Mit dem #Fahrplan 2024 schafft die Deutsche Bahn (DB) so viele neue Verbindungen im #Fernverkehr wie seit 20 Jahren nicht mehr. Durch den stetigen Zulauf neuer Züge kann die DB mehr und schnellere Verbindungen sowie deutlich mehr #Sitzplätze zwischen den Metropolen anbieten. Auch die Regionen profitieren von zusätzlichen #Verbindungen und neuen Zügen.
Der #Bahnverkehr zwischen Deutschland und #Österreich#boomt: Bis Ende des Jahres erwarten die #Deutsche Bahn (DB) und die Österreichischen Bundesbahnen (#ÖBB) rund 40 Prozent mehr Fahrgäste als noch vor fünf Jahren. Die beiden Unternehmen bauen daher das #grenzüberschreitende Angebot im #Fernverkehr zwischen den Nachbarländern weiter aus.
Stefanie Berk, Vorstand Marketing und Vertrieb DB Fernverkehr: „Der Trend zur Schiene ist ungebrochen. Immer mehr Menschen in Deutschland und Österreich setzen für die Reise ins Nachbarland auf den klimafreundlichen Zug. Mit neuen Zügen, mehr Komfort und mehr Verbindungen wollen wir das Wachstum weiter ankurbeln. Dies geht nur durch eine gemeinsame Kraftanstrengung der beteiligten Eisenbahnunternehmen. Der Ausbau des internationalen Fahrplans im engen Schulterschluss mit den ÖBB ist unsere Antwort auf die wachsende Nachfrage.“
Flottendurchschnittsalter sinkt bis 2030 auf 12 Jahre • Fahrgäste profitieren vom Komfort moderner Züge
In einem der größten #Beschaffungsvorhaben der Unternehmensgeschichte kauft die Deutsche Bahn (#DB) 73 neue #ICE. Das Investitionsvolumen von insgesamt rund zwei Milliarden Euro entfällt auf 56 ICE L des spanischen Herstellers #Talgo und auf 17 ICE #3neo von #Siemens Mobility. Die bestellten Züge sollen ab 2026 auf die Schiene kommen und bis 2030 ausgeliefert werden. Insgesamt investiert die DB damit jetzt rund 12 Milliarden Euro in neue Fernverkehrszüge. Das #durchschnittliche Alter der ICE- und Intercity-Züge sinkt bis 2030 von heute 18 auf dann 12 Jahre. Das Highlight des ICE L ist der niveaugleiche Ein- und Ausstieg an 76 Zentimeter hohen Standardbahnsteigen. Dieser bedeutet ein deutliches Plus an Komfort für alle Reisenden. Auch beim ICE 3neo kommen den Fahrgästen zahlreiche Neuerungen zugute, wie etwa Tablethalter und #Steckdosen an allen Plätzen. Neue #Reservierungsanzeigen mit farbigen #LED-Leuchten informieren auf einen Blick über reservierte und freie Sitzplätze. #Mobilfunkdurchlässige Scheiben sorgen für stabilen Empfang im Zug.
Bus statt Zug, umsteigen statt sitzen bleiben. Die Bauarbeiten zwischen Berlin und #Frankfurt (Oder) bescheren nicht nur Pendlern und anderen Kunden des Nahverkehrs längere Reisezeiten. Auch Fahrgäste zu ferneren Zielen müssen für den Abschnitt zwischen den Städten, die gerade mal rund 80 Kilometer Luftlinie voneinander entfernt sind, mehr Zeit einplanen. In einem Fall sogar sehr viel mehr Zeit: Der #Nachtzug von und nach #Österreich braucht fast vier Stunden länger. Dafür können die Reisenden ostdeutsche Orte und Gegenden entdecken, die sie freiwillig sonst kaum kennenlernen würden.
Schnelle #Zugverbindungen zwischen #europäischen Metropolen und #Nachtzüge könnten Flüge künftig ersetzen. Doch die Infrastruktur der Deutschen Bahn steht dem laut „Bahn für Alle“ im Weg.
