#Wittstock – Freude und Zorn begleiteten gestern die offizielle #Eröffnung der #sanierten#Eisenbahnstrecke von #Neuruppin nach Wittstock. Auf diesen Abschnitt können die Züge, als „#Prignitz-Express“ bezeichnet, nun mit #Tempo#120 fahren, was die Fahrtzeit erheblich verkürzt, doch auf der anschließenden Strecke von Wittstock nach #Wittenberge geht es nur im #Bummelzugtempo weiter. Wann auch hier die Gleisbauarbeiter anrücken, ist ungewiss. Der weitere Ausbau dieser Verbindung in der #bevölkerungsarmen#Prignitz genießt keine Priorität mehr, wogegen Anlieger bei der Feier gestern protestierten.
Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) bleibt nach der #Hiobsbotschaft der Bahn ganz gelassen. Er hat das Wort von Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe (SPD). Und darauf setzt er beim #Wiederaufbau der #Dresdner Bahn durch #Lichtenrade, die auch den schnellen #Zubringerverkehr vom künftigen #Hauptbahnhof zum geplanten #Flughafen Berlin-Brandenburg International (#BBI) in #Schönefeld aufnehmen soll. Am Wochenende hatte die Bahn verkündet, dass daraus nichts werde. Für den Wiederaufbau dieser Verbindung gebe es kein Geld. Wenn 2010 BBI wie geplant eröffnet werde, sei es nur möglich, einmal in der Stunde einen Zug aus dem Zentrum direkt nach Süden zum Flughafen zu schicken. Statt über die Dresdner Bahn müssten diese Züge über die #Anhalter Bahn durch #Lichterfelde fahren, die derzeit aufgebaut wird. Auf den zwei Gleisen wird dann der gesamte Verkehr aus Richtung #Dresden und #Leipzig abgewickelt, so dass es keinen Platz mehr für Züge im #15-Minuten-Abstand zum Flughafen gibt.
Die Bahn hat den #Baubeginn am #Ostkreuz erneut verschoben. Nun sollen die Arbeiter „spätestens“ Ende 2005 zur #Sanierung anrücken. Zuletzt war der Starttermin von Ende 2004 auf Anfang 2005 vertagt worden. Die Kosten werden inzwischen mit 400 Millionen Euro veranschlagt. Erst 2014 soll nach den derzeitigen Plänen der Umbau des Bahnhofs, der zu den wichtigsten im Netz der #S-Bahn gehört, abgeschlossen sein. Nachträgliche Änderungswünsche des Senats hatten das #Planfeststellungsverfahren verzögert, sagte Berlins Bahnchef Peter Debuschewitz. Während des Verfahrens hatte sich der Senat entschieden, die #Hauptstraße dort vier- statt zweispurig ausbauen zu lassen. Über sie soll einmal der #Zubringerverkehr zur geplanten Verlängerung der Stadtautobahn #A100 rollen.
Nach 40 Einsatzjahren bei der DB und der DB AG ist nun das Einsatzende für diese #Triebwagenbaureihe VT #624.6 gekommen.
Am 18.11.1964 wurde durch die Firmen #MAN Nürnberg und Waggonfabrik #Uerdingen der erste Dieseltriebwagen VT 24 (heute 624 601-1) an die Deutsche #Bundesbahn übergeben. Der VT 624 601-1 wird, zusammen mit sechs weiteren Triebzügen der BR 624, heute noch durch DB Regio Region Nordost u.a. auf den Strecken Berlin-Lichtenberg – #Tiefensee (ab 01.11.2004); Berlin– #Kostrzyn und Potsdam Hbf–Berlin–Angermünde– #Szczecin eingesetzt.
Die #Sanierung des maroden S-Bahnhofs #Ostkreuz verschiebt sich erneut. Wegen #Planungsänderungen werde der Umbau des größten Berliner Verkehrsknotenpunktes wahrscheinlich „erst im kommenden Jahr beginnen“, kündigte Michael #Baufeld, Sprecher der DB Projektbau, an.
Schuld an der erneuten #Verzögerung ist nach Auffassung der Bahn die Senatsverwaltung für Verkehr. Diese habe im Juni überraschend eine Änderung an den #Bahnbrücken über der #Hauptstraße gefordert. Nach den bisherigen Plänen sollte dort eine #zweispurige#Straßenunterführung gebaut werden. Nun wünscht die Verkehrsverwaltung aber Platz für vier Fahrspuren. Daraufhin musste DB Projektbau die Pläne erneut ändern und die Änderungen dem #Eisenbahnbundesamt (EBA) zur Prüfung vorlegen. „Wie lange diese Prüfung dauert, ist unklar“, sagte Baufeld.
Die S-Bahn Berlin GmbH, die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und DB Regio AG haben den Vertrag zur Einnahmeaufteilung unterschrieben.
Die Unterzeichnung des Vertrages, der von nun an die Aufteilung der Einnahmen im Rahmen des Verbundtarifes (Tarifbereich ABC) zwischen den oben genannten Berliner Verkehrsunternehmen regelt, ist wesentliche Voraussetzung für den am letzten Freitag unterschriebenen Verkehrsvertrag zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und der S-Bahn Berlin GmbH.
Mit dem Vertrag wurde auch die Voraussetzung für eine Vertriebskooperation zwischen der S-Bahn Berlin GmbH und der BVG geschaffen. Die beiden Unternehmen einigten sich in diesem Zusammenhang darauf, ein gemeinsames Konzept zur Optimierung ihrer Vertriebswege zu entwickeln.
Vorausgegangen waren langwierige Verhandlungen, den ungeregelten Zustand der Einnahmeaufteilung vertraglich festzulegen.
Über die Inhalte des Vertrages im Einzelnen wurde von den Unternehmen Stillschweigen vereinbart.
Holger Auferkampstellv. PressesprecherDeutsche Bahn AGBerlin/ Brandenburg Sandra Kinzingerstellv. PressesprecherinS-Bahn Berlin GmbH Petra ReetzPressesprecherinBerliner Verkehrsbetriebe(BVG)
Ab 16. 12. 2004 soll der neue Fahrplan kommen und in der #RB14 wird erzählt, die Zügen sollen dann nicht mehr bis #Berlin-Schöneweide fahren, sondern nach #Berlin-Schönefeld. Stimmt das? Hat die #RegionalBahn von #Frankfurt (Oder) dann in #Königs Wusterhausen Anschluss Richtung #Stadtmitte? fragt Lore Brämer aus Teupitz.