Deutsche Bahn Milliardenpaket für das Schienennetz, aus Tagesschau

https://www.tagesschau.de/wirtschaft/bahn-553.html

Der Bund und die Deutsche Bahn wollen das teilweise marode #Schienennetz in den kommenden zehn Jahren massiv stärken. Dazu sollen bis 2030 insgesamt 86 Milliarden Euro fließen. Kritiker sind skeptisch, ob das ausreicht.

Der Bund will das Schienennetz der Deutschen Bahn mit einem langfristigen #Milliardenpaket für das geplante Passagier- und Güterwachstum rüsten.

Verkehrsminister Andreas #Scheuer, Bahnchef Richard #Lutz und Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald #Pofalla unterschrieben im Beisein von Finanzminister Olaf #Scholz ein Abkommen, nach dem bis 2029 gut 86 Milliarden Euro unter anderem in Signalanlagen, Weichen und Brücken investiert werden sollen.

Scheuer hofft auf schnelle Verbesserungen
Der Bund zahlt in der neuen #Leistungs- und #Finanzierungsvereinbarung 62 Milliarden Euro. Dies ist ein Plus gegenüber der 2019 ausgelaufenen Vereinbarung von fast 60 Prozent. Die Bahn selbst soll die übrigen gut 24 Milliarden Euro aus eigenen Mittel aufbringen, sowie über …

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Bahnindustrie: Gewerkschaft EVG wirft Scheuer Versagen vor „Viele Beschäftigte der Deutschen Bahn schämen sich“, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/gewerkschaft-evg-wirft-scheuer-versagen-vor-viele-beschaeftigte-der-deutschen-bahn-schaemen-sich/25230294.html

Die #Gewerkschaft #EVG wirft Konzernspitze und Verkehrsminister Versagen vor. Bahnchef #Lutz schreibt an Verkehrsminister #Scheuer.

Mit scharfer Kritik an der Bundesregierung hat der neue Vorsitzende der #Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Torsten #Westphal, sein Amt angetreten. Viele Beschäftigte der Deutsche Bahn AG schämten sich für die vielen Mängel im Schienenverkehr, sagte der bisherige EVG-Bundesgeschäftsführer am Donnerstag in Berlin. Die Mitarbeiter hätten „die Nase bis obenhin voll“. Die Regierung und besonders #Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) müssten endlich Verantwortung für die Schiene und die DB AG übernehmen, fordert Westphal. Der Bund als Eigentümer sei gefordert. „Wir brauchen dringend ein #Gesamtkonzept, das den Schienenverkehr nach vorne bringt.“

187.000 Gewerkschaftsmitglieder
Die DB AG hat in Deutschland rund 200.000 Beschäftigte, die EVG 187.000 Mitglieder. Darunter sind auch viele Rentner und Mitarbeiter von DB-Konkurrenten. Im Aufsichtsrat des größten Staatskonzerns kontrolliert die Gewerkschaft neun der …

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Bahnverkehr: 60.000 komfortablere Sitze für ICE 4 und ICE 3: Anfang 2020 startet der Umbau, aus DB

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#Produktschau der Deutschen Bahn „Mobilität erleben“ in Berlin mit zahlreichen Innovationen • 5.800 Fahrgäste testen neue #Sitze • Neue #Stimme am Bahnhof • DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard #Lutz: „Die Mobilitätswende gelingt nur mit der klimafreundlichen Bahn.“
Die Deutsche Bahn hat heute in Berlin die neue Generation der #ICE-Sitze präsentiert. Im Rahmen der Veranstaltung „Mobilität erleben 2019“ öffnet das Unternehmen die Türen für einen Blick in die Werkstatt. 250 Gäste aus Politik und Wirtschaft haben die Möglichkeit, sich über 40 innovative Mobilitäts-, Informations- und Servicekonzepte zu informieren. Dazu gehören auch die neuen, bequemeren Sitze für den #ICE4 und den modernisierten #ICE3, die „neue Stimme“ für die Bahnhöfe sowie zahlreiche Verbesserungen rund um die #Reisendeninformation.