Von #Stockholm über #Malmö und #Hamburg nach Berlin. Verbindungen zwischen #Zürich via Köln bis #Amsterdam. Über #Österreich nach #Mailand, Florenz oder Rom sind heute schon im Angebot. Nacht- und Fernreisezüge könnten ein zentraler Baustein für den Klimaschutz sein. Der Ausbau von Hochgeschwindigkeitszügen zwischen den europäischen Metropolen und internationale Urlaubszüge könnten in Zukunft Flugreisen ersetzen.
Europa soll noch enger zusammenwachsen – auch auf der Schiene. Dazu sollen die bereits erfolgreichen Kooperationen zwischen den vier Bahnunternehmen Deutsche Bahn (DB), den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB), der französischen SNCF und den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) weiter ausgebaut werden. Darauf haben sich heute am Rande der Konferenz der europäischen Verkehrsminister die vier Bahnchefs Dr. Richard Lutz (DB), Andreas Matthä (ÖBB), Jean-Pierre Farandou (SNCF) und Vincent Ducrot (SBB) verständigt.
Die ersten konkreten Ergebnisse dieser Ausweitung der Kooperation sind vier neue Nightjet-Linien, die in den nächsten Jahren insgesamt 13 europäische Millionenmetropolen miteinander über Nacht verbinden werden:
Die Erklärung der vier Bahnunternehmen bildet den Auftakt zum Europäischen Jahr der Schiene. Am 1. Dezember hatten sich die Europaabgeordneten des Verkehrsausschusses darauf geeinigt, das kommende Jahr der Stärkung des Schienenverkehrs zu widmen. Ein starkes Schienennetz ist demnach unverzichtbar, um die Klimaziele der EU zu erreichen. Dazu gehört auch ein starkes Nachtzugnetz, das Schlüssel zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität ist. Gemeinsam im engen Schulterschluss mit der Politik haben sich die vier Partnerbahnen nun in einem klaren Bekenntnis zum Nachtzug auf eine noch stärkere Zusammenarbeit auf allen Ebenen festgelegt.
Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „Abends in München oder Berlin in den Zug steigen und morgens entspannt in Paris oder Brüssel ankommen – mit unserem Trans-Europ-Express TEE 2.0 und attraktiven Nachtzugangeboten auf der Schiene sind wir künftig in Europa noch klima- und umweltfreundlicher unterwegs. Das ist ein ganz konkretes Ergebnis unseres Schienengipfels und unserer EU-Ratspräsidentschaft.”
Klimaschutzministerin Leonore Gewessler: „Nachtzüge sind die Zukunft der klimafreundlichen Mobilität innerhalb Europas. Es ist unsere gemeinsame Aufgabe für ein gutes Angebot für die Menschen in Europa zu sorgen. Damit dies nachhaltig gelingt, gilt es die Rahmenbedingungen für den europäischen Nachtzugverkehr in den kommenden Jahren gut zu gestalten. Ich freue mich über dieses gemeinsame Bekenntnis quer durch Europa.“
Staatsminister Jean-Baptiste Djebbari: „Wir alle glauben fest daran, dass Nachtzüge eine Schlüsselrolle im Europa von morgen spielen werden. Sie sind umweltfreundlich und werden das Interesse unserer Bürger am Zugfahren steigern.“
Peter Füglistaler, Direktor des schweizerischen Bundesamts für Verkehr: „Ich freue mich über diesen international abgestimmten Grundsatzentscheid. Nun haben die Bahnen die nötige politische Unterstützung, um mit attraktiven neuen Angeboten die Kunden zu überzeugen.“
Richard Lutz, DB-Vorstandsvorsitzender: „Europas führende Bahnen vereinen ihre Kräfte für den Nachtzug. Das ist ein guter Tag für das Klima, unsere Kunden und das Zusammenwachsen Europas auf der Schiene. Der Nachtzug ist ein Geschäft unter Partnern. Wenn jede Bahn ‚ein bisschen Nachtzug‘ machen würde, wäre niemandem geholfen. Die Lösung ist eine klare Arbeitsteilung, eingebettet in echtes Teamplay.“
Andreas Matthä, CEO der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB): „Nur durch die intensive Zusammenarbeit der Bahnen in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich können wir das Nightjet-Netz deutlich erweitern und somit noch mehr klimafreundliche Mobilität in Europa anbieten. Mit Paris, Berlin, Amsterdam, Brüssel, Zürich, Wien und Barcelona werden noch mehr europäische Metropolen künftig umweltfreundlich über Nacht mit dem Nightjet verbunden.”
