Straßenbahn + Straßenverkehr: Verkehrslösung Mahlsdorf – weitere Schritte vor dem Planfeststellungsverfahren, aus Senat

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Frage 1:
Wann wurde die Vermessungsgrundlage für die Verkehrslösung Mahlsdorf beauftragt?
Antwort zu 1:
Die #Verkehrslösung #Mahlsdorf unterteilt sich in die beiden nachfolgend aufgeführten
Maßnahmen:
#Neubau einer zweigleisigen #Straßenbahnstrecke und Umgestaltung des
Straßenzuges Hönower Straße/Hultschiner Damm zwischen S-Bahnhof Mahlsdorf
und Rahnsdorfer Straße – (Vorhabenträger BVG)
#Neue #Straßenverbindung – Neubau der Straße „#An der Schule“ vom Gutspark
Mahlsdorf bis Kreuzung Pestalozzistraße/Hönower Str. (Neubau von der Hönower
Straße/Pestalozistraße über Pestalozzistraße – Straße An der Schule und deren
südliche Verlängerung bis zum Gut Mahlsdorf/Gutspark Mahlsdorf) –
2
(Vorhabenträger Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz –
SenUVK)
Die Vermessung für die von der SenUVK betreute Maßnahme wurde am 01.06.2018
bestellt.
Die BVG teilt mit, dass die Vermessung für das Straßenbahnprojekt Ende November 2018
durch die BVG beauftragt wurde.
Frage 2:
Wann wird oder wurde die Vorplanungsunterlage für die Verkehrslösung Mahlsdorf beauftragt?
Antwort zu 2:
Im November 2018 wurde die Verkehrsanlagenplanung für die neue Straßenverbindung
„An der Schule“ beauftragt. Ebenfalls im November 2018 wurde zwischen SenUVK und
BVG vereinbart, dass die BVG die Vorplanung der Straßenbahnanlagen im Auftrag von
SenUVK durchführen wird.
Frage 3:
Welche wesentlichen Ergebnisse hat die Vermessung ergeben?
Antwort zu 3:
Das Ergebnis der Vermessung im Rahmen einer geplanten Straßenbaumaßnahme ist die
Aufnahme des Bestands.
Frage 4:
Welche Ergebnisse aus der Vorplanung liegen bereits vor?
Antwort zu 4:
Die Vorplanung der Straßenbaumaßnahme liegt dem Auftraggeber gegenwärtig zur
Prüfung vor. Für die Straßenbahnmaßnahme ist die Vorplanung derzeit in Aufstellung.
Frage 5:
Welche weiteren Schritte zur Vorbereitung des Planfeststellungsverfahrens wurden unternommen?
Antwort zu 5:
Die Verkehrsuntersuchung für das Planvorhaben sowie die Erstellung des
Umweltverträglichkeitsprüfungsberichts für das Straßenbauvorhaben sind beauftragt.
Die BVG teilt mit, dass die Ausschreibung der Leistungsphasen 3-5, Entwurfsplanung bis
Ausführungsplanung, derzeit vorbereitet wird.
3
Frage 6:
Wie viele Stellen (bitte VZÄ-Anteile benennen) mit welchem Arbeitszeitanteil arbeiten an der Vorbereitung
des Planfeststellungsverfahrens?
Antwort zu 6:
Innerhalb der SenUVK erbringen aktuell vier Mitarbeitende durchschnittlich jeweils ca. 25
% ihrer monatlichen Arbeitszeit im Rahmen der Straßenbaumaßnahme.
Nach Mitteilung der BVG sind dort vier Stellen (im Mittel jeweils zu 35 %) an genannter
Planung beteiligt.
Anlassbezogen werden weitere Fachkolleginnen und Fachkollegen einbezogen.
Frage 7:
Welche weiteren Veranstaltungen und Termine sind im Bezirk Marzahn-Hellersdorf und im Ortsteil Mahlsdorf
vorgesehen, um den Stand der Planungen und Überlegungen vorzustellen?
Antwort zu 7:
Es ist geplant im August 2019 Bürgerinnen und Bürger erneut über den Planungsfortschritt
zu informieren. Darüber hinaus wird derzeit abgestimmt, ob bzw. wann vorab eine
Vorstellung der aktuellen Planungen im Arbeitskreis zur Verkehrslösung Mahlsdorf
erfolgen kann.
Frage 8:
Welche Funktion hat nach Ansicht des Senats der Arbeitskreis zur Verkehrslösung Mahlsdorf, der sich
bislang dazu gebildet hatte?
Antwort zu 8:
Der Arbeitskreis zur Verkehrslösung Mahlsdorf ist ein Gremium, das sich für die
Verkehrslösung Mahlsdorf interessiert. Ideen und Anregungen zur Planung werden durch
den Arbeitskreis formuliert, mit den Planungsverantwortlichen besprochen und erweitern
den Planungsprozess.
Frage 9:
Gibt es abweichende Überlegungen seitens des Senats zur bisherigen sog. Vorzugsvariante?
Antwort zu 9:
Die Planungsphase zur Trassenwahl ist abgeschlossen.
Frage 10:
Welche zwischenzeitlichen Schritte sind denkbar, um die Verkehrssituation insbesondere für die
Tramführung zum Bahnhof Mahlsdorf zu verbessern?
4
Antwort zu 10:
Ohne die Verkehrslösung Mahlsdorf, bestehend aus dem zweigleisigen Ausbau in der
Hönower Straße und der Straße An der Schule, ist keine Verbesserung der
Verkehrssituation für die Straßenbahn möglich.
Frage 11:
Welche Kosten sind für externe Dienstleister und Moderatoren am 11.09.2018 entstanden?
Antwort zu 11:
Für die Bürgerwerkstatt zum Verkehrskonzept Mahlsdorf am 11.09.2018, inklusive
Materialausstellung, sind Gesamtkosten in Höhe von 23.404,85 € entstanden. Diese
Kosten beinhalten u.a. alle organisatorischen Leistungen, Einladung zur Veranstaltung,
Betreuung der Abendveranstaltung, Technikausrüstung sowie die Vorbereitung,
Moderation und Nachbereitung des Hauptplenums als auch der einzelnen Arbeitsgruppen.
Berlin, den 6. Juni 2019
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

