zu Fuß mobil: Brücke an der Mühle in Tegel ist bald wieder begehbar, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/reinickendorf/article232778151/Bruecke-an-der-Muehle-in-Tegel-ist-bald-wieder-begehbar.html

In der nächsten Woche ist die Brücke an der #Mühle voraussichtlich wieder nutzbar. Das hat die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz nun bekannt gegeben.

Die #Fußgängerbrücke an der #Mühle in Tegel verbindet das #Schlossviertel entlang der Gabrielenstraße und den Park hinter der #Humboldt-Bibliothek. Im Zuge von Bauarbeiten der Wohnhäuser und Tiefgaragen auf der Humboldtinsel vor einigen Jahren wurde die so genannte Klappmühle an der Humboldtmühle beschädigt. Bei den Gründungsarbeiten für die Tiefgarage haben sich die Uferwand und das Auflager der Fußgängerbrücke – also die Konstruktionen, auf denen die Pfeiler und Widerlager ruhen – zum Wasser geneigt, so dass die Klappbrücke beim Schließen nicht mehr abgelegt werden konnte, beziehungsweise beim Heben klemmte.

Im Zuge dessen wurde die Brücke hochgeklappt, damit das neue #Widerlager hergestellt werden konnte. Bedingt durch die lange Standzeit der hochgeklappten Brücke musste zur Reduzierung der Windlasten der hölzerne Bohlenbelag abgebaut werden. Das weckte den Verdacht, die Brücke sei weg.

Haftpflichtversicherung des Investors hat den Schaden anerkannt …

Bahnhöfe: Dort unten leuchten die Sterne Im Beisein tausender Stars haben die BVG und ihre Projekt GmbH heute Mittag um kurz nach 11 Uhr die Tore des neuen U-Bahnhofs Museumsinsel …, aus BVG

Im Beisein tausender Stars haben die #BVG und ihre #Projekt GmbH heute Mittag um kurz nach 11 Uhr die Tore des neuen U-Bahnhofs #Museumsinsel für alle Fahrgäste geöffnet. Damit ist nun auch der letzte der drei neuen #U5-Bahnhöfe ans Netz gegangen. Täglich werden dort rund 15.000 Menschen ein- und aussteigen. Ein besonderer Hingucker des Bahnhofs ist der aus 6.662 Lichtpunkten bestehende #Sternenhimmel

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin: „Der neue #Bahnhof Museumsinsel setzt die historische Mitte Berlins mit seinem wunderbaren Sternenhimmel neu in Szene. Wir haben nicht nur die Möglichkeit, an diesem bedeutsamen Ort Berlins ein- und auszusteigen, sondern der neue Bahnhof zeigt auch, dass Baukunst und der Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs an dieser Stelle ausgezeichnet zusammenspielen. Dieses Verkehrsprojekt bereichert unsere Stadt ästhetisch wie verkehrstechnisch.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe: „Mit der Fertigstellung des U-Bahnhofs Museumsinsel gewinnt die Linie U5 noch mehr an Attraktivität. Dieser außergewöhnliche Bahnhof bietet eine bessere Erreichbarkeit der Sehenswürdigkeiten in Berlins historischer Mitte. Trotz der Corona-Krise steht der U-Bahnhof früher als erwartet den Berlinerinnen und Berlinern sowie den Gästen unserer Stadt zur Verfügung, das ist eine tolle Leistung.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz:

„Die letzte Station der U5 wird eröffnet – und sie ist einer der schönsten überhaupt: Man kann im U-Bahnhof Museumsinsel nun tatsächlich in den Sternenhimmel schauen. Insofern trägt dieser Ort im Herzen der Stadt dazu bei, dass der ÖPNV zu einem Anziehungspunkt wird. Die gesamte Linie vom östlichen Stadtrand in Marzahn-Hellersdorf bis zum Hauptbahnhof ist vollendet, die hochattraktive, schnelle Verbindung von Hönow bis zur neuen Mitte steht. Berlinerinnen und Berliner auf dem Weg zur Arbeit werden das ebenso zu schätzen wissen wie die Gäste unserer Stadt.“

