Warum hat sich in diesem Jahr der Termin für den #Fahrplanwechsel gegenüber den Vorjahren verändert?
Karl-Heinz Friedrich: Die europäischen Länder haben sich geeinigt, ihre Fahrpläne noch besser als bisher aufeinander abzustimmen. Als gemeinsames Datum für die #Umstellung hat man den 15. Dezember festgelegt. So soll es in Zukunft auch bleiben.
Direkt nach #Basel im #2-Stunden-Takt Ab 15.12.2002 setzt die Bahn die neue #ICE-Linie Berlin – #Frankfurt (M) – Basel ein. Die ICE fahren im 2-Stunden-Takt nach Basel über #Kassel-Wilhelmshöhe – Frankfurt (Main) – #Mannheim – #Karlsruhe – #Freiburg. Ein Zugpaar, ICE 277/276, verkehrt durchgehend bis #Zürich. Ebenfalls im 2-Stunden-Takt, jedoch in der anderen Stunde, fahren die ICE ab Mannheim weiter über #Stuttgart – #Ulm – #Augsburg nach München.
Im Bahnhof #Wannsee werden nach Befürchtungen der Bahngewerkschaft Transnet bald keine #Fahrscheine mehr verkauft. Ähnlich könnte es Fahrgästen auch in den Bahnhöfen #Charlottenburg, #Schöneweide und möglicherweise auch #Schönefeld gehen. Bahnsprecher Andreas Fuhrmann sagte, entschieden sei hier noch nichts, doch #Verkaufsschalter stünden stets auf dem Prüfstand. Sie müssten #wirtschaftlich tragbar sein. Wannsee wäre bei einer Schließung der Schalter einer der bundesweit ganz wenigen Bahnhöfe, in denen zwar #ICE-Züge halten, es aber keine Fahrscheine zu kaufen gibt.
Nachfolgend sind die vielfältigen, für einen reibungslosen, sicheren und komfortablen #Bahnbetrieb notwendigen Teile dieser #Wartungsanlage beschrieben.
Baubeginn des #ICE-Werks war am 10. Februar 1997, die Fertigstellung der ersten #Baustufe am 20. Mai 1998; im Januar 2002 erfolgte dann – nach 16 Monaten Bauzeit – die Inbetriebnahme der um drei #Werkstattgleise erweiterten #Triebzughalle. Die #Gleisanlage des ICE-Werks umfasst – bei einer Breite von fast 300 Metern – rund 3 Kilometer. Insgesamt stehen 47 Gleise mit einer Länge von insgesamt 21.536 Metern zur Verfügung, eingebaut wurden 92 Weichen.
Grandiose Blicke in den neuen #Lehrter Bahnhof können Fahrgäste aus den seit gestern wieder über die Stadtbahn fahrenden #Regionalexpresszügen erhaschen. In den #Steuerwagen an der #Zugspitze kann man dem #Zugführer nämlich über die Schulter schauen. So lässt sich die Fahrt durch das kathedralenartige #Glasgewölbe aus erster Reihe miterleben. Nach fünftägiger Sperrung der Stadtbahn hatte gestern der erste #Regionalzug den Bahnhof um 4.54 Uhr durchquert. Wenig später folgte der erste #ICE.
Am #Lehrter Bahnhof sollen die Züge auf neuen Gleisen fahren. Nachdem das riesige #Glasdach fertig ist, werden die Schienen an die bereits fertigen Gleise auf der neuen #Brücke angeschlossen. Dann kann der alte Lehrter Bahnhof abgerissen und der neue weitergebaut werden.
Hier nun alle #Verkehrsveränderungen in der ersten #Bauphase vom 16.-21. Juni im Detail. Über die 2. Phase, in der der #S-Bahn-Verkehr unterbrochen wird, informieren wir Sie ausführlich in der punkt 3-Ausgabe, die Sie ab 20. Juni – also schon in der kommenden Woche – auf den Bahnhöfen erhalten werden.
Weitere Einschränkungen bzw. Umstellungen auf #Intercity-Verbindungen gibt es in Berlin/Brandenburg beim #Interregio. Detailverbesserungen kennzeichnen dagegen das #ICE-Angebot. Das #ICE-System wird durch die Inbetriebnahme der #Neubaustrecke#Köln – #Rhein/Main deutlich attraktiver gestaltet.
Interregio-Linie 16 (Berlin – #Stendal – Hannover – #Amsterdam – Schiphol) Diese IR-Linie wird zum #Intercity mit #klimatisiertem Wagenmaterial aufgewertet und zwischen Berlin und Hannover durch Kürzung der Standzeit in Stendal um zehn Minuten beschleunigt. Die Stadt Rathenow bleibt weiterhin ohne Fernverkehrshalt, dafür werden die Anschlüsse zwischen Regional- und Fernverkehrszügen dieser Relation in Stendal verbessert.
Die #Restaurantwagen werden zu #Bistros umgebaut. Vor allem mehr #Service am #Platz verspricht die DB, wenn gleichzeitig durch das neue Preissystem Überbelegungen der Züge reduziert werden. Einen ordentlichen #Mittagstisch wird es dann nicht mehr geben.
Bahnchef Hartmut #Mehdorn bleibt dabei: Er will die #Glashalle am #Lehrter Bahnhof von den geplanten 430 auf 290 Meter Länge stutzen. Die Folge wird unübersehbar sein: Bei den langen ICE-Zügen bleiben die vorderen und hinteren Wagen im #Freien stehen. Ein #ICE 2 ist als #Doppelgarnitur, die im Berlin-Verkehr üblich ist, insgesamt 411 Meter lang, und auch der ICE 1 passt mit seiner Länge von 357 Metern nicht unters Dach. Die Planer wollen nun erreichen, dass die #Halle wenigstens 320 Meter lang wird. Bei Mehdorns #Abspeck-Variante würde sogar ein Treppