Archiv der Kategorie: U-Bahn

S-Bahn: Verkehr in Berlin und Brandenburg Rot-Rot-Grün macht Tempo bei S-Bahn nach Nauen aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke/spandau/verkehr-in-berlin-und-brandenburg-rot-rot-gruen-macht-tempo-bei-s-bahn-nach-nauen/20326462.html

Vom Bahnhof #Spandau soll wieder eine #S-Bahn bis #Nauen fahren. Der Bahnkundenverband präsentierte eigenes Verkehrskonzept für Spandau.
Rot-Rot-Grün will jetzt Tempo machen mit der S-Bahn von Spandau über Falkensee nach Nauen. Die Wiederaufnahme der Strecke ins #Havelland in Form einer #Express S-Bahn steht vor der Potsdamer Stammbahn, der Kremmener Bahn sowie der Stammstrecke der Heidekrautbahn einschließlich der Weiterführung bis Gesundbrunnen an erster Stelle eines Forderungskataloges, den SPD, Linke und Grüne am heutigen Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus einbringen.
Der stellvertretende Vorsitzende des Verkehrsausschusses, Daniel Buchholz (SPD) hat dafür nach vergangener Ablehnung inzwischen auch Bereitschaft auf Brandenburger Seite ausgemacht, wie er am Mittwochabend auf einer Diskussionsveranstaltung des Bundestagsabgeordneten Swen Schulz (SPD) betonte. Mit dem Antrag wird der Senat aufgefordert, "alle erforderlichen Schritte" zu unternehmen, um die Wiederinbetriebnahme der Strecken voran zu bringen. 

Senatorin sprach bereits von einer "Prioritätsstrecke"

Dass Verkehrsthemen den Spandauern „auf den Nägeln brennen“, hat Swen Schulz wieder im …

U-Bahn: Neu besohlt Weiter geht’s: Die Berliner Verkehrsbetriebe setzen wie geplant die Sanierung der Tunnelsohle der U2 in Mitte fort. aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2756

Weiter geht’s: Die Berliner Verkehrsbetriebe setzen wie geplant die #Sanierung
der #Tunnelsohle der #U2 in Mitte fort. Die zweite Bauphase beginnt am kommenden
Sonntagabend, 17. September. Mit Betriebsbeginn am Freitag, 1.
Dezember 2017, werden die Arbeiten beendet.
Um die Einschränkungen für die Fahrgäste zu minimieren, finden die Arbeiten
jeweils nur in den Nächten Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag, jeweils
von 23 Uhr bis Betriebsbeginn statt. In diesen Zeiten fährt die U-Bahnlinie U2
nicht zwischen den Bahnhöfen #Alexanderplatz und #Spittelmarkt. Statt Bahnen
fahren in den betroffenen Nächten Busse. Wegen des „langen Wochenendes“
ruhen die Arbeiten am 2. und 3. Oktober sowie am 30. Oktober, 1. und 2. November
und zusätzlich wegen paralleler Bauarbeiten bei der S-Bahn am 13.
November.
Die barrierefreien Ersatzbusse sind zwischen S+U-Bahnhof Alexanderplatz/
Grunerstraße und U-Bahnhof Spittelmarkt unterwegs, parallel zur Linie
248 und M48. Die U-Bahnhöfe Klosterstraße und Märkisches Museum können
nicht direkt angefahren werden. Stattdessen bedienen die Ersatzbusse die
regulären Haltestellen „Berliner Rathaus“ (für U-Bahnhof Klosterstraße) und
„Fischerinsel“ (für U-Bahnhof Märkisches Museum). Alternativ können Fahrgäste
auch den Bus 200 vom Alexanderplatz zur Mohrenstraße nutzen.
Alle Informationen sowie Karten zu den Standorten der Ersatzhaltestellen finden
sich in der BVG App FahrInfo Plus, auf BVG.de sowie im BVG Navi.
Eine weitere Bauphase ist für Anfang 2018 geplant.

U-Bahn: I’ll be back Eine U-Bahnlegende kehrt zurück. Nach einer gründlichen Aufarbeitung kön-nen die letzten erhaltenen vier Wagen der Baureihe EIII (sprich E drei) jetzt wieder für Sonderfahrten eingesetzt werden., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2754

