Bus: PlusBus Elbe-Fläming verbindet zwei Bundesländer – Neue Linie X2 Bad Belzig <> Lutherstadt Wittenberg wird zum PlusBus, aus VBB

Großer Bahnhof für die Eröffnung der neuen #PlusBus-Linie Elbe-Fläming. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, und der Verkehrsminister von Brandenburg, Guido Beermann, haben heute gemeinsam einen neuen grenzübergreifenden Busverkehr gestartet. Der #PlusBus #Elbe-Fläming verbindet zukünftig als erste Landesgrenzen überschreitende PlusBus-Linie die zwei Bundesländer Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Für die Fahrgäste bedeutet das: Stundentakt, Wochenendverkehr und zeitnaher Anschluss zur Bahn.

Es ist der 32. PlusBus in Brandenburg und die 30. Landeslinie in Sachsen-Anhalt. Die Erfolgsgeschichte des PlusBus lebt und wird mit der Landesgrenzen überschreitenden Linie Elbe-Fläming weitergeschrieben.

Die Linie #X2 verbindet nun wochentags im #Stundentakt und am Wochenende im Zweistundentakt #Bad Belzig in Brandenburg mit #Lutherstadt Wittenberg in Sachsen-Anhalt auf direktem Weg. Nach dem bewährten PlusBus-Konzept besteht in Lutherstadt Wittenberg eine direkte Anbindung zur #S-Bahn nach #Leipzig sowie zum #ICE. Die Busverbindung zwischen Brandenburg und Sachsen-Anhalt wird damit deutlich verbessert und durch regelmäßige Verbindungen unter der Woche wie auch an Wochenenden zum attraktiven #ÖPNV-Angebot.

Reiner #Haseloff, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt:

„Das Land Sachsen-Anhalt begrüßt die neue Buslinie X2 zwischen der
Lutherstadt Wittenberg und Bad Belzig. Das attraktive Angebot schafft Verkehrsverbindungen über die Landesgrenzen hinweg nach Brandenburg. Wir unterstützen den #Testbetrieb der Linie mit Landesmitteln.“

Guido #Beermann, Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg:

„Mit dem PlusBus X2 haben wir in Brandenburg schon die zweite länderübergreifende Linie geschaffen. Davon profitieren die vielen Pendlerinnen und Pendler sowie der Tourismus, beim X2 insbesondere im südlichen Landkreis #Potsdam-Mittelmark über eine direktere ICE-Anbindung in
Lutherstadt Wittenberg Richtung Süden und Südwesten. Damit tragen wir zum wirtschaftlichen Erfolg der Region bei, steigern die Attraktivität des klimafreundlichen ÖPNV und gehen einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur #Mobilitätswende.“

Susanne #Henckel, Geschäftsführerin des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB):

„Mit dem X2, dem PlusBus Elbe-Fläming, von Bad Belzig nach Wittenberg, und das mit Qualität! Jede Stunde, mit #Direktanbindung zur Schiene und das auch am Wochenende. Der PlusBus ist und bleibt ein Qualitätsversprechen! Ich gratuliere #regiobus Potsdam Mittelmark, #NASA und #Vetter Verkehrsbetriebe, die hier die zweite länderübergreifende PlusBus-Linie unter der #Qualitätsdachmarke an den Start bringen. Ein wegweisendes Beispiel für das Erreichen der dringend notwendigen Verkehrswende. Der X2 ist nunmehr schon der 32. PlusBus im VBB-Land. Hier wurde in eindrucksvoller Manier gezeigt, wie ein gutes Konzept auch über die Ländergrenzen hinaus durch hervorragende Zusammenarbeit und Unterstützung erfolgreich umgesetzt werden kann. Unsere Erfahrungen zeigen: Mit höherer Qualität im Busverkehr ist auch ein Plus an Fahrgästen zu gewinnen.“

Wolfgang #Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark:

„Schon seit gut zwei Jahren beschäftigt uns als Landkreis die Idee einer ÖPNV-Anbindung an den ICE in Wittenberg. Mit der Anbindung des Bahnhofes Wittenberg und der Nutzung des ICE schaffen wir eine sehr attraktive Verbindung in den Süden von Deutschland, ohne vorher nach Berlin fahren zu müssen. Die Idee zur Einführung einer neuen PlusBus-Linie von Bad Belzig nach Wittenberg fand 2020 daher auch Eingang in den Nahverkehrsplan des Landkreises Potsdam-Mittelmark. Das Besondere an der Linie ist die landesübergreifende Verknüpfung der Netze und die Anerkennung der BahnCard 100. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt und dem Landkreis Wittenberg und hoffen, dass viele Pendler und Urlauber diese Linie rege nutzen und wir somit zur einer Förderung des ÖPNV beitragen können.“

