinien ist als Download unter www.vbb.de/ausflug abrufbar. Alle Abfahrts- und Ankunftszeiten stehen in der Online-Fahrplanauskunft unter vbb.de sowie in der VBB-App Bus & Bahn mit der Möglichkeit des Ticketkaufs.
#Tariftipps:
Mitnahmeregelungen VBB-Umweltkarten
An allen Ostertagen von Karfreitag bis einschließlich Ostermontag gilt die Mitnahmeregelung bei den VBB-Umweltkarten. Inhaber einer VBB-Umweltkarte dürfen den ganzen Tag einen Erwachsenen und bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren unentgeltlich mitnehmen.
Mitnahmeregelungen Tageskarten Regeltarif
Inhaber einer Tageskarte, die älter als 15 Jahre sind, können bis zu drei Kinder im Alter von 6 bis einschließlich 14 Jahren mitnehmen. Dies gilt für die Tageskarte im Regeltarif Berlin AB, BC und ABC sowie für die Tageskarte im Regeltarif Potsdam AB.
Tageskarte VBB-Gesamtnetz zum Preis von 21 Euro
Diese Tageskarte gilt für einen Erwachsenen für beliebig viele Fahrten im gesamten Verbundgebiet montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages sowie am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen bereits ab 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages.
Brandenburg-Berlin-Ticket
Das Brandenburg-Berlin-Ticket gilt für bis zu fünf Personen in Berlin und Brandenburg bei allen Verkehrsunternehmen. Es berechtigt zu beliebig vielen Fahrten montags bis freitags ab 9 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages sowie am Wochenende und an gesetzlichen Feiertagen (Karfreitag und Ostermontag) bereits ab 0 Uhr bis 3 Uhr des Folgetages. Das Brandenburg-Berlin-Ticket ist am Fahrausweisautomaten sowie im Internet für 29 Euro, im personalbedienten Vorverkauf und am Schalter zum Preis von 31 Euro erhältlich.
#Eisenbahn-Regional- und #S-Bahn-Verkehr
Zusätzliche Züge für Ausflüge ins #VBBLand
Berlin Zoologischer Garten – Cottbus Hbf #RE2
Verkehrszeiten: 13.04. – 20.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Abfahrten: Berlin Zoologischer Garten Abfahrt 09:00 Uhr; Cottbus Hbf. Abfahrt 17:13 Uhr
Hinweis: Fahrradverleihstationen entlang der Strecke unter: odeg.de
Berlin Hauptbahnhof – Prenzlau #RE3
Verkehrszeiten: 13.04. – 20.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Abfahrten: Berlin Hauptbahnhof gegen 10:20 Uhr; Prenzlau gegen 15:40 Uhr
Hinweis: In der Sommersaison sind die Linien RE3 und RE5 zusätzlich mit einem speziellen Fahrradwagen ausgestattet, um mehr Platz für die Fahrradmitnahme zu schaffen. (Vom 23.-30.09.2019 ist der RE3 zwischen Berlin Gesundbrunnen und Bernau unterbrochen. Es besteht Ersatzverkehr mit der S-Bahn.)
www.bahn.de
www.vbb.de/radimregio
Berlin Hauptbahnhof – Neustrelitz #RE5
Verkehrszeiten: 13.04. – 20.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Abfahrten: Berlin Hauptbahnhof gegen 10:10 Uhr; Neustrelitz gegen 17:30 Uhr
Hinweis: In der Sommersaison sind die Linien RE3 und RE5 zusätzlich mit einem spezielle Fahrradwagen ausgestattet, um mehr Platz für die Fahrradmitnahme zu schaffen.
www.bahn.de
www.vbb.de/radimregio
Berlin Hauptbahnhof – Rostock – Warnemünde #Warnemünde-Express
Verkehrszeiten: 13.04. – 20.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Abfahrten: Berlin Hauptbahnhof gegen 8:10 Uhr; Warnemünde gegen 18:00 Uhr
www.bahn.de
Berlin Ostkreuz – Bad Belzig #RE7
Verkehrszeiten: 06.04. – 14.12.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Abfahrten: Berlin Ostkreuz gegen 10:30 Uhr; Bad Belzig gegen 17:08 Uhr
www.bahn.de
Berlin Karow – Groß Schönebeck/ Schmachtenhagen #RB27
Verkehrszeiten: ganzjährig
Hinweis: Von Basdorf aus fährt stündlich ein Zug in Richtung Wensickendorf. An Samstagen, Sonntagen und Feiertagen wird bis nach Schmachtenhagen zum Oberhavel Bauernmarkt gefahren. In Groß Schönebeck (Schorfheide) besteht Anschluss zum Heide-Liner (Bus 904). Fahrradverleihstationen entlang der Strecke unter neb.de (Vom 06.-16.05.2019 und an weiteren Einzeltagen ist die Linie zwischen Karow und Schönerlinde unterbrochen. Es besteht Ersatzverkehr mit Bus und S-Bahn. Bitte informieren sie sich vor Fahrtantritt.)
www.neb.de
Beeskow – Frankfurt (Oder) #RB36
Verkehrszeiten: 13.04. – 20.10.2019 täglich
Hinweis: Zusätzlicher Halt an der Station Helenesee. Der Streckenabschnitt Beeskow – Frankfurt (Oder) wird neu ganzjährig im Stundentakt gefahren.
www.neb.de
Cottbus Hbf – Lübben (Spreewald) #RB41
Verkehrszeiten: täglich
Hinweis: Im Zweistundentakt von Cottbus in den Spreewald nach Lübben, mit den Unterwegshalten Kolkwitz, Kunersdorf, Vetschau, Raddusch und Lübbenau.
www.odeg.de
(Berlin-Lichtenberg) – Löwenberg (Mark) – Rheinsberg (Mark) #RB54
Verkehrszeiten: täglich
Hinweis: Im Fontanejahr ganzjähriger Betrieb auf der Linie. In der Saison vom 13.04.–20.10.2019 mit zusätzlichen Zügen am Abend. In Rheinsberg besteht Anschluss zur Schlösserlinie 785.
www.neb.de
Eberswalde – Frankfurt (Oder) #RB60
Verkehrszeiten: täglich
Hinweis: In der Ausflugssaison gibt es Samstag und Sonntag ein erweitertes Platzangebot durch einen zweiten Triebwagen. Für Besucher der Adonisröschen-Blüte im Ort Mallnow im Oderbruch besteht vom 04. März bis 26. Mai 2019 ein zusätzlicher Halt an der Station Schönfließ Dorf. (Vom 09.08.-02.09.2019 ist die Linie zwischen Eberswalde und Bad Freienwalde unterbrochen und wird mit Busersatzverkehr bedient. Bitte informieren sie sich vor Fahrtantritt.)
www.neb.de
Angermünde – Schwedt (Oder) #RE3, #RB61
Verkehrszeiten: täglich
Hinweis: Zusammen ergeben die beiden Linien neu einen Stundentakt auch am Wochenende.
www.bahn.de
Eberswalde Hbf – Joachimsthal – Templin Stadt #RB63
Verkehrszeiten: täglich
Hinweis: Die Schorfheide-Bahn beginnt in der Waldstadt Eberswalde und fährt neu über Joachimsthal hinaus in die Bäderstadt Templin.
www.neb.de
Neustadt (Dosse) – Meyenburg #RB74
Verkehrszeiten: 29.03. – 03.11.2019
Hinweis: Der saisonale Bedarfshalt an der Station Pritzwalk Hainholz lädt zu einem Ausflug in den Wald- und Naturpark Hainholz und zum Schwimmbad Hainholz ein.
www.hanseatische-eisenbahn.de
Berlin Lichtenberg – Cottbus – #Wrocław (Breslau) #Kulturzug
Verkehrszeiten: ganzjährig Freitag, Samstag, Sonntag, Feiertag
Abfahrten:
Freitag: Berlin-Lichtenberg ab 12:25 Uhr, Wrocław ab 17:18 Uhr
Samstag: Berlin-Lichtenberg ab 08:25 Uhr
Sonntag: Wrocław ab 17:18 Uhr
Hinweis: Der Kulturzug fährt von Berlin-Lichtenberg über Berlin Ostkreuz, Cottbus Hbf, Forst, Zary, Żagań, Legnica nach Wrocław (Breslau). Eine Übersicht zum geplanten Kulturprogramm finden Sie online. In Wrocław (Breslau) bestehen Weiterfahrtmöglichkeiten nach Kraków, Katowice und ins Riesengebirge. Im Kulturzug gilt kein VBB-Tarif.
www.vbb.de/kulturzug
Erkner – Spandau #S3
Verkehrszeiten: ganzjährig täglich
In der Saison vom 6. April bis 27. Oktober 2019 fahren die Züge am Samstag von 8 bis 20:30 Uhr und am Sonntag von 9 bis 20:30 Uhr auch zwischen S Friedrichshagen und S Erkner im 10-Minuten-Takt (im Winter 20-min-Takt).
www.s-bahn-berlin.de
#Busverkehr und #Straßenbahnverkehr (Auswahl)
Reiseregion Havelland
Einkaufserlebnis und gesunde Früchtchen auf der Linie 668.
