Es ist geschafft: Der neue Berlin #Atlas 2024 der #BVG kann ab sofort in allen #BVG-Kundenzentren zum Preis von 9,90 Euro erworben werden. Verbessert werden muss allerdings noch die #Bewerbung, auch an und in den #Verkaufsstellen. Der Atlas sollte nicht wie „#Bückware“ behandelt werden, denn ein Kauf lohnt!
Die neue #Personalvorständin der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) schließt eine #Vier-Tage-Woche für Deutschlands größten #Nahverkehrsbetrieb nicht aus. „Der #Arbeitsmarkt hat sich dramatisch verändert. Nun müssen wir uns als Unternehmen verändern“, sagte Jenny #Zeller am Mittwoch vor Journalisten. Die 48-Jährige ist seit Januar Vorständin für Personal und #Soziales bei der BVG und verantwortlich für fast 16.000 Mitarbeiter. Zuvor war sie #Arbeitsdirektorin bei der Berliner #S-Bahn.
Mit großer medialer Begleitung feierten sich der #VBB und die beiden Länder Berlin/Brandenburg für das neue #Netz#Elbe-Spree, eben #NES. Und es klang ja auch toll: neue oder modernisierte, neuwertige #Fahrzeuge auf teils neuen #Linien. Als Highlight war wohl der von der #ODEG übernommene #RE1 gedacht: im #Berufsverkehr in etwa alle 20 Minuten im #S-Bahn-Takt von #Brandenburg an der Havel nach #Frankfurt (Oder). Und das #quer durch Berlin.
Frage 1: Wie schätzt der Berliner Senat die #Verkehrssituation bezogen auf den #ÖPNV, Rad- und #Fußverkehr, #MIV sowie #Wirtschaftsverkehr und Durchgangs- und #Pendelverkehre im Berliner #Nordosten ein? Frage 2: Wie bewertet der Senat die #Leistungsfähigkeit der #Verkehrsinfrastruktur im Berliner Nordosten in den Stunden der #Spitzenauslastung ein? Antwort zu 1 und 2: Die Leistungsfähigkeit der Verkehrsinfrastruktur im Nordosten ist seit Jahren stark #angespannt. Dies betrifft den #Umweltverbund sowie auch den motorisierten #Individualverkehr (MIV). Die Nachfrage im öffentlichen Verkehr ist in den letzten Jahren im Nordostraum gestiegen. Durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie ist die Auslastung seit 2020 im Vergleich zur Entwicklung der 2010er Jahre zurückgegangen. In den nächsten Jahren wird durch die Entwicklung des Nordostraums jedoch wieder mit einer starken Steigerung gerechnet. Das vorhandene Straßennetz ist geprägt von leistungsfähigen Radialen und fehlenden tangentialen Verbindungen und kann das Verkehrsaufkommen des MIV nur bedingt aufnehmen. Attraktive Rad- und 2 Fußwegrouten sind noch nicht ausreichend vorhanden und stellen angesichts der Ausdehnung des Gebiets bisher nur für wenige Menschen eine Alternative zur Nutzung des ÖPNV und MIV dar. Frage 3: Gibt es ein aktuelles, #integriertes#Verkehrskonzept für den Nordosten von Berlin, das den ÖPNV, Rad- und Fußverkehr, MIV, Wirtschaftsverkehr sowie die Bevölkerungsentwicklung berücksichtigt, bzw. wann wird dieses vorgelegt oder aktualisiert? Antwort zu 3: Der #Stadtentwicklungsplan#Mobilität und Verkehr (StEP MoVe) ist die langfristige und integrierte Planung für das Berliner Verkehrssystem und berücksichtigt hierfür auch räumliche Strategien und Maßnahmen. Ebenso werden dabei der Nahverkehrsplan für die Gesamtstadt und das Mobilitätsgesetz berücksichtigt. Für den Bereich Nordostraum ist die Erstellung eines Verkehrsentwicklungskonzepts geplant. Eine Zeitplanung liegt zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht vor. Frage 4: Wann legt der Senat den Entwurf sowie die finale Fassung des Verkehrskonzepts für Karow vor? Antwort zu 4: Mit den Ergebnissen ist im zweiten Quartal 2023 zu rechnen. Frage 5: Wurde das Konzept senatsintern oder unter Beauftragung Dritter erstellt? Wenn Dritte beauftragt wurden, wer erhielt den Auftrag und wie hoch ist der Auftragswert? Antwort zu 5: Das Konzept ist derzeit im Vergabeverfahren; Auftragnehmer und Auftragswert können daher noch nicht benannt werden. Frage 6: In welcher Form ist eine Bürgerbeteiligung durchgeführt worden oder in Planung? 3 Antwort zu 6: Eine gesonderte Bürgerbeteiligung allein für das Mobilitätkonzept ist nicht vorgesehen. Frage 7: Welche Prämissen, bspw. zur #Einwohnerzahl, #Verkehrsentwicklung, #Modal Split u.ä., wurden für das Verkehrskonzept gesetzt? Antwort zu 7: Das Konzept soll phasenbezogen Entwicklungsszenarien für Mobilitätsformen und die Wohnungsbauentwicklung aufzeigen und orientiert sich an den Zielen des StEP MoVe. Frage 8: Welche Szenarien werden von dem Verkehrskonzept genutzt? Antwort zu 8: Als Entwicklungsszenarien werden zugrunde gelegt: a. Ist-Zustand b. Szenarienentwicklung 2022-2026: Berücksichtigung der Realisierung der #B2- Verbindungsstraße und damit verbundene #MIV-Anschlüsse, sowie #Erneuerung der #Sellheimbrücke mit Integration der Zwischenergebnisse aus Phase 1 für den Zeitraum bis 2026. c. Szenarienentwicklung 2026-2030: Berücksichtigung einer teilweise realisierten #Bebauung der drei #Teilgebiete, sowie der neuen Infrastruktur aus Phase 1 und 2 für den Zeitraum 2026 bis 2030. d. Ziel-Zustand: Gesamtszenario unter Berücksichtigung der Realisierung aller Baupotenziale, sowie der neuen Infrastruktur aus Phase 1-3 für den Zeitraum ab 2030. Frage 9: In welcher Beziehung steht das Verkehrskonzept Karow zu anderen #Stadtentwicklungsvorhaben im Berliner Nordosten? Antwort zu 9: Im Laufe der Erarbeitung werden die Verkehrsschätzungen für die nördlich gelegenen Bauentwicklungen einfließen. 