Eine #U-Bahnlegende kehrt zurück. Nach einer gründlichen Aufarbeitung kön-nen die letzten erhaltenen vier Wagen der Baureihe #EIII (sprich E drei) jetzt wieder für Sonderfahrten eingesetzt werden. Wie angekündigt erleben sie ihre Premiere nach einem längeren Werkstattaufenthalt auf der #U5 anlässlich der Internationalen Gartenausstellung #IGA Berlin 2017. Vom 16. September bis zum 14. Oktober ist der Zug jeweils samstags zwischen den Bahnhöfen Bies-dorf-Süd und Hönow unterwegs (Fahrplan im Anhang). Für die Mitfahrt in die-sem liebevoll restaurierten Stück U-Bahngeschichte reicht ein normaler BVG-Fahrschein.
Die Baureihe EIII ist gleichermaßen ein Kuriosum in der historischen U-Bahnflotte wie ein Zeugnis der Berliner Teilung. Nachdem der Versuch der DDR gescheitert war, für den Einsatz auf der damaligen Linie E (heute U5) eigenständig eine neue Baureihe E zu entwickeln, wurde auf ausgemusterte S-Bahnwagen als Rohmaterial zurückgegriffen. Für die Produktion der Bau-reihe EIII wurden vor allem die Drehgestelle und die Steuerung (z.B. Fahr-schalter, Schaltwerk) der ehemaligen S-Bahnwagen verwendet. Insgesamt wurden 86 Einheiten so gebaut. Noch bis 1994 war die Baureihe regulär im Einsatz.

U-Bahn: Warum die U2 hinter dem Alex derzeit nur im Schneckentempo fährt, aus BZ Berlin

http://www.bz-berlin.de/berlin/mitte/warum-die-u2-hinter-dem-alex-derzeit-nur-im-schneckentempo-faehrt

Über drei Monate wurde der #U2-Abschnitt zwischen #Alexanderplatz und #Spittelmarkt #saniert. Und trotzdem schleichen momentan die Züge zwischen Alex und Klosterstraße.

Wer am Alexanderplatz in die U2 in Richtung Ruhleben einsteigt, und froh ist, wenn er einen Sitzplatz ergattern konnte, wird sich seit einigen Tagen wundern, warum der Zug nach nur wenigen Metern wieder komplett abbremst und anschließend sich im Schneckentempo durch den Tunnel bewegt.

Ist schon wieder etwas mit dem Tunnel nicht in Ordnung? Denn eigentlich wurde der Abschnitt zwischen Alexanderplatz und Spittelmarkt ja gerade erst von Mitte April bis Mitte Juli über drei Monate lang saniert. Nerviger Schienenersatzverkehr für alle Fahrgäste war die Folge. „Prinzipiell müssen die Züge in diesem Abschnitt ohnehin etwas langsamer fahren. Es ist halt einer der ältesten Strecken Berlins“, erklärt BVG-Sprecherin Petra Reetz.

Nächste Baumaßnahmen ab Mitte September
Aber die neuerliche Langsamfahrt hat gar nichts mit der U2 zu tun. Die Züge müssen ihre Fahrt drosseln, weil im …

S-Bahn + U-Bahn + Bus: Verkehrschaos beim „Lollapalooza“ Festivalmacher sehen Fehler bei der Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/verkehrschaos-beim-lollapalooza-festivalmacher-sehen-fehler-bei-der-bahn/20305892.html

Die #Rückfahrt wurde für viele Besucher zur #Odyssee, 40 Personen sind beim Warten kollabiert oder wurden verletzt. Wer ist schuld an dem Chaos und wie geht es heute weiter?
Am Ende des ersten Tages war der Ärger bei vielen Gästen des #Lollapalooza-Festivals groß. Drei Stunden oder länger, so schreiben viele auf Facebook und auf Twitter, hätten sie vom Gelände bis ins Berliner Stadtzentraum gebraucht – der Transport mit #S-Bahnen und #Shuttlebussen sei völlig unzureichend und chaotisch geplant gewesen. Im Gedränge der Wartenden haben mehrere Menschen Kreislaufzusammenbrüche erlitten oder sich verletzt. Schon für die Organisation der Anfahrt am Nachmittag gab es Kritik.
"Wir wussten, dass es eine Herausforderung wird", sagt Lollapalooza-Sprecher Tommy Nick über die Situation in der Nacht. "Und wir haben versucht, die Besucher dafür zu sensibilisieren." Am Samstagnachmittag wurde darum über große LED-Bildschirme und die sozialen Netzwerke informiert, dass es "voraussichtlich ab 22.30 Uhr zu mittleren und ab 23 Uhr zu längeren Wartezeiten" kommen könnte.

Zu den Verletzten und den zahlreichen Fällen von Kreislaufzusammenbrüchen sagte Nick, dass so etwas "bei Events dieser Größe" immer wieder passiere. "Da sind manche dehydriert und waren den ganzen Tag auf den Beinen."
Die Polizei sperrte den Bahnhof #Hoppegarten gegen Mitternacht wegen des großen Andrangs nach dem letzten Konzert ab. „Bahnsteig und Züge waren extrem voll“, sagte Polizeisprecher Thorsten Peters. Bis gegen 2 Uhr früh sei der Zugang zum Bahnsteig nur geöffnet worden, wenn eine S-Bahn …

U-Bahn + Straßenbahn + Museum: Jubiläum im Museum Ein Berliner Original feiert Geburtstag: Am Samstag, den 9. September 2017, begeht das Berliner U-Bahnmuseum sein 20-jähriges Jubiläum., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2744