Buslinie 668
Startpunkt: Bahnhof Elstal (RE4, RB13)
Zeitraum: ganzjährig
Verkehrszeiten:
Montag bis Samstag stündlich: 8:40 Uhr bis 18:05 Uhr
Sonntag stündlich: 9:40 Uhr bis 18:11 Uhr
www.havelbus.de
Expressbus nach Elstal zum Designer-Outlet und Karls Erlebnis-Dorf.
Buslinie A05 – Erdbeershuttle
Startpunkt: S+U-Bahnhof Zoologischer Garten (RE1, RE2, RE7, RB14, S3, S5, S7, U2, U9, u.a.)
Zeitraum: ganzjährig
Verkehrszeiten: 14.04. – 03.11.2019 täglich, ab 08.11.2019 Freitag, Samstag
Hinweis: Für diese Linie ist zusätzlich zum VBB-Fahrausweis ein Zuschlag erforderlich.
www.erdbeershuttle.de
Mit Buslinie B/522 zum Naherholungsgebiet Malge am Breitlingsee.
Bus B/522
Startpunkt: Brandenburg an der Havel (RE1, RB51)
Zeitraum: 01.05. – 30.09.2019 täglich
Hinweis: Fahrradmitnahme in geringem Umfang möglich.
www.vbbr.de
Stressfrei Natur und Kultur rund um den Schwielowsee genießen.
Bus 607 – Kulturbus-Linie
Startpunkt: Bahnhof S Potsdam Hauptbahnhof (RE1, RB20, RB21, RB22, RB23, S7); Caputh-Schwielowsee (RB23), Werder (Havel) (RE1)
Zeitraum: ganzjährig täglich: Potsdam – Caputh – Ferch; vom 13.04. – 20.10.2019: an Schultagen, Samstag, Sonntag: S Potsdam Hauptbahnhof – Caputh – Ferch – Werder (Havel)
www.regiobus.pm
Mit dem Bus am Wochenende zu den Ausstellungen im Schloss Ribbeck.
Bus 661
Startpunkt: Nauen (RE2, RB10, RB14); Friesack (Mark) (RE2)
Zeitraum: 01.05. – 20.10.2019 täglich;
Samstag und Sonntag stündlich von 10:00 – 18:00 Uhr
www.havelbus.de
Reiseregion Prignitz
Den äußersten Nordwesten Brandenburgs mit der Burg Lenzen sowie das UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe-Brandenburg erkunden.
PlusBus 944 – PlusBus Prignitzer Elbtalaue
Startpunkt: Wittenberge (RE2, RE6, S1)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Vom 18.04. – 31.10.2019 ist eine erweiterte Fahrradmitnahme von bis zu 5 Rädern möglich.
www.prignitz-bus.de
Direkte Anbindung zur Mecklenburgische Seenplatte.
Bus 735
Startpunkt: Meyenburg (RB74)Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Der VBB-Tarif bzw. das Brandenburg-Berlin-Ticket werden auf dieser Linie nicht anerkannt. Die Mitnahme von Fahrrädern ist in begrenzten Umfang möglich.
www.vlp-lup.de
Die historischen Städte Meyenburg, Freyenstein und Wittstock/Dosse besuchen.
Bus 745
Startpunkt: Wittstock (Dosse) (RE6); Meyenburg (RB74)
Zeitraum: ganzjährig Montag – Freitag; vom 18.04. – 06.10.2019
Samstag, Sonntag, Feiertag
www.orp-busse.de
Anbindung des Ferienorts Sewekow und Flecken Zechlin an Wittstock/Dosse zur Landesgartenschau 2019.
Bus 746
Startpunkt: Wittstock (Dosse) (RE6)
Zeitraum: ganzjährig Montag – Freitag;vom 18.04.-06.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Hinweis: In Flecken Zechlin Anschluss zur Linie 785.
www.orp-busse.de
Reiseregion Ruppiner Seenland
Anbindung des Brandenburg-Preußen Museums in Wustrau und seiner Sonderausstellung im Fontane-Jahr zu „Marie Goslich – Wanderin durch die Mark Brandenburg”.
Bus 777
Startpunkt: Neuruppin, Rheinsberger Tor (RE6); Wustrau-Radensleben (RE6)
Zeitraum: ganzjährig Montag – Freitag; vom 18.04. – 06.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
www.orp-busse.de
Verbindung zur Rheinsberger Seenlandschaft und zur Mecklenburgische Kleinseeplatte.
Bus 785 – Schlösserlinie
Startpunkt: Rheinsberg (Mark) (RB54)
Zeitraum: ganzjährig Montag – Freitag; vom 18.04. – 06.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Hinweis: Täglich zwei Hin- und Rückfahrten zwischen Rheinsberg (Mark) und Mirow.
www.orp-busse.de
Anbindung an die Ferienorte der nördlichen Seenregion mit dem Großen Pälitzsee.
Bus 788 – Rheinsberger Seenbus
Startpunkt: Rheinsberg (Mark) (RB54)
Zeitraum: 18.04. – 06.10.2019 täglich
Hinweis: Die Linie verkehrt teilweise als Rufbus.
www.orp-busse.de
Direkte Anbindung des Ziegeleipark Mildenberg von Zehdenick und Fürstenberg (Havel).
Bus 838
Startpunkt: Fürstenberg (Havel) (RE5); Zehdenick (RB12)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: In der Ferienzeit und am Wochenende als Linientaxi bzw. Rufbus unterwegs.
www.ovg-online.de
Direkte Anbindung des Ziegeleiparks Mildenberg mit seiner Industrie-Kultur und Natur.
Bus 854
Startpunkt: Gransee (RE5)
Zeitraum: 01.04. – 31.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag; Montag – Freitag nur in der Ferienzeit des Landes Brandenburg
Hinweis: Drei Fahrten vormittags in Richtung Ziegeleipark und drei Fahrten nachmittags nach Gransee zurück.
www.ovg-online.de
Reiseregion Uckermark
Mit den Linien des UckermarkShuttle die Uckermark entdecken, ganz ohne Umsteigen.
Bus 403, 460, 468, 503, 504 – UckermarkShuttle
Startpunkt: Fürstenberg (Havel) (RE5); Templin (RB12, RB63); Prenzlau (RE3, RB62); Schwedt (RE3, RB61); Angermünde (RE3, RE66, RB61, RB62, RB66)
Zeitraum: ganzjährig Samstag, Sonntag, Feiertag
Hinweis Der UckermarkShuttle rotiert in zwei Richtungen rund um die Uckermark. Vom 01.04. – 27.10.2019 ist der Bus mit einem Fahrradträger ausgestattet.
www.wirbewegensie.de
Mit dem BiberBus direkt vom historischen Stadtkern Angermünde in das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
Bus 496 – BiberBus
Startpunkt: Angermünde (RE3, RE66, RB61, RB62, RB66)
Zeitraum: 01.04. – 27.10.2019 täglich
www.wirbewegensie.de
Reiseregion Barnimer Land
Mit dem Bus zu den Ausflugszielen in die Schorfheide.
Bus 904 – HeideLiner/Schorfheide-Ausflugsbus
Startpunkt: Groß Schönebeck (RB27)
Zeitraum: 20.04. – 31.10.2019 Freitag, Samstag, Sonntag, Feiertag
www.bbg-eberswalde.de
Rund um den Werbellinsee.
Bus 917
Startpunkt: Eberswalde (RE3, RE66, RB24, RB60, RB63); Joachimsthal Kaiserbahnhof (RB63)
Zeitraum: 19.04. – 31.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Hinweis: Der Bus fährt alle 2 Stunden rund um den Werbellinsee und ist in der Saison mit einem Fahrradträger ausgestattet. Montag bis Freitag verkehren die Linien 905, 915 und 922 zum Werbellinsee.
www.bbg-eberswalde.de
Reiseregion Seenland Oder-Spree
Neue Buslinie startet im Fontanejahr durch das Oderbruch und steuert von Ostern bis Oktober wichtige touristische Ziele an.