4 Frage 10: Welche zusätzlichen #Verkehrsmengen werden für die anderen Stadtentwicklungsvorhaben im Berliner Nordosten, bspw. Blankenburger Süden, Elisabethaue, Buch u.ä., erwartet? Antwort zu 10: Die Verkehrsmengenberechnungen für die nordöstlichen Entwicklungsvorhaben sind noch nicht abgeschlossen. Eine entsprechende Verkehrsbetrachtung für den Nordostraum wird noch in Auftrag gegeben. Frage 11: Welche #Linien des Regional- und S-Bahnverkehrs werden am Karower Kreuz halten? Welche #Takte haben die Linien? Antwort zu 11: A) #S-Bahn-Verkehr Gemäß aktuellem Planungsstand ist im Zielkonzept das folgende S-Bahn-Betriebsprogramm im Bereich des Turmbahnhofes Karower Kreuz vorgesehen: Abschnitt Blankenburg-Buch: · Linie #S2 im 10-Minuten-Takt (in Tagesrandlage im 20-Minuten-Takt, im Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt), · dritte #Zuggruppe nach Buch (aktuelle Planung sieht Führung der Linie #S26 nach Buch vor) im 20-Minuten-Takt während der Haupt- und Nebenverkehrszeit, · Mit Inbetriebnahme der nördlichen #Nahverkehrstangente (Verlängerung #S75 Wartenberg – Bucher Straße) ist es in Abhängigkeit der weiteren verkehrlichen und nachfrageseitigen Entwicklung geplant, die Linie #S8 zeitweise als #vierte Zuggruppe im 20-Minuten-Takt nach #Buch zu führen. Abschnitt Wartenberg – Bucher Str.: · Linie S75 im 10-Minuten-Takt (in Tagesrandlage im 20-Minuten-Takt, im Nachtverkehr im 30-Minuten-Takt). B) #Regionalverkehr Gemäß aktuellem Planungsstand sind in den Betriebskonzepten der entsprechenden Verkehrsverträge im Bereich des #Turmbahnhofes Karower Kreuz folgende Leistungen im Regionalverkehr vorgesehen: 5 Abschnitt Berlin-Gesundbrunnen – Bernau: · Linie #RE3 Lutherstadt Wittenberg – Berlin – Schwedt/Stralsund im Stundentakt (täglich 4 bis 1 Uhr), · Linie #RE9 Berlin Südkreuz – Angermünde – Szczecin im 2-Stunden-Takt (täglich 6/7 bis 22/23Uhr), · Linie #RB27 Heidekrautbahn – 30-Minuten-Takt zwischen Basdorf und BerlinGesundbrunnen Abschnitt Berlin-Hohenschönhausen – Oranienburg: · Linie R#B12 Berlin Ostkreuz – Oranienburg – Templin Stadt im Stundentakt (Mo-Sa 5 bis 23/0 Uhr, So 6 bis 23/0 Uhr), · Linie #RB32 Ludwigsfelde – Flughafen BER – Berlin Ostkreuz – Oranienburg im Stundentakt (täglich 4:30/5:30 bis 22:30/23:30 Uhr). Frage 12: Wie hoch wird die Zahl der täglichen Ein- und Aussteigerinnen und Aussteiger und wie hoch wird die Zahl der Umsteigerinnen und Umsteiger geschätzt? Antwort zu 12: Mit Berücksichtigung der #Verlängerung der S-Bahn-Linie S75 von #Wartenberg in Richtung #Birkenwerder werden am Karower Kreuz ca. 5.000 Quelleinsteiger und Zielaussteiger sowie ca. 13.000 Umsteiger zwischen allen Verkehrsmitteln prognostiziert. Die Zahl für den Quell- und Zielverkehr hängt von der Entwicklung insbesondere in Karow Süd ab – die hier genannte Zahl berücksichtigt bereits eine Entwicklung in diesem Bereich. Frage 13: Welche Bus- und Straßenbahnlinien sollen am Karower Kreuz halten? Antwort zu 13: Eine #Straßenbahnanbindung des Karower Kreuzes ist nicht geplant. Im #Busverkehr gibt es Planungen, den Bahnhof Karower Kreuz im nördlichen und östlichen Quadranten an das #Busliniennetz anzubinden. Das Busliniennetz wird in Abhängigkeit von baulichen Entwicklungen im Raum Karow weiterentwickelt und gegebenenfalls um eine zusätzliche Kiezbuslinie ergänzt, sodass derzeit weder die Linienführungen noch die Liniennummern angegeben werden können. 6 Frage 14: Wie viele Einwohnerinnen und Einwohner könnten im unmittelbaren Einzugsbereich (z.B. in dem üblicher Weise vom VBB angesetzten Radius für einen S-Bahnhof) am Karower Kreuz von Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten profitieren? Antwort zu 14: Die verkehrstechnische #Erreichbarkeit ist noch nicht ausreichend untersucht worden, als dass für den Einzugsbereich an diesem Umsteigebahnhof eine Schätzung von Wohnenden und Arbeitenden zum jetzigen Zeitpunkt möglich wäre. Frage 15: Welche Anzahl an PKW- und Fahrradstellplätzen bzw. -parkplätzen wird am Karower Kreuz geplant bzw. bis wann werden die Planungen konkretisiert? Antwort zu 15: Diesbezügliche Aussagen können zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden. Erst wenn die Planungen zum Bau des Turmbahnhofs Karower Kreuz konkreter werden und die Erschließung des Bahnhofs aus den umgebenden Siedlungsgebieten Konturen annimmt, können auch Vorgaben zur Dimensionierung der #Fahrradabstellanlagen („Bike&Ride“) gemacht werden. Grundsätzlich wird angestrebt, dass an den #Zugängen zum Bahnhof aus allen vier umgebenden Quadranten #Fahrradstellplätze positioniert werden. Die Errichtung von #Pkw-Stellplätzen („Park&Ride“) ist nicht vorgesehen. Es könnten lediglich an ausgewählten Zufahrten einzelne Stellplätze bzw. Vorfahrten zum Bringen und Abholen von Fahrgästen sowie #Taxi- und ggf. #Carsharing-Stellplätze geschaffen werden. Frage 16: Wie genau stellt sich der Senat die Kreuzung der Stettiner Bahn sowie die Überquerung der Regional- und Fernbahn auf dem Ostring vor, die zwingend erforderlich ist? Antwort zu 16: Der genaue Verlauf der S75-Verlängerung entlang des Berliner Eisenbahn-Außenrings (BAR) von Wartenberg bis zur Einfädelung vor der Bucher Straße steht noch nicht fest und wird sich erst im Zuge der Vorplanung herauskristallisieren. Erste Aufschlüsse darüber gibt die Trassierungsstudie, die jedoch noch nicht abgeschlossen ist (siehe Antwort zu 17). 