Die #Schöneberger Straße im Bezirk #Tempelhof-Schöneberg wird verkehrssicherer. Im ersten Schritt wird die große #Ampelkreuzung an der #A100-Zufahrt und der #Alboinstraße umgebaut. Im zweiten Schritt werden Radverkehrsanlagen eingerichtet. Die #Verkehrssteuerung wird an mehreren Ampelanlagen optimiert.
Das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin teilt dazu mit:
„ Im Rahmen der Bestandsanalyse wurden vorhandene #Planwerke und Daten mit Bezug zur Radickestraße bzw. deren Umfeld gesichtet und relevante Informationen herausgearbeitet. Grundlage für die Planungen der Dörpfeldstraße und der Radickestraße bildet das Integrierte Verkehrs- und Freiraumkonzept (#IVFK). In diesem Konzept wurde die Radickestraße als Alternative für den durchfahrenden #Radverkehr identifiziert. Im Einzelnen wurden Folgende Planwerke bzw. Daten für die Erstellung der Machbarkeitsstudie zur Radickestraße untersucht:
Welchen aktuellen Sachstand und welche #Umsetzungszeitschiene gibt es hinsichtlich der #Realisierung von #Fahrradabstellanlagen (nach § 47 Absatz 4 MobG) in Berlin, welche 50.000 an den Stationen und Haltestellen des ÖPNV sowie weitere 50.000 #Fahrradstellplätze im öffentlichen Raum, insbesondere an sozialen und kulturellen Einrichtungen, an Schulen und Einzelhandelseinrichtungen bis zum Jahr 2025 vorsah?
Antwort zu 1:
Nach Kenntnis des Senats existieren derzeit (Stand 31.12.2025) 42.469 Stellplätze, davon 5.144 an den Stationen und Haltestellen des ÖPNV.
Weitere Stellplätze sind derzeit in Planung bzw. werden für die Planungsausschreibung vorbereitet (siehe Antwort zu Frage 2 und 3).
Der Berliner #Fahrgastverband#IGEB kritisiert die Absicht des Berliner Senats scharf, den Sonderfahrstreifen „#Radweg, #Linienverkehr frei“ auf der Straße Unter den #Eichen zurückbauen zu wollen. Mit einem #Rückbau würde nicht nur der #Radverkehr geschwächt, sondern zugleich auch der #Busverkehr verschlechtert. Denn der Fahrstreifen wird heute ebenfalls von Linienbussen genutzt und dient damit der Sicherheit und Attraktivität von Rad- und Busverkehr. Statt den #Umweltverbund (Fuß-, Rad- und öffentlicher Verkehr) als bereits heute stärkste Gruppe unter den Verkehrsmitteln gezielt zu stärken, verfolgt der Senat erneut eine #rückwärtsgewandte#Verkehrspolitik zugunsten des motorisierten Individualverkehrs.
Im Zuge der Umsetzung des Verkehrskonzepts #Schillerkiez finden ab dem 30. März 2026 Bauarbeiten am #Herrfurthplatz und angrenzend in der #Schillerpromenade statt. Die Maßnahmen erfolgen in zwei aufeinanderfolgenden Abschnitten und sind mit temporären Sperrungen verbunden. Am Ende der Maßnahme wird die nördliche Hälfte des Herrfurthplatzes verkehrsberuhigt und nicht mehr für Autos befahrbar sein. Ziel der Gesamtmaßnahme ist es, den #Durchgangsverkehr zu reduzieren, die Sicherheit für Fuß- und #Radverkehr zu verbessern sowie die #Aufenthaltsqualität im Kiez zu erhöhen. In den nächsten Jahren werden zudem auch die Mittelpromenade der Schillerpromenade und der Herrfurthplatz selbst umgestaltet, ökologisch aufgewertet und #barrierefrei umgebaut. Zudem sollen neue Bäume gepflanzt werden.
Die #Elsenbrücke steht kurz vor einer #Verkehrsumstellung, die dort für spürbare #Entlastung sorgen dürfte: Nach der langen Frostperiode konnten die Bauarbeiten am nordwestlichen #Teilbauwerk Anfang März wieder vollständig aufgenommen werden. Die Arbeiten sind inzwischen so weit gediehen, dass in wenigen Tagen vollständig auf die 2+2 #Verkehrsführung mit beidseitigen Fuß- und Radwegebereichen umgestellt werden kann.
In dieser Woche beginnen die Arbeiten für den zweiten #Bauabschnitt des neuen #Radfahrstreifens in der #Thielallee im Bezirk #Steglitz-Zehlendorf zwischen Habelschwerdter Allee und der Kreuzung Berliner Straße/Unter den Eichen.
Nach Abschluss des ersten Abschnitts in Fahrtrichtung Nord im Dezember wird nun die Fahrtrichtung Süd umgebaut. Mit dem 2,5 Meter breiten, neuen Radfahrstreifen wird die Thielallee für #Radfahrende sicherer und attraktiver. Bisher mussten sich der Kfz- und #Radverkehr auf der 1,1 Kilometer langen Straße im übergeordneten #Straßennetz den #Verkehrsraum teilen. Zukünftig trennt eine 25 Zentimeter breite durchgezogene Linie den Radverkehr klar vom fließenden Kfz-Verkehr. Zusätzlich werden die Radfahrstreifen in den Kreuzungsbereichen rot beschichtet und die Haltlinien für den Radverkehr an Verkehrsampeln vorgezogen. Beides verbessert die Sichtbarkeit und damit die Verkehrssicherheit.
Nach Auskunft der GB #infraVelo GmbH wird die Entwurfsplanung für die #Radschnellverbindung 9 – „ Ost-Route“ (östlicher Teil) voraussichtlich bis Ende 2026 abgeschlossen. Aufgrund der allgemeinen #Haushaltslage des Landes Berlins war eine #Priorisierung der Maßnahmen erforderlich. Dies hatte auch Auswirkungen auf die Radschnellverbindung 9. Die Antragsunterlagen für das Planfeststellungsverfahren werden vorbereitet. Vor Einreichung des Plans bei der #Anhörungsbehörde ist eine endgültige Entscheidung zur Umsetzung in Abhängigkeit der #Finanzierbarkeit zu treffen. Folglich können derzeit keine weiteren Termine benannt werden.
Am 12.09.2025 beginnen in der #Monumentenstraße und der #Langenscheidtstraße die Bauarbeiten für den Umbau zur #Fahrradstraße. Für die Dauer der Baumaßnahme sind Sperrungen sowie Parkverbote notwendig. Im ersten Schritt der Bauarbeiten wird der Straßenbelag gefräst, anschließend werden Markierungsarbeiten durchgeführt und Schilder gestellt. Die Maßnahme soll, gute Wetterbedingungen vorausgesetzt, Ende Oktober beendet sein.