Jean-Pierre Farandou, Vorstandsvorsitzender der SNCF: „Für die SNCF ist diese Zusammenarbeit eine gute Chance, den nationalen Nachtzugservice mit einem internationalen Angebot zu ergänzen. Nachtzüge sind für die SNCF historisch. Das Interesse und die Begeisterung der Fahrgäste und der Behörden sind groß, denn diese Züge sind für die Verbindung unserer Regionen unverzichtbar. Wir sind überzeugt, dass wir mit unseren europäischen Partnern von der Erfahrung mit dem Nightjet profitieren können, um ein attraktives europäisches Nachtzugangebot voranzutreiben.“
Vincent Ducrot, Vorstandsvorsitzender der SBB: „Der Ausbau der internationalen Verbindungen im Tages- und Nachtverkehr auf der Schiene ist für die Schweiz sehr wichtig. Diese Kooperation ermöglicht, unsere Ausbaupläne nun auch schnell umzusetzen. Im Nachtverkehr werden wir so das Angebot ab der Schweiz bis 2024 von sechs auf zehn Linien zu 25 Destinationen ausbauen. Das ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Förderung der klimafreundlichen Mobilität.”
DB erweitert Angebot • Neu ab Samstag: Mit dem ICE ohne Umsteigen von Berlin nach #Innsbruck • Zusätzliche Verbindungen an die #Ostseeküste • Bequem und umweltfreundlich in den Urlaub
Die Ferien stehen vor der Tür und der ursprünglich geplante Urlaub steht womöglich wegen Corona auf der Kippe. Die Deutsche Bahn (DB) stockt ihr touristisches Fernverkehrsangebot während des Sommers auf und bietet zusätzliche Verbindungen in beliebte Urlaubsregionen. Diesen Samstag, den 27. Juni, startet die neue direkte Sommer-Verbindung von Berlin nach Innsbruck. Für einen Städtetrip bietet sich die neue Railjet-Verbindung „#Vindobona“ nach #Prag und #Wien an. Die Züge des Fernverkehrs Richtung Ostseeküste werden in den Ferien aufgestockt. Aber auch DB Regio bietet viele attraktive Verbindungen ins Umland an. Hier einige Reisetipps für den Sommer:
Vom 27. Juni bis 22. August bringt die neue zusätzliche ICE-Verbindung Berlin – Innsbruck Fahrgäste ohne Umsteigen in die österreichischen Berge. Die Züge fahren samstags via Halle, Erfurt, Nürnberg, München und Rosenheim. Bsp.-Verbindung:
Vom 31. Juli bis 20. September immer freitags und samstags von Berlin über Stralsund nach Binz: Die neue zusätzliche ICE-Verbindung bringt Reisende von Stuttgart über Würzburg, Kassel und Berlin nach #Züssow (mit Anschluss nach #Usedom), Stralsund und Binz auf Rügen. Zurück geht es samstags und sonntags am späten Vormittag. Bsp.-Verbindung:
Mal eben ans Meer: In nur 2 Stunden und 27 Minuten ist der Ostseestrand von Berlin aus erreichbar. Die neuen Doppelstockzüge der IC-Linie Rostock-Berlin-Dresden fahren im Zwei-Stunden-Takt von Berlin über Oranienburg, #Neustrelitz, #Waren und Rostock nach Warnemünde. Bsp.-Verbindung:
· IC 2270 Berlin Hbf (11.38 Uhr) – Warnemünde (14.05 Uhr)
· IC 2275 Warnemünde (17.52 Uhr) – Berlin Hbf (20.23 Uhr)
Schnelle Erholung an der Mecklenburgischen-Seenplatte
Schlendern durch die Hafenstadt oder mit dem Tretboot über die #Müritz: Acht Mal am Tag fährt der Intercity in nur rund 80 Minuten nach #Waren an der Müritz. Das lohnt sich auch für einen Tagestrip. Bsp.-Verbindung:
· IC 2247 Berlin Hbf (7.36 Uhr) – Waren Müritz (8.57 Uhr)