7 Nach bisherigem Kenntnisstand verläuft die S75 von Wartenberg kommend entlang der Nordostseite des BAR, unterquert dann die östliche Verbindungskurve des Karower Kreuzes und durchsticht anschließend den Bahndamm der Stettiner Bahn. Im weiteren Verlauf in Richtung Bucher Straße wird es dann vrsl. ein Überwerfungsbauwerk (Über- oder Unterführung) geben, sodass die S75 niveaufrei auf die Südwestseite des BAR verschwenken kann. Frage 17: Bis wann werden die Trassierungsstudie, die #Grundlagenuntersuchung inkl. Fahrplanbetrachtungen und grobe Kostenschätzung für die S75 vorgelegt? Antwort zu 17: Die Trassierungsstudie inklusive einer ersten groben Kostenschätzung soll seitens der DB AG im vierten Quartal 2022 vorgelegt werden. Weitere Grundlagenuntersuchungen und #Fahrplanbetrachtungen sollen dann im kommenden Jahr folgen. Frage 18: Wie wird die S75 am Karower Kreuz eingebunden? Besteht hier #Baufreiheit? Antwort zu 18: Zum geplanten Verlauf der S75-Verlängerung siehe die Antwort zu 16. Genaue Aussagen zur Lage der Gleise und des Bahnsteigs der S75 am Bahnhof Karower Kreuz können erst mit Vorliegen der Vorplanung getroffen werden. Dies betrifft dementsprechend auch Fragen zur Baufreiheit. Frage 19: Welche Möglichkeiten zu einer Verlängerung der #Straßenbahn bestehen für den Abschnitt S-Bahnhof #Blankenburg Richtung #Französisch-Buchholz mit Anschluss an die #Straßenbahnlinie#50? Antwort zu 19: Die geltenden Planungen des Senats sehen eine Verlängerung der M2 in Richtung Französisch Buchholz nicht vor. Nach aktuellem Kenntnisstand würde der Fahrgastnutzen die hohen Kosten, u.a. durch die erforderliche Aufweitung der Eisenbahnüberführung am S-Bahnhof Blankenburg, dieser Verlängerung gegenwärtig nicht rechtfertigen. Sollte sich dies in Zukunft ändern, wäre eine Neubewertung und ggf. vertiefende Untersuchung der Verlängerungsoption notwendig. 8 Frage 20: Welchen Sachstand gibt es zur #Verbindungsstraße B2 – Karow. In welcher Leistungsphase befindet sich diese? Wann ist mit deren Inbetriebnahme zu rechnen? Antwort zu 20: Im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens nach Berliner Straßengesetz (BerlStrG) werden für die Verbindungsstraße vom Knotenpunkt Blankenburger Chaussee – Alt-Karow / Bahnhofstraße bis zur Straße Am #Luchgraben zur B 2 die Antragsunterlagen für das Verfahren hinsichtlich der Ergebnisse aus dem Erörterungstermin vom 27.11.2017 überarbeitet und mit den Unterlagen aus dem laufenden Verfahren zusammengeführt. Als Schwerpunkt der notwendigen Planungsanpassung gegenüber 2017 erfolgt die Planung einer separaten Radwegführung unter Berücksichtigung neuer Gesetze und Regelwerke (z.B. Mobilitätsgesetz, Ausführungsvorschrift Geh- und Radwege) sowie die Berücksichtigung der Interessen unmittelbar Betroffener. Die wiederholte Auslegung der Planungsunterlagen mit anschließendem Erörterungstermin für die von der Planung Betroffenen wird im 2. Halbjahr 2023 angestrebt. Der Baubeginn steht im kausalen Zusammenhang zum Vorliegen eines bestandskräftigen Planfeststellungsbeschlusses und ist daher nicht konkret bestimmbar. Frage 21: Welche weiteren Informationen gibt es ggf., die für das Verständnis der in dieser Anfrage erörterten Sachverhalte relevant sind? Antwort zu 21: Es liegen keine weiteren relevanten Informationen vor.
Berlin, den 11.10.2022 In Vertretung Dr. Meike Niedbal Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
Seit #Monatsbeginn fährt eine #Ulmer Firma für die #BVG auf mehreren #Buslinien. Doch im Betrieb hakt es mächtig. Lokalpolitik und BVG reagieren.
Auf mehreren Berliner Buslinien kommt es zu massiven Problemen, seit ein privates Subunternehmen im Auftrag der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) den Betrieb übernommen hat.
Frage 1: Welche BVG #Linien werden derzeit nur eingeschränkt bedient und bis wann? Antwort zu 1: Auf Grund eingeschränkter #Personalverfügbarkeit infolge der Corona-Pandemie hat die BVG nach Abstimmung mit dem Aufgabenträger #Ausnahmefahrpläne gemäß § 13 Absatz 1 lit. C) des Verkehrsvertrages auf folgenden Linien umgesetzt: U2, U4, U5, U6, U8, U9, M5, M6, M27, M29, M36, M43, M44, M45, M46, M82, X7, X11, X21, X33, X76, X83, 100, 101, 140, 172, 181, 245 und 247 (Stand 10.02.2022) Zur voraussichtlichen Dauer der #Einschränkungen teilt die BVG mit: 2 „Alle Taktreduzierungen gelten nach aktuellem Stand mindestens bis zum 20.2.2022. Die #Taktreduzierungen hängen jedoch maßgeblich von der Entwicklung der Pandemie und damit vom Kranken- und Quarantänestand der Fahrpersonale in den Betriebsbereichen ab.“
Die ganze Stadt und den ganzen #Nahverkehr auf rund 280 Seiten zum Mitnehmen – das gibt es jetzt wieder im brandneuen #BVG-Atlas 2021. Die frisch gedruckte Auflage des beliebten Nachschlagewerks wurde von Grund auf überarbeitet. Kundenhinweise wurden dabei berücksichtigt.