Ein Berliner Original feiert Geburtstag: Am Samstag, den 9. September 2017,
begeht das Berliner #U-Bahnmuseum sein 20-jähriges Jubiläum. Bei freiem
Eintritt können die Besucher eigene Erinnerungen aus der Berliner #UBahngeschichte
auffrischen oder neue Entdeckungen machen. Geöffnet ist
das Museum an dem Tag von 10:30 Uhr bis 16:00 Uhr. Der Eingang befindet
sich direkt in der Empfangshalle am U-Bahnhof #Olympia-Stadion (#U2). Das
Museum wird von der Arbeitsgemeinschaft Berliner U-Bahn e.V. betreut.
Am 13. September 1997, ebenfalls ein Samstag, wurde aus dem historischen
Hebelstellwerk im U-Bahnhof Olympia-Stadion ein Museum. Die Gründer
Ernst Neumann und Klaus Siepert hatten viele Exponate aus der Geschichte
der Berliner U-Bahn zusammengetragen und konnten sie nun im passenden
Rahmen der Öffentlichkeit präsentieren. Mit der Weiterentwicklung der U-Bahn
wuchs auch die Sammlung. Als neuestes Museumsstück kann jetzt erstmals
ein detailgetreues Modell der Tunnelvortriebsmaschine „Bärlinde“ gezeigt
werden. Mit dieser hatten die U-Bahnbauer die Tunnel für den „Lückenschluss
U5“ zwischen Alexanderplatz und Brandenburger Tor hergestellt.
Aber nicht nur im Museum geht es historisch zu. Am Bahnsteig des UBahnhofs
kann ein Zug der Baureihe A1, in Dienst gestellt in den Jahren 1924
bis 1926, besichtigt werden. Diese Züge prägten für lange Zeit das Bild auf
den heutigen Linien U1 bis U4. Wer möchte, kann sich an einer Fotobox vor
dem Zug ablichten lassen, ergänzt mit stilechten Kleidungsstücken. Für die
jüngsten Gäste gibt es in der Bahnhofshalle zudem ein Kinderprogramm mit
Schminken, Ballonkünstlern und U-Bahnbasteln. Und natürlich gehört auch
ein Imbiss- und Getränkeangebot zu einem Jubiläum.
Offene Türen auch bei der Straßenbahn in Köpenick
Übrigens: Auch auf der anderen Seite der Stadt kann man am 9. September
2017 #Nahverkehrsgeschichte hautnah erleben. Im Rahmen des Tags des offenen
Denkmals lädt die BVG auf den #Straßenbahnbetriebshof #Köpenick in
der #Wendenschloßstraße 138. Zwischen 11 bis 18 Uhr gibt es dort Führungen
über den denkmalgeschützten Straßenbahnhof sowie eine Ausstellung #historischer
#Fahrzeuge. Auch hier ist der Eintritt frei, lediglich für die angebotenen
Fahrten mit historischen Bahnen muss ein Sonderfahrschein gelöst werden.