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POTSDAM Arbeiten am Bahnhof Pirschheide beginnen, aus PNN

http://www.pnn.de/potsdam/1175150/

Der Bahnhof #Pirschheide soll in einigen Jahren wieder stärker genutzt werden. Dafür beginnen jetzt die Arbeiten: Im Mai sollen die alten Dächer demontiert werden, bis #2022 entstehen drei #neue #Bahnsteige.

#Potsdam – Es tut sich was am Bahnhof Pirschheide: Nachdem das denkmalgeschützte Gebäude in den vergangenen Jahren zusehends verfallen war, bereitet die Deutsche Bahn derzeit mit kleineren Baumaßnahmen die Sanierung der Station vor. In den vergangenen Monaten wurde die Abdichtung an den Dächern der stillgelegten oberen Bahnsteige entfernt, diese war aufgrund von Witterung und Sonneneinstrahlung immer spröder geworden und drohte sich zu lösen. Der Betrieb auf dem unteren, noch aktiven Bahnsteig, werde dadurch nicht beeinträchtigt, teilte Bahnsprecher Gisbert Gahler auf Anfrage der PNN mit. „Im Mai und Juni diesen Jahres werden die Stahlbetondielen demontiert“, so Gahler. „Der Rückbau der Stahltragkonstruktion erfolgt im Rahmen der Stationserneuerung.“

Die alten Bahnsteige können nicht einfach wieder in Betrieb genommen werden

Tatsächlich soll die verwaiste Station in einigen Jahren wieder stärker genutzt werden: Zwischen 2021 und 2022 will die Deutsche Bahn den unteren Bahnsteig einschließlich des Daches abreißen und durch einen neuen Bahnsteig mit Blindenleitsystem, Beleuchtungsanlage und Wetterschutz ersetzen. Gleiches gilt für die oberen Bahnsteige am Berliner Außenring mit den verbliebenen Tragkonstruktionen der Dächer: Auch sie sollen zurückgebaut werden und zwei modernen Außenbahnsteigen Platz machen. Die alten Bahnsteige kann man nicht einfach wieder in Betrieb nehmen: Dort, wo vor ihnen einst die Gleise lagen, stehen jetzt die Strommasten der Strecke. Um den unteren mit den oberen Bahnsteigen zu verbinden ist zudem der Bau von zwei Treppen und zwei Aufzügen geplant.