Natürlich enthält der #Atlas neben den Plänen und Karten in verschiedenen Maßstäben wieder die #Streckeninformationen aller #Linien und alle #Netzpläne des Öffentlichen Personennahverkehrs in Berlin. Selbstverständlich sind auch alle neuen Linienführungen zum #Flughafen#BER jetzt erstmals enthalten. Außerdem gib es Wissenswertes über neue Angebote der BVG.
Auf Wunsch zahlreicher Nutzer erscheint der Atlas in diesem Jahr wieder im Format DIN A4. Die Auflage liegt bei 18.000 Exemplaren. Der Atlas ist vom 11. Dezember 2020 an zum Aktionspreis von 9,90 Euro in allen BVG-Kundenzentren erhältlich.
Frage 1:
Welche zusätzlichen #Leistungen (im Vergleich zum jeweiligen Vorjahr) bei Bus und Bahn wurden für den
Bezirk Marzahn-Hellersdorf in den Jahren 2017, 2018, 2019 und 2020 durch den Senat bestellt?
Frage 2:
Welche zusätzlichen #Linien wurden für den Bezirk Marzahn-Hellersdorf durch den Senat bestellt?
Antwort zu 1 und 2:
Folgende #Angebotsanpassungen gab es durch Bestellung des Senats in den genannten
Jahren:
– Linie X54, Einführung Sonntagsverkehr zwischen Piesporter Straße und S Marzahn
(zwischen 10:00 und 18:00 Uhr)
– Linie X69, Ausdehnung der Betriebszeiten sonntags von 9:00 Uhr bis 20:00 Uhr (zuvor
10:00 bis 19:00 Uhr, Bestellung zum April 2018)
– Linie 197
o Taktverdichtung von 20- auf 10-min-Takt zwischen S Kaulsdorf und Prerower
Platz Mo-Fr zwischen 18:00 und 19:00 Uhr (Bestellung zum April 2018)
2
o Taktverdichtung von 20- auf 10-min-Takt zwischen Märkische
Allee/Wuhletalstraße und Prerower Platz Mo-Fr zwischen 9:00 und 12:30 Uhr
(Bestellung zum Jahresfahrplan 2019)
– Linie 269, Ausdehnung der Betriebszeit zwischen S Kaulsdorf und U Kaulsdorf Nord,
Mo-Sa von 5:00 (Sa 5:30) bis 23:00 Uhr (zuvor 8:00 bis 20:00 Uhr, Bestellung zum
Jahresfahrplan 2018)
– Im Zuge der Internationalen Gartenausstellung (IGA) im Jahr 2017 gab es zudem die
Aufrechterhaltung dichter Takte auch zwischen den Hauptverkehrszeiten auf der U5
und eine Verstärkung des Busverkehrs
– Linie 16 und 18: Ausdehnung Betriebszeit Mo-Fr von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr (zum
September 2017)
– Linie 18: Taktverdichtung Mo-Fr von 20- auf 10-min-Takt von 8:30 bis 9:00 Uhr und von
18:00 bis 19:00 Uhr (zum September 2017).
Weitere Mehrleistungen auf den Linien M5, M8 und 16 sowie 294 sind bereits bestellt,
aufgrund infrastruktureller oder personeller Restriktionen aber noch nicht umgesetzt
worden.
Im Dezember 2017 wurde im regionalen Bahnverkehr der Halt Berlin-Mahlsdorf in Betrieb
genommen und wird seither durch die Regionalbahnlinie RB 26 im Stundentakt bedient.
Im Verkehrsangebot der auf dem Gebiet des Bezirks Marzahn-Hellersdorf liegenden
S-Bahn-Abschnitte Friedrichsfelde Ost – Mahlsdorf (S5) und Friedrichsfelde Ost –
Ahrensfelde (S7) wurden in den Jahren 2017 bis 2020 durch das Land Berlin keine
zusätzlichen Verkehrsleistungen bestellt, da diese Abschnitte bereits über ein sehr
dichtes, der aktuellen Verkehrsnachfrage angemessenes Verkehrsangebot mit 10-minTakt bis in die späten Abendstunden verfügen.
Die ab 4. September 2017 wegen zu geringer Fahrzeugverfügbarkeit temporär entfallenen
Verstärkerzüge zur Hauptverkehrszeit (HVZ) auf der Linie S5 kommen nach Stabilisierung
der Fahrzeugverfügbarkeit seit 29. April 2019 wieder zum Einsatz, waren jedoch während
des gesamten Zeitraums Bestandteil des bestellten Verkehrsangebotes.
Darüber hinaus profitieren die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirks MarzahnHellersdorf auch von Ausweitungen des S-Bahn-Verkehrsangebotes außerhalb des
eigenen Wohnbezirkes im gesamtstädtischen Netz des öffentlichen Personennahverkehrs
(ÖPNV). Dazu gehören im S-Bahnnetz bspw. die verlängerten Betriebszeiten des 5-
Minuten-Taktes auf den Ringlinien S41 und S42 (vormittags bis ca. 11 Uhr und abends bis
ca. 21 Uhr), die abendliche Ausweitung der Betriebszeit der Linie S85 an Wochenenden
ab Dezember 2018 und zusätzliche Verbindungen bzw. dichtere Takte in Richtung
Pankow und Schöneweide.
Frage 3:
Wie hoch war die real erbrachte #Kilometerleistung aller ÖPNV-Angebote im Bezirk Marzahn-Hellersdorf
zusammen in den Jahren 2017, 2018, 2019 im Vergleich zu den jeweils bestellten Leistungen und zum
stadtweiten Durchschnitt?
Frage 4:
Während der Corona-Beschränkungen wurden die ÖPNV-Leistungen nach Darstellung des Senats um 10-
20% verringert. Um welchen Anteil wurden die Leistungen in Marzahn-Hellersdorf gekürzt?
3
Antwort zu 3 und 4:
Die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz als Aufgabenträger für den
ÖPNV bestellt öffentliche Verkehrsleistungen bei den Verkehrsunternehmen gesamthaft
für die Stadt und deren Bedürfnisse, allerdings nicht getrennt nach Bezirken. Ebenso
wenig erfolgt die Abrechnung bezirksweise. Insofern ist die Beantwortung der Fragen nur
in Bezug auf den Bezirk Marzahn-Hellersdorf nicht möglich.
Frage 5:
Welche Investitionen sind 2020 und 2021 in die ÖPNV-Infrastruktur geplant?