Eva Kreienkamp, Vorstandsvorsitzende der BVG: „Mit der Eröffnung des U-Bahnhofs Museumsinsel haben wir nicht nur den Lückenschluss vollendet, sondern auch wieder einmal unser Verkehrsangebot verbessert. Dank der einzigartigen Architektur des Bahnhofs, ist Berlins historische Mitte außerdem nun um eine Sehenswürdigkeit reicher.“  

Dr. Rolf Erfurt, Vorstand Betrieb der BVG: „Rund 125 Jahre nach dem ersten Spatenstich an der heutigen U1, haben wir am Bahnhof Museumsinsel gezeigt, was sich in dieser Zeit im U-Bahnbau getan hat. Ein Bahnhof in einem riesigen Eiskörper unterhalb der Spree zu bauen, ist nicht weniger als ein bautechnisches Meisterwerk.“

Max #Dudler, Architekt des Bahnhofs: „Unser architektonisches Thema ist vom Fehlen des natürlichen Lichts unter der Erde abgeleitet: die ewige Nacht. Darum haben wir die zwei gewölbten Bahnsteigtunnel in Anlehnung an das historische Bühnenbild für die Zauberflöte von Karl Friedrich Schinkel in einem leuchtenden Ultramarinblau gestaltet. 6.662 Lichtpunkte lassen den Tunnel wie einen gewölbten Sternenhimmel erstrahlen. Der Rückgriff auf Schinkels Theateridee ist zugleich eine Referenz an den klassizistischen Geist, der die Gebäude an diesem Ort in der Stadt prägt.“

Der Himmel unter Berlin

Der neue Bahnhof liegt an der namensgebenden Museumsinsel, unterhalb des Spreekanals. Aufgrund der besonderen Lage konnten nur die beiden Bahnhofsenden in offener Bauweise hergestellt werden. Der gesamte #Bahnsteigbereich musste im Schutz eines riesigen #Eiskörpers im #bergmännischen Verfahren hergestellt werden. Der 28.000 Kubikmeter große #Frostkörper entstand mittels aufwändiger Vereisungsbohrungen und -37° Celsius kalter Kalziumchlorid-Sole. Die Wände und Säulen sind in blauem #Granit aus dem Fichtelgebirge gehüllt. Bilder der Museumsinsel zieren die Flächen hinter dem Gleis. Der Bahnhof verfügt über vier Ein- und Ausgänge. Zwei vor dem #Humboldt-Forum im Neuen #Schloss und je einer vor dem #Kronprinzenpalais und dem Deutschen Historischen #Museum. An diesen und den Zwischenebenen wurde zum #Lückenschluss im vergangenen Dezember noch gearbeitet, fuhren die Züge der #U5 bis heute ohne Halt durch den Bahnhof.

Weitere Informationen zum Lückenschluss der U5 und den anderen beiden neuen Bahnhöfen finden Sie unter https://www.projekt-u5.de/de/ und https://unternehmen.bvg.de/pressemitteilung/berlin-tief-verbunden-die-neue-u5-ist-eroeffnet/

Hinweis an die Fotoredaktionen: Gegen Mittag erhalten Sie noch Fotomaterial von der Eröffnung des U-Bahnhofs Museumsinsel.

Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

Tel. +49 30 256-27901

www.bvg.de/presse

pressestelle@bvg.de

Bahnhöfe: U-Bahn in Berlin: Sechs Fakten zum neuen U-Bahnhof Museumsinsel, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article232732797/Sechs-Fakten-zum-neuen-U-Bahnhof-Museumsinsel.html

Der neue #U-Bahnhof #Museumsinsel ist am Freitag eröffnet worden, insgesamt ist es die 175. Station im Berliner U-Bahn-Netz. Bereits seit vergangenem Dezember ist die #U5 über den Alexanderplatz hinaus bis zum Brandenburger Tor unterwegs, durch den Bahnhof Museumsinsel ist sie bislang aber durchgefahren, weil die Bauarbeiten dort noch andauerten. Das ändert sich nun. Zur #Eröffnung stellt die Berliner Morgenpost die sechs wichtigsten Fakten vor, die Sie über neuen Bahnhof wissen sollten:

Lage: Mit dem U-Bahnhof Museumsinsel kommt zwischen den 2020 eröffneten U5-Stationen Rotes Rathaus und Unter den Linden ein neuer Halt hinzu. Er befindet sich südlich der #Schlossbrücke, in 16 Meter Tiefe direkt unter dem #Spreekanal. Attraktiv sein dürfte der Bahnhof vor allem auch für Besucher der Stadt – im nahen Umfeld liegen unter anderem das Deutsche Historische #Museum, der Berliner #Dom und der #Lustgarten sowie das #Humboldt Forum. Laut der BVG Projekt GmbH gilt die Station deshalb auch als „#Kulturbahnhof“.