DB-Vorstandsvorsitzender Dr. Richard Lutz: „Die Mobilitätswende wird nur mit der klimafreundlichen Bahn gelingen. Wir sind der Treiber bei der CO2-Reduktion im Verkehr. Deshalb setzen wir alles daran, die Schiene zu stärken. Mit Innovationen und Verbesserungen wollen wir unsere Kunden begeistern, damit mehr Menschen auf die grüne Bahn umsteigen.“

In die Züge der modernisierten ICE-3- und der ICE-4-Flotte werden ab 2020 fast 60.000 bequemere Sitze eingebaut. Diese zusammen mit der TU Darmstadt und 600 Probanden im Sitzlabor entwickelten Sitze wurden anschließend von über 5.800 Fahrgästen getestet.

Berthold Huber, DB-Vorstand Personenverkehr: „Der deutsche Mobilitätsmarkt steht in den kommenden Jahren vor erheblichen Veränderungen. Wir wollen unsere Fahrgastzahlen im Fernverkehr verdoppeln, die Zugflotte massiv ausbauen, die Bahn umfassend modernisieren und mit unseren Kunden die Marktstandards für klimafreundlichen Personenverkehr setzen.“

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Bahnverkehr + Bahnindustrie: 20 Milliarden zusätzlich Merkels Klimapaket wird zum „größten Investitionsprogramm“ der Bahn-Geschichte, aus Der Tagesspiegel

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Die Bahn freut sich über einen #Geldsegen durch die Maßnahmen der Bundesregierung. Bis die Entlastung bei den Kunden ankommt, könnte es aber noch dauern.

Wenn der größte deutsche #Staatskonzern kurzfristig für Sonntag früh um 11 Uhr zur Telefon-Pressekonferenz einlädt, muss schon Besonderes passiert sein. Die Deutsche Bahn AG hatte vor allem eine wichtige Botschaft: Das klamme bundeseigene Unternehmen soll mit dem #Klimapaket der Bundesregierung zusätzlich mehr als 20 Milliarden Euro erhalten. Das seien „großartige Nachrichten“, mit diesem „starken Signal für die Schiene“ werde das „größte Investitions- und #Wachstumsprogramm in der über 180-jährigen Bahngeschichte“ möglich, betonen DB-Chef Richard #Lutz und sein Vize Ronald #Pofalla, vormals Amtschef bei Kanzlerin Angela Merkel.

Für Bahnreisende bringen die Beschlüsse zunächst einen konkreten Vorteil. Die Mehrwertsteuer auf #Fahrkarten im Fernverkehr soll von 19 auf 7 Prozent sinken, was die #Tickets für ICE und Intercity-Züge um ein Zehntel #verbilligen wird. Auch Bahncards werden entsprechend günstiger, verspricht …

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Bahnindustrie: DB-Vorstand hisst Flagge für Vielfalt DB-Vorstandsvorsitzender Richard Lutz: „Vielfalt macht die Bahn stark“, aus DB

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#DB-Vorstandsvorsitzender Richard #Lutz: „#Vielfalt macht die Bahn stark“ • #Regenbogen-Flagge weht zwei Wochen lang am Berliner Hauptbahnhof • DB mit offiziellem Wagen bei vier #CSD-Paraden
Aus Anlass der diesjährigen #Pride Week haben DB-Chef Richard Lutz und #DB-Personalvorstand Martin #Seiler heute am Berliner Hauptbahnhof die Regenbogenflagge gehisst.

„Wir wollen damit zeigen: Die DB ist bunt – und wir sind überzeugt, dass diese Vielfalt uns hilft, die Bahn stark zu machen“, erklärte Lutz. Das Symbol der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender wird zwei Wochen lang in Berlin und anderen Bahnhöfen wehen, zum Beispiel in Saarbrücken, Kiel, Rostock, Darmstadt, Wiesbaden, Frankfurt und Essen.

Mit der Aktion will das Unternehmen Haltung demonstrieren, nach innen wie nach außen. „Wir als Unternehmen leben genauso wie unsere Gesellschaft von einem guten, respektvollen Miteinander: Wertschätzung statt Diskriminierung, Toleranz und Integration statt Ausgrenzung, Pluralität statt Engstirnigkeit – dafür hat sich die LGBT-Bewegung in den letzten 50 Jahren eingesetzt – und dazu bekennt sich auch die Deutsche Bahn“, so Lutz.

Der Vorstandsvorsitzende der DB hat in diesem Jahr die Schirmherrschaft von „railbow“, dem LGBT-Netzwerk der DB, übernommen. Unter dem Dach von „railbow“ setzen sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Abbau von Vorurteilen, die Förderung gegenseitigen Respektes und ein positives Arbeitsklima ein.