Eine Entwicklung, die neben Fahrgästen und Anwohnern auch Politiker freuen dürfte: Immer wieder hatte das Land Brandenburg in den vergangenen Jahren gefordert, die Station wieder zu einem Umsteigebahnhof zu machen und die oberen Bahnsteige des #einstigen Potsdamer #Hauptbahnhofes wieder in Betrieb zu nehmen. Derzeit wird lediglich der untere Bahnsteig genutzt. Einmal stündlich hält dort die Regionalbahnlinie #23, die zwischen Potsdam und Michendorf pendelt. Allerdings nur bedarfsweise: Züge stoppen nur, wenn Fahrgäste den entsprechenden Knopf an der Tür gedrückt haben oder Menschen am Bahnsteig stehen. Ab dem Jahr 2022 sollen die Regionalbahnen statt nach Michendorf über …

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U-Bahn: Fahrgastverband fordert 4-Minuten-Takt – „Wir müssen aus der U-Bahn mehr herausholen“, aus rbb-online.de

http://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/berlin-ausbau-oeffentlicher-personen-nahverkehr-u-bahn-tram-s-bahn.html

Bis 2030 soll Berlin auf vier Millionen Einwohner wachsen – doch wie soll der Nahverkehr da noch mithalten? Der Senat setzt vor allem auf #neue #Straßenbahn-Linien, denn die #Tram ist kostengünstig und schnell. Der Fahrgastverband IGEB dagegen will das #Potenzial der #U-Bahn besser nutzen – mit #dichteren #Taktzeiten.
Im Berufsverkehr ist es besonders schlimm: Auf vielen BVG-Linien und auch in der S-Bahn stehen die Menschen dicht gedrängt und können sich kaum bewegen. Das Ein- und Aussteigen wird zu einer nervenaufreibenden Angelegenheit. Um weiter hinten stehenden Fahrgästen das Aussteigen zu ermöglichen, müssen auch die weiter vorne Stehenden aussteigen. Wer mit Fahrrad oder Kinderwagen unterwegs ist, kann sich des Ärgers der Mitreisenden sicher sein. Vor allem die Berliner U-Bahn gerät in den Stoßzeiten oft ans Limit.
IGEB will U9 alle drei Minuten fahren lassen

Der Fahrgastverband Berlin (IGEB) Berlin fordert daher, die Taktzeiten im U-Bahn-Netz zu erhöhen. Die Züge sollten nicht nur alle fünf oder sechs Minuten fahren, sondern in einem Rhythmus von drei bis vier Minuten.
"Wir brauchen ein ehrgeiziges Programm zur Ertüchtigung der Berliner U-Bahn", sagte Jens Wieseke, stellvertretender IGEB, am Wochenende der rbb-Abendschau und warnt vor dem Bau neuer Linien. Stattdessen müsse die BVG "mehr aus dem bestehenden Netz herausholen". Um den Andrang auch im Berufsverkehr bewältigen zu können, schlägt Wieseke einen 4-Minuten-Takt vor, auf besonders frequentierten Strecken, wie der Nord-Süd-Verbindung U9, "müssen wir über einen 3-Minuten-Takt nachdenken, um die Massen wegzubefördern", sagt der IGEB-Vize. Technisch wäre sogar ein 2,5-Minuten-Takt möglich.