· IC 2275 Waren Müritz (19.01 Uhr) – Berlin Hbf (20.23 Uhr)
Fahrradtour durch die #Uckermark — anschließend mit dem Regional-Express weiter nach #Stralsund
Ab dem 26. Juni fährt jeweils freitags, samstags und sonntags ein zusätzliches Zugpaar von Berlin nach Stralsund (und zurück). Die Länder Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern haben diese zusätzlichen Züge bestellt. Bitte beachten: Die Fahrradmitnahme ist nur begrenzt möglich, die DB empfiehlt, vor Ort Leihräder zu nehmen. Wegen Bauarbeiten kommt es teilweise zu Fahrplanänderungen. Als grobe Richtzeit gilt:
· Ab Berlin Hbf: Freitag ca. 14.20 Uhr, Samstag und Sonntag ca. 8.20 Uhr
· Ab Stralsund: Freitag, Samstag und Sonntag ca. 19.10 Uhr
Auf einen Städtetrip nach Wien
Nach Wien gibt es ergänzend zur bestehenden ICE-Direktverbindung via Nürnberg seit 16. Juni auch eine neue Direktverbindung mit dem komfortablen Railjet „Vindobona“ (in Kooperation mit der Tschechischen Eisenbahn und der Österreichischen Bundesbahn). Der Railjet fährt einmal pro Tag Berlin-Dresden-Prag-Wien- #Graz. Bsp.-Verbindung:
· RJ 257 Berlin Hbf (6.17 Uhr) – Wien (14.49 Uhr)
· RJ 256 Wien (13.10 Uhr) – Berlin Hbf (21.54 Uhr)
Über Nacht ohne Umsteigen nach Wien fährt seit März auch die Intercity-Verbindung Warnemünde/Rostock–Wien. Einmal täglich fährt in beiden Richtungen ein Zug über Berlin, Leipzig, Nürnberg und Passau in die österreichische Hauptstadt. Bsp.-Verbindung:
· IC 95 Berlin Hbf (22.29 Uhr) – Wien Hbf (10.45 Uhr)
· IC 94 Wien Hbf (19.15 Uhr) – Berlin Hbf (6.26 Uhr)
In weniger als zwei Stunden ist Stettin von Berlin zu erreichen. Perfekt für ein Wochenende, um Altstadtflair und polnische Küche zu genießen. Bsp.-Verbindung:
· RE 66 Berlin Gesundbrunnen (8.04 Uhr) – Stettin (9.49 Uhr)
· RE 66 Stettin (19.51 Uhr) – Berlin Gesundbrunnen (21.38 Uhr)
In vier Stunden nach Prag — Sightseeing und Kultur
Seit dem 16. Juni bringt die neue tägliche Railjet-Verbindung Reisende von Berlin über Dresden nach Prag. Bsp.-Verbindung:
Mit dem Kulturzug auf einen Wochenend-Kurztrip nach #Breslau
Bereits an Bord des Kulturzugs gibt es Unterhaltung rund um die Geschichte und Kultur Polens. Praktisch: Das Kulturzug-Ticket wird auch bei den Bussen und Straßenbahnen der MPK #Wroclaw im Breslauer Stadtverkehr als Tageskarte anerkannt. Bsp.-Verbindung:
Urlaub in der #Steiermark — ohne Umstieg direkt nach Graz
Komfortabel und umweltfreundlich geht es mit der neuen Railjet-Verbindung „Vindobona“ nach Graz. Der Railjet fährt einmal pro Tag Berlin-Dresden-Prag-Wien-Graz. Bsp.-Verbindung:
Weitere Reiseziele in Deutschland, die alle bequem und umweltfreundlich mit den Zügen der DB erreicht werden, finden sich unter bahn.de/entdeckedeutschland.
Im Nachtzug nach Lissabon – oder an einen anderen Sehnsuchtsort zu reisen, klingt nicht nur nach Fortbewegung, sondern auch nach einem Traum. Durch die Nacht zu fahren, unterwegs zu sein, während man quasi bei sich bleibt, die Nacht zu nutzen, um sich fortzubewegen, ohne hinter dem Steuer sitzen zu müssen – und nicht zuletzt: Der romantische Traum vom Reisen im #Schlafwagen, am nachdrücklichsten beflügelt durch Namen wie „#Orient-Express“ oder „#Transsibirische Eisenbahn“.