Erstmals beteiligt sich die DB zusammen mit „railbow“ an vier CSD-Paraden mit einem offiziellen Wagen, nämlich in München, Frankfurt am Main, Berlin und Hamburg.

Die DB hat das Thema Vielfalt in ihrer neuen Dachstrategie „Starke Schiene“ verankert und das Diversity Management des Konzerns neu ausgerichtet. Im ersten Schritt geht es darum, den Fokus auf den Mehrwert von Vielfalt zu erhöhen. Im November wird der Konzern eine ganze Woche der Vielfalt widmen, mit der sich die Botschaft verbindet: „Diversity geht alle etwas an!“

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Bahnverkehr + Bahnhöfe: Kann Berlin mehr Zug vertragen? „Der Hauptbahnhof kommt mittelfristig ans Limit“ 30-Minuten-Takt und mehr Passagiere: Die neue Strategie der Bahn setzt auf massiven Zuwachs. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/kann-berlin-mehr-zug-vertragen-der-hauptbahnhof-kommt-mittelfristig-ans-limit/24439052.html

Die Bahn hat eine neue Strategie präsentiert, mit der sie am Ende doppelt so viele Passagiere im #Fernverkehr befördern will wie heute. Was sagen #Bahnkunden dazu? Wir sprachen darüber mit Jens #Wieseke, dem Sprecher des Berliner #Fahrgastverbandes #Igeb.

Bahnchef Richard #Lutz nennt sein Programm ja „#Starke Schiene“. Was finden Sie daran stark?

Vor allem, dass erkannt wurde, dass die #Verkehrswende nur mit der #Eisenbahn möglich ist und die Strategie seines Vorvorgängers Mehdorn in eine Sackgasse führte. Das Ergebnis ist eine Eisenbahn am Limit. Eine stärker angebotsorientierte Bahn ist hoffentlich das Ziel, also eine Eisenbahn für alle.

Und was ist schwach?

Das Ganze muss auch umfassend durch den Bund unterstützt und zu großen Teilen mitfinanziert werden. Aussagen dazu fehlen mir vom Finanz- und Verkehrsminister.

Hauptproblem der Bahn ist ja die #Pünktlichkeit. Wann sind Sie das letzte Mal pünktlich angekommen?

Ich bin häufiger zwischen Berlin und Frankfurt am Main unterwegs. Eigentlich bin ich sehr zufrieden mit dem Angebot, Verspätungen im größeren Stil sind die Ausnahmen. Ich möchte aber kein Berufspendler sein, der täglich eine größere Distanz bewältigen muss. Da ist schon der Regionalverkehr eine …

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Bahnindustrie + Bahnverkehr: Auch Klimaschutz im Fokus Deutsche Bahn will Großstädte im 30-Minuten-Takt verbinden Doppelt so viele Passagiere, schnellere Verbindungen, Umstellung auf Ökostrom, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/auch-klimaschutz-im-fokus-deutsche-bahn-will-grossstaedte-im-30-minuten-takt-verbinden/24435022.html

Mit einer neuen #Dachstrategie „#Starke Schiene“ will sich die #Deutsche Bahn AG künftig auf das #Kerngeschäft in Deutschland konzentrieren und den #Klimaschutz durch mehr und besseren Schienenverkehrs voranbringen. „Wir setzen voll und ganz auf einen starken Ausbau der Bahn“, heißt es in dem Papier, das dem Tagesspiegel vorliegt. Demnach soll die Infrastruktur robuster, das Unternehmen schlagkräftiger und der Bahnverkehr schneller und moderner werden.

Damit vollzieht Bahnchef Richard #Lutz eine Kehrtwende und verabschiedet sich vom umstrittenen Ziel seines Vorgängers Rüdiger #Grube, den Umsatz des größten Bundesunternehmens mit seinen 319.000 Mitarbeitern durch weltweite Expansion auf 70 Milliarden Euro zu verdoppeln.

Der wichtigste deutsche Staatskonzern hat seit der Jahrtausendwende viele Milliarden im Ausland und in #schienenfremde Geschäfte investiert. Zu Jahresbeginn hatte der Bundesrechnungshof in seiner kritischen Bilanz zu 25 Jahren Bahnreform von der Bundesregierung mit sehr deutlichen Worten ein Umsteuern und die Konzentration auf das Kerngeschäft Schiene verlangt.