9. September 2017
Straßenbahnbetriebshof Köpenick, Wendenschloßstraße 138
Die Location
Der Betriebshof liegt an der Wendenschloßstraße/Ecke Charlottenstraße und wurde in zwei Abschnitten errichtet.
Der ältere Teil entstand in den Jahren 1903 bis 1906 nach Plänen von Hugo Kinzer. Er umfasst eine zu Montagezwecken
genutzte Wagenhalle, Werkstätten entlang der Charlottenstraße und das Verwaltungsgebäude an der
Wendenschloßstraße, damals noch Marienstraße.
Die Halle umfasst vier Gleise mit Platz für insgesamt 20 Wagen der damaligen Länge; abgeschlossen wird sie von
einem Satteldach mit Oberlichtraupe in Längsrichtung. Die Hallenfront enthält für jedes Gleis ein Rundbogentor
mit einem geschwungenen Giebel darüber. Die angebrachten Verzierungen sind im Jugendstil ausgeführt.
Mittig prangt das Wappen Köpenicks, das sich vorher am alten Rathaus befunden hat.
Weiter nach hinten versetzt entstand 1906 eine weitere zweigleisige Werkstatthalle, die später als Schleifhalle
genutzt wurde. 1910 entstand nördlich der Schleifhalle eine zwölfgleisige Wagenhalle mit Platz für insgesamt
72 Wagen. Türme an den Seiten sowie zwei sechsteilige Giebel schmücken die Stirnfront der Halle.
Diese Baulichkeiten sind bis heute optisch prägend für den Betriebshof.
Auf der Freiabstellfläche, auch Acker genannt, entstand eine Waschanlage, die 1996 durch einen Neubau nördlich
der Wagenhalle ersetzt wurde. Nördlich der Waschhalle schließt sich eine Freiluftabstellanlage von vier Gleisen an.
Die relativ eingeengte Lage hat zur Folge, dass auf dem Betriebshof keine Wendeschleife existiert. Die Züge müssen
also von der Wendenschloßstraße in die Hallen zurück drücken.
Der Hof Köpenick ist glücklicherweise von einer Zerstörung durch den Krieg weitestgehend verschont geblieben.
In den 70er Jahren wurden die ursprünglichen Anbauten entlang der Charlottenstraße abgerissen und durch einen
eingeschossigen Montagehallenbau mit Heizungsübernahmestation entsprechend den seinerzeit notwendigen
Betriebsbedingungen ersetzt. Unter dem Gesichtspunkt des Denkmalschutzes sind ab 1993 im Zusammenwirken mit dem
Bezirksamt Köpenick – Untere Denkmalschutzbehörde – die Baulichkeiten wieder in einen Zustand versetzt worden,
der den technischen Erfordernissen des Straßenbahnbetriebshofes gerecht wird und gleichzeitig die Prämisse eines
historischen Baudenkmals vereint.
Der Betriebshof steht als Gesamtanlage in der Berliner Landesdenkmalliste.
Verkehrliche und betriebliche Entwicklung
Im Jahre 1882 eröffnete die damals selbständige Stadt Cöpenick zwischen Vorortbahnhof Cöpenick und Schlossplatz
eine eingleisige Strecke der Pferde-Eisenbahn. Diese wurde 1892 zweigleisig ausgebaut.
1901 wurde die erste elektrische Straßenbahn auf Cöpenicker Stadtgebiet in Betrieb genommen. Die Strecke wurde
von den „Berliner Ostbahnen“ betrieben und führte von Schöneweide bis zur Lindenstraße/Ecke Bahnhofstraße.
Im August 1903 eröffnete dann die „Städtische Straßenbahn Cöpenick“ den elektrischen Straßenbahnbetrieb im
heutigen Bezirk Berlin-Köpenick.
Die erste Strecke begann am Bahnhof Cöpenick der Vororteisenbahn und endete am heutigen Betriebshof in der
Wendenschloßstraße.
Mit dem Anschluss der Teltower Kreisbahnen vom Bahnhof Adlershof nach Altglienicke, der Schmöckwitz-Grünauer
Uferbahn und dem Bau der Strecken nach Rahnsdorf und zum Krankenhaus wurde nun das Streckennetz auf mehr
als 27 Kilometer erweitert (Stand 1913).
Nach 1920 wurde dann diese Straßenbahn im Rahmen der Bildung der Einheitsgemeinde Groß-Berlin zum Bestandteil
der „Berliner Straßenbahn“.
Ab 1929 wurde der Hof von der BVG betrieben, ab 1969 von der BVB und nach der Wende wieder von der BVG.