Bus 879 – Oderbus
Startpunkt: Bad Freienwalde (RB60); Wriezen (RB60); (Eberswalde (RE3)
Zeitraum: 19.04. – Oktober 2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
Hinweis: Samstags Fahrten ab Theater „Am Rand“ in Zollbrücke direkt nach Eberswalde (RE3).
www.bbg-eberswalde.de
www.oderbus.de
Buckow und die Märkische Schweiz entdecken.
Bus 928
Startpunkt: Müncheberg (Mark) (RB26)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.mo-bus.de
Ausflugsmöglichkeit zum Schloss Gusow, Schloss Neuhardenberg und zur Teichlandschaft in Altfriedland.
Bus 958
Startpunkt: Seelow-Gusow (RB26), Wriezen (RB60)
Zeitraum: ganzjährig Montag – Samstag
Hinweis: Die Linie verkehrt am Samstag als Rufbus.
www.mo-bus.de
Ausflüge zu Scharmützelsee, Saarow Therme, Theater am See, Wettermuseum Lindenberg und Burg Beeskow.
Bus 430
Startpunkt: Fürstenwalde (Spree) (RE1, RB35; Bad Saarow (RB35); Lindenberg (RB36); Beeskow (RB36)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Abschnitt Lindenberg – Beeskow wird nur Montag bis Freitag angefahren.
www.bos-fw.de
Ausflüge zu Scharmützelsee, Saarow Therme, Theater am See, Freizeitpark Wendisch Rietz und Satama.
Bus 431
Startpunkt: Fürstenwalde (Spree) (RE1, RB35); Bad Saarow (RB35); Wendisch Rietz (RB36)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.bos-fw.de
Ausflüge zu Burg Storkow, Storkower See, MitMachPark Irrlandia, Fahrradmuseum und den Rauener Steinen.
Bus 435
Startpunkt: Fürstenwalde (Spree) (RE1, RB35); Storkow (Mark) (RB36)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.bos-fw.de
Wanderwege im Naturpark Schlaubetal, Müllrose mit See, Bremsdorfer Mühle und Schlaubemühle.
Bus A400 – Ausflugslinie Schlaubetal
Startpunkt: Jacobsdorf (Mark) (RE1); Müllrose (RB36); Mixdorf (RB36)
Zeitraum: 01.05. – 03.10.2019 Samstag, Sonntag, Feiertag
www.bos-fw.de
Für Ausflüge zum Flakensee, Kalksee und zum Aussichtsturm auf dem Kranichberg.
Tram 87
Startpunkt: S-Bahnhof Rahnsdorf (S3)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.woltersdorfer-strassenbahn.de
Schnelle Verbindung zum Museumspark Rüdersdorf und zum Waldgebiet rund um den Kalksee.
Tram 88
Startpunkt: S-Bahnhof Friedrichshagen (S3)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Fahrradmitnahme möglich
www.srs-tram.de
Verbindung der Strausberger Vorstadt mit dem Stadtzentrum (Altstadt) und dem Straussee.
Tram 89
Startpunkt: S Strausberg (RB26, S5)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Fahrradmitnahme möglich
www.ste-strausberg.de
Die StrausseeFähre verbindet seit 1894 das Stadtgebiet mit dem Waldgebiet „Jenseits des Sees“.
Fähre 39
Startpunkt: Strausberg, Lustgarten (Tram 89, Bus 885, 923, 926, 927, 929, 931, 937, 946, 947, 955, 966)
Zeitraum: 15.03. – 31.10.2019 täglich; 01.11.2019 – 14.03.2020 Samstag, Sonntag, Feiertag
Hinweis: Fahrradmitnahme möglich
www.ste-strausberg.de
Reiseregion Dahme-Seenland
Für Ausflüge entlang der Dahme-Seen mit Anschluss nach Erkner sowie zur schönsten Tramlinie 68, der „Uferbahn“.
Bus 733
Startpunkt: Königs Wusterhausen (RE2, RB22, RB24, RB36, S46), S Zeuthen (S46, S8)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.rvs-lds.de
Für Ausflüge ins Schenkenländchen mit seiner Vielzahl von einladenden Seen sowie einen Besuch der Gläsernen Molkerei.
Bus 727, 725
Startpunkt: Königs Wusterhausen (RE2, RB22, RB24, RB36, S46); Groß Köris (RB24); Halbe (RB24)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Linienwechsel 727/725 in Teupitz ohne Umstieg.
www.rvs-lds.de
Für Ausflüge ins Schenkenländchen mit seiner Vielzahl von einladenden Seen.
Bus 726
Startpunkt: Bestensee (RB24); Groß Köris (RB24)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.rvs-lds.de
Reiseregion Spreewald
Nördliche Verbindung zwischen Lübben und Burg für Ausflüge in den Spreewald.
Bus 500
Startpunkt: Lübben (RE2, RB24, RB41)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.rvs-lds.de
Verbindung der Orte des Unterspreewaldes mit Lübben und Brand Tropical Islands.
Bus 506
Startpunkt: Lübben (RE2, RB24, RB41); Brand Tropical Islands (RE2, RB24)
Zeitraum: ganzjährig täglich: Lübben – Alt-Schadow; vom 13.04. – 20.10.2019 Samstag, Sonntag: Lübben – Tropical Islands – Brand
www.rvs-lds.de
Verbindung der entlegenen Spreewaldorte am Rand der PlusBus-Linie 500 und Ausflugsmöglichkeit zum Schwielochsee.
Bus 508, 509
Startpunkt: Lübben (Spreewald) (RE2, RB24, RB41); (Cottbus (RE1, RE2, RE10, RE18, RB11, RB41, RB43, RB46, RB49, RB65))
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Umstieg in Radensdorf Linie 500 nach Lübben. Umstieg in Burg Linie 47 nach Cottbus.
www.rvs-lds.de
Ringlinie durch die Innenstadt Cottbus zum Branitzer Park und zum Tierpark.
Bus 10 – PÜCKLERLINIE
Startpunkt: Cottbus (RE1, RE2, RE10, RE18, RB11, RB41, RB43, RB46, RB49, RB65)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.cottbusverkehr.de
Bequem von Cottbus aus nach Burg in den Spreewald fahren und die Spreewaldtherme erreichen.
Bus 47
Startpunkt: Cottbus (RE1, RE2, RE10, RE18, RB11, RB41, RB43, RB46, RB49, RB65)
Zeitraum: ganzjährig täglich
www.cottbusverkehr.de
Reiseregion Fläming
Der Kranich-Express fährt von der Haltestelle Trebbin, Am Mühlengraben über das Gesundheitszentrum Trebbin und den Markt auf einem Rundkurs in den Naturpark Nuthe-Nieplitz mit Haltestellen in Löwendorf, Glau, Blankensee und Schönhagen.
Bus 751 – Kranich-Express
Startpunkt: Trebbin (RE3)
Zeitraum: täglich
Hinweis: Der Elektro-Shuttle bietet Platz für 6 Fahrgäste und wird als Rufbus eingesetzt. Es gilt der VBB-Tarif zuzüglich Komfortzuschlag 1,00 € je Fahrgast/Fahrweg.
www.vtf-online.de
Von Beelitz und Werder zum Baumkronenpfad und Spargelhof Klaistow.
PlusBus 641 – PlusBus Beelitz-Zauche
Startpunkt: Beelitz-Heilstätten (RE7); Werder (Havel) (RE1)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Vom 13.04. – 20.10.2019 hält die Linie am Wochenende direkt am Spargelhof Klaistow.
www.regiobus.pm
Auf Rundtour zwischen Bad Belzig und Wiesenburg auf dem Burgen- und Kunstwanderweg wandern.
Bus 572 – Burgenlinie
Startpunkt: Bad Belzig (RE7)
Zeitraum: 13.04. – 08.12.2019 täglich
www.regiobus.pm
www.burgenlinie.de
Reiseregion Potsdam
Die historische Altstadt Potsdams und seine Schlösser entdecken.
Bus 695, X15 –Schlösser-Linie
Startpunkt: S Potsdam Hauptbahnhof (RE1, RB20, RB21, RB22, RB23, S7)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Direkte Verbindung vom Potsdamer Hauptbahnhof zum Schloss Sanssouci und zu den anderen Schlössern im nördlichen Teil des Parks. Die Linie 695 fährt alle 20 Minuten. Ab 19.04.2019 wird die Linie X15 an Wochenenden und Feiertagen zu einem 10-Minuten-Takt verstärkt. Fahrradmitnahme in begrenzten Umfang: Montag bis Freitag ab 18:00 Uhr; samstags, sonntags, feiertags ganztägig.
www.vip-potsdam.de
Ausgangspunkt für Besichtigungen rund um den Neuen Garten mit Schloss Cecilienhof.