U-Bahnhof Museumsinsel: #Architekturwettbewerb bereits 1998 entschieden
Herausforderung: Was den Bau des Bahnhofs besonders herausfordernd machte, ergibt sich auch durch die Position unter dem Spreekanal und die Nähe zu den genannten Gebäuden. Um den Bau im nassen Untergrund stabilisieren zu können, musste beispielsweise zunächst der Boden weiträumig #eingefroren werden. Mit 105 Meter langen #Eislanzen rund um den Bohrtunnel wurde eine 28.000 Kubikmeter umfassende Bodenmasse dauerhaft #gefrostetdamit soll sogar ein Europarekord für den innerstädtischen Bereich …

Bahnhöfe: Ein Sternenhimmel im Berliner Untergrund So sieht der neue U-Bahnhof Museumsinsel aus, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/ein-sternenhimmel-im-berliner-untergrund-so-sieht-der-neue-u-bahnhof-museumsinsel-aus/27391330.html

Es kommt nicht häufig vor, dass in Berlin ein neuer #U-Bahnhof eröffnet wird. Am nächsten Freitag wird es einen dieser seltenen Anlässe geben, und einen speziellen noch dazu: Die Station #Museumsinsel wird für den #Fahrgastverkehr freigegeben.

Als #Nachzügler und letzter Bahnhof des als „#Lückenschluss“ bezeichneten Projekts zur Verlängerung der #U5 vom #Alexanderplatz zum #Hauptbahnhof geht nun auch die Haltestelle in Berlins historischer Mitte ans Netz. Es wird für viele Jahre die letzte Eröffnung eines neuen U-Bahnhofs in der Hauptstadt sein. Weitere sind noch nicht beschlossen.

Nicht nur das und die ausgesprochen prominente Lage umgeben von #Humboldt-Forum, Berliner #Dom und den berühmten #Museumsbauten machen die Station zu etwas Besonderem. Auch die Gestaltung des Baus selbst ragt aus dem Gros der meisten Stationen heraus: Wer künftig an der Museumsinsel aussteigt, steht unter einem tiefblauen #Gewölbe. Dadurch und durch insgesamt 6662 #Lichtpunkte an der Decke entsteht der Eindruck eines Sternenhimmels unter der Erde.

Der Schweizer Architekt Max #Dudler hat den Bahnhof entworfen und sich dabei vom Berliner Baumeister Karl Friedrich #Schinkel inspirieren lassen. „Das ganze Gebiet rund um die Museumsinsel hat Schinkel mit seinen Bauten geprägt. Die Idee, in der Finsternis einen Sternenhimmel zu konstruieren ist eine Hommage …

App + BVG: Mobilität in Berlin: Jelbi-App bekommt Förderung, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article228392547/Mobilitaet-in-Berlin-Jelbi-App-bekommt-Foerderung.html

Ein Projekt mit Berliner Hochschulen soll mehr Echtzeitdaten in die „#Jelbi“-App integrieren. Geld dafür kommt vom Umweltministerium.

Der Bund will die Weiterentwicklung der #Mobilitäts-App „Jelbi“ der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) finanziell unterstützen. Das #Bundesumweltministerium plane „die Förderung eines Projektes in Berlin, bei dem eine bestehende #Mobilitätsplattform um zusätzliche (Echtzeit-)Daten erweitert werden soll“, sagte der parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Steffen Bilger (CDU) auf Anfrage des Pankower Bundestagsabgeordneten Stefan Gelbhaar (Grüne) im Bundestag. Das Ziel sei, dadurch verschiedene #Mobilitätsangebote besser kombinieren zu können.