Höhere Taktung würde 20 bis 30 Prozent mehr Züge und Fahrer bedeuten

Allerdings ist auch dem IGEB-Vorstand klar, dass eine höhere Taktung mehr Züge und auch mehr Personal erfordern würde. Um einen 3- bis 4-Minuten-Takt in der Innenstadt zu ermöglichen, müssten Wieseke zufolge …

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Flughäfen + U-Bahn: U-Bahn könnte auch einmal zum BER fahren Die Neuköllner SPD fordert seit Jahren die U7-Verlängerung. Verkehrsstaatssekretär Kirchner will das jetzt prüfen, aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article209753923/U-Bahn-koennte-auch-einmal-zum-BER-fahren.html

Trotz der klaren politischen #Vorrangschaltung für die #Straßenbahn will Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger #Kirchner das in Berlin lange vernachlässigte Thema #neue #U-Bahnstrecken wieder aufleben lassen. "Wir rechnen mittelfristig mit Einwohnerzuwachs in Berlin auf bis zu 4,5 Millionen Menschen. Da brauchen wir neue Lösungen. Und das kann im Bedarfsfall auch einen neue U-Bahnstrecke sein."

Zu den Verbindungen, die Kirchner prüfen lassen will, gehört auch die Verlängerung der U7 von der heutigen Endstation #Rudow zum #Flughafen #BER in #Schönefeld. Über diese Idee wird seit Jahren debattiert, zuletzt hatte sich Neuköllns Bezirksbürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) dafür starkgemacht. "Ein Hauptstadtflughafen braucht auch eine Hauptstadtanbindung", hatte die SPD-Politikerin erst im November vorigen Jahres gefordert. Dazu gehöre auch eine leistungsfähige U-Bahn, die den Berliner Südwesten mit dem neuen Großflughafen verbindet. Bislang ist lediglich vorgesehen, dass zwischen Rudow und dem BER Linienbusse der BVG fahren. Giffey warnte in diesem Zusammenhang vor einer einseitigen Strategie hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur. Denn das neue rot-rot-grüne Bündnis hatte sich darauf festgelegt, dass es in den kommenden fünf Jahren keine konkreten Planungen für eine Erweiterung des U-Bahnnetzes geben soll, damit alle planerischen Kapazitäten in der Senatsverkehrsverwaltung auf die Erweiterung der Straßenbahn konzentriert werden können.

Kirchner erinnert an die Leistungen der Verkehrspolitiker vor mehr als 100 Jahren, die damals die Eisenbahnstrecken konzipiert haben, die heute den Berliner S-Bahnring darstellen. "Die Vorschläge für neue U-Bahnstrecken müssen untersucht werden, wobei das nicht heißt, dass die Züge dann morgen schon fahren", sagte Kirchner auch mit Blick auf die heutzutage ex­trem langen Planungs- und Realisierungszeiten für Infrastrukturprojekte.

Erst im Sommer vorigen Jahres hatten Verkehrspolitiker von SPD und CDU den Senat aufgefordert, neue U-Bahnstrecken ernsthaft zu prüfen. Neben der U8-Verlängerung ins …

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Bahnhöfe: Regionalbahnen von Berlin halten jetzt in Griebnitzsee Bahn und Land nehmen neuen Regionalbahnsteig feierlich in Betrieb aus DB

http://www.deutschebahn.com/presse/berlin/de/aktuell/presseinformationen/12878504/Regionalbahnen_von_Berlin_halten_jetzt_in_Griebnitzsee.html

Mit #Fahrplanwechsel am 11. Dezember können die #Regionalbahnen von Berlin auch in #Griebnitzsee halten. Dr. Joachim Trettin, Konzernbevollmächtigter der Deutsche Bahn für das Land Brandenburg, und Kathrin Schneider, Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, nahmen heute den neu gebauten Regionalbahnsteig feierlich in Betrieb.