U-Bahn + Straßenbahn: U5 – wie ist das denn nun genau?, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Unter welchen Voraussetzung hat der Bund den Bau der #U5 gefördert, wie werden diese Voraussetzungen
durch das Land Berlin erfüllt und wo genau sind die Voraussetzungen beschrieben?
Antwort zu 1:
Die U5 wurde durch den Bund im Rahmen des Hauptstadtfinanzierungsvertrages von
1994 in Verbindung mit dessen Ergänzung anteilig gefördert. Die Förderung bezog sich
dabei auf ein Gesamtpaket von verkehrlichen Maßnahmen.
Frage 2:
Ist dem Senat nicht bekannt, dass es nördlich des U-Bahnhofs Hauptbahnhof außer dem ungenutzten
Bauwerksteil hinter der provisorischen Werkstatt, der zukünftig als Aufstellanlage genutzt werden wird, zwei
unabhängige Tunnelröhren Richtung Turmstraße gibt, die auch nach der U5-Durchbindung mindestens
teilweise ungenutzt bleiben werden? Möchte der Senat seine Antwort zu Frage 2 der Schriftlichen Anfrage
18/11218 korrigieren?
Antwort zu 2:
Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) teilt hierzu mit, dass nördlich des U-Bahnhofs
Hauptbahnhof in Richtung Turmstraße ca. 400 m ungenutzter Tunnel existieren.
2
Frage 3a:
Gemäß Antwort 5 zur Schriftlichen Anfrage 18/11218 beträgt die #Fahrzeit der geplanten #Straßenbahn 6
Minuten – mit welcher Durchschnittsgeschwindigkeit und mit welchen Haltepunkten wurde hier gerechnet?
Antwort zu 3a:
Es wurde auf der Neubaustrecke vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße mit
folgenden vier Haltestellen gerechnet:
 Alt-Moabit (in der Straße Alt-Moabit, kurz vor dem Knotenpunkt Invalidenstraße/Alt-
Moabit/Paulstraße/Rathenower Straße)
 Rathenower Straße/Turmstraße (in der Turmstraße, kurz hinter der Einmündung der
Turmstraße in die Rathenower Straße)
 Lübecker Straße (in der Turmstraße, auf Höhe des östlichen Eingangs des Kleinen
Tiergartens) sowie
 die Endhaltestelle U-Bahnhof Turmstraße (in der Turmstraße, zwischen der
Stromstraße und der Thusnelda-Allee).
Die den Berechnungen zugrunde gelegte durchschnittliche Beförderungsgeschwindigkeit
beträgt ca. 19 km/h, was dem Durchschnittswert im bestehenden Berliner
Straßenbahnnetz entspricht. Im Bereich von Neubaustrecken können, je nach
Ausgestaltung der Betriebsanlagen, auch höhere Beförderungsgeschwindigkeiten erzielt
werden.
Frage 3b:
Die Fahrzeit des Busses 245 beträgt gemäß Antwort 4 der oben genannten schriftlichen Anfrage 9 Minuten –
mit welcher Durchschnittsgeschwindigkeit und mit welchen Haltepunkten wurde hier gerechnet, welche
Pünktlichkeitsquote erreicht der Bus auf dieser Strecke?
Antwort zu 3b:
Die Fahrzeit des Busses 245 wurde mit folgenden sechs Haltestellen berechnet:
 Lehrter Str./Invalidenstr.
 Lesser-Ury-Weg
 Alt-Moabit/Rathenower Str.
 Spenerstr.
 Kirchstr./Alt-Moabit
 Kleiner Tiergarten.
Es wurde mit einer durchschnittlichen Beförderungsgeschwindigkeit von ca. 13,5 km/h
gerechnet.
Die BVG teilt mit: Eine abschnittsweise Betrachtung von Pünktlichkeitsquoten ist von
begrenzter Aussagekraft, da hier jeweils die schon vorher angehäuften
(Un-)Pünktlichkeiten auf einer Linie mit eingerechnet sind. Die Pünktlichkeitsquote der
Linie 245 betrug im Zeitraum Januar bis Juli 2017auf dem gesamten Linienverlauf
86,75 %.
3
Frage 3c:
Die Fahrzeit des Busses TXL beträgt nach dieser Auskunft 6 Minuten – mit welcher
Durchschnittsgeschwindigkeit und mit welchen Haltepunkten wurde hier gerechnet, welche
Pünktlichkeitsquote erreicht der Bus auf dieser Strecke?
Antwort zu 3c:
Der Linienverlauf des Busses TXL beinhaltet keine Haltestellen zwischen Hauptbahnhof
und U-Bahnhof Turmstraße. Es wurde mit einer durchschnittlichen
Beförderungsgeschwindigkeit von ca. 20 km/h gerechnet.
Die BVG teilt mit: Eine abschnittsweise Betrachtung von Pünktlichkeitsquoten ist von
begrenzter Aussagekraft, da hier jeweils die schon vorher angehäuften
(Un-)Pünktlichkeiten auf einer Linie mit eingerechnet sind. Die Pünktlichkeitsquote der
Linie TXL betrug im Zeitraum Januar bis Juli 2017 auf dem gesamten Linienverlauf 85,32
%.
Frage 4a:
Wenn der Bus TXL genauso schnell ist wie die Straßenbahn, warum löst man die beschleunigte Anbindung
dann nicht über einen anderen Bustakt und bietet damit schon jetzt die gleiche Reisegeschwindigkeit?
Antwort zu 4a:
Der Bus TXL dient primär der Anbindung des Flughafens Tegel und stellt ein zeitlich
begrenztes Angebot dar, das mit Schließung des Flughafens nicht fortgeführt wird.
Für die Umsetzung eines ÖPNV1-Infrastrukturprojektes in Berlin ist immer zunächst das
für den Untersuchungsraum am besten geeignete öffentliche Verkehrsmittel anhand eines
Verkehrsmittelvergleiches nachzuweisen. Die Entscheidung für ein Verkehrsmittel
beschränkt sich dabei nicht auf einzelne Kriterien wie z.B. die Reisegeschwindigkeit,
sondern setzt sich vielmehr zusammen aus einem umfangreichen Kriterienkatalog mit
verschiedenen Beurteilungskomponenten zu den Themen Fahrgäste, Betrieb, Kommune,
Allgemeinheit.
Die Beibehaltung und Optimierung des Busverkehrs im Planungskorridor würde gemäß
der durchgeführten zielgruppenspezifischen Bewertung geringe Betriebskosten und
minimale Investitionen erfordern. Entscheidende Verbesserungen im ÖPNVVerkehrsangebot
mit den damit verbundenen positiven Effekten auf die Erhöhung der
Erreichbarkeiten, die Verringerung des motorisierten Individualverkehrs und die
Vermeidung negativer Umweltwirkungen könnten mit dem optimierten Busbetrieb nicht