Antwort zu 5:
Die BVG plant nach eigenen Angaben folgende Änderungen an der ÖPNV-Infrastruktur:
„2020
– Bauabschnitt #Nord-Süd-Tangente (NST) Rhinstraße südl. Kleingartenanlage (KGA)
Bielefeldt – nördlich Rhinstraßenbrücke (500 m Einfachgleis (EG)) Bezirksgrenze
– #Betriebshof Marzahn (1640 m EG)
– #Haltestellen-Verlängerung Jan-Petersen-Straße (Umsteigebeziehung Straßenbahn
– Straßenbahn)
2021
– BA NST S Friedrichsfelde/Ost (Rhinstraßenbrücke) (200 m EG) Bezirksgrenze
– BA NST Allee der Kosmonauten – KGA Bielefeldt (1400 m EG) Bezirksgrenze
– Knotenpunkt Landsberger Allee/ Rhinstraße (600 m EG),
– Gleisschleife Elisabethstraße (200 m EG),
– Raoul-Wallenberg-Straße (100 m EG)“
Durch planerische und betriebliche Randbedingungen kann es nach Auskunft der BVG zu
Verschiebungen der #Baumaßnahmen kommen.
Genauso wie die Bestellung der Verkehre erfolgen auch Investitionen nicht mit einem
isolierten Blick auf die Bezirksgrenzen, da auch Investitionen in anderen Teilen Berlins
sich durch das integrierte Gesamtnetz des ÖPNV auf die Lagegunst und verkehrliche
Anbindung auswirken. So profitiert von im Doppelhaushalt 2020/2021 für 2020 enthaltenen
253,856 Mio. Euro und den für 2021 enthaltenen 193,308 Mio. Euro für Investitionen in
den öffentlichen Personennahverkehr auch der Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Neben den
unmittelbar im Bezirk stattfindenden Investitionsmaßnahmen wirken auch die in anderen
Bezirken verbesserten Nutzungsmöglichkeiten des ÖPNV.
Allein für den Lückenschluss der U5 zwischen Brandenburger Tor und Hauptbahnhof sind
im Jahre 2020 rd. 56,8 Mio. Euro vorgesehen. Die geplante Inbetriebnahme Ende 2020
ermöglicht dann insbesondere den Fahrgästen der Großsiedlung Hellersdorf eine
attraktive, umsteigefreie Fahrt zum Hauptbahnhof und zu den Nord-Süd Verbindungen der
U 6 und der S-Bahn.
Von den für 2020 geplanten Investitionsmitteln für die Grundinstandsetzung der
Straßenbahn für 2020 i.H.v. 7 Mio. Euro wird ein großer Anteil für die zur Verbesserung
der Stromversorgung erforderlichen Arbeiten an den Gleichrichterwerken Nossener Straße
und Kastanienallee verwendet.
Für die Grundinstandsetzung der Straßenbahn Nord-Süd-Tangente sind für 2020: rd. 12,6
Mio. Euro, für 2021: rd. 12,2 Mio. Euro geplant. Fahrgäste aus dem Bezirk-Marzahn-
4
Hellersdorf profitieren hier vor allem von der attraktiven, direkten Umsteigemöglichkeit
zwischen S- und Straßenbahn, die mit dem Neubau der Südlichen Rhinstraßenbrücke am
S-Bf. Friedrichsfelde Ost erstmalig geschaffen wird.
Frage 6:
Wie viele neue Busspuren werden wo in Marzahn-Hellersdorf entstehen?
Antwort zu 6:
Es sind aktuell keine neuen Busspuren geplant und auch keine entsprechenden Wünsche
von BVG oder Bezirk an den Senat herangetragen worden.
Frage 7:
Wie ist der Stand des in Drs. 18/22 190 erwähnten Abstimmungsprozesses mit Anbietern von RideSharingDiensten, um deren Angebote auch in Marzahn-Hellersdorf zu genehmigen?
Antwort zu 7:
Die Abstimmungen zur Erprobung von on-demand Verkehren in Außenbereichen sind
noch nicht abgeschlossen. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass aktuell umfassende
Aufgaben in Zusammenhang mit der planerischen und finanziellen Bewältigung der Covid19-Pandemie zu bearbeiten sind.
Frage 8:
Wie ist der Stand der Umsetzung des Projektes BerlKönig BC in Marzahn-Hellersdorf?
Frage 9:
In welchem Umfang wurden bereits geeignete elektrisch betriebene Fahrzeuge beschafft, welche sind dies
und wann stehen sie zur Verfügung?
Frage 10:
Falls die Fahrzeuge noch nicht beschafft wurden, welcher Zeitraum wird für die Ausschreibung und Vergabe
benötigt?
Frage 11:
Wann soll das Projekt konkret und in welchem Umfang zu welchen Kosten starten?
Antwort zu 8 bis 11:
Die BVG führt ihr aus Bundesmitteln gefördertes Pilotprojekt „BerlKönig BC“ seit dem 4.
Mai 2020 auch in Heiligensee durch. In Heiligensee ist ein elektrisch betriebenes
Fahrzeug im Einsatz. Darüber hinaus läuft bereits seit 2019 eine Erprobung in
Schulzendorf, Waltersdorf und Teilen Zeuthens zur Anbindung des U-Bahnhofs Rudow
und des S-Bahnhofs Flughafen Berlin-Schönefeld. Ein weiteres Erprobungsangebot im
Bezirk Marzahn-Hellersdorf ist nicht geplant.
5
Frage 12:
m NVP wird von einem länderübergreifenden Verkehr gesprochen. Nach Darstellung der Drs. 18/21767 sind
bisher keine spezifischen Abstimmungen mit dem Landkreis dazu erfolgt. Gab es in der Zwischenzeit
entsprechende Abstimmungen und welches Ergebnis konnte dabei erzielt werden?
Antwort zu 12:
Die Antwort zu Frage 6 der Schriftlichen Anfrage 18/21767 hat weiterhin bestand. Der
Verkehrsvertrag ist noch nicht geschlossen, über die Bestellung und die Vergütung ist
folglich noch nicht entschieden.
Berlin, den 29.05.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre
Schriftliche Anfrage wie folgt:
Frage 1: Wie hoch war die #Pünktlichkeit der #Linien
der #BVG im Jahr 2016 aufgeschlüsselt nach einzelnen UBahn-,
Metrotram-, Tram- und Buslinien?
