Die BVG bringt zusammen, was zusammengehört: Nach fast einem Jahrhundert wird die 800 Meter große #Lücke zwischen dem #S-Bahnhof #Mexikoplatz und dem #U-Bahnhof #Krumme Lanke durch eine unterirdische #Direktverbindung geschlossen. Den #Startschuss hierfür gaben Senat und BVG am heutigen Montag, 28. April am U-Bahnhof Krumme Lanke. Der #Ersatzneubau der bestehenden #Abstellanlage ebnet den Weg für den zukünftigen #U-Bahntunnel zum Mexikoplatz, der eine wichtige #Netzlücke schließen wird und bietet zudem Abstellmöglichkeiten für die Linien #U1 bis #U4.
Jetzt wird es ernst für die Anwohner rund um den #Mexikoplatz: Mindestens fünf Jahre werden die #Bauarbeiten entlang der #Argentinischen Allee und der #Lindenthaler Allee für die #Verlängerung der #U3 dauern. Das bedeutet Lärm, #Baustelleverkehr, #Sperrungen, Erschütterungen, Umleitungen, Sackgassen. Wer zwischen Potsdamer Chaussee und dem Schlachtensee sowie der Krummen Lanke wohnt, muss ab 2026 mit großen Einschränkungen rechnen. Die Pläne zu dem #Bauvorhaben liegen bis zum 15. Oktober öffentlich im #Rathaus Zehlendorf aus. Anwohner können dort einen ersten Eindruck von den Arbeiten und den Regelungen für den Verkehr erhalten. Gerade wurden sie im #Verkehrsausschuss von Steglitz-Zehlendorf vorgestellt.
Die südliche #Fahrbahn der #Argentinischen Allee wird im Rahmen der #Verkehrssicherungspflicht durch das Straßen- und Grünflächenamt Steglitz-Zehlendorf zwischen Argentinische Allee 67 und Onkel-Tom-Straße grundhaft #instandgesetzt. Die Arbeiten erfolgen unter #Vollsperrung der südlichen Richtungsfahrbahn und sollen bis zum 24.11.2024 abgeschlossen sein.
In seiner Sitzung am 13. Februar 2024 hat der Senat auf Vorlage der Senatorin für #Mobilität, #Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, Manja Schreiner, die Fortführung der Planungen der #U-Bahnneubaustrecke für die #U3-Verlängerung zum #S-Bahnhof #Mexikoplatz beschlossen. Die BVG wird nun mit der Fortführung der #Planungsleistungen und der anschließenden #Bauausführung beauftragt.
Eigentlich könnte das Leben für #Fahrradfahrer im Südwesten so schön sein. Die Krumme Lanke und der Schlachtensee sind von Zehlendorf-Mitte aus per #Fahrradweg erreichbar, zum Chillen am Wannsee kann man über den Kronprinzessinnenweg radeln, und selbst an die #Pendler hat die Politik gedacht.
Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) spendiert Arbeitnehmern, die von Wannsee oder Zehlendorf aus in die City West wollen, einen komfortablen #Radschnellweg. Vom S-Bahnhof Wannsee aus sollen Radfahrer in Zukunft über den #Kronprinzessinnenweg und den Grunewalder #Königsweg bis zur Messe Süd oder – falls sich die Planer für die Alternativroute entscheiden – sogar weiter bis nach Halensee fahren können. Und auch für diejenigen, die lieber in die S-Bahn umsteigen und ihr Rad parken möchten, soll gesorgt werden: Neben dem S-Bahnhof Zehlendorf ist ein Fahrradparkhaus geplant.
Auf dem Papier könnte sich der Bezirk im Südwesten als #Radfahrerparadies bewerben. Doch die Realität sieht anders aus. Viele der Radwege sind marode. Etwa am #Schlachtensee, dem touristischen Hotspot des Bezirks. Wer vom S-Bahnhof Nikolassee parallel zum See zum S-Bahnhof Mexikoplatz radelt, braucht starke Nerven und Mut zum Risiko. Junge Baumtriebe überwuchern den ohnehin schmalen Weg, rechts lassen Mauern keinen Raum für Fahrfehler, links droht der Absturz vom Bordstein.