Das Umweltministerium und die Berliner Verkehrsbetriebe wollten sich zu dem Projekt auf Anfrage nicht äußern, da eine Bewilligung der Förderung noch ausstehe. Nach Informationen der Berliner Morgenpost sind an dem #Forschungsprojekt neben der BVG auch die #Humboldt-Universität, die #Technische Universität, die #Hochschule für Technik und Wirtschaft in Schöneweide sowie der Softwarekonzern #SAP beteiligt.

Für das Projekt sollen über die Förderinitiative „KI-Leuchttürme für Umwelt, Klima, Natur und Ressourcen“ des Umweltministeriums Mittel in Höhe …

Straßenbahn: So soll das Streckennetz der Berliner Straßenbahn wachsen Wenn alles gut geht, beginnt im Mai 2020 nach langer Pause der Bau der nächsten Trasse., aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/so-soll-das-streckennetz-der-berliner-strassenbahn-wachsen-li.43149

Sie bietet mehr Platz als Busse, und wer sie nutzen will, muss anders als bei der U-Bahn keine Treppen steigen. Bau und Betrieb sind preiswerter als bei Tunnelstrecken. Viele Argumente sprechen für den Ausbau des Straßenbahnnetzes. Nun geht er nach langer Pause endlich weiter voran. Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) erwarten demnächst den #Planfeststellungsbeschluss, der es ihnen erlaubt, die Strecke in die Wissenschaftsstadt #Adlershof bis #Schöneweide zu verlängern. „Gut möglich, dass er noch in dieser Woche kommt“, sagte BVG-Sprecherin Petra Nelken. Wie steht es um die anderen Berliner Neubauprojekte? Zeit, mal nachzufragen.

„Die klügste Tram Berlins“: So war ein Bericht zur geplanten #Streckenverlängerung in Adlershof überschrieben. In der Tat ist es zu erwarten, dass viele kluge Menschen die neue Schienenverbindung nutzen werden. Mit sechs Instituten der #Humboldt-Universität, zehn außeruniversitären Forschungseinrichtungen und rund 1 100 Firmen ist die #Wissenschaftsstadt Adlershof im Südosten einer der größten Technologieparks in Europa. Mehr als 25.000 Menschen arbeiten und studieren dort – Tendenz wachsend.

Adlershof II, wie die neue Trasse intern heißt, wird an der #Karl-Ziegler-Straße an die bestehende jetzige #Straßenbahnstrecke anschließen. Über den Groß-Berliner Damm und den Sterndamm …