Antwort zu 1: Im Rahmen der Berichterstattung der
Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) an den Aufgabenträger
wird die Pünktlichkeit der einzelnen Verkehrsmittel
übermittelt. Die regelmäßigen Abfahrten an Haltestellen
der Straßenbahn, der U-Bahn und des Busses werden
hinsichtlich ihrer zeitlichen Lage in pünktliche und unpünktliche
Abfahrten unterteilt. Als pünktlich gilt eine
Abfahrt von einer Haltestelle, sofern sie maximal
90 Sekunden verfrüht oder maximal 210 Sekunden verspätet
ist. Als unpünktlich gilt eine Abfahrt, wenn keine
tatsächliche Fahrt im pünktlichen Toleranzbereich liegt
und wenn eine Fahrt zwischen 211 Sekunden Verspätung
und der Zeit bis zur nächsten im Fahrplan ausgewiesenen
Abfahrt (bei Takten bis einschließlich 10 Minuten) bzw.
10 Minuten Verspätung (bei Takten über 10 Minuten)
erfolgt. Alle anderen Fahrten gelten als unregelmäßig. Die
als pünktlich registrierten Abfahrten gemessen an allen
als pünktlich oder unpünktlich bewerteten Fahrten geben
die Pünktlichkeitsquote in Prozent an.
Für die Pünktlichkeit bei der U-Bahn, bei der Straßenbahn
und beim Bus ergaben sich gemäß Bericht der BVG
AöR für das Jahr 2016 folgende Anteile an pünktlichen
Abfahrten pro Linie (Angaben in Prozent):
Linien Jahr 2016
Linie U1 98,4%
Linie U2 98,7%
Linie U3 99,1%
Linie U4 99,8%
Linie U5 99,4%
Linie U6 98,5%
Linie U7 98,3%
Linie U8 99,0%
Linie U9 99,0%
Linie U55 99,9%
U-Bahn Gesamt 98,7%
Linien Jahr 2016
Linie M1 90,1%
Linie M2 96,5%
Linie M4 93,9%
Linie M5 91,6%
Linie M6 87,7%
Linie M8 91,0%
Linie M10 93,7%
Linie M13 88,9%
Linie M17 91,7%
Linie 12 87,4%
Linie 16 95,2%
Linie 18 94,5%
Linie 21 85,7%
Linie 27 90,9%
Linie 37 93,1%
Linie 50 90,6%
Linie 60 87,0%
Linie 61 92,7%
Linie 62 93,6%
Linie 63 93,6%
Linie 67 96,1%
Linie 68 93,4%
Straßenbahn Gesamt 91,4%
Linien Jahr 2016
Linie 100 83,3%
Linie 101 86,2%
Linie 104 80,9%
Linie 106 75,5%
Linie 107 86,1%
Linie 108 91,0%
Linie 109 84,7%
Linie 110 87,5%
Linie 112 88,3%
Linie 114 91,4%
Linie 115 92,1%
Linie 118 91,8%
Linie 120 79,5%
Linie 122 86,2%
Linie 123 88,3%
Linie 124 89,4%
Linie 125 88,1%
Linie 128 88,1%
Linie 130 92,9%
Linie 131 93,7%
Linie 133 94,0%
Linie 134 85,7%
Linie 135 88,9%
Linie 136 88,7%
Linie 137 88,4%
Linie 139 88,6%
Linie 140 79,4%
Linie 142 84,0%
Linie 147 80,0%
Linie 150 84,4%
Linie 154 91,9%
Linie 155 89,3%
Linie 156 85,7%
Linie 158 90,0%
Linie 160 94,8%
Linie 161 97,6%
Linie 162 88,1%
Linie 163 89,6%
Linie 164 87,2%
Linie 165 87,7%
Linie 166 88,8%
Linie 168 98,0%
Linie 169 91,8%
Linie 170 86,6%
Linie 171 83,9%
Linie 172 87,1%
Linie 175 93,3%
Linie 179 94,3%
Linie 181 86,7%
Linie 184 84,9%
Linie 186 89,4%
Linie 187 83,5%
Linie 188 89,2%
Linie 190 94,0%
Linie 191 95,8%
Linie 192 96,6%
Linie 194 85,8%
Linie 195 91,4%
Linie 197 85,5%
Linien Jahr 2016
Linie 200 77,7%
Linie 204 83,7%
Linie 218 89,9%
Linie 220 92,0%
Linie 221 83,9%
Linie 222 92,0%
Linie 234 93,9%
Linie 236 87,1%
Linie 237 90,3%
Linie 240 85,2%
Linie 245 84,9%
Linie 246 91,4%
Linie 247 86,8%
Linie 248 80,2%
Linie 249 87,1%
Linie 250 86,2%
Linie 255 83,2%
Linie 256 87,0%
Linie 259 91,0%
Linie 260 84,5%
Linie 263 96,2%
Linie 265 83,7%
Linie 269 92,5%
Linie 271 88,1%
Linie 275 97,9%
Linie 277 87,8%
Linie 282 85,8%
Linie 283 93,0%
Linie 284 89,1%
Linie 285 85,5%
Linie 291 91,8%
Linie 294 91,4%
Linie 296 92,9%
Linie 309 90,8%
Linie 310 89,2%
Linie 312 90,4%
Linie 316 96,5%
Linie 318 96,9%
Linie 320 97,6%
Linie 322 87,1%
Linie 324 98,4%
Linie 326 98,6%
Linie 327 86,3%
Linie 334 98,6%
Linie 337 82,0%
Linie 341 89,9%
Linie 347 90,3%
Linie 349 93,7%
Linie 350 95,7%
Linie 353 92,9%
Linie 363 97,3%
Linie 369 97,7%
Linie 370 91,2%
Linie 371 94,7%
Linie 372 93,8%
Linie 373 92,4%
Linie 377 92,7%
Linie 380 82,1%
Linie 390 81,3%
Linien Jahr 2016
Linie 395 96,6%
Linie 396 87,9%
Linie 398 88,6%
Linie 399 98,8%
Linie 893 75,1%
Linie TXL 83,0%
Linie X7 86,2%
Linie X9 88,4%
Linie X10 77,0%
Linie X11 86,0%
Linie X21 91,2%
Linie X33 84,1%
Linie X34 80,2%
Linie X49 71,1%
Linie X54 77,6%
Linie X69 90,2%
Linie X76 90,3%
Linie X83 89,4%
Linie M11 83,9%
Linie M19 89,3%
Linie M21 88,0%
Linie M27 83,2%
Linie M29 85,4%
Linie M32 90,5%
Linie M37 90,7%
Linie M41 86,2%
Linie M44 92,0%
Linie M45 88,3%
Linie M46 85,5%
Linie M48 76,3%
Linie M49 84,4%
Linie M76 88,3%
Linie M77 91,3%
