Bahnverkehr: Bauen auf der Anhalter Bahn verschafft Zugverkehr Berlin-Leipzig/Halle Tempo, In einer Dreiviertelstunde von Luckenwalde nach Berlin, aus Punkt 3

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Elf Stunden brauchte die #Postkutsche im Jahr 1824 zwischen #Luckenwalde und Berlin. Als hier 20 Jahre später die #Eisenbahn fuhr, schrumpfte die Zeit bis zum #Anhalter Bahnhof auf knapp eineinhalb Stunden, heute schafft es der RE selbst mit Umweg über den östlichen Ring in einer Stunde bis in die City.

Wenn im Jahr 2006 der #Ausbau der #Anhalter Bahn beendet ist, ist Luckenwalde aus Fahrzeitsicht Berliner Vorort. Nicht mal eine #Dreiviertelstunde fährt dann der #RegionalExpress bis zum Hauptbahnhof/Lehrter Bahnhof.

Der #ICE wird sogar in einer Stunde am #Flughafen #Halle –Leipzig sein. Insgesamt sollen dann täglich 164 Fern- und Regionalzüge Richtung Leipzig/ Halle, Frankfurt/Main und München hier entlang rollen.

200 Mio Euro stellen Bund, Länder und Bahn dafür in den Etat.

Andreas Kleemann, Technischer Leiter des Projektzentrums Süd und seine Baubetriebe haben aber bis dahin noch einiges zu tun. Dabei verantwortet er „nur“ einen Teilabschnitt der Anhalter Bahn, jenen vom #Südkreuz kurz hinter dem S-Bahnhof #Papestraße bis #Ludwigsfelde mit einer Länge von 16,9 km.

Doch der hat es in sich: 14 Eisenbahnbrücken, 2 Straßenbrücken und 3 Kreuzungsbauwerke müssen um- oder neugebaut bzw. saniert werden. Die Arbeiten umfassen den zweigleisigen #Wiederaufbau und die #Elektrifizierung des Teilstücks der Anhalter Bahn, das seit dem #Mauerbau 1961 endgültig stillgelegt war. Das heißt, der komplette Oberbau mit Gleisbett und Schienen, die gesamte …

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