Bus 603 – Cecilienhof-Linie
Startpunkt: S Potsdam Hauptbahnhof (RE1, RB20, RB21, RB22, RB23, S7)
Zeitraum: ganzjährig täglich
Hinweis: Die Linie fährt alle 20 Minuten zum Neuen Garten mit Schloss Cecilienhof und dem Marmorpalais. An den Wochenenden und an Feiertagen vom 19.04. bis 03.11.2019 startet die Linie am Potsdamer Hauptbahnhof, in der Woche am Platz der Einheit/West. Fahrradmitnahme in begrenzten Umfang: Montag bis Freitag ab 18:00 Uhr; samstags, sonntags, feiertags ganztägig.
www.vip-potsdam.de
PlusBusse in Brandenburg
Schnell, regelmäßig und auch am Wochenende sind die PlusBus-Linien in Brandenburg in den Landkreisen, Teltow-Fläming, Ostpringitz-Ruppin, Prignitz, Barnim, Dahme-Spreewald und Spree-Neiße unterwegs.
Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards:
regelmäßiger Taktverkehr von 6 Uhr bis nach 20 Uhr,
maximale Übergangszeit zwischen Bahn und Bus von 15 Minuten,
und Wochenendbedienung.
Aktuell fahren in Brandenburg bislang 18 Linien als PlusBus. Weitere kommen in diesem Jahr dazu. Informationen und Fahrpläne unter www.vbb.de/plusbus.
Wer das Gefühl hat, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) #unpünktlicher und #unzuverlässiger geworden sind, findet sich durch neue Zahlen des Senats bestätigt. Die offiziellen Daten für das vergangene Jahr zeigen, dass es mehr #Verspätungen und #Ausfälle gibt. Das Landesunternehmen hat ein Qualitätsproblem – das wird anhand der Statistik deutlich. Doch BVG-Sprecherin Petra Nelken sagte: „2018 war kein Jahr, in dem wir aus Scham im Boden versinken mussten.“ Für einige Zahlen, die negativ anmuten, gebe es plausible Gründe.
Verspätungen nahmen am stärksten bei der #U1 zu Auf Anfrage des SPD-Verkehrspolitikers Tino Schopf hat Umwelt-Staatssekretär Stefan Tidow (Grüne) die Daten geliefert. Sie lassen sich mit früheren Zahlen des Senats, die sich auf 2016 beziehen, vergleichen.
Die #Gleise in der #Danziger Straße und auf der Kreuzung #Landsberger Allee/ #Petersburger Straße zählen zu den am meisten befahrenen Abschnitten im Berliner #Straßenbahnnetz. Entsprechend groß ist der Verschleiß an den Gleisen und am Straßenbelag neben und zwischen den Schienen. Damit die Züge auch weiter zuverlässig durch Friedrichshain rollen können, stehen nun umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung der Infrastruktur an.
Vom kommenden Montag, 15. April 2019, an wird gebaut. Die Fertigstellung aller Maßnahmen ist für Mitte Juli geplant. Um die Einschränkungen für die Fahrgäste so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten in verschiedene, auch zeitlich getrennte Bauabschnitte geteilt.
In der am Montag beginnenden ersten Bauphase ist die Straßenbahnlinie #M10 zwischen den Haltestellen Arnswalder Platz und Landsberger Allee/Petersburger Straße unterbrochen. Ein Ersatzverkehr mit Bussen fährt zwischen Arnswalder Platz und Straßmannstraße. Die Arbeiten in diesem Abschnitt dauern bis zum 13. Mai, ca. 4:30 Uhr.
Gleich im Anschluss beginnt in Phase zwei die Erneuerung des Tramknotens Landsberger Allee/Petersburger Straße. Bis zum 7. Juni wird die Linie #M8 deshalb umgeleitet. Die Linien #M5, #M6 und #M10 werden geteilt. Für die Fahrgäste heißt das: Es werden alle Abschnitte befahren, an der Haltestelle Landsberger Allee/Petersburger Straße ist aber gegebenenfalls ein Umstieg nötig. Informationen zum Linienverlauf in Phase zwei finden Fahrgäste bereits in der Mai-Vorschau des BVG #navi. Zu den beiden ersten Bauphasen ist außerdem ein Flyer erschienen, der an Fahrgäste verteilt wird. Zu den noch folgenden Bauphasen drei bis fünf wird die BVG rechtzeitig vor Baubeginn informieren.
Auf der M5, M8 und M10 wird an einem Wochenende auch an anderer Stelle gebaut. Vom Samstagmorgen, 27. April, bis Betriebsbeginn am Montagmorgen, 29. April, fahren die Linien – ebenfalls wegen Gleisarbeiten – nicht zwischen Hauptbahnhof und Nordbahnhof. Als Ersatz fahren barrierefreie Busse zwischen Hauptbahnhof und Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark.
Hinweis für Redaktionen: Den Flyer zu den Bauphasen eins und zwei sowie zur Wochenendbaustelle zwischen Haupt- und Nordbahnhof finden Sie hier im Anhang.
Die BVG erneuert #Straßenbahngleise in der Riesaer Straße und der Landsberger Allee. Von Montag, den 15. April, bis Montag, den 13. Mai 2019, jeweils ca. 4:30 Uhr, kommt es daher zu Änderungen auf den Linien #M6 und #18.
In den ersten drei Wochen der Bauarbeiten – bis Montag, den 6. Mai, ca. 4:30 Uhr – fahren zwischen den Haltestellen Betriebshof Marzahn und Riesaer Straße für beide Linien barrierefreie Busse statt Bahnen.
Anschließend ist für eine Woche wegen #Gleisbauarbeiten zusätzlich die Landsberger Allee zwischen Allee der Kosmonauten und Betriebshof Marzahn für die Straßenbahn gesperrt. Die M6 fährt in dieser Zeit zwischen S Hackescher Markt bzw. Landsberger Allee/Petersburger Straße und Freizeitforum Marzahn, von dort weiter zur Wuhletalstraße. Die Züge der 18 fahren zwischen S Springpfuhl und Alt-Marzahn, von dort ebenfalls weiter bis zur Wuhletalstraße. Zwischen Freizeitforum Marzahn und Riesaer Straße sind Ersatzbusse im Einsatz.
In den Osterwochen wird auf der Brücke in der #Falkenberger Chaussee gebaut. Von den Sperrungen sind auch die Gleise der Straßenbahnlinien #M4 und #M17 betroffen, weshalb es dort in diesen zwei Wochen keinen #Tramverkehr geben wird. Vom 15. April, ca. 4:30 Uhr bis 29. April, ca. 4:30 Uhr fährt die M4 vom S-Bahnhof Hackescher Markt nur die Endhaltestelle Hohenschönhausen Zingster Straße an und die M17 verkehrt nur zwischen S-Bahnhof Schöneweide und Gehrenseestraße.
Auf den fehlenden Teilstrecken bis Falkenberg werden #barrierefreie Busse eingesetzt: Für die M4 zwischen Prerower Platz und Falkenberg und für die M17 zwischen Gehrenseestraße und Falkenberg.
Die Gleisbauarbeiten auf der Löffelbrücke in der #Pasewalker Straße gehen ebenfalls am 15. April, ca. 4:30 Uhr in die nächste Phase. Bis zum 29. April, ca. 4:30 Uhr verkehrt die Straßenbahnlinie #50 nur noch zwischen Virchow-Klinikum und Björnsonstraße. Dieses Mal sind auch zwei Buslinien betroffen: Die Linie #155 fährt eine #Umleitung zwischen Bürgerpark Pankow und S- und U-Bahnhof Pankow/Granitzstraße und die Nachtlinie N50 fährt eine Umleitung in Richtung Hugenottenplatz zwischen S- und U-Bahnhof Pankow und Stiftsweg.
Als Ersatz für den restlichen Teil der Linie 50 fahren barrierefreie Busse zwischen Björnsonstraße und Guyotstraße.
Wie hoch war die #Pünktlichkeit der Linien der BVG im Jahr 2018 aufgeschlüsselt nach einzelnen U-Bahn-,Metrotram-,Tram- und Buslinien?