Jürgen #Dannenberg, Landrat des Landkreises Wittenberg:

„Mit der neuen Buslinie wird das Verkehrsangebot zwischen dem Fläming und der Lutherstadt Wittenberg ganz erheblich verbessert. So lässt sich der Fläming von Wittenberg aus bequem entdecken. Auch ist die Lutherstadt mit ihren Freizeit- und Arbeitsmöglichkeiten für die Einwohner der Ortschaften entlang der neuen Linie schnell und komfortabel erreichbar. Für Berufspendler, Erholungssuchende, Schüler und Auszubildende ergeben sich neue attraktive Verbindungen. Es freut mich, dass es gelungen ist, dieses umweltfreundliche Verkehrsangebot länderübergreifend zu verwirklichen. Ich wünsche mir, dass die Linie X2 von den Bürgern rege genutzt wird.“

Peter #Panitz, Geschäftsführer der Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt (NASA):

„Die neue Buslinie X2 erweitert das Bahn-Bus-Landesnetz Sachsen-Anhalt und fährt auch unter dem Qualitätssiegel „Mein Takt‘. Wir freuen uns über die örtliche Initiative aus Bad Belzig und Lutherstadt Wittenberg, hier eine neue Verbindung zu testen. Wir wünschen dem Projekt viel Erfolg und vor allem zahlreiche zufriedene Fahrgäste.“

Dr. Wolfdietrich #Vetter, Geschäftsführer der Vetter Verkehrsbetriebe:

„Die neu eingeführte PlusBus-Linie Elbe-Fläming ist für uns ein weiteres Puzzleteil, um der Bevölkerung in unseren doch oft ländlichen Bediengebieten attraktive ÖPNV-Beförderungsmöglichkeiten als Alternative zum Individualverkehr bieten zu können. Die bereits vor drei Jahren von dem kommunalen Unternehmen regiobus Potsdam Mittelmark und dem privaten Familienunternehmen Vetter Verkehrsbetriebe geborene Idee konnte nun mit Unterstützung der Verkehrsverbünde NASA und VBB umgesetzt werden. Zur Schaffung eines engmaschigen und nachfragegerechten Liniennetzes kann es, wie in diesem Fall, sinnvoll und zielführend sein, Linienwege über Bundeslandgrenzen hinwegzuführen. Die direkte Anbindung an den ICE-Bahnhof in Lutherstadt Wittenberg ist für Bürgerinnen und Bürger aus Brandenburg genauso reizvoll, wie für die Bevölkerung im Landkreis Wittenberg. Eine zusätzliche Attraktivität entfaltet das Angebot auf Grund seiner Bedienung im Stundentakt sowie die moderne Ausstattung der Fahrzeuge.“

Hans-Jürgen #Hennig, Geschäftsführer von regiobus Potsdam Mittelmark:

„Mit dem PlusBus X2 haben wir nun die 10. PlusBus-Linie des Landkreises Potsdam-Mittelmark auf den Weg gebracht. Ich freue mich, dass wir mit unserer Idee bei den benachbarten Vetter Verkehrsbetrieben auf so offene Ohren gestoßen sind. Damit ist auch der Nachweis erbracht, dass nicht nur über Kreis- und Ländergrenzen hinweg, sondern auch für ein großes privates, eigenwirtschaftlich finanziertes Verkehrsunternehmen wie die Vetter-Gruppe und der kommunalen gemeinwirtschaftlichen regiobus Potsdam Mittelmark so eine Zusammenarbeit möglich ist. Mir liegt sehr am Herzen, allen Beteiligten in der Vorbereitung, vor allem unseren Planern, besonderen Dank auszusprechen.“

Hintergrund

Das PlusBus-Konzept hat sich – teils unter anderem Namen – deutschlandweit bewährt. Neben Brandenburg und Sachsen-Anhalt gibt es den PlusBus auch in Sachsen und Thüringen. Sowohl in Brandenburg als auch in Sachsen-Anhalt wurden jeweils schon 30 und mehr Linien umgesetzt.