Kathrin Schneider: „Der #neue Bahnsteig verbessert insbesondere die Verbindung zwischen den #Universitätsstandorten. Die Nutzung der Züge wird dadurch noch attraktiver.“

Dr. Joachim Trettin: „Ein lang gehegter Wunsch der Reisenden geht mit der Inbetriebnahme des neuen Bahnsteiges in Griebnitzsee in Erfüllung. Nun können auch Züge aus Richtung Berlin in Griebnitzsee halten, worüber sich insbesondere viele Studenten freuen werden.“

In Sichtweite der Universität entstand am Gleis 3 für rund drei Millionen Euro ein neuer 140 Meter langer überdachter Regionalbahnsteig. Der Zugang ist   über den Personentunnel, eine Treppe und in Kürze auch über einen Aufzug möglich. Wegeleitsystem, Beschallungs- und Fahrgastinformationsanlage wurden erneuert bzw. erweitert. Auch an den Wetterschutz ist gedacht worden.

In der Verkehrsstation Potsdam Griebnitzsee hielten die Züge der Linien #RB21 und #22 in den Hauptverkehrszeiten nur in Richtung Berlin, weil es in der Gegenrichtung keinen Bahnsteig gab. Bahnfahrer, unter ihnen viele Pendler und Studenten, sparen jetzt rund zehn Minuten, da sie in Wannsee nicht mehr in die S-Bahn umsteigen müssen.

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Fahrplan: Neuer Fahrplan: Das ändert sich in Berlin und Brandenburg Andere Zeiten, andere Verbindungen Am Sonntag treten neue Pläne in Kraft. Schon am Freitag werden zwei U-Bahnhöfe umbenannt., aus Berliner Morgenpost

http://www.morgenpost.de/berlin/article208926737/Neuer-Fahrplan-Das-aendert-sich-in-Berlin-und-Brandenburg.html

Der kommende Sonntag ist für die Anbieter von Bus- und Bahnfahrten so etwas wie Neujahr für alle übrigen Menschen. Am 11. Dezember werden europaweit #neue #Fahrpläne in Kraft gesetzt, eine neue Angebotsperiode beginnt. Für die Berliner heißt das zunächst: Sie müssen sich an zwei neue #Bahnhofsnamen, an zwei neue #Anbieter von Bahnfahrten und einige neue #Linien gewöhnen.

Neue Namen: Bereits am heutigen Freitag werden die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) die U-Bahnhöfe Thielplatz und Neue Grottkauer Straße feierlich umbenennen. Die Station an der U-Bahnlinie 3 (Nollendorfplatz–Krumme Lanke) trägt künftig den Namen "Freie Universität (Thielplatz)". Jahrelang hatte sich die Universität in Dahlem, zuletzt auch unterstützt vom damaligen Steglitz-Zehlendorfer Bezirksbürgermeister Norbert Kopp (CDU), für einen Namenswechsel eingesetzt. Die neue Stationsbezeichnung soll den vielen Studenten, die nicht aus Berlin kommen, die Orientierung bei der Anreise zum FU-Campus erleichtern. Dagegen sprachen sich viele Anwohner für die Beibehaltung des vertrauten Namens aus. Am Ende entschied der Senat. Nun gibt es den Kompromiss, dass die Station "Freie Universität" heißt, die Bezeichnung Thielplatz als Zusatz in Klammern weiter erhalten bleibt.

Tor zur Gartenschau: Weniger Diskussion gab es um die Umbenennung des U-Bahnhofs Neue Grottkauer Straße in Hellersdorf – wohl auch, weil der Vorschlag vom Senat selbst kam. So wird die Station an der Linie U5 (Alexanderplatz–Hönow) nun "Kienberg (Gärten der Welt)" heißen und soll – zumindest für alle Nutzer der öffentlichen Verkehrsmittel – das Eingangstor zu der im April 2017 beginnenden Internationalen Gartenschau (IGA) in Marzahn werden. Für diese Aufgabe wird der Bahnhof nicht nur für 7,5 Millionen Euro saniert und umgebaut, sondern auch mit dem neuen, Namen ausgestattet. Ein Aufzug und ein Blindenleitsystem sollen vor allem Menschen mit Behinderungen den Zugang zur Station erleichtern, an der sich auch eine der drei …