Antwort zu 1:
Zur Beantwortung der Frage 1 wird als Anlage 1 eine Übersicht der Pünktlichkeit einzelner Linien der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) AöR für das Jahr 2018 übermittelt. Dabei gilt für die Pünktlichkeit folgende Definition: Eine im Fahrplan veröffentlichte Soll-Abfahrt gilt als pünktlich erbracht, wenn zwischen 90 Sekunden vor und 210 Sekunden nach der Soll- Abfahrtszeit tatsächlich eine Abfahrt stattfindet. Als unpünktlich gilt sie, wenn keine tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt und wenn eine zwischen
211 Sekunden Verspätung und der Zeit bis zur nächsten Soll-Fahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw. 10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten) erfolgt.
Frage 2:
Wie viele #ausgefallene Nutzkilometer gab es bei der BVG im Jahr 2018 nach Linien und Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 2:
Zur Beantwortung der Frage 2 wird als Anlage 2 eine Übersicht der ausgefallenen Nutz- kilometer einzelner Linien der BVG nach Monaten für das Jahr 2018 übermittelt. Nach
Angaben der BVG sind bei den #Fährlinien von den im Jahr 2018 fahrplanmäßig vorgesehenen 18.045 Betriebsstunden insgesamt 12 Betriebsstunden ausgefallen.
Frage 3:
Wie viele Zugausfälle gab es bei der S-Bahn Berlin im Jahr 2018, nach Monaten aufgeschlüsselt? Was waren die Gründe?
Antwort zu 3:
Die Deutsche Bahn AG (DB AG) übermittelte dazu die nachfolgenden Werte*. Darin enthalten sind auch Züge, die nicht ausgefallen sind, deren Abfahrt jedoch verfrüht erfolgte oder deren Verspätung über der Taktzeit der jeweiligen Linie lag. (Diese Aspekte werden gemäß den Regelungen der S-Bahn-Verkehrsverträge als Ausfälle abgerechnet.)
Monat
ausgefallene
Zugkm
Jan. 2018
172.400
Feb. 2018
204.500
Mrz. 2018
203.400
Apr. 2018
176.800
Mai. 2018
182.500
Jun. 2018
178.300
Jul. 2018
137.000
Aug. 2018
141.600
Sep. 2018
123.000
Okt. 2018
127.300
Nov. 2018
123.900
Dez. 2018
123.200
* Die dargestellten Werte sind noch nicht mit dem VBB final abgestimmt. Dies erfolgt im Rahmen der Abstimmung zu den Schlussabrechnungen für das Vertragsjahr 2018.
Frage 4:
Was sind aktuell die häufigsten Ursachen für Verspätungen und Zugausfälle bei BVG und S-Bahn?
Antwort zu 4:
Bus und Straßenbahn
Negative Einflüsse auf die Pünktlichkeit bei Bus und Straßenbahn ergeben sich durch die in den letzten Jahren gestiegenen Beeinträchtigungen des Oberflächenverkehrs durch Bauarbeiten, Veranstaltungen, Demonstrationen, nicht optimierte Lichtsignalanlagen und eine unzureichende Qualitätssicherung der Beschleunigung. Beim Bus beeinflussen zusätzlich der gestiegene Rad-, Liefer- und Freizeitverkehr sowie zeitweise gesperrte Autobahnabschnitte mit ihren Verdrängungseffekten die Pünktlichkeit. Bei der unabhängig vom Oberflächenverkehr fahrenden U-Bahn wird die Pünktlichkeit maßgeblich von der schlechteren Betriebsstabilität durch die gestiegenen Ausfälle beeinflusst. Größere
Taktlücken erhöhen den Fahrgastandrang und führen zu längeren Fahrgastwechselzeiten an den Bahnhöfen. Ähnliche Auswirkungen sind auch bei den Verkehrsmitteln Bus und Straßenbahn zu beobachten.
Nach den Angaben der BVG zur Erfüllung des Verkehrsvertrages sind im Jahr 2018 insbesondere in den letzten Monaten in den Betriebsbereichen Straßenbahn und Bus personelle Gründe zum weit überwiegenden Teil die Hauptursache für Ausfälle. Hinzu kommen im Straßenbahn- und v.a. im Busverkehr Störungen durch Verkehrsbehinderun- gen, Notfalleinsätze und Großereignisse, die zu Sperrungen führen. Eine detaillierte Übersicht der Anteile personell bedingter Ausfälle ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
AnteilAusfällepersonellbedingt
1/2018
2/2018
3/2018
4/2018
5/2018
6/2018
7/2018
8/2018
9/2018
10/2018
11/2018
12/2018
U-Bahn
1 %
2 %
6%
12 %
3 %
13 %
29 %
26 %
42 %
20 %
23 %
29 %
Straßenbahn
k. A.
80 %
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
wesentl.
80 %
90 %
87 %
89 %
Bus
k. A.
k. A.
85%*
k. A.
k. A.
85 %*
55 %
63 %
79 %
68 %
77 %
74 %
* personell bedingt und fahrzeugbedingt; „wesentlich“ wird als >50 % interpretiert
U-Bahn
Auch bei der U-Bahn haben personelle Gründe insbesondere in der zweiten Jahreshälfte einen wesentlichen Anteil, hier dominieren aber fahrzeugbedingte Ausfälle (siehe nachfol- gende Tabelle). Hintergrund bei der U-Bahn sind hohe Werkstattstandzeiten (aufgrund des hohen Flottenalters und der Nutzungsintensität der Bestandsfahrzeuge, der Werkstattor- ganisation sowie von Vandalismus/Graffitibeseitigung) und die steigende Zahl der dauer- haft aufgrund von Rissbildungen abgestellten Fahrzeuge der Baureihe F79 – seit Mitte Juni 2018 mussten 59 von 70 Wagen abgestellt werden (Stand 22.03.2018).
AnteilAusfällewg.Fahrzeugmangel*
1/2018
2/2018
3/2018
4/2018
5/2018
6/2018
7/2018
8/2018
9/2018
10/2018
11/2018
12/2018
U-Bahn
88 %
87 %
86 %
80 %
88 %
81 %
61 %
65 %
53 %
65 %
72 %
66 %
* inkl. Ausfälle durch Taktreduzierung auf der U7 wegen Fahrzeugmangel
S-Bahn
Die Ursachen für Störungen im S-Bahn-Betrieb sind in drei Kategorien zu untergliedern: Mehr als die Hälfte aller Störungen wurden durch das Eisenbahnverkehrsunternehmen S-Bahn Berlin GmbH selbst verursacht. Hierzu gehörten vor allem Fahrzeugstörungen oder eine unzureichende Verfügbarkeit von Fahrzeugen oder Personal (Triebfahrzeug- führerinnen und -führer). Unbesetzte Schichten infolge fehlender oder ihren Dienst ver- spätet antretender Personale, die nicht rechtzeitig kompensiert werden konnten, verur- sachten allein rund ein Viertel aller Zugausfälle. Gut ein weiteres Fünftel war auf Fahr- zeugstörungen zurückzuführen.
Die zweite Kategorie (mit rund 15 Prozent der Zugausfälle) bildeten Störungen an der Infrastruktur, die fast ausschließlich durch die DB Netz AG und nur zu einem sehr gerin- gen Anteil durch die Unternehmen DB Energie GmbH und DB Station & Service AG zu verantworten waren. Der überwiegende Teil hiervon entfiel mit rund zehn Prozent aller Zugausfälle auf Störungen der Leit- und Sicherungstechnik, also beispielsweise Signal- oder Stellwerksstörungen.
Externe Ursachen als dritter Kategorie war das übrige Fünftel der Zugausfälle zuzuordnen. Diese umfasste Polizei- und Notarzteinsätze in Zügen oder im Bahnsteig- bzw.
Gleisbereich (beispielsweise infolge unbefugten Betretens von Bahnanlagen) ebenso wie die Folgen extremer Witterung.
Sekundäre Störungsursachen (insbesondere Übertragung von Verspätungen auf nachfol- gende Fahrten am Wendebahnhof) blieben hierbei außer Betracht, so dass nur die pri- mären Ursachen einbezogen wurden.
Frage 5:
Welchen monetären Wert haben die im 2018 nicht erbrachten Leistungen? Um welche Summe wurde der finanzielle Beitrag des Landes Berlin gekürzt?
Antwort zu 5:
Die nicht erbrachten Leistungen bei der BVG umfassen im Jahr 2018 insgesamt
2,64 Mio. Nutzkilometer, welche nach den Ausgleichsparametern des Verkehrsvertrages einen Wert in Höhe von 8,28 Mio. Euro ergeben. Da die ausgefallenen Leistungen gemäß Verkehrsvertrag nicht vergütet werden, erfolgt ein entsprechender Abzug von der Regel- fahrplanleistung. Dabei ist zu beachten, dass der tatsächliche Ausgleichsanspruch der BVG neben dem Abzug der nicht erbrachten Leistung auch weitere Korrekturen, Zahlungsansprüche oder Verrechnungen umfasst. Der tatsächliche Ausgleichsanspruch für das Jahr 2018 liegt derzeit noch nicht vor und kann erst nach Prüfung der Schlussrech- nung der BVG ermittelt werden.