Linie M82 88,3%
Linie M85 80,6%
Linie N1 89,4%
Linie N2 90,1%
Linie N3 92,3%
Linie N5 91,1%
Linie N6 91,0%
Linie N7 88,3%
Linie N8 80,7%
Linie N9 95,1%
Linie N10 96,0%
Linie N16 89,4%
Linie N20 97,8%
Linie N22 98,5%
Linie N23 98,5%
Linie N24 98,3%
Linie N25 95,6%
Linie N26 95,5%
Linie N30 99,1%
Linie N33 95,0%
Linie N34 97,6%
Linie N35 96,0%
Linie N39 96,3%
Linie N40 84,4%
Linie N42 91,4%
Linie N50 93,5%
Linien Jahr 2016
Linie N52 98,1%
Linie N53 94,9%
Linie N56 95,3%
Linie N58 95,5%
Linie N60 78,4%
Linie N61 94,3%
Linie N62 97,7%
Linie N65 81,2%
Linie N67 95,7%
Linie N68 63,7%
Linie N69 94,8%
Linie N70 92,0%
Linie N79 94,7%
Linie N81 96,3%
Linie N84 96,3%
Linie N88 95,6%
Linie N90 96,5%
Linie N91 93,1%
Linie N94 88,5%
Linie N95 90,8%
Linie N97 98,2%
Bus Gesamt 87,2%
Die Pünktlichkeitswerte der BVG haben sich in 2016
gegenüber dem Vorjahr bei allen Verkehrsmitteln (UBahn,
Straßenbahn und Bus) wieder verbessert.
Verkehrsmittel Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016
U-Bahn 98,9% 98,6% 98,7%
Straßenbahn 91,7% 91,1% 91,4%
Bus 87,1% 86,6% 87,2%
Frage 2: Wie viele ausgefallene Nutzkilometer gab es
bei der BVG im Jahr 2016 nach Linien und Monaten
aufgeschlüsselt?
Antwort zu 2: Die Zug- und Busausfälle bei der BVG
werden in Form von ausgefallenen Nutzkilometern erfasst.
Nutzkilometer entsprechen der Leistungsmenge der
Fahrten, die für Fahrgäste freigegeben sind, auf dem regulären
Linienweg. Nachfolgend werden die ausgefallenen
Nutzkilometer nach Linien und Monaten gemäß Bericht
der BVG AöR für den Zeitraum des Jahres 2016 dargestellt:
Bei der U-Bahn und vor allem bei der Straßenbahn
kam es zudem wieder zu einer Reduktion der ausgefallenen
Nutzkilometer, Beim Bus erhöhte sich der Wert deutlich.
Verkehrsmittel Jahr 2014 Jahr 2015 Jahr 2016
U-Bahn 149.388 182.069 169.092
Straßenbahn 217.322 720.606 360.961
Bus 284.193 334.117 516.812
Gesamt 650.903 1.236.792 1.046.865
Frage 3: Wie hoch waren im Jahr 2016 die Verspätungen
der S-Bahn in Minuten nach Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 3: Gemäß der von der #S-Bahn Berlin
GmbH an die Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg
GmbH (VBB) übergebenen Liefernachweise für die Monate
Januar 2016 bis Dezember 2016 kam es insgesamt zu
folgenden Verspätungsminuten:
Monat Verspätungs- Minuten*
Januar 2016 34.224
Februar 2016 18.745
März 2016 15.582
April 2016 19.084
Mai 2016 26.224
Juni 2016 25.273
Juli 2016 30.144
August 2016 20.423
September 2016 22.736
Oktober 2016 28.932
November 2016 41.559
Dezember 2016 22.428
Summe 305.354
* Länder Berlin und Brandenburg gesamt.
Frage 4: Wie viele Zugausfälle gab es bei der S-Bahn
Berlin im Jahr 2016, nach Monaten aufgeschlüsselt? Was
waren die Gründe?
Antwort zu 4: Gründe für Zugausfälle sind der Antwort
zur 6. Frage zu entnehmen. Gemäß der von der SBahn
Berlin GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweis
für die Monate Januar 2016 bis Dezember 2016
kam es insgesamt zu folgenden störungsbedingten Ausfällen:
Monat Ausfälle **
Januar 2016 3.946
Februar 2016 2.561
März 2016 1.683
April 2016 1.922
Mai 2016 2.827
Juni 2016 2.716
Juli 2016 3.576
August 2016 2.727
September 2016 2.349
Oktober 2016 2.708
November 2016 4.401
Dezember 2016 2.354
Summe 33.770
** In die angegebenen Summenwerte geht jede vollständig
ausgefallene Zugfahrt mit dem Wert 1 ein. Nur teilweise
ausgefallene Zugfahrten werden entsprechend des prozentualen
Anteils des ausgefallenen Streckenabschnitts mit einem
Wert zwischen 0 und 1 berücksichtigt. Länder Berlin und
Brandenburg gesamt.
Frage 5: Wie viele ausgefallene Zugkilometer gab es
bei der S-Bahn Berlin im Jahr 2016 nach Monaten aufgeschlüsselt?
Antwort zu 5: Gemäß der von der S-Bahn Berlin
GmbH an den VBB übergebenen Liefernachweise für die
Monate Januar 2016 bis Dezember 2016 sind nachfolgend
die ausgefallenen Zugkilometer dargestellt. Die Werte
stellen eine Kumulation aus störungsbedingten und baubedingten
Ausfällen und Mehrleistungen dar. Darüber
hinaus wurden die für die Hauptverkehrszeit vorgesehene
Verstärkerzuggruppe der S1 (bis 20.07.2016) und die
zweite Verstärkerzuggruppe der S5 (ganzjährig) aufgrund
Fahrzeugmangel nicht eingesetzt.
Frage 6: Was sind die häufigsten Ursachen für Verspätungen
und Zugausfälle bei BVG und S-Bahn?