erreicht werden.
Der Abschnitt zwischen Hauptbahnhof und U-Bahnhof Turmstraße ist neben einer hohen
Verkehrsbelegung auch durch zahlreiche Lichtsignalanlagen und querende ebenfalls
verkehrsstarke Straßenzüge charakterisiert. Eine Erhöhung der Busfahrtenfolge würde
statt Reisezeitvorteilen eine zusätzliche Verkehrsbelastung und zusätzliche
Verspätungsanfälligkeit erzeugen.
Zudem ist eine Taktverdichtung von Bussen auf nachfragestarken Relationen
kostenintensiver als der Einsatz von Straßenbahnen, da sich aufgrund der höheren
Kapazität von Straßenbahnfahrzeugen u.a. Umläufe einsparen lassen.
1 Öffentlicher Personennahverkehr
4
Frage 4b:
Wieso geht der Senat in seinen Antworten zu den Fragen 4 und 5 der Schriftlichen Anfrage 18/11218 davon
aus, dass eine Straßenbahn eine um 33% kürzere Fahrzeit (6 Min.) als die Buslinie 245 (9 Min.) zwischen U
Turmstraße und S+U Hauptbahnhof erreichen wird? Durch welche Maßnahmen soll diese
Fahrzeitreduzierung erreicht werden? Könnte eine Fahrzeitreduzierung auch für den Bus erreicht werden?
Wenn ja, in welchem Umfang und warum wurde sie bisher nicht umgesetzt?
Antwort zu 4b:
Die Straßenbahn erreicht die im Vergleich zum Bus kürzere Fahrzeit zum einen durch die
Führung auf einem besonderen Bahnkörper unabhängig vom übrigen Verkehr, zum
anderen durch das Auslassen der auch künftig von der Buslinie 123 bedienten Haltestelle
Wilsnacker Straße auf der Turmstraße.
Letzteres wird hinsichtlich der Erschließungsqualität dadurch kompensiert, dass die beiden
benachbarten Straßenbahnhaltestellen aufgrund ihrer Länge und der eingesetzten
Fahrzeuge jeweils zwei Zugänge aufweisen.
Hingegen wäre eine nachträgliche Wegnahme von Haltestellen auf bestehenden Buslinien
mit dem Ziel der Beschleunigung gegenüber den Fahrgästen kaum vermittelbar.
Frage 5a:
Welche Form des Busangebots zwischen dem U-Bahnhof Turmstraße und dem Hauptbahnhof – für den
Zustand der realisierten Straßenbahn – wurde bei der, in der Antwort zur schriftlichen Anfrage 18/11218
erwähnten Kosten-Nutzen-Untersuchung zur Voruntersuchung der Straßenbahn-Neubaustrecke vom
Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße angenommen?
Frage 5b:
Wurde in der Kosten-Nutzen-Untersuchung zur Straßenbahn davon ausgegangen, dass nach
Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke U Turmstraße – Hauptbahnhof weiterhin eine
Busverbindung zwischen U-Bahnhof Turmstraße und Hauptbahnhof angeboten wird?
Frage 5c:
Falls es nach Inbetriebnahme der neuen Straßenbahnstrecke keine direkte Busverbindung mehr aus dem
westlichen Moabit (Bereich Beusselstraße und Gotzkowskystraße) zum Hauptbahnhof geben wird, wie
bewertet der Senat die Notwendigkeit des notwendigen Umsteigens in die Straßenbahn am U-Bahnhof
Turmstraße hinsichtlich der Attraktivität und der Reisezeit für die Relation westliches Moabit –
Hauptbahnhof?
Antwort zu 5a, b und c:
Für die Realisierung der Straßenbahn wird in der Nutzen-Kosten-Untersuchung weiterhin
die Buslinie 245 vom Zoologischen Garten kommend über die Gotzkowskystraße, den UBahnhof
Turmstraße und die Straße Alt-Moabit zum Hauptbahnhof angenommen. Ebenso
wird weiterhin die Buslinie 123 von der Beusselstraße kommend über den U-Bahnhof
Turmstraße und die Turm-, Rathenower, Perleberger und Lehrter Straße zum
Hauptbahnhof geführt.
5
Frage 5d:
Falls es weiterhin einen Busverkehr aus dem westlichen Teil Moabits zum Hauptbahnhof, parallel zur neuen
Straßenbahnverbindung geben wird, wurde dies bei der Ermittlung der Kosten-Nutzen-Untersuchung der
Straßenbahn vom Hauptbahnhof zur Turmstraße berücksichtigt?
Antwort zu 5d:
Ja. Dies betrifft den Streckenabschnitt der geplanten Straßenbahnstrecke auf der
Turmstraße, auf der die Buslinie 123 im 20-Minuten-Takt parallel verkehrt.
Frage 6a:
Wie hoch ist der prognostizierte prozentuale Anteil an Fahrgästen der geplanten neuen Straßenbahnstrecke
vom Hauptbahnhof zum U-Bahnhof Turmstraße, der aus Umsteigern der S-Bahnlinien auf der Stadtbahn
und der geplant ab 2020 bis zum Hauptbahnhof verkehrenden U5 generiert wird?
Antwort zu 6a:
Der prognostizierte Anteil von Umsteigern zwischen der Straßenbahnhaltestelle und den
übrigen Verkehrsmitteln am Hauptbahnhof beträgt ca. 30 % der Fahrgäste. Diese steigen
zu ca. 55 % von den S-Bahnlinien auf der Stadtbahn sowie der geplant ab 2020 bis zum
Hauptbahnhof verkehrenden U5 um. Der Rest der Umsteiger speist sich aus dem
Regional- und Fernverkehr.
Frage 6b:
Welche Zeit muss für den Übergang von der S-Bahn zur Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof
angesetzt werden?
Frage 6c:
Welche Zeit muss für den Übergang von der U-Bahnstation am Hauptbahnhof zur Straßenbahnhaltestelle
angesetzt werden?
Frage 6d:
Welche Zeit muss für den Übergang von den S-Bahnlinien der Stadtbahn zur Station der U5 am
Hauptbahnhof angesetzt werden, wenn der dafür vorgesehene und bereits vorhandene Übergang in der
Bahnsteigmitte des heutigen U-Bahnhofs Hauptbahnhof verwendet wird?
Antwort zu 6b, c und d:
Generell sind Übergangszeiten mit einer durchschnittlichen Gehgeschwindigkeit von ca.
1,2 m/s anzusetzen. Hier handelt es sich um eine durchschnittliche Geschwindigkeit, die
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sowohl schnelle als auch langsame bzw. mobilitätseingeschränkte Fahrgäste
berücksichtigt.
Berlin, den 30.08.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