Der DB-Aufsichtsrat wird die neue Strategie Mitte Juni bei einem zweitägigen Treffen beraten. Zur Neuausrichtung gehört der Verkauf der britischen Bus- und Bahntochter #Arriva mit seinen mehr als …

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Bahnindustrie: Interne Analyse stellt Bahn alarmierendes Zeugnis aus Die Deutsche Bahn will schneller, pünktlicher und attraktiver werden. Nur: Unternehmensexperten glauben selbst nicht daran, wie interne Papiere zeigen., aus Der Tagesspiegel

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Bis #2030 will die Bundesregierung deutlich mehr #Fahrgäste und #Güter auf die #Schiene holen. So sieht es der Koalitionsvertrag von Union und SPD vor. Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte im Herbst 2018 ein „#Zukunftsbündnis Schiene“ gestartet. Fünf #Arbeitsgruppen mit Experten aus Politik, Wirtschaft und Verbänden sollten klären, wie die Bahn besser und leistungsfähiger werden kann. Es geht um den Ausbau der #Kapazitäten, um höhere Wettbewerbsfähigkeit der Schiene, um #Digitalisierung, #Automatisierung, Innovation und weniger #Lärmbelastung.

Am Dienstagabend stellten Scheuer, sein Staatssekretär Enak #Ferlemann und Richard #Lutz, Vorstandschef der Deutschen Bahn (DB), erste Ergebnisse in Berlin vor. Thema war vor allem der „#Deutschland-Takt“, der ab 2030 „öfter, schneller und überall“ für bessere Verbindungen auf der Schiene sorgen soll. So lautet zumindest das Versprechen. Eine langfristige „#Kommunikationsstrategie“ soll den Bürgern die Vorteile und die „neue Qualität“ der Bahn verdeutlichen. Das ist internen Zwischenberichten der Arbeitsgruppen zu entnehmen, die dem Tagesspiegel vorliegen.

Die Experten betonen, dass die bisher geplanten Maßnahmen und deren #Finanzierung nicht ausreichen. Besonders kritisch fällt die #Bestandsaufnahme der zentralen Arbeitsgruppe 2 aus, die sich mit der dringend nötigen Erweiterung der Kapazitäten im vielerorts überlasteten #Schienennetz beschäftigt. Nur mit einem raschen Ausbau von Strecken und Knoten, leistungsfähigerer Technik und zuverlässigen Zügen ist bundesweit ein enger Taktverkehr ab …

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Bahnhöfe: Bauarbeiten am Ostkreuz beendet Endlich ist mal was fertig aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-friedrichshain-bauarbeiten-am-ostkreuz-beendet/23729436.html

An Berlins größtem #Bahnknoten sind die Bauarbeiten vorbei – nach zwölf Jahren. Gekostet hat der Umbau 500 Millionen Euro.
Einer wird arbeitslos am #Ostkreuz: Max der Maulwurf. Das Baustellen-Maskottchen der Bahn musste zwölf Jahre lang Ausfälle, Sperrungen, Pendel- und #Schienenersatzverkehr schönreden. Tatsächlich hat das Projekt Ostkreuz die Geduld von Fahrgästen und Anwohnern lange strapaziert. Dass damit am Sonntag Schluss sein soll – unvorstellbar.
Drei Tage vor dem #Fahrplanwechsel am Sonntag sah Max der Maulwurf noch einmal persönlich nach dem Stand der Dinge, stieg an Gleis 6 aus einer S-Bahn, wischte sich den Schweiß von der Stirn und verkündete: „Geschafft“. Das sagte später auch Richard #Lutz, der Chef der Deutschen Bahn, bei einer kleinen Eröffnungsfeier zwischen den Gleisen 5 und 6. Dass er persönlich kam, zeigt die Wichtigkeit dieses Projektes.