Die Marke PlusBus steht für hohe Qualitätsstandards:

Seit September 2018 unterstützt das Land Brandenburg jeden PlusBus-Kilometer zusätzlich zur Grundfinanzierung mit 0,40 Euro. Damit wird die Landesregierung für das Abrechnungsjahr 2020 mehr als drei Millionen Euro für den Busverkehr im ländlichen Raum zur Verfügung stellen.

In Sachsen-Anhalt sind die meisten PlusBus-Linien in das Bahn-Bus-Landesnetz „Mein Takt“ integriert und werden ebenfalls deutlich vom Land gefördert.

Fahrgäste erkennen das „Plus“ im Angebot bereits am Logo.

In der Region ist der PlusBus unter anderem an den Fahrzeugen und den Haltestellen durch das #Produktsymbol erkennbar: ein violetter Kreis mit dem Schriftzug „Bus“, dazu ein großes Plus-Zeichen. Mit dem gemeinsamen PlusBus-Symbol, sollen sich auch Fahrgäste aus anderen Regionen leichter im Verkehrssystem zurechtfinden.

Weitere Informationen und Fahrpläne zum PlusBus Elbe-Fläming finden Sie an den Haltestellen, in den Broschüren sowie unter www.vbb.de/PlusBus

Tarife + Bahnverkehr: Mobilität : Aus für Ostsee-Ticket: Bahn nimmt beliebtes Angebot in Berlin aus dem Programm, aus Berliner Zeitung

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/aus-fuer-ostsee-ticket-bahn-nimmt-beliebtes-angebot-in-berlin-aus-dem-programm-li.152899

Von Mitte Juni an wird die #Fahrkarte nicht mehr verkauft – was aber nicht an Corona liegt. Reisende müssen andere Tickets nutzen, zu ungünstigeren Konditionen.

#Meer und mehr: Das war ein Slogan, mit dem die Deutsche Bahn einst für ihr #Ostseeticket warb. Doch nun bestätigte das Bundesunternehmen, dass es dieses Angebot bald nicht mehr geben wird. „Ja, das #Ostsee-Ticket wird zum 12. Juni 2021 eingestellt“, teilte ein Bahnsprecher der Berliner Zeitung mit. Dann verschwindet das Ostsee-Ticket aus dem Programm. Daran ist allerdings nicht die Corona-Pandemie schuld, auf die Mecklenburg-Vorpommern mit Reisebeschränkungen reagiert hat, die Urlaub unmöglich machen.

Das Ticket verbilligt Fahrten, die in zehn Berliner und in 14 Brandenburger Bahnhöfen beginnen. Zu den möglichen Zielen gehören #Wismar, #Bad Doberan, #Rostock, #Graal-Müritz, #Stralsund, #Binz auf Rügen, #Greifswald sowie alle Stationen der #Usedomer Bäderbahn. Wer am Automaten oder im Internet kauft, zahlt für die Hin- und Rückfahrt in der zweiten Klasse 44 Euro. Für Mitfahrer oder allein reisende Kinder werden jeweils 35 Euro fällig. Das Ticket gilt 15 Tage – nicht nur in Regional-, auch in Fernzügen.

Seit 1999 im Angebot
Und das war offenbar ein Problem – nicht für die Fahrgäste, aber für die #Fernverkehrsmanager der Bahn. Denn das Ostsee-Ticket gehört zu den „ungesteuerten“ Angeboten. Das heißt: Auch für #Intercity- und #ICE-Züge gibt es keine Zugbindung. Die Fahrgäste können frei bestimmen, wann sie welche Züge in Anspruch nehmen. „Man kann flexibel Fernverkehrszüge nutzen und bis kurz vor der Abfahrt diese …

Bahnverkehr: Deutsche Bahn: Das soll sich im ICE verändern aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article231908409/Deutsche-Bahn-ICE-Intercity-Abteil-Grossraum.html

Sitz an Sitz im Großraumwagen – in den Fernzügen der Deutschen Bahn sitzt man auf dem Präsentierteller. Das soll sich ändern.

Berlin. „Ist hier noch was frei?“ – diese Frage ist in den Fernzügen der Deutschen Bahn in den vergangenen Jahren selten geworden. In den #Intercitys und ICEs gibt es immer weniger #Abteile. Die Fahrgäste sitzen im #Großraum, Sitzreihe an Sitzreihe, nicht selten mit entsprechendem #Lärmpegel. Das soll sich in einigen Jahren wieder ändern.