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Bahnhöfe: Pünktlich zum Fahrplanwechsel Neuer Bahnsteig in Griebnitzsee geht in Betrieb – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/brandenburg/puenktlich-zum-fahrplanwechsel-neuer-bahnsteig-in-griebnitzsee-geht-in-betrieb-25235680

Potsdam – Nach jahrelanger Verzögerung ist es so weit: Der #neue #Bahnsteig in #Griebnitzsee ist fertig – pünktlich zum #Fahrplanwechsel. Dort werden Regionalbahnen aus Berlin, die bisher ohne Halt durchfahren mussten, von Montag an halten. Nicht nur die Studenten der Universität Potsdam sparen dann Zeit. Im Potsdamer Osten befinden sich auch das Hasso-Plattner-Institut, die Hochschule für Film und Fernsehen, die Medienstadt Babelsberg und ein Behördenstandort. Am Freitag sind Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) und Joachim Trettin, der Konzernbevollmächtigte der Bahn für das Land Brandenburg, vor Ort.

Der Bahnsteig 3 ist 500 Meter lang und 76 Zentimeter hoch, er hat eine Überdachung und einen Aufzug. Zwei Regionalbahnlinien verlaufen über Griebnitzsee: die RB 21 nach Wustermark und die RB 22, die ebenfalls die Uni-Standorte Neues Palais und Golm erschließt, dann aber Königs Wusterhausen ansteuert. Gefahren wird montags bis freitags, jeweils am Morgen und am Nachmittag. Mit den roten Elektrozügen vom Typ Bombardier Talent kommen die Fahrgäste schneller nach Griebnitzsee als mit den S-Bahnen der Linie S 7, die nebenan halten. Vom Berliner Hauptbahnhof dauert die Fahrt 20 Minuten, die S-Bahn ist 31 Minuten unterwegs.

Allerdings entfallen bei der Fahrt stadtauswärts Stopps in Berlin: Je nach Fahrtziel werden Wannsee oder Charlottenburg ausgelassen.

Zu DDR-Zeiten ein Grenzbahnhof

Bisher konnten nur Züge in Richtung …

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Regionalverkehr: S- und U-Bahn in Berlin U 25190: Wer bietet mehr? aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/s-und-u-bahn-in-berlin-u-25190-wer-bietet-mehr/14874162.html

#Neue S- und U-Bahn-#Linien kommen manchmal schneller, als man denkt. Eine Glosse über fantastisch hohe #Linienbezeichnungen.

Nanu – Berlin kann ganz schön schnell sein. Sogar beim Bauen. Quasi über Nacht hat man es geschafft, neue U-Bahn-Tunnel und S-Bahn-Strecken zu bauen. Und gleich so viele, dass man vier- oder gar fünfstellige Linienbezeichnungen wählen musste. U 25 190. Oder S 2577.

Dabei ist es doch auch so schon nicht ganz einfach zu ergründen, warum es bei bisher erst zehn U-Bahn-Linien eine U 55 geben muss oder bei 15 S-Bahn-Linien die S41/42 oder S 85.

Nun, ganz so schnell ist man doch nicht gewesen. Die neuen Linien gibt es nur bei der Deutschen Bahn. Sie erscheinen auf den Monitoren in ihren neuesten Fahrzeugen, ausgerechnet …

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S-Bahn: Modell vorgestellt So anders sieht die neue S-Bahn von innen aus – Quelle: http://www.berliner-zeitung.de

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/verkehr/modell-vorgestellt-so-anders-sieht-die-neue-s-bahn-von-innen-aus–24846470

Berlin – Ein kurzes Drücken auf den grünen Knopf reicht, die schwarze Tür öffnet sich automatisch. Dazu blinken LED-Leuchten über den Türfenstern ebenfalls grün. Nervig ist das durchdringende, laute Piepen, das sich fast so anhört, als ob ein Lastwagen rückwärts fährt. Das hier ist aber kein Lkw, sondern die #neue #Generation der Berliner #S-Bahn, die ab 2021 auf dem Berliner Netz unterwegs sein soll. Das ständige Piepen der sich öffnenden oder schließenden Türen – es soll den neuesten Sicherheitsanforderungen genügen – ist eine der Neuerungen, an die sich die Fahrgäste wohl erst gewöhnen müssen.