Der monetäre Wert der Minderleistungen der S-Bahn Berlin GmbH im Jahr 2018 entspricht nach aktuellem Stand der an die VBB GmbH übergebenen Berichte mindestens
17,2 Mio. Euro. Aufgrund von weiteren Vergütungs- bzw. Minderungsansprüchen, die für den tatsächlichen Finanzierungsanspruch maßgeblich sind, ist eine isolierte Betrachtung der Minderungsbeträge nicht sinnvoll. Entsprechend der Regularien der Verkehrsverträge erfolgt die endgültige Feststellung der finanziellen Beiträge und damit die Bemessung der tatsächlichen Höhe der Kürzungen für das Jahr 2018 im Rahmen der Schlussabrechnungen.
Gemäß den Verkehrsverträgen zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH ist bei der Bemessung der monatlichen Abschlagszahlung ein Einbehalt von 2,5 % über die Grundvergütung für die Betriebsleistung sowie die zu leistenden Infrastrukturentgelte vereinbart. Somit wurden im Jahr 2018 über die Abschlagszahlungen bereits 15,4 Mio. Euro gekürzt.
Berlin, den 04.04.2019 In Vertretung
Stefan Tidow Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Linie
2018
M1
91,3%
M2
95,8%
M4
94,0%
M5
87,6%
M6
86,1%
M8
87,3%
M10
94,3%
M13
90,9%
M17
89,9%
12
79,8%
16
94,6%
18
96,3%
21
75,8%
27
87,0%
37
89,1%
50
92,1%
60
83,4%
61
89,0%
62
94,2%
63
92,5%
67
94,4%
68
92,1%
Tram
90,0%
Linie
2018
100
82,7%
101
83,0%
104
80,6%
106
79,5%
107
87,4%
108
92,0%
109
84,9%
110
87,3%
112
87,9%
114
91,8%
Linie
2018
U1
97,3%
U2
98,7%
U3
97,7%
U4
99,8%
U5
99,1%
U6
97,3%
U7
98,1%
U8
99,1%
U9
98,9%
U55
99,9%
U-Bahn
98,3%
Pünktlichkeit der Linien der BVG im Jahr 2018 (Angaben aus den Monatsberichten der BVG zur Erbringung der Verkehrsleistung gemäß Verkehrsvertrag)
Ausfälle der BVG 2018 nach Linien und Monaten (Angaben aus den Monatsberichten der BVG zur Erbringung der Verkehrsleistung gemäß Verkehrsvertrag)
Berliner Morgenpost: Der Berliner Senat setzt bei seinem Nahverkehrsplan für die nächsten Jahre vor allem auf das Verkehrsmittel Straßenbahn. Was sagt ein Unfallforscher dazu?
Siegfried Brockmann: Wenn wir die Erfahrungen aus dem Unfallgeschehen zugrunde legen und uns fragen, welches Verkehrsmittel wäre unter Sicherheitsaspekten das am ehesten geeignete, um Menschen in der Stadt von A nach B zu bringen, würde unsere Priorität nicht die Straßenbahn sein. Die Statistiken zeigen, dass diese, verglichen mit anderen Beförderungsmitteln, relativ gesehen häufiger in Unfälle gerade mit Fußgängern verwickelt sind und dass diese Unfälle besonders schwere Folgen haben.
Wie sähe Ihr Sicherheitsranking der #ÖPNV-Fahrzeuge aus?
Ursprünglich waren ab dem 1. April in der #Wendenschloßstraße in #Köpenick Bauarbeiten der Berliner #Wasserbetriebe vorgesehen. Diese wurden nun kurzfristig um drei Wochen verschoben. Aufgrund der für einen #Schienenersatzverkehr notwendigen Organisation von Dienst- und Schichtplänen ist eine kurzfristige Rückkehr zum normalen #Straßenbahnbetrieb leider nicht möglich.
Aus diesem Grund verkehren ab dem 1. April die Straßenbahnen der Linie #62 nur zwischen S-Bahnhof Mahlsdorf und Betriebshof Köpenick. Den restlichen Weg bis zur Endhaltestelle Wendenschloß übernehmen barrierefreie Busse. Insgesamt sollen die Bauarbeiten bis September andauern.
Frage 1: Welche #Verkehrsprojekte überörtlicher Prägung stehen für die neuen #Stadtquartiere an? Frage 2: Wie ist deren Planungsstand (bitte einzeln nach neuen Stadtquartieren auflisten)? Antwort zu 1 und 2: Die Fragen 1 und 2 werden aufgrund des Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet. Grundsätzlich muss für jeden Wohnungsbaustandort, spätestens im Bebauungsplanverfahren, nachgewiesen werden, dass die verkehrliche Erschließung gewährleistet ist. Dies wird anhand von verkehrlichen Untersuchungen geprüft und nachgewiesen, die durch den Vorhabenträger für das #Bebauungsplanverfahren beauftragt werden müssen. Nicht bei allen neuen Stadtquartieren sind verkehrliche Vorhaben von überörtlicher Bedeutung erforderlich. Nachfolgend wird nur auf die „betroffene“ Vorhaben eingegangen.
#Blankenburger Süden Auf Grund der bisherigen #Bestandsverdichtung und weiterer realisierungsfähiger Baupotenziale ist die Verbesserung und Erweiterung der vorhandenen Verkehrserschließung dringend erforderlich und Voraussetzung für die planerische Entwicklung des Stadtquartiers. Hierzu gehören die Umsetzung der bekannten Verkehrslösung Heinersdorf und die Entwicklung und Umsetzung der sog. „Verkehrserschließung Blankenburg“. Für letztere wird aktuell eine Verkehrs- und Machbarkeitsuntersuchung durchgeführt, die zum Ziel hat, die notwendige verkehrliche Infrastruktur für den Raum zwischen B 2 und A 114 sowie für das neue Stadtquartier als 2 integrierte Lösung zu ermöglichen. Für die Entwicklung eines Stadtquartiers ist zudem die #Verlängerung der #Straßenbahnlinie#M2 bis zum #S-Bahnhof #Blankenburg notwendig inklusive der Verbesserung der Umsteigequalität des S-Bahnhofs Blankenburg. Die Wirtschaftlichkeit für die zu bevorzugende Trasse ist bestätigt. Für die notwendigen Betriebshofkapazitäten der Straßenbahn werden Standorte im Bereich des neuen Stadtquartiers genauer untersucht. Mit der Deutschen Bahn laufen Gespräche zur Modernisierung, Ertüchtigung und baulichen Integration des S-Bahnhofs Blankenburg in die zukünftige „Verkehrserschließung Blankenburg“ (Kooperationsprojekt der Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und Wohnen sowie Umwelt, Verkehr und Klimaschutz und der Deutschen Bahn AG (DB AG)).
#Buch Die nördlichen Gebiete des Wohnungsbaustandortes Buch sind nicht durch den Schienenverkehr erschlossen und liegen mit ca. 1 km Luftlinienentfernung im weiteren Einzugsbereich des S-Bahnhofs Berlin-Buch. Für den Wohnungsbaustandort ist die Erschließung durch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) mit der Erweiterung des #Linienbusverkehrs erforderlich. Die Erschließung des Wohnbaustandortes für Kfz muss über die Hobrechtsfelder Chaussee erfolgen, da die Straße Am Sandhaus nicht leistungsfähig an die Wiltbergstraße angeschlossen werden kann. Dafür ist die Erweiterung der Hobrechtsfelder Chaussee und Wiltbergstraße westlich der Straße Am Sandhaus mit Gehwegen, Bushaltestellen und Radwegen durch den Bezirk Pankow notwendig. Insbesondere für die Entwicklung auf der Ostseite der Bahn ist die Planung der verlängerten Max-Burghardt-Straße eine Option zur Entlastung der Wiltbergstraße und Erschließung des neuen Wohnungsbaus ebendort.