Der Staatskonzern überarbeitet offenbar seine Strategie und will in Zukunft die Waggons wieder stärker in verschiedene Bereiche untergliedern. „Unsere Kunden wünschen sich mehr #Rückzugsmöglichkeiten und dafür wieder mehr #abteilähnliche Räume“, sagt Berthold #Huber, #Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn.

Im neuesten #ICE gibt es nur ein Abteil für Familien
Mit der möglichen Rückkehr zu Abteilen leitet die Deutsche Bahn eine Trendwende ein. Mit jeder neuen Zuggeneration wurden in den vergangenen Jahrzehnten mehr offene Sitzreihen im Großraumwagen eingeführt. Der 1991 auf die Schiene gesetzte ICE der ersten Generation hat noch ein knappes Drittel Abteilplätze – beim aktuellen #ICE4 ist lediglich das Abteil für Familien mit Kleinkindern …

Werkstätten: In 5 Jahren parken hier ICEs, aus florakiez.de

In 5 Jahren parken hier ICEs

Wenn man die Straße „Am Bürgerpark“ Richtung #Schönholzer Heide entlangläuft, sieht man viel grün: rechts Bürgerpark und Friedhof, links #Kinderbauernhof #Pinke-Panke, ein vereinzeltes Haus und ansonsten grüne Brache. Das soll so bleiben, auch wenn dahinter in den nächsten Jahren Großes entsteht. Die Deutsche Bahn plant auf dem Gelände zwischen Kinderbauernhof und Jugendverkehrsschule eine #Abstellanlage für #IC und #ICE Züge – entlang der Gleise, gefühlt in Pankow. Tatsächlich gehört das Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs #Schönholz aber zu #Reinickendorf, denn die Mauer verlief entlang der Straße „Am Bürgerpark“ und der Schützenstraße.

Der Senat hat das Vorhaben für die „#Abstellanlage Schönholz“ erstmals im Oktober 2020 bekannt gegeben. Seit dem laufen die Planungen. Laut einem Entwurf der DB #Fernverkehr vom 25. Januar 2021, der #florakiez.de vorliegt, sollen hier acht Gleise entstehen, auf denen IC und ICE Züge gereinigt, gewartet und zwischengeparkt werden. Wichtig für die Entscheidung für Schönholz war demnach, dass die Anlage nur drei Kilometer vom Bahnhof #Gesundbrunnen entfernt liegt, der Start- und Endpunkt mehrerer Linien ist. So will die Deutsche Bahn Züge schneller bereitstellen können und gleichzeitig das ICE-Werk in #Rummelsburg entlasten. Ein zweites #Streckengleis soll dafür wiederhergestellt werden. Ein Anschluss der #Heidekrautbahn von #Wilhelmsruh nach Gesundbrunnen wird zwar mitgedacht, ist aber ein „separates Vorhaben im Programm i2030 der Länder Berlin und Brandenburg, des VBB, der NEB und der DB“, wie ein Bahnsprecher …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn plant Mega-ICE: Diese Bahn wird ein echter Hingucker, aus Frankfurter Rundschau

https://www.fr.de/panorama/deutsche-bahn-db-ice-zug-xxl-neu-fahrgaeste-geschwindigkeit-platz-sitzplatz-hauptbahnhof-frankfurt-ltt-zr-90214156.html

Die Deutsche Bahn präsentiert eine Neuerung im #XXL-Format. Hat die DB auf die Kritik am vorhergehenden #ICE-Modell reagiert?

Mitten in der Corona*-Pandemie kündigt die Deutsche Bahn (DB) eine große Neuerung an.
Ein XXL-ICE soll auf die Gleise kommen.
Am kleineren #ICE4 gab es viel Kritik – Wie steht es bei der neuen Zug-Variante um Platz, #Geschwindigkeit und Co.?

Frankfurt – Schon zur Einführung des ICE 4 gab es viel Kritik. Einige Kunden der DB waren mit der #Ausstattung und der #Power des Zuges ganz und gar nicht zufrieden. Mitten in der Corona-Pandemie präsentiert die Deutsche Bahn nun eine Neuerung für den kritisierten ICE. Aber hat die neue ICE-Variante das Zeug dazu, der Kritik aus der Vergangenheit standzuhalten?