Vom Ostkreuz zum #Rostkreuz
Mit täglich mehr als 1500 Stopps ist das Ostkreuz Deutschlands Bahnhof Nummer 1: Auf keinem halten mehr Züge. Mit täglich 123.000 Ein-, Aus- und Umsteigern ist das Ostkreuz auch der größte Knoten Berlins. Ab Sonntag kommen weitere dazu, weil dann an zwei weiteren Regionalbahnsteigen die Züge von und nach Küstrin …

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Bahnhöfe: Ostkreuz startklar: DB-Chef Richard Lutz besucht größten Berliner Nahverkehrsknoten kurz vor Inbetriebnahme, aus DB

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Dr. Richard Lutz: „Die #Herkulesaufgabe ist geschafft!“ • Vom reinen #S-Bahnhof zum barrierefreien S- und #Regionalbahnhof • Mehr Gleise für stabileren S-Bahn-Betrieb mit mehr Zügen • 500 Millionen Euro investiert

In drei Tagen, zum #Fahrplanwechsel am 9. Dezember, wird eines der größten Bauvorhaben der Deutschen Bahn in Berlin fertig. Davon überzeugten sich heute Dr. Richard #Lutz, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG, Christian Gaebler, Chef der Berliner Senatskanzlei, und Ines Jesse, Staatssekretärin des Brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landesplanung.

Dr. Richard Lutz: „Es ist geschafft! Für unsere Fahrgäste war die Bauzeit eine lange Durststrecke, und ich danke allen für die starken Nerven. Aber das Warten hat sich gelohnt. Ich freue mich, dass wir mit dem komplett erneuerten #Ostkreuz einen wirklich zeitgemäßen #Verkehrsknotenpunkt geschaffen haben. Das war eine Herkulesaufgabe für die Bauleute, denn gebaut wurde nicht auf der grünen Wiese sondern unter dem rollenden Rad. Und das bei einem Bahnhof, der mit täglich 1.500 Zughalten die Nr. 1 in ganz Deutschland ist!“

Christian Gaebler: „Das Land Berlin freut sich, dass sich die Deutsche Bahn bei Ausbau und Sanierung der Bahninfrastruktur in Berlin stark engagiert. Es war für alle Beteiligten eine besondere Herausforderung, insbesondere wegen der langen Bauarbeiten bei laufendem Betrieb. Für die Fahrgäste ergeben sich nach Jahren der Einschränkungen nun sehr gute Umsteigemöglichkeiten mit kurzen Wegen und vor allem barrierefrei.“

Ines Jesse: „Der Weg ist klar: Wir wollen mehr Züge auf die Schienen bringen und mehr Angebote schaffen. Die bessere Verknüpfung von S-Bahnen und Regionalbahnen am Ostkreuz ist der nächste Schritt. Neu ist ein weiterer Regionalbahnsteig, der es ermöglicht, die Ostbahn RB 26 über Berlin –Lichtenberg hinaus am Ostkreuz enden zu lassen. Die Halte der anderen Regionalzüge aus dem Land ergänzen das Angebot. So ist das Ostkreuz zu einem attraktiven Umsteigepunkt für die Pendlerinnen und Pendler aus Brandenburg geworden.“

Die Fahrgäste der Berliner S-Bahn profitieren doppelt von den nun wieder vier Gleisen zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof: Es fahren mehr Züge und die erhöhte Kapazität im Netz verspricht eine verbesserte Pünktlichkeit.

Vom reinen S-Bahnhof zum S- und Regionalbahnhof

Vor dem Beginn der Arbeiten 2006 war das Ostkreuz ein reiner S-Bahnhof. Nun sind hier neben sieben S-Bahn-Linien auch acht Linien des Regionalverkehrs verknüpft. Durch zwei weitere neue Regionalbahnsteige können ab dem 9. Dezember erstmals die Züge der so genannten Ostbahn ab Ostkreuz fahren. Sie starteten bisher in Berlin-Lichtenberg. Damit geht es jetzt unter anderem nach Strausberg, in die Märkische Schweiz und nach Kostrzyn (Küstrin).

Wie bisher gibt es direkte Verbindungen mit Regionalzügen zum Beispiel nach Frankfurt (Oder), Potsdam, Brandenburg (Havel), Magdeburg, Wittenberge, Schwerin, Wismar, Lübbenau, Cottbus, Dessau, Eberswalde und Templin.

Der barrierefreie Bahnhof punktet mit kurzen Wegen und schnellem Umsteigen. Durch den neuen „Richtungsbetrieb“ halten die Züge aller Linien der S-Bahn stadteinwärts und stadtauswärts immer am selben Bahnsteig.

Bauprojekt der Superlative

Das Bauvorhaben Ostkreuz war ein Projekt der Superlative: Seit 2006 wurde der Bahnhof zwölf Jahre lang für rund 500 Millionen Euro „unter rollendem Rad“ vollkommen neu gebaut. In dieser Zeit gab es 50 verschiedene Bauzustände. Das war eine Mammutaufgabe für die Bauausführung.