#Buckower Felder Das Plangebiet wird über die Gerlinger Straße und den Buckower Damm erschlossen. In beiden Straßen verkehren #Buslinien der BVG. Durch die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner entsteht eine zusätzliche Nachfrage für den öffentlichen Personennahverkehr, die eine Verdichtung und Verlängerung von Buslinien erfordert. Durch die Sicherung einer Buswendeschleife im Bebauungsplan werden hierfür die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen. Die nächstgelegene U-Bahn-Station (#U7) ist in etwa zehn Minuten mit dem Bus und #Fahrrad erreichbar. Südlich an das Plangebiet grenzt der Berliner Mauerweg an. Das neue Quartier soll im Inneren autoarm sein, wofür zwei Quartiersgaragen am Quartiersrand vorgesehen sind. Zudem wird die absolut zulässige Anzahl der Stellplätze im Gebiet begrenzt. Am Buckower Damm soll – unabhängig von der Entwicklung des Stadtquartiers – ein Zweirichtungsradweg ausgebaut werden.
#Ehemaliger Güterbahnhof Köpenick Zur verkehrlichen Entlastung der Dammvorstadt (beidseitig der Bahnhofsstraße) und der Köpenicker Altstadt ist mittels #Umfahrungsstraßen ein „#Tangentenviereck“ geplant. Der fehlende nördliche Teil dieser Planung ist die Ost-West-Trasse. Im Zuge der Entwicklung 3 des neuen Wohnquartiers soll der Ostteil als sog. Ostumfahrung Bahnhofstraße, über die auch das Gebiet einschließlich ÖPNV-Anbindung erschlossen werden soll, geprüft werden. Mit der Entlastung einher geht die Betriebsstabilisierung des Straßenbahnverkehrs, insbesondere in der Bahnhofsstraße. Der Neubau einer #Regionalbahnhofs#Köpenick mit neuem Ostzugang und der Ausbau der Regionalbahn (2027) sind avisiert. Die Deutsche Bahn AG wird das Planfeststellungsverfahren zeitnah starten.
#Gartenfeld Die Insel Gartenfeld wird derzeit nicht durch einen qualitativ hochwertigen und leistungsfähigen ÖPNV erschlossen. Der nächstgelegene U-Bahnhof #Paulsternstraße liegt, je nach Lage 1-2 km entfernt. Straßenseitig besteht die Erschließung nur über die Gartenfelder Straße, die die Insel im Osten in Nord-Süd-Richtung kreuzt. Die bisherigen Überlegungen zur ÖPNV-Anbindung der Insel bedürfen einer Weiterentwicklung im Zusammenhang mit der Ausgestaltung der Planungen zum #Innovationscampus#Siemensstadt. Die geplante übergeordnete Hauptverkehrsstraße auf der Insel Gartenfeld verbindet das neue Wohngebiet mit den östlich gelegenen Entwicklungsgebieten, wie z.B. der Urban Tech Republic und dem Schumacher Quartier, der Wasserstadt Oberhavel, den Ortsteilen Hakenfelde und Spandau und dient der Erschließung der Entwicklungen auf der Insel Gartenfeld. Zur Ermöglichung einer #Straßenbahn wird im zentralen Teil und im westlichen Teil der Insel Gartenfeld eine mögliche Trasse freigehalten bzw. an den Verlauf der geplanten übergeordneten Hauptverkehrsstraße angepasst. Im Rahmen der Machbarkeitsstudien zu #Radschnellverbindungen wird die Trasse Mitte- Tegel-Spandau geprüft.
#Johannistal / Adlershof Die #Straßenbahnneubaustrecke Adlershof II durch das Entwicklungsgebiet Johannistal/Adlershof nach Schöneweide befindet sich derzeit in der Planfeststellung. Zur Erschließung der benachbarten Gewerbefläche Gleislinse und des Ortsteils Johannisthal wird der Betriebsbahnhof Schöneweide zum Entwicklungsgebiet hin geöffnet. Eine Fuß und #Radwegebrücke wird über das Adlergestell auch als Anbindung an die Köllnische Heide hergestellt. Der Radschnellweg entlang der A 113, der Adlershof mit der Innenstadt verbindet, ist Gegenstand einer Machbarkeitsstudie. Fahrradabstellanlagen am S-Bahnhof Adlershof und am S-Bahnhof Betriebshof Schöneweide sind in der Prüfung.
#Michelangelostraße Die Ausgestaltung des Wohnungsbaustandortes und die Realisierung an sich sind derzeit noch von den Dialogverfahren bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen (SenStadtWohn) abhängig. Eine Erschließung im ÖPNV besteht bereits für weite Teile des Gebietes durch die vorhandene Straßenbahntrasse mit dicht getaktetem Angebot in der Greifswalder Straße. 4 Im Zuge der städtebaulichen Verdichtung und Verlegung der Michelangelostraße wird eine Straßenbahntrasse weiterhin stadtplanerisch gesichert. Für die weiter östlich gelegenen Flächen kann eine Straßenbahnanbindung dann untersucht werden, wenn eine hinreichende Konkretisierung der Planungen durch SenStadtWohn erfolgt ist. Dabei ist geplant, die Michelangelostraße einschließlich Straßenbahntrasse und Geh-/Radverkehrsanlage Richtung Osten bis zum Weißenseer Weg zu verlängern.
#Schumacher Quartier Der Wohnungsbaustandort ist durch seine Lage östlich der zukünftigen #Urban Tech Republic eng mit dieser verbunden und die verkehrliche Verknüpfung mit dieser von großer Bedeutung. Derzeit wird die Machbarkeit eines U-Bahn-Anschlusses untersucht, weiterhin wird die Ausschreibung zur #Straßenbahnanbindung vorbereitet. Bis zur Realisierung plant Tegel Projekt mit einer Buserschließung. Maßgeblich für die Entwicklung des Quartiers zu einem Wohnungsbaustandort sind der Rückbau des heutigen Autobahnzubringers zur A 111 und der Neubau der Meteorstraße als übergeordnete Stadtstraße im Quartier. Die Planungen zur neuen Meteorstraße sind noch nicht abgeschlossen.
#Wasserstadt Oberhavel Das Entwicklungsgebiet ist straßenseitig erschlossen. Die ÖPNV-Erschließung erfolgt derzeit ausschließlich über den Bus und Andienung an den U-Bahnhof #Haselhorst (U7) oder an den Bahnhof #Spandau. Die Kapazitäten der #Busanbindungen an die Altstadt Spandau sind ausgeschöpft. Um eine attraktive Erreichbarkeit auch ohne motorisierten Individualverkehr (MIV) zu gewährleisten, ist die Anbindung an das ÖPNV -Netz zu verbessern. Mögliche Entwicklungsperspektiven stellen die #Trassenfreihaltungen auf der Wasserstadtbrücke bzw. in der Daumstraße für die #Straßenbahn, die #Flächenfreihaltung der #S-Bahntrasse und eine qualitativ hochwertige Zubringeranbindung an die U-Bahnlinie U7 dar. Die bisherigen Überlegungen zur Verkehrserschließung bedürfen einer Weiterentwicklung bei der Ausgestaltung der Planungen zum Innovationscampus Siemensstadt. Mit der vorgesehenen neuen Straßenverbindung der Insel Gartenfeld würde die Wasserstadt Oberhavel mit anderen Entwicklungsgebieten, wie z.B. Urban Tech Republic und das Schumacher Quartier, den Ortsteilen Hakenfelde verbunden. Im Rahmen der Machbarkeitsstudien zu Radschnellverbindungen wird die Trasse Mitte-Tegel-Spandau geprüft. Die „Waterkant Berlin“ ist Teil des praxisorientierten Forschungsprojekts MoveUrban, das zeitnah zur Planung des Wohnungsbaus hier Vorschläge zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität im Gebiet erarbeiten wird.