Die ersten XXL-Züge der DB sind in jedem Fall ein Hingucker. Mit ihren 375 Metern an Länge sind sie die Riesen unter den Zügen. Kein Zug in der Geschichte der Bahn kommt daran heran. Durch die Konstruktion von #Siemens können besonders viele Reisende untergebracht werden, wie die Deutsche Bahn mitteilt. In der XXL-Variante mit 13 Teilen gibt es satte 918 Sitzplätze.

Deutsche Bahn (DB) mit Neuerung im XXL-Format – Was tatsächlich möglich …

Bahnindustrie: Von Flug- zur Zugbegleiterin „Wenn die Landschaft bei Tempo 300 vorbeizieht, ist das auch schön“, aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/von-flug-zur-zugbegleiterin-wenn-die-landschaft-bei-tempo-300-vorbeizieht-ist-das-auch-schoen/26935680.html

Die Berlinerin Jasmin Werner wechselte wegen der #Coronakrise von Flug- zur #Zugbegleiterin. Die Arbeit sei sehr ähnlich, erzählt sie im Interview.

Die gelernte Außenhandelskauffrau Jasmin Werner (33) hat elf Jahre bei #Germania als #Flugbegleiterin und Purserin, also #Kabinenchefin, gearbeitet. Als sie nach einer Zwischenstation in einem Sprachreiseunternehmen wieder fliegen wollte, kam die Coronakrise. Sie bewarb sich bei der Bahn, die – wie auch andere #Verkehrsunternehmen – bei der Personalsuche mit Fluggesellschaften kooperiert. Hier erzählt sie, wie sie dort gelandet ist.

Jahrelang sind Sie um die Welt gedüst, jetzt fahren Sie als Zugbegleiterin im #ICE . Ist das besser oder schlechter?
Genauso gut! Die Hauptaufgaben sind so ziemlich dieselben: zuständig für die Sicherheit an Bord sein, #Kundenservice natürlich – und im Notfall erste #Hilfe leisten. Finanziell kann ich beides noch nicht genau vergleichen, weil ich erst seit Mitte Januar regulär fahre und viel von den Zulagen für Feiertage und #Schichtdienst abhängt. Das Grundgehalt ist ähnlich.

Es ist aber schon cooler, den Feierabend in Palma de Mallorca zu verbringen als in Hamm/Westfalen, oder?
Viele denken, dass man als Flugbegleiterin die Welt bereist, aber das war bei mir eher selten. Ich war zwar tatsächlich ein paar Mal in Afrika, habe in Teheran  …

Deutsche Bahn – Wenn ein ICE wie eine Straßenbahn durch Lichterfelde fährt, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article231548575/Deutsche-Bahn-faehrt-mit-ICE-Testzug-durch-Lichterfelde.html

Die Deutsche Bahn will mit dem #ICE-Testzug herausfinden, ob sich die Strecke der alten #Goerzbahn dauerhaft für #Testfahrten eignet.

Berlin. Christian Pelz bastelt gerade an seinem Tor, als sich am Freitag lautlos ein ICE in den Dahlemer Weg schiebt. Verwundert blickt der Anwohner auf. „Ich dachte zuerst, dass es ein langer Lastwagen ist“, sagt der Anwohner. Aber ein ICE – das sei mal was anderes, ein ganz besonderes Ereignis.

Kurz vor zehn Uhr kommt der silberne Zug an der Kreuzung Dahlemer Weg und Mühlenstraße zum Stehen. Autos halten vor den #Andreaskreuzen, die seit Langem mal wieder ihre Aufgabe erfüllen. Nach einem lauten #Warnsignal setzt sich der ICE leise #bimmelnd langsam in Bewegung. Zwischen kleinen Einfamilienhäusern fährt der Zug die 2,5 Kilometer lange Strecke auf der alten Goerzbahn bis zum Bahnhof #Schönow.

Es war die erste offizielle Fahrt des Versuchszuges „#advancedTrainLab“ der Deutschen Bahn auf der mehr als hundert Jahre alten #Eisenbahnlinie zwischen #Lichterfelde West und Schönow an der Goerzallee. Die Bahn will herausfinden, ob sich die Trasse dauerhaft für Testfahrten eignet. Die Strecke biete optimale Voraussetzungen, um verschiedene Systeme zur Objekt- und Hinderniserkennung sowie zur Umfelderkennung zu erproben, heißt es in …

Bahnindustrie: Deutsche Bahn verschrottet weniger Züge, aus Der Tagesspiegel

https://background.tagesspiegel.de/mobilitaet/deutsche-bahn-verschrottet-weniger-zuege

Die #EU-Kommission will, dass die #DB AG alte Züge verkauft und nicht #verschrottet. So soll der #Wettbewerb gestärkt werden. Die Deutsche Bahn bemüht sich und bietet mehr ausrangierte Züge zum Kauf an. Nun rollt die große #Intercity-Flotte aufs #Abstellgleis.