Die Bahn hat am Dienstag ein maßstabsgetreues #Modell des künftigen S-Bahnwagens erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Fahrtüchtig ist der Wagen nicht, sondern nur aus Holz, Kunststoff und etwas Metall gefertigt. Hergestellt wurde er in den Filmstudios Babelsberg, ist aber wie ein richtiger Zug mit Sitzen und Haltestangen und allerlei Technik ausgestattet, die auch funktioniert.

Fühlen wie im Regionalzug

Betritt man den Wagen, wirkt alles sehr #großzügig, sehr #aufgeräumt und #modern. Die Haltestangen aus Edelstahl zum Beispiel sind oben geschwungen. Auch die #Panoramafenster scheinen noch größer als gewohnt zu sein. Allerdings sieht es nicht mehr so richtig nach S-Bahn aus, sondern eher nach Regionalzug. Der Grund: Die dauerhaft schmuddlig-grünen Sitzpolster in den heutigen Zügen wurden durch die dunkelblauen Sitze der Deutschen Bahn ersetzt. Die sind zwar etwas hart, aber deutlich besser als die Plastikschalen bei der BVG.

Und noch etwas fällt auf. Die Sitze am Gang scheinen über dem Boden zu schweben. Die S-Bahn verspricht sich davon mehr Komfort für ihre Fahrgäste. Denn die können unter den Sitzen auch mal einen Koffer oder eine Sporttasche abstellen, ohne dass sie gleich …

 

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S-Bahn: Modell vorgestellt Wie gefällt Ihnen Berlins neue S-Bahn? Farbe, Sitze, Haltegriffe – zusammengebaut im Filmstudio Babelsberg. 400 Menschen testen das Modell nun. Und wie ist Ihre Meinung?, aus Der Tagesspiegel

http://www.tagesspiegel.de/berlin/modell-vorgestellt-wie-gefaellt-ihnen-berlins-neue-s-bahn/14639694.html

Dürfen wir vorstellen: Berlins #neue #S-Bahn ist da, aufgebaut als begehbares #1:1-Modell im Werk Schöneweide. "Es macht das künftige Außendesign mit Frontpartie und Seitenansicht sowie den Innenraum realistisch erlebbar", teilte der Konzern mit. "#Türbereiche und #Fahrgastraum sind komplett gestaltet und bereits mit wichtigen Funktionalitäten ausgestattet." Der Wagen ist aus Holz; das Innere besteht weitgehend aus Original-Teilen – wie etwa Sitze, Haltestangen, Fußböden, Knöpfe. Hergestellt wurde der Wagen in den Filmstudios Babelsberg.

2000 Menschen wollten die Wagen testen

400 ausgewählte Fahrgäste, die sich wie berichtet zuvor bewerben konnten,werden das Modell nun testen. 2000 Menschen hatten sich beworben. "Änderungsvorschläge aus dem Kreis der Testpersonen können auf diese Weise konkret auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden", heißt es vom Unternehmen. Und S-Bahnchef Peter Buchner wird so zitiert: „Der „Aha“-Effekt ist sicher! – Jetzt beginnt das Fine-Tuning."

Das neue Farbkonzept wurde gezeigt

Das Farbdesign – es wurde ja im Vorfeld munter spekuliert – wurde präsentiert. „Es bleibt bei den Traditionsfarben rot, gelb, schwarz“, lässt Annekatrin Westphal, Leiterin Fahrgastmarketing der S-Bahn, mitteilen: „Die Farbaufteilung lässt das Fahrzeug höher und luftiger wirken. Stärkere Kontraste machen die Türen für Sehschwache besser erkennbar.“

Ab Frühjahr 2019 sollen die Fahrzeuge technisch erprobt werden. Die neuen Züge der Baureihen 483/484 fahren demnach ab Januar …

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