Mit über 1.500 Zughalten täglich ist der Bahnhof Ostkreuz die Nr. 1 unter den rund 5.700 Bahnhöfen Deutschlands. Mehr als 123.000 Ein-, Aus- und Umsteiger nutzen den größten Nahverkehrsknoten Berlins täglich.

Trotz des vollständigen Neubaus der seit 1882 bestehenden Station wurden historische Details bewahrt, zum Beispiel der Wasserturm von 1912. Wiederhergestellt wurden die alte Fußgängerbrücke und die ehemaligen Gebäude für die Aufsichten auf den Bahnsteigen D und E. Dort entsprechen auch die Stützen der Bahnsteigdächer dem historischen Vorbild.

Weiter geht es am Ostkreuz nun noch mit den Vorplätzen, dem Wiederaufbau des historischen Empfangsgebäudes am Ausgang Sonntagstraße und der Straßenbahn, die in nächster Zukunft am Ostkreuz halten wird.

Zum Sonntag lädt die DB von 12 bis 18 Uhr zu einem Bahnhofsfest ein.

Die fünf wichtigsten Verbesserungen für die Fahrgäste

• Der Bahnhof ist komplett barrierefrei

• Regionalverkehrshalte für alle Richtungen

• Kurze Wege beim Umsteigen

• Bessere Orientierung und Information

• Mehr Züge der S-Bahn zwischen Ostkreuz und Warschauer Straße

Zahlen und Fakten zum Ostkreuz

• 1.500 Zughalte pro Tag (Regionalverkehr und S-Bahnen)

• 123.000 Ein- Aus- und Umsteiger pro Tag

• 3 Bahnsteige für die S-Bahn und 4 Regionalbahnsteige

• 12 Aufzüge und 15 Fahrtreppen

Bauablauf

• 2006: Beginn der bauvorbereitenden Maßnahmen

• 2009: Neuer Regionalbahnsteig (Gleis 13/14) auf der Ringbahn

• 2012: Neuer Ringbahnsteig für die S-Bahn (Gleis 11/12) mit Bahnsteighalle

• 2014: Inbetriebnahme Bahnsteig D (Gleis 5/6), Ostkreuz ist barrierefrei

• 2015: RB 12, RB 24 und RB 25 halten erstmals in Ostkreuz

• 2017: Inbetriebnahme Bahnsteig E (Gleis 3/4)

             Inbetriebnahme Elektronisches Stellwerk der S-Bahn

             RE 1, 2, 7, RB 14 halten am unteren Regionalbahnsteig (Gleis 1/2)

• 2018: Neue Regionalbahnsteige (Gleise 7/8) gehen in Betrieb,

             Anlage ist komplett fertiggestellt

Hinweis für Redaktionen: Das Projekt finden Sie im Internet unter https://bauprojekte.deutschebahn.com/p/berlin-ostkreuz

„Wir feiern das neue Ostkreuz“

Programm Bahnhofsfest am Sonntag, 9.12.2018, 12 bis 18 Uhr

12 Uhr

Bühne Ringbahnhalle: Eröffnung des Bahnhofsfestes durch den Konzernbeauftragten der DB für Berlin, Alexander Kaczmarek

13 Uhr 

Bühne Ringbahnhalle: Gespräch zum Thema „Berlins größter Nahverkehrsknoten in Betrieb“ mit Friedemann Kessler, DB Station&Service, Leiter Regionalbereich Ost

14 Uhr

Bühne Ringbahnhalle: Gespräch zum Thema „Berlins größter Nahverkehrsknoten in Betrieb“ mit Matthias Scholz, DB Station&Service, Leiter Bahnhofsmanagement Berlin

15 Uhr, 16 Uhr und 17 Uhr

Bühne Ringbahnhalle: Gespräch zum Thema „Zwölf Jahre Bauen am Ostkreuz unter dem rollenden Rad – eine Bilanz“, Christian Welzel/Jörg Krüger (Projektleiter/Teilprojektleiter Ostkreuz, DB Netz), Karin Kamitz (Projektpartnermanagerin Ostkreuz, DB Netz)

18 Uhr 

Ende des Bahnhofsfestes

Zwischendurch Gewinnspiele und im gesamten Bahnhof Walk-acts (Ballonkünstler, Pantomime, Schnellzeichner, Max Maulwurf, Musik-Trio)

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