U-Bahn: Kein Grund an die Decke zu gehen Von wegen Pause: Auf dem südlichen Abschnitt der U7 herrscht in den kommenden zwei Wochen Dauerbetrieb., aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=264&download=2736

Von wegen Pause: Auf dem südlichen Abschnitt der #U7 herrscht in den kommenden
zwei Wochen Dauerbetrieb. Die Berliner Verkehrsbetriebe sanieren
ab Montag, den 4. September bis einschließlich Sonntag, den 17. September
2017 die #Tunneldecke zwischen den U-Bahnhöfen #Grenzallee und #Britz-Süd.
Um hier möglichst rasch voranzukommen, finden die Arbeiten rund um die Uhr
statt. Daher kommen auf diesem Abschnitt der U7 als #Ersatz #barrierefreie
#Busse zum Einsatz.
Da der U-Bahnhof Grenzallee noch nicht über einen Aufzug verfügt, fahren die
Ersatzbusse in Richtung Rathaus Spandau für eine barrierefreie Anbindung
weiter bis zur Haltestelle Lahnstraße/U Neukölln. Die Abfahrtshaltestelle in
Richtung Rudow befindet sich in der Naumburger Straße. Die BVG richtet im
Straßenland eine Wegelenkung vom und zum U-Bahnhof Neukölln ein. Vom
S+U-Bahnhof Neukölln kann auch die Bus-Linie 171 über Grenzallee nach
Rudow genutzt werden. Eine weitere Bauphase ist für November geplant.
Klug geplant, Einschränkungen minimiert
Eine gute Nachricht gibt es für die Fahrgäste der südlichen U7 direkt im Anschluss
an die am Montag beginnenden Arbeiten. Die BVG hat ihre Planungen
für den Einbau eines Aufzugs am Bahnhof Parchimer Allee optimiert.
Dadurch kann die ursprünglich ab dem 18. September vorgesehene und in
der Druckversion des „BVG navi“ bereits angekündigte Vollsperrung des
Bahnhofs entfallen. Die Einschränkungen für die Fahrgäste reduzieren sich
auf ein Minimum.
Trotz der beengten Platzverhältnisse werden nun in der gesamten Bauphase
bis April 2018 die Züge in Richtung in Richtung Rathaus Spandau am Bahnhof
halten. Die Station bleibt damit auch während des barrierefreien Ausbaus erreichbar.
Fahrgäste aus Richtung Spandau mit dem Ziel Parchimer Allee können
bis zum Bahnhof Britz-Süd fahren und von dort eine Station zurück. Fahrgäste,
die vom Bahnhof Parchimer Allee in Richtung Rudow unterwegs sind,
fahren bis Blaschkoallee und von dort zurück. Die Bahnhöfe Britz-Süd und
Blaschkoallee sind barrierefrei.