Wer zart besaitet ist, sollte nicht weiter scrollen. Mit diesem Warnhinweis wurden kürzlich Fotos eines zerlegten ICE-Triebkopfes im Fachforum „#Drehscheibe online“ präsentiert. Ein Bahn-Fan hat in #Opladen die Verschrottung der gerade mal zwanzig Jahre alten Dieselvariante des Schnellzugs aus der Ferne mit Teleobjektiv dokumentiert. Wirklich kein schöner Anblick: Von dem einst schmucken rot-weißen Schnellzug ist nur noch ein Trümmerfeld übrig.

Die Deutsche Bahn AG hat wenig Interesse daran, dass solche Fotos öffentlich werden. Denn rasch kommt dann die Frage, ob sich für einst teure #Hightech-Fahrzeuge keine nachhaltigere Lösung als die #Schrottpresse finden lässt. Im Falle der Baureihe #605 des #ICE-TD BR605 wird das von einem DB-Sprecher verneint: „Die Züge wurden zuvor über mehrere Jahre zum #Verkauf angeboten, ohne dass es zum Abschluss eines Kaufvertrages gekommen ist.“

Züge landeten in der Presse statt bei Konkurrenten
So werden die einst 20 ICE-TD nach langem #Stillstand nun ausgeschlachtet, um wenigstens wiederverwertbare Ersatzteile …

Bahnhöfe: RE 1-Halte in Götz und Groß Kreutz: Halte sind bereits ab Dezember 2022 möglich! Bahnsteigverlängerungen ab frühestens 2028 sind nicht alternativlos!, aus DBV

Ab Dezember 2022 sollen zwischen Magdeburg und Cottbus auf der Regionalexpress-Linie 1 (#RE 1) neue Züge fahren, die endlich mehr Platz für die Fahrgäste bieten. Die Züge sind seit vielen Jahren im #Berufsverkehr regelmäßig komplett überfüllt. Häufig kommt es vor, dass Fahrgäste gar nicht einsteigen können, weil sie nicht mehr in der Zug kommen. Nur für die Fahrgäste in #Götz und #Groß Kreutz, den Stationen zwischen Brandenburg an der Havel und Werder (Havel), soll es bis mindestens Dezember 2028 (!) beim inakzeptablen #Stundentakt bleiben. Bahnsteigverlängerungen um insgesamt an beiden Stationen von 19 m brauchen 7 Jahre Bauzeit? Das muss schneller gehen – fordert der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark.

Wir fordern die Beteiligten im Land Brandenburg, beim #Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg und bei der Deutschen Bahn auf, hier schneller Lösungen zu realisieren. Denn es gibt heute schon mehrere Lösungen.

Möglichkeit 1: Die Bahnsteige werden zum Dezember 2022 provisorisch in #Holzbauweise mit einfachsten Mitteln auf die gesamte Zuglänge verlängert

Dies war schon 1993 möglich, als in #Michendorf mehrere Jahre der #ICE hielt. In Götz fehlen pro Bahnsteigseite 8 m, in Groß Kreutz am Bahnsteig Richtung Berlin 3 m.

Möglichkeit 2: Anfang und Ende des Zuges ragen um wenige Meter über die verfügbare Bahnsteiglänge hinaus

Wenn behauptet wird, dass der Bahnsteig genauso lang wie der dort haltende Zug sein muss, ist das falsch! Das #Eisenbahn-Bundesamt (#EBA) als Aufsichtsbehörde für den #Bahnverkehr verlangt „an bestehenden Bahnsteigen ausnahmsweise eine erforderliche Bahnsteiglänge von erster bis letzter Tür des Reisezuges zzgl. 5 m Sicherheitszuschlag für das ungenaue Halten“ (3). Zum Einsatz kommen neue Triebzüge „Desiro HC“ der Firma Siemens. Die erste und letzte Tür liegt nicht unmittelbar am Zuganfang und -ende, sondern mindestens 2 m davon entfernt. Deshalb könnten sie bereits ab ihrem ersten Einsatztag in Groß Kreutz in beiden Richtungen halten, weil die erste und letzte Tür im Bahnsteigbereich liegt und nur der vordere und hintere Zugteil ohne Bahnsteig wäre. In Götz müsste der Bahnsteig nur um etwa 4 m verlängert werden.