Antwort zu 6: Externe Ursachen für Unpünktlichkeit
sind insbesondere beim Bus und bei der Straßenbahn
Baustellen, Staus, Demonstrationen, Veranstaltungen,
blockierte Busspuren und nicht auf Vorrang geschaltete
Ampeln. Daneben sind eine wichtige Ursache der Fahrpersonalmangel
sowie ein erhöhter Krankenstand in den
Monaten November und Dezember 2016 (insbesondere
bei der Straßenbahn). Beim Bus und der U-Bahn führen
ein erhöhtes Schadenniveau vor allem bei den sogenannten
Altfahrzeugen zu längeren Werkstattaufenthalts- und
Ausfallzeiten und zu verkürzten Zügen bei der U-Bahn.
Der Großteil der Ausfall- und Verspätungsursachen
im S-Bahn-Verkehr im Jahr 2016 liegt bei der S-Bahn
Berlin GmbH selbst. Häufigste Ursachen in dieser Gruppe
waren Störungen an den Fahrzeugen und Personalprobleme.
Im Vergleich dazu weniger häufig sind die durch Dritte
verursachten Störungen. Hier dominieren Fremdeinwirkungen
wie z.B. Notarzteinsätze in Zügen oder auf
Bahnsteigen und polizeiliche Anordnungen von Gleissperrungen
zur Schadensverhütung, beispielsweise infolge
des Aufenthalts von Personen im Gleis, aber auch
polizeiliche Ermittlungen nach gefährlichen Ereignissen
oder Straftaten.
Die Störungsereignisse im Bereich der Netzinfrastruktur,
die durch die DB Netz AG verantwortet werden,
bilden die dritte, zahlenmäßig kleinste Gruppe, jedoch mit
gestiegenem Anteil im Jahr 2016 gegenüber den Vorjahren.
Die mit Abstand wichtigste Ursache sind hier die
Störungen der Leit- und Sicherungstechnik.
Frage 7: Welchen monetären Wert haben die nicht erbrachten
Leistungen? Zu welchen finanziellen Folgen
führte das gemäß des „Verkehrsvertrags zwischen dem
Land Berlin, dem Land Brandenburg und der S-Bahn
Berlin GmbH über die Bedienung der Strecken im SBahnverkehr
der Region Berlin/Brandenburg in den Jahren
2003 bis 2017 bzw. um wieviel wurde deshalb der
finanzielle Beitrag des Landes Berlin gekürzt?
Antwort zu 7: Der monetäre Wert der ausgefallenen
Leistungen bei der BVG betrug entsprechend der verkehrsvertraglichen
Ausgleichsparameter im Jahr 2016
rund 3,3 Mio. Euro.
Gemäß dem von der S-Bahn Berlin GmbH an den
VBB übergebenen Liefernachweis wurden im Land Berlin
im Zeitraum Januar 2016 bis Dezember 2016 ca. 1,63
Mio. Zugkm nicht erbracht. Der monetäre Wert dieser
nicht erbrachten Zugkm beträgt ca. 14,71 Mio. EUR.
Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass Fahrten, die in
Folge höherer Gewalt i.S. des Haftpflichtgesetzes bzw.
durch Eingriffe oder Beeinträchtigungen durch Dritte
verspätet oder ausgefallen sind, nicht monetär bewerten
werden. Eine Zuscheidung diesbezüglich ist bei den oben
genannten Werten nicht vorgenommen worden. Entsprechend
den Regularien des Verkehrsvertrages erfolgt die
endgültige Feststellung des finanziellen Beitrages und
damit die Bemessung der tatsächlichen Höhe der Kürzungen
für das Jahr 2016 im Rahmen der Schlussabrechnung.
Bei Änderungen des Verkehrsangebots sowie Leistungsstörungen,
die zu einer erheblichen Verringerung
des tatsächlichen finanziellen Beitrags für das jeweilige
Kalenderjahr führen, werden die monatlichen Abschlagszahlungen
angepasst. Für den Zeitraum Januar 2016 bis
Dezember 2016 wurden die Abschlagszahlungen durch
das Land Berlin insgesamt um rund 5,11 Mio. EUR gekürzt.
Berlin, den 08. März 2017
In Vertretung
J e n s – H o l g e r K i r c h n e r
…………………………..
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Mrz. 2017)
Der kommende Sonntag ist für die Anbieter von Bus- und Bahnfahrten so etwas wie Neujahr für alle übrigen Menschen. Am 11. Dezember werden europaweit #neue#Fahrpläne in Kraft gesetzt, eine neue Angebotsperiode beginnt. Für die Berliner heißt das zunächst: Sie müssen sich an zwei neue #Bahnhofsnamen, an zwei neue #Anbieter von Bahnfahrten und einige neue #Linien gewöhnen.
Neue Namen: Bereits am heutigen Freitag werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die U-Bahnhöfe Thielplatz und Neue Grottkauer Straße feierlich umbenennen. Die Station an der U-Bahnlinie 3 (Nollendorfplatz–Krumme Lanke) trägt künftig den Namen "Freie Universität (Thielplatz)". Jahrelang hatte sich die Universität in Dahlem, zuletzt auch unterstützt vom damaligen Steglitz-Zehlendorfer Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU), für einen Namenswechsel eingesetzt. Die neue Stationsbezeichnung soll den vielen Studenten, die nicht aus Berlin kommen, die Orientierung bei der Anreise zum FU-Campus erleichtern. Dagegen sprachen sich viele Anwohner für die Beibehaltung des vertrauten Namens aus. Am Ende entschied der Senat. Nun gibt es den Kompromiss, dass die Station "Freie Universität" heißt, die Bezeichnung Thielplatz als Zusatz in Klammern weiter erhalten bleibt.
Tor zur Gartenschau: Weniger Diskussion gab es um die Umbenennung des U-Bahnhofs Neue Grottkauer Straße in Hellersdorf – wohl auch, weil der Vorschlag vom Senat selbst kam. So wird die Station an der Linie U5 (Alexanderplatz–Hönow) nun "Kienberg (Gärten der Welt)" heißen und soll – zumindest für alle Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel – das Eingangstor zu der im April 2017 beginnenden Internationalen Gartenschau (IGA) in Marzahn werden. Für diese Aufgabe wird der Bahnhof nicht nur für 7,5 Millionen Euro saniert und umgebaut, sondern auch mit dem neuen, Namen ausgestattet. Ein Aufzug und ein Blindenleitsystem sollen vor allem Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Station erleichtern, an der sich auch eine der drei …