#Königs#Wusterhausen. Dass der Königs Wusterhausener #Hafen neuerdings „#Güterverkehrszentrum #Schönefelder Kreuz“ heißt, liegt sicher nicht daran, dass der neue Name griffiger wäre. Aber das Wort Hafen greift für das, was an der #Notte zwischen KW und #Wildau passiert, inzwischen viel zu kurz.
Die Züge fahren zweimal stündlich, und fast immer sind sie gut ausgelastet. Kein Wunder, denn mit dem Intercity-Express (#ICE) dauert die Reise von Berlin nach #Hamburg laut Plan nur etwas mehr als hundert Minuten. Die #Bahnstrecke zwischen den größten deutschen Städten Berlin und Hamburg gehört zu den wichtigsten Bahnverbindungen im Land. Doch sie wird immer wieder wegen #Bauarbeiten unterbrochen. In den kommenden Jahren soll es nun ganz dicke kommen. Für 2024 kündigt die Deutsche Bahn (DB) eine #viermonatige Sperrung an, und 2025 müssen Reisende sogar #sechs Monate lang #Umwege und längere Reisezeiten in Kauf nehmen. Doch nun wird die Kritik immer lauter.
Erneuerung von 100 Weichen und 74 Kilometern Gleis zwischen 16. August und 14. Dezember • Umleitungen im Fernverkehr führen zu längeren Fahrzeiten • Einschränkungen im Regional- und Güterverkehr • Weniger Störungen und pünktlichere Züge nach Abschluss der Baumaßnahme
Die Deutsche Bahn (DB) wird 2024 auf der Strecke zwischen #Hamburg und Berlin langfristig geplante #Investitionen in die #Infrastruktur umsetzen: 100 #Weichen, drei #Durchlässe und insgesamt rund 74 Kilometer #Gleise werden zwischen 16. August und 14. Dezember erneuert. Die Arbeiten finden vor allem zwischen #Wittenberge und #Ludwigslust statt. Der #Fernverkehr zwischen Berlin und Hamburg wird in dieser Zeit #umgeleitet, sodass mit längeren Fahrzeiten zu rechnen ist. Im #Regional- und #Güterverkehr wird es ebenfalls zu Einschränkungen kommen – auch im weiteren Streckenverlauf in Richtung Hamburg. Die DB erstellt die konkreten #Fahrpläne derzeit in Abstimmung mit den #Eisenbahnverkehrsunternehmen. Reisende sollen mit Abschluss der Baumaßnahme von pünktlicheren Zügen profitieren. Die Verbesserungen reichen darüber hinaus bis nach Rostock, da im Abzweig #Hagenow Land zwei zusätzliche Weichen eine bisherige #Engstelle beseitigen.
Wegen der #Fortsetzung von #Instandhaltungsarbeiten (Arbeiten zur #Sanierung der #Einzelstützpunkte an der Berliner #Stadtbahn sowie #Weichen- und #Gleisarbeiten zwischen Berlin #Ostbahnhof und Berlin Hbf) müssen die Fern- und #Regionalbahn-Gleise auf der Berliner Stadtbahn im Zeitraum vom Freitag, 9. Juni, ca. 22 Uhr bis Samstag, 1. Juli 2023, ca. 22 Uhr erneut #gesperrt werden. Die Fern- und Regionalzüge fahren in diesem Zeitraum anders. Die #S-Bahn ist dort nicht betroffen und kann zur Umfahrung genutzt werden.
Über 400 zusätzliche #Baustellen im #Schienennetz wirken sich negativ auf die #Pünktlichkeit aus • Aufarbeitung des Zugunglücks in Garmisch-Partenkirchen geht weiter
Die Deutsche Bahn (DB) tauscht als Konsequenz ihres präventiven Prüfprogramms in diesem Jahr insgesamt rund 480.000 #Schwellen aus. Üblicherweise werden rund 80.000 Schwellen im Jahr erneuert. Damit verbunden sind über 400 zusätzliche Baustellen im Schienennetz, die sich auf Reisende und #Güterverkehrskunden erheblich auswirken. Wo immer die DB während der #Inspektionen besondere #Auffälligkeiten an den Schwellen entdeckt, werden sie schnellstmöglich #ausgewechselt. Um die #Sicherheit im Bahnbetrieb zu gewährleisten, können die Züge bis zum Austausch in den betroffenen Streckenabschnitten nur mit #geringerer#Geschwindigkeit fahren. Teilweise muss die DB Strecken auch schon vor Beginn der eigentlichen Bauarbeiten #sperren. Inspektion und Austausch von Schwellen wirken sich somit deutlich negativ auf die Pünktlichkeit im Fern- und Regionalverkehr aus.
Auf der Berliner #Stadtbahn endet am Donnerstagabend die erste #Sanierungs- und Sperrphase. Wie die Bahn mitteilte, fahren #Regional- und #Fernzüge auf dem Abschnitt zwischen Haupt- und #Ostbahnhof ab 22 Uhr vorerst wieder wie gewohnt.
Mehr Geld für das #marode#Schienennetz, mehr #Fachkräfte, modernere #Bahnhöfe: Die Deutsche Bahn will bis Ende des Jahres rund 2000 Kilometer Gleise, 1800 Weichen und 200 Brücken erneuern, 650 Bahnhöfe „verbessern“ und 3000 Fachkräfte einstellen. Das sagte #Infrastrukturvorstand Berthold #Huber der „Süddeutschen Zeitung“ vom Freitag. Seine Zusammenfassung zum aktuellen Zustand der Bahn lautet: „Zu voll, zu alt, zu kaputt.“
Angekündigt hatte die Bahn die #Bauarbeiten bereits im Februar. Ab heute ist die Berliner #Stadtbahn zwischen #Hauptbahnhof und #Ostbahnhof tatsächlich #gesperrt. Alle #Regionalzüge aus Brandenburg, die über die Stadtbahn fahren, bekommen neue Start- und #Zielbahnhöfe und neue #Fahrtzeiten. Der #RE1 zum Beispiel endet bereits in Charlottenburg bzw. in Ostbahnhof. Fahrgäste müssen dann in die #S-Bahn #umsteigen. Denn die S-Bahn mit zwei eigenen Gleisen ist nicht betroffen.
Auf der #Bahnstrecke zwischen Berlin und #Hannover wird seit 1. April gebaut. Nun startet der zweite #Bauabschnitt. Bahnreisende in Richtung Westen müssen daher mehr Zeit einplanen. Vor allem für #Pendler nach #Wolfsburg wird es hart.
Die Berliner Stadtbahntrasse wird zwischen #Hauptbahnhof und #Ostbahnhof vom 11. bis 25. Mai für den Regional- und Fernverkehr gesperrt. Dies teilte der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) am Wochenende auf seiner Internetseite [vbb.de] mit. Grund sind demnach „diverse #Instandhaltungsarbeiten“. Die #S-Bahn ist demnach von der Sperrung nicht betroffen und kann zur Umfahrung genutzt werden.