Möglichkeit 3: Umrüstung der eingesetzten Züge, damit sie ab Einsatz im Dezember 2022 an beiden Stationen halten können

Ausdrücklich erlaubt das Eisenbahn-Bundesamt in der Fachmitteilung (3) Kompensationsmaßnahmen, sollten die Bahnsteige kürzer sein. Eine Maßnahme wäre, dass der Lokführer per Knopfdruck vor dem Halt in Götz und Groß Kreutz die erste und letzte Tür verriegelt. Oder das Verriegeln passiert softwaregesteuert. Kein Fahrgast könnte die Tür öffnen und den Sicherheitsanforderungen wäre entsprochen. Die Züge werden erst produziert – deshalb ist diese technische Änderung zum jetzigen Zeitpunkt umsetzbar und kann bis Dezember 2022 genehmigt werden.

Möglichkeit 4: Zumindest in Groß Kreutz halten ab Dezember 2022 auch die Züge am Bahnsteig Richtung Brandenburg an der Havel

Dieser Bahnsteig ist mit 175 m Länge bereits heute ausreichend lang genug. Notwendig wäre ein Gleiswechsel aus Richtung Brandenburg an der Havel auf das „falsche“ Gleis und nach dem Halt in Groß Kreutz zurück auf das rechte Gleis. Weichenverbindungen sind vorhanden, bauliche Veränderungen gar nicht notwendig. Einzig die Zugbelegung könnte zu Problemen führen. Für diese Möglichkeit sollte zumindest eine Prüfung erfolgen.

Die schnelle Realisierung ist vor dem Hintergrund der Anbindung an den Busverkehr und wegen der vorhandenen Behörden- und Schulstandorte (in Götz z. B. IHK-Bildungszentrum) wichtig. Die Fahrgäste des RE 1 haben ein Recht auf einen attraktiven SPNV. Hier kann man zeigen wie ernst man es mit seinen Versprechungen zu den Wahlen nimmt.

Pressekontakte: Dr. Wilfried Ruppert, stv. Regionalvorsitzender, Telefon 01 77 / 2 83 46 07 und Karsten Müller, Regionalvorsitzender, Telefon 01 63 / 5 54 33 94

Bahnindustrie: ICE-Testzug fährt auf Trasse der alten Goerzbahn, aus Berliner Morgenpost

https://www.morgenpost.de/bezirke/steglitz-zehlendorf/article231271240/ICE-Testzug-faehrt-erstmals-auf-Trasse-der-alten-Goerzbahn.html

Die Deutsche Bahn testet im Februar ihren #Versuchszug #Advanced TrainLab zwischen dem Bahnhof #Schönow und #Lichterfelde West.

Die Anwohner am Dahlemer Weg werden im Februar wohl ihren Augen nicht trauen: Auf den Gleisen der alten #Goerzbahn vor ihrer Haustür – dort, wo vielleicht zweimal im Jahr eine historische Eisenbahn auf einer Sonderfahrt unterwegs ist – wird ein moderner #ICE rollen. Auf der etwa drei Kilometer langen Strecke zwischen dem Bahnhof Schönow an der Goerzallee und Lichterfelde West wird die Deutsche Bahn ihren Versuchszug Advanced #TrainLab einsetzen. Das bestätigte jetzt ein Bahn-Sprecher. Ob es ein einmaliges Ereignis sein wird, ist nach Auskunft des Unternehmenssprechers noch offen. Auf jeden Fall ist es eine Premiere für den ICE auf der Goerzbahn.

Der Versuchszug der Deutschen Bahn (DB) unterscheidet sich äußerlich kaum von anderen ICE. Das einzige besondere Merkmal ist, dass er einen grauen statt eines roten Streifens an der Außenseite hat. Im Inneren gleicht der #Testzug allerdings einem fahrenden #Labor. Dort sollen unabhängig vom normalen Bahnbetrieb neue Technologien erprobt werden.

m Falle der Fahrt auf den Gleisen der Goerzbahn sind noch keine speziellen Tests vorgesehen. „Wir wollen zunächst sehen, was das für eine Strecke ist …