Bahnhöfe: Sanierungsarbeiten am U-Bahnhof Kottbusser Tor, aus Senat

www.berlin.de

Frage 1:
Welche #Sanierungsarbeiten werden an den Zugängen zum #U-Bahnhof #Kottbusser Tor durchgeführt?
Antwort zu 1.:
Die BVG saniert am U-Bahnhof Kottbusser Tor die Decke in der Verteilerhalle. Dabei wird
beschädigter Beton abgeschlagen und erneuert. Die Bewehrung und die Träger erhalten
einen neuen Korrosionsschutz.
Frage 2:
Aus welchen Gründen müssen die #Zugänge saniert werden?
Antwort zu 2.:
Nach jahrelanger Abnutzung der Decken in der Verteilerhalle sowie durch defekte
Abdichtungen (Durchnässungen der Decke) ist es zu Schäden am Tragwerk gekommen.
Eine Behebung diese Mängel an der Bestandsdecke ist daher zwingend erforderlich.
2
Frage 3:
Seit wann sind die Zugänge gesperrt?
Antwort zu 3.:
Von November 2016 bis Mitte Januar 2017 musste der erste Ausgang für die genannten
Maßnahmen gesperrt werden. Ab dem 19. Januar 2017 ist die Sperrung mehrerer
Ausgänge gleichzeitig notwendig. Der Ausgang Admiralstraße ist am stärksten betroffen
und muss daher während der gesamten Baumaßnahme gesperrt werden.
Frage 4:
Wie ist der #aktuelle Stand der Sanierungsarbeiten?
Frage 5:
Gibt es einen Zeitplan für die Sanierungsarbeiten? Bitte führen Sie auf, welche Arbeitsschritte für welchen
Zeitraum geplant sind und welche bereits abgeschlossen wurden.
Antwort zu 4. und 5.:
Aufgrund ihres Sachzusammenhanges werden die Fragen 4 und 5 gemeinsam
beantwortet:
Die Maßnahme ist in sieben große Sperrphasen der Ausgänge aufgeteilt. Derzeit läuft die
4. Sperrphase. Die Arbeiten laufen planmäßig und sollen zum September 2018 beendet
sein.
Ab Ende September 2017 wird nur noch der Ausgang Admiralstraße und phasenweise der
Ausgang Reichenberger Straße sowie ein Teil der Treppen zur U8 betroffen sein. Die
anderen Ausgänge sind dann wieder durchgängig verfügbar.
Frage 6:
Wieso haben sich die Sanierungsarbeiten in den vergangenen Monaten immer wieder #verzögert?
Antwort zu 6.:
Es wurden einige Bauabschnitte den Gegebenheiten vor Ort (z.B. Fahrtreppenaustausch,
höhere Schädigung des Betons als angenommen) angepasst. Eine Verzögerung der
Gesamtmaßnahme ist derzeit jedoch nicht absehbar.
Frage 7:
Wie wurden/werden AnwohnerInnen und Gewerbetreibende über die Sanierungsarbeiten #informiert?
Antwort zu 7.:
Die Arbeiten wurden in einer Pressemitteilung angekündigt und in der Fahrgastinformation
kommuniziert.
Berlin, den 25.08.2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

U-Bahn: BVG kauft bessere Kameras für die U-Bahn, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/videotechnik-in-der-u-bahn-bvg-kauft-bessere-kameras-fuer-die-u-bahn/20244346.html

Die bisherige Technik liefert zu schlechte Bilder. Besonders bei der Verbrechensbekämpfung ist die Videoüberwachung der Bahnhöfe hilfreich.
Jetzt wird’s scharf. Die BVG will in #U-Bahnen eine neue #Kameratechnik einbauen, die bessere Bilder liefern soll als die Vorgänger. Den Einbau in 372 Wagen der Baureihen H und HK hat sie jetzt ausgeschrieben. Intern sollen die #Videoanlagen auch mit anderen Geräten in den Fahrzeugen kommunizieren können – etwa bei der automatischen Fahrgastzählung. Beschafft werden soll die Technik im Zeitraum von 2018 bis 2020.
 Die ersten Züge der Baureihe H waren 1995 für die Linien U 5 bis U 9 mit den breiteren Wagen geliefert worden. Ihr Merkmal: Die Wagen sind durchgehend begehbar. Wenige Jahre später kamen die ähnlichen Wagen der Reihe HK für die Linien U 1 bis U 4 hinzu, den sogenannten Kleinprofilstrecken mit schmaleren Wagen, von denen je vier durchgehend begehbar sind.

Die damals eingebauten Kameras liefern nur grobkörnige Aufnahmen, die es schwer machen, mögliche Täter zu identifizieren. Wie bereits in Anlagen in den Bahnhöfen setzt die BVG nun auf die Technik mit den schärferen Aufnahmen. Mehrfach haben diese dazu geführt, dass Täter festgenommen werden konnten oder sich selbst stellten, weil ihnen klar war, dass sie deutlich zu erkennen waren.
Investitionen, die sich lohnen

Angaben zu den veranschlagten Kosten machte die BVG wegen der Ausschreibung nicht. Für den Austausch alter Technik gegen neue in den Bahnhöfen hat der Aufsichtsrat des Unternehmens im vergangenen Jahr 48 Millionen Euro bewilligt. Kameraüberwacht sind alle 173 Stationen der …