Tarife: Neuverhandlung Semesterticket II aus Senat

www.berlin.de

1. Welche Ergebnisse haben die Verhandlungen zur Fortschreibung der #Semesterticket-Verträge der Berliner
#Hochschulen ergeben?
Zu 1.:
Den verfassten Studierendenschaften wurde ein Angebot für unbefristete Semesterticketverträge
mit Preissteigerungen nach dem Indexverfahren vorgelegt. Der Beratungs-
Zusammenschluss der Semesterticketreferentinnen und -referenten der #Freien Universität
Berlin, #Humboldt-Universität zu Berlin, #Technischen Universität Berlin, Universität der
#Künste Berlin, #Beuth-Hochschule für Technik Berlin und „#Alice-Salomon“-Hochschule für
Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin (kurz: #Semtix-Ratschlag) brach im Frühjahr 2019
die Verhandlungen ab, da aus deren Sicht das Zustandekommen der tatsächlichen #Tarifanpassung
für die Semestertickets intransparent blieb.
Als Alternative wurde zunächst das Tarifangebot #Semesterticket Berlin ABC (Solidarmodell)
bis einschließlich Wintersemester 2020/2021 von allen Berliner Hochschulen akzeptiert,
die Ergänzungsvereinbarungen dazu sind bereits unterzeichnet.
Der Semtix-Ratschlag, d.h. die Vertretung der verfassten Studierendenschaften, sieht in
Anbetracht aktueller Entwicklungen (kostenlose Tickets für Schülerinnen und Schüler,
365€-Jahrestickets für Azubis, gültig im gesamten Verkehrsverbund Berlin Brandenburg)
eine Notwendigkeit zu grundsätzlichen Anpassungen beim Semesterticket.
– –
2
2. Wann sind weitere Verhandlungsrunden geplant?
Zu 2.:
Anfang Dezember 2019 werden die Vertragsverhandlungen zum Tarifangebot „Semesterticket
Berlin ABC“ ab dem Sommersemester 2021 aufgenommen.
3. Welche Hochschulen haben bereits Verträge für das Sommersemester 2020 unterschrieben?
Zu 3.:
Alle staatlichen sowie die konfessionellen Hochschulen des Landes Berlin haben die Verträge
für ein Semesterticket Berlin ABC für das Sommersemester 2020 unterzeichnet.
4. Wie sind diese Vertragsunterzeichnungen zu Stande gekommen? Beruhen sie auf separaten Verhandlungen
mit einzelnen Hochschulen?
Zu 4.:
Aufgrund des Beschlusses des Aufsichtsrates des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg
GmbH (VBB) vom 28. März 2019 wurden die Studierendenschaften der Berliner Hochschulen
Anfang Mai 2019 darüber informiert, dass die Semesterticketpreise für die Studierenden
der Berliner Hochschulen (Gültigkeitsbereich Berlin ABC) auch im Sommersemester
2020 und im Wintersemester 2020/2021 nicht angehoben werden und der Semesterticketpreis
damit bis einschließlich Wintersemester 2020/2021 weiterhin 193,80 Euro beträgt.
Die Hochschulen wurden, wie auch im Verfahren für das Wintersemester 2019/20,
um Zustimmung gebeten. Mit Einverständniserklärung jeder Hochschulen verlängert sich
damit die Laufzeit der Semesterticketverträge bis einschließlich Wintersemester
2020/2021.
5. Wie können Studierende das im VBB-Tarif 2019 enthaltene Ticket verbundweit für 242 Euro aktuell erhalten?
Gibt es Hochschulen, die dieses Semesterticket anbieten?
Zu 5.:
Voraussetzung für das „Semesterticket mit Nutzung im gesamten Verbundgebiet für Berliner
Studierende“ ist, dass sich die Mehrheit der Studierenden bei einer Urabstimmung für
dieses Ticket mit einem Preis von aktuell 242,00 Euro je Semester entscheidet. Jede Berliner
Hochschule vereinbart in einem Semesterticketvertrag einheitlich ein für sie anzuwendendes
Tarifangebot als Solidarmodell. Die Studierenden jeder Berliner Hochschule
haben dabei die Wahl zwischen einem „Semesterticket Berlin ABC“ und dem „Semesterticket
mit Nutzung im gesamten Verbundgebiet für Berliner Studierende“.
Bisher hat sich keine Berliner Hochschule für das Tarifangebot „Semesterticket mit Nutzung
im gesamten Verbundgebiet für Berliner Studierende“ entschieden.
6. Wie bewertet der Senat das Solidarmodell der Berliner Hochschulen zum Semesterticket aus verkehrsund
hochschulpolitischer Sicht sowie in Bezug auf die Einnahmesituation der öffentlichen Nahverkehrsunternehmen?
– –
3
Zu 6.:
Der Senat bewertet das Angebot an die Studierendenschaften, Semestertickets für alle
Studierenden einer Hochschule als Solidarmodell zu vereinbaren als ein attraktives Angebot,
da es abhängig von der Wahlmöglichkeit den Nutzerinnen und Nutzern eine freizügige
Mobilität in und um Berlin im Tarifbereich ABC bzw. sogar im gesamten VBB ermöglicht
und damit nicht nur den Hochschulbesuch, sondern auch eine gesellschaftliche Teilhabe
unterstützt. Aus Verkehrserhebungen ist bekannt, dass Berliner Studierende das Tarifangebot
in hohem Maße nutzen.
Aus verkehrspolitischer Sicht senkt ein solidarisches Ticket die Zugangshürden zum Öffentlichen
Personennahverkehr (ÖPNV) und dient dem Ziel einer Erhöhung des ÖPNVAnteils
an den von der Berliner Bevölkerung genutzten Verkehrsarten. Vertrieblich ist es
einfach umsetzbar und hilft, verlässliche Erlöse zur Sicherung des Angebots im ÖPNV zu
generieren.
Aus den Gesprächen mit Studierendenvertreterinnen und Studierendenvertretern ist bekannt,
dass auch diese das Semesterticket als Erfolgsmodell betrachten, das im VBB-Tarif
fortgeführt werden solle. Auch die Ausgestaltung als Solidarmodell wird als wichtig eingeschätzt.
Ziel ist es, die erreichten Erfolge mit langfristigen Verträgen zu sichern.
Im Rahmen der anstehenden Verhandlungen sollen bei der Preisgestaltung bereits beschlossene
Tarifmaßnahmen mit berücksichtigt werden.
7. Sieht der Senat das Solidarmodell als zukünftiges Modell für Auszubildende? Wenn nein, warum nicht?
Zu 7.:
Bei den Semestertickets handelt es sich um ein solidarfinanziertes Zeitkartenangebot. Um
ein derartiges Angebot zu verwirklichen, muss sich ein bestimmter Anteil der betroffenen
Personengruppe, hier der Studierenden, in einer Urabstimmung für die Annahme eines
entsprechenden Tarifangebotes aussprechen (§ 18 a Berliner Hochschulgesetz – BerlHG).
Im Falle der Annahme eines solchen Tarifangebotes müssen alle Studierenden (unabhängig
vom Abstimmverhalten und unabhängig von der Nutzung) den Betrag für das Semesterticket
zahlen. Durch die verpflichtende Abnahme durch alle Studierenden wiederum
ergibt sich ein vergleichsweise günstiger Preis für die einzelnen Personen. Der jeweilige
Semesterticketvertrag wird von der verfassten Studierendenschaft, dem Allgemeinen Studierendenausschuss
(AStA) abgeschlossen. Die Studierendenschaft ist eine rechtsfähige
Teilkörperschaft der Hochschule mit Pflichtmitgliedschaft.
Die Realisierung eines solidarischen Tarifmodells setzt zum einen einen klar definierten
Kreis von Nutzerinnen und Nutzern und zum anderen eine geeignete, vertretungsberechtigte
Organisation voraus, die im Namen der Betroffenen Verträge aushandeln und das
Verhandlungsergebnis zur Abstimmung bringen darf. Dies lässt sich bei Auszubildenden
schwer umsetzen, insbesondere da es hier keine derart klare Zuordnung gibt wie bei Studierenden
einer Hochschule. Auch bei bestehenden Tarifangeboten für Auszubildende
stellt die Frage der Berechtigung mit Blick auf die unterschiedlichsten Arten einer Ausbildung
die größte Hürde dar und bringt hohen Aufwand bei der Nachweisführung mit sich.
Ein solidarisches Auszubildendenticket könnte diese Unterschiede nicht berücksichtigen
(z.B. in Bezug auf Ausbildungszeiten, -intervalle, -orte). Zudem gibt es keine entsprechende
Vertretungsorganisation, die für sich in Anspruch nehmen könnte, für alle Auszubildenden
zu sprechen.
– –
4
Ein Solidarmodell wird daher vom Senat nicht als geeignetes Modell für künftige Tarifangebote
für Auszubildende gesehen. Somit fiel die Entscheidung beim neuen Tarifangebot
für Auszubildende (VBB Abo Azubi für 365 Euro/Jahr) zugunsten eines frei wählbaren Tickets.
8. Erwägt der Senat, Studierende und Auszubildende bei VBB-Tarif und Leistungsangebot gleichzustellen?
Wenn nein, warum nicht?
Zu 8.:
Eine tarifliche Gleichstellung von Studierenden und Auszubildenden bedarf aufgrund der
unterschiedlichen Rahmenbedingungen der beiden Personengruppen (vgl. auch Antwort
zu Frage 7) einer vertieften Prüfung und wäre daher aus Sicht des Senates nur mittelfristig
umsetzbar.
9. Wie bewertet der Senat, Leihfahrradsysteme für die Mobilität von Studierenden in das Solidarmodell einzubeziehen?
Zu 9.:
Die Integration von Leihfahrradsystemen müsste aus rechtlichen Gründen anbieterneutral
umgesetzt werden, d.h. alle Anbieter müssten die Möglichkeit bekommen, ihr Angebot in
den VBB-Tarif zu integrieren. Dies ist schon aufgrund der Volatilität des Anbietermarktes
schwierig. Auch die Abgrenzung auf das Kernangebot birgt Herausforderungen – manche
Anbieter würden nicht nur Fahrräder, sondern ggf. auch Elektroroller, Mopeds, Kraftfahrzeuge
und auch Ridesharingangebote mit integrieren können.
Hinzu kommt, dass für eine Einbeziehung von Leihfahrradsystemen in ein solidarisches
Tarifangebot aufgrund der notwendigen Berücksichtigung im Rahmen der Einnahmenaufteilung
und der Notwendigkeit einer praktikablen Abrechnung Gespräche nicht nur mit allen
Leihfahrradanbietern, sondern auch mit allen Verkehrsunternehmen im VBB und den
jeweiligen Aufgabenträgern zu führen wären. Bei bisherigen Vorgesprächen dazu konnten
bislang noch keine Lösungsmöglichkeiten identifiziert werden.
Bei einer Einbeziehung in das Solidarmodell von Studierenden wäre dazu voraussichtlich
eine Urabstimmung je Hochschule vorab erforderlich, bei der die Mehrheit der Studierendenschaft
für eine Einführung eines solidarischen Leihradsystems entweder in Kombination
mit dem Semesterticket oder als eigenes, zusätzliches Angebot stimmen muss. Vor
dem Hintergrund, dass die Studierendenschaften jeweils selbst die Entscheidungen treffen
müssen und es viele Leihfahrrad und ggf. -rolleranbieter am Markt gibt, wäre eine Vertragsgestaltung
in Verbindung mit den Semesterticketverträgen sehr komplex.
– –
5
10. Ist es den verfassten Studierendenschaften möglich, Verträge zu einem Solidarmodell für die Nutzung
von Leihfahrrädern abzuschließen?
Zu 10.:
Studierendenschaften können im Rahmen der Selbstverwaltung grundsätzlich Verträge
mit privaten Unternehmen (auch Dienstleistungsunternehmen) abschließen. Zur Finanzierung
könnte beispielsweise ein eigener Beitrag erhoben werden.
Berlin, den 27. November 2019
In Vertretung
Steffen Krach
Der Regierende Bürgermeister von Berlin
Senatskanzlei – Wissenschaft und Forschung –

U-Bahn Nächster Halt auf der U5: Museumsinsel Für die neue U-Bahnstation neben dem Humboldt Forum haben die Bauarbeiten begonnen., aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/berlin/article214239777/Naechster-Halt-auf-der-U5-Museumsinsel.html

Wer allzu sommerlich gekleidet war, bekam an diesem Vormittag trotz gleißender Sonne schon ein wenig das Frösteln. Denn in der #Baugrube gleich neben der Baustelle für das künftige #Humboldt Forum in Mitte lagen die Temperaturen bei nur etwa zehn Grad Celsius. Die Kälte im #Untergrund war jedoch Voraussetzung für das Ereignis, für das die Besucher die schmalen Gerüsttreppen 18 Meter tief hinunter gestiegen waren: Am Dienstag erfolgte der offizielle Baustart für die dritte und damit letzte Station an der neuen U-Bahnstrecke durch Berlins historische Mitte, den #U-Bahnhof #Museumsinsel.

Vereist, damit unter der Spree gearbeitet werden kann

Weil der Bahnhof nicht nur tief im Berliner Grundwasser, sondern auch direkt unter Schloßbrücke, Bertelsmann-Repräsentanz und Spreekanal liegt, musste er erst einmal in einen zweieinhalb Meter dicken Eismantel verpackt werden. Dieser soll dafür sorgen, dass während der Arbeiten weder Grund-, noch Spreewasser in die Baugrube eindringen kann. Bevor es jedoch mit dem Bohren, Meißeln und Ausbaggern losging, stand ein für alle Bergleute heiliges Ritual auf dem Programm: die Tunneltaufe.

Bauen im Untergrund war und ist auch heute noch nicht ungefährlich. Damit am Ende alle wieder heil herauskommen, erbitten die Mineure Gottes Segen und den Beistand ihrer Schutzpatronin, der heiligen Barbara. Corinna Zisselsberger, Pfarrerin der evangelischen Gemeinde St. Petri/St. Marien, und Ulrich Bonin, Pfarradministrator der katholischen St. Hedwigs-Kathedrale übernahmen bei einem ökumenischen Gottesdienst diese Aufgabe. Der Tunnelabschnitt, der sich in den kommenden Monaten in einen U-Bahnhof verwandelt, wurde auf den Namen …