#Ehemaliger Rangierbahnhof Pankow Vor dem Hintergrund der mit Kfz-Verkehr hoch belasteten Situation um das Gebiet ist in den anstehenden Bebauungsplänen die Frage nach der verkehrlichen Erschließung 5 gesamthaft zu klären. Die Untersuchung zur #Straßenbahntangente Weissensee – Pankow, die auch das Gebiet erschließen soll, ist noch nicht abgeschlossen. Frage 3: Wie sieht der Zeitplan für die Planfeststellungsverfahren und die Erlangung der Planreife aus (bitte einzeln nach neuen Stadtquartieren auflisten)? Antwort zu 3: In Abhängigkeit der einzelnen Planrechtsverfahren (Planfeststellungsverfahren nach Personenbeförderungsgesetz – PBefG oder nach Berliner Straßengesetz BerlStrG bzw. nach Bebauungsplanrecht) sind die vorgeschriebenen gesetzlichen Zeitschienen einzuhalten. Konkrete Angaben für jedes Einzelvorhaben können auf Grund des jeweiligen aktuellen Planungsstands noch nicht gemacht werden. Frage 4: Gibt es Verkehrsprojekte überörtlicher Prägung in den neuen Stadtquartieren, über die zwischen den Bezirken und dem Senat noch keine Einigung erzielt werden konnte; wenn ja, welche sind dies und worin besteht der Dissens; welche Schritte sind nötig, um unverzüglich zu einem Konsens zu kommen, um schnell mit dem Bauen beginnen zu können? Antwort zu 4: Bei der Erarbeitung der verkehrlichen Konzepte für die neuen Stadtquartiere erfolgt eine enge Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen SenStadtWohn, der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz (SenUVK) und den jeweiligen Bezirken. Mögliche Dissense werden im Planungsprozess Schritt für Schritt aufgelöst. Frage 5: Wer ist im Senat für den Wiederaufbau der Siemensbahn verantwortlich; wie gestalten sich die Abstimmungen mit Siemens hinsichtlich der Kostenbeteiligung? Antwort zu 5: Für die Planung ist die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz mit Unterstützung der DB AG zuständig. Die Finanzierung bedarf einer Klärung. Frage 6: Wer ist im Senat für die Abstimmungen zur Beschleunigung des Planfeststellungsverfahrens „Regionalbahnhof Köpenick“ verantwortlich? Antwort zu 6: Der Regionalverkehrshalt Köpenick ist eine Bestellung des Landes Berlin bei der DB AG. Die effiziente Gestaltung des Verfahrens obliegt dem Vorhabenträger. Abstimmungen zur 6 Beschleunigung des Planfeststellungsverfahrens liegen nicht in der Verantwortung des Vorhabenbestellers. Frage 7: An welchen Darstellungen von Verkehrsprojekten im Flächennutzungsplan (FNP) im Bereich der neuen Stadtquartiere wird nach wie vor festgehalten, welche werden aufgegeben und durch Änderung des FNP korrigiert? Antwort zu 7: Grundsätzlich stellt der Flächennutzungsplan (FNP) für das übergeordnete Verkehrsnetz die aktuellen Verkehrsplanungen zur Erschließung der neuen Stadtquartiere dar. In Einzelfällen erfolgt im Rahmen von FNP-Änderungen eine Überprüfung und Aktualisierung dieser Planungen. Derzeit befinden sich für folgende neue Stadtquartiere FNPÄnderungen im Verfahren, die die Darstellung von übergeordneten Verkehrsprojekten betreffen: „Ehem. Rangierbahnhof Pankow“, FNP-Änderungsverfahren 05/16: Die Änderung umfasst Flächen, die von Bahnbetriebszwecken freigestellt wurden. Im Zuge der FNP-Änderung ist der Verzicht der dargestellten übergeordneten Hauptverkehrsstraße zwischen Mühlenstraße und Prenzlauer Promenade vorgesehen. „Blankenburger Süden“, FNP-Änderungsverfahren 09/17: Parallel wird eine Vorbereitende Untersuchung nach § 165 BauGB durchgeführt. In der gegenwärtigen Planungsphase werden alternative Standorte für den Betriebsbahnhof zu Gunsten des Wohnquartiers geprüft. Eine diesbezügliche Änderung des FNP ist nicht auszuschließen. Die Trassenlage der übergeordneten Hauptverkehrsstraße des Netzelementes 4 der Verkehrslösung Heinersdorf wird im FNP-Änderungsverfahren aufgenommen. „Kurt-Schumacher-Quartier“, FNP-Änderungsverfahren 09/15: Die Änderung beinhaltet den Autobahnzubringer vom Kurt-Schumacher-Damm zur Bundesautobahn (BAB) 111. Dieser wird im Rahmen der FNP-Änderung durch eine Stadtstraße in der Kategorie einer übergeordneten Hauptverkehrsstraße ersetzt. „Insel Gartenfeld“, FNP-Änderungsverfahren 01/16: Im Rahmen der FNP-Änderung werden die am nördlichen Rand der Insel verlaufende übergeordnete Hauptverkehrsstraße sowie die südlich der Insel verlaufende schienengebundene ÖPNV-Trasse verschoben und parallel über das Zentrum der Insel Gartenfeld geführt. Für das Stadtquartier „Güterbahnhof Köpenick“ ist die Einleitung eines FNPÄnderungsverfahrens beabsichtigt, in dessen Rahmen auch die Lage der Ost-West- Straßenverbindung (hier Abschnitt sog. Ostumfahrung der Bahnhofstraße) entsprechend den Ergebnissen der vorbereitenden Untersuchungen geändert werden soll. Frage 8: Wie wird die neue Richtlinie bezüglich der FNP-Darstellung umgesetzt, im FNP Straßenbahntrassen auszuweisen? 7 Antwort zu 8: Das Straßenbahnnetz, wie insgesamt die überörtliche Verkehrsinfrastruktur, wird bei allen Änderungen des FNP in die planerische Abwägung einbezogen. Basierend auf dem Nahverkehrsplan Berlin 2019-2023 (Bestand und Planung) und überlagert mit der Planzeichnung des FNP, ist das Straßenbahnnetz in der den Flächennutzungsplan ergänzenden „Themenkarte Straßenbahnnetz“ dargestellt. Diese Themenkarte ist über die Internetseite der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen abrufbar: https://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/fnp/pix/fnp/themenkarte_strassenbahn.pdf Frage 9: Warum wird für die Insel Gartenfeld nicht die Darstellung „S-Bahn“ gewählt? Antwort zu 9: Der Senatsbeschluss zur FNP-Änderung „Insel Gartenfeld/Saatwinkler Damm“ (Lfd.-Nr. 01/16) vom 08.01.2019 stellt für die Insel Gartenfeld eine schienengebundene Nahverkehrstrasse (U-, S- oder Regional-Bahn, mit Bahnhof) in unterirdischer Lage dar. Nachfolgende Planfeststellungsverfahren werden dies präzisieren. Frage 10: Welche Abstimmungen gibt es derzeit zwischen dem Senat und dem Bezirk Treptow-Köpenick zum Bau einer überörtlichen Straße zwischen Brandenburgplatz und Mahlsdorfer Straße als Fortführung der Ost- West-Trasse? Antwort zu 10: Der Bezirk Treptow-Köpenick ist in die verkehrlichen Untersuchungen zur vorbereitenden Untersuchung eingebunden und unterstützt die Planung einer übergeordneten Straße (Ostumfahrung Bahnhofstraße), die darüber hinaus eine Erschließungsfunktion für das Entwicklungsgebiet hat und eine Verbindung der beiden durch die Bahnanlagen getrennten Gebietsteile darstellt. Frage 11: Hält der Senat an dieser Trasse fest und falls ja, womit begründet er dies? Antwort zu 11: Ja. Wie unter 10. bereits beschrieben erfüllt die Ostumfahrung Bahnhofstraße auch für das Gebiet wichtige Funktionen. Zudem wäre eine Gebietsentwicklung ohne diese neue Straßenverbindung nicht möglich. Verkehrspolitisches Ziel in diesem Raum ist es, die Bahnhofstraße in Köpenick von übergeordnetem Verkehr zu entlasten und damit den ÖPNV (Straßenbahnen und Busse) nachhaltig zu verbessern einschließlich des Ausbaus barrierefreier Haltestellen sowie sichere und angemessene Anlagen für den Fuß- und Radverkehr zu schaffen. Die Bahnhofstraße ist eine der wichtigsten Geschäftsstraßen im Bezirk. Ihre Funktion als Nahverkehrstrasse wird durch den in Planung befindlichen Regionalbahnhof zukünftig weiter gestärkt. 8 Frage 12: In welcher Tiefe wurde eine „Nullvariante“ geprüft? Antwort zu 12: Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen wurde eine Entwicklungsfähigkeit des Areals ohne Infrastruktur analog zur Betrachtung anderer Varianten untersucht. Siehe dazu auch Antwort zu Frage 11. Frage 13: Um wie viel Jahre verzögert sich der Bau des neuen Stadtquartiers ehemaliger Güterbahnhof Köpenick durch die Ost-West-Trasse gegenüber einem Verzicht („Nullvariante“)? Antwort zu 13: SenStadtWohn geht von einer Zeitschiene aus, die abhängig vom Planfeststellungsverfahren der DB AG zur Ausbaustrecke Frankfurt Oder (einschl. dem neuen Regionalbahnhof Köpenick) in Ausbaustufen erfolgen kann. Hierbei ist berücksichtigt, dass parallel die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die neue Straßenverbindung geschaffen werden könnten, um diese zeitgleich mit dem Kerngebiet des Wohnungsbaus umzusetzen. Berlin, den 27.03.2019 In Vertretung Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz