Um die #Umfahrung der #S-Bahn-Baustelle zwischen den Bahnhöfen #Zoologischer Garten und #Charlottenburg bis zum Ende der Bauzeit am 17. April 2004 zu erleichtern, fährt ein Teil der Züge der #RB10 (Nauen-Berlin- Charlottenburg) weiter bis auf die Stadtbahn.
Im #Fahrplan ab 14. Dezember 2003 ändert sich im #Regionalverkehr Berlin-Brandenburg insgesamt nur wenig. Dabei überwiegen leider die Verschlechterungen im Angebot.
Pritzwalk. Es rumpelt, zieht und dröhnt nicht mehr. Der #Lokführer muss nach einer Frostnacht nicht mehr mühevoll das Eis von den Innenscheiben abkratzen, und auf Schal, Mütze und Handschuhe während der Fahrt kann er genau wie seine Fahrgäste verzichten. Bei der #Prignitzer Eisenbahn im Nordwesten Brandenburgs beginnt tatsächlich in diesen Tagen ein neues #Zeitalter. Statt der #Ferkeltaxen, wie die betagten und auf jeglichen Komfort verzichtenden #Triebwagen hießen, rollen nun moderne #Regio-Shuttles durch die Gegend zwischen #Meyenburg, #Pritzwalk, #Kyritz, #Neuruppin und #Neustadt (Dosse). Zum #Fahrplanwechsel am nächsten Wochenende soll die Umstellung abgeschlossen sein.
Kurzfristig hat sich die Bahn sogar noch zu einer Korrektur durchgerungen, die lange als unmöglich galt. Weil in Berlin am Bahnhof #Charlottenburg die Bauarbeiten länger dauern als geplant war, lässt die Bahn dort auch nach dem #Fahrplanwechsel die Züge der Regionalexpress-Linie #RE3 halten; Züge der Regionalbahn #RB10 aus #Nauen enden morgens nicht in #Charlottenburg, sondern fahren weiter bis #Ostbahnhof und nachmittags starten sie nicht erst in Charlottenburg, sondern ebenfalls bereits im Ostbahnhof. So können Fahrgäste der S-Bahn, bei der der Abschnitt von Charlottenburg bis #Zoo bis Mitte April gesperrt bleibt, weiter mit Regionalzügen ihre Fahrt fortsetzen, ohne in Busse umsteigen zu müssen.
Elf Stunden brauchte die #Postkutsche im Jahr 1824 zwischen #Luckenwalde und Berlin. Als hier 20 Jahre später die #Eisenbahn fuhr, schrumpfte die Zeit bis zum #Anhalter Bahnhof auf knapp eineinhalb Stunden, heute schafft es der RE selbst mit Umweg über den östlichen Ring in einer Stunde bis in die City.
Wenn im Jahr 2006 der #Ausbau der #Anhalter Bahn beendet ist, ist Luckenwalde aus Fahrzeitsicht Berliner Vorort. Nicht mal eine #Dreiviertelstunde fährt dann der #RegionalExpress bis zum Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof.
Das Konzept, das sich im Wesentlichen auf die Stärkung der #Radialstrecken von und nach Berlin konzentriert, wird vom Deutschen Bahnkunden-Verband (DBV) als ein Weg in die richtige Richtung begrüßt.
Bedauerlicherweise vernachlässigt dieses Konzept die #Flächenbahn (Ausnahme sind der Cottbusser und Südbrandenburger Raum Richtung Leipzig), d. h. Brandenburg hat sich von den Verkehren, die Berlin nicht berühren verabschiedet.
Betroffen ist der Abschnitt #Berlin-Nordkreuz bis #Berlin-Karow (Kilometer 4,2 bis 11,6).
Die #Regional- und #Fernbahn-Gleise der #Stettiner Bahn (Strecke Berlin-Gesundbrunnen Richtung Bernau) werden zweigleisig ausgebaut.
#Karower Kreuz Die meisten Veränderungen finden im Bereich Karower Kreuz statt. Die Fern-/Regionalbahn-Verbindungskurve Blankenburg – Abzweig Karow West (zum nördlichen Berliner Außenring/BAR) wird in neuer Lage neu gebaut.
Die Züge der #RE1 halten neu alle 30 Minuten in #Werder(Havel), wodurch sich die Anbindung Werders an Berlin und #Potsdam wesentlich verbessert. Weiterhin erreichen die Werderaner nun mit der RE 1 auch mit einmaligem Umsteigen in #Magdeburg Hbf die Fernzüge Richtung Hannover.
Die #Bauarbeiten zwischen #Erkner und #Hangelsberg beendet wurden. Hangelsberg und #Fangschleuse haben neue #Bahnsteige bekommen, Unterbau und Gleise wurden auf dem #Streckenabschnitt komplett erneuert. Mit den beiden Stellwerken, die noch entstehen müssen, hat der 13 km lange Abschnitt rund 42 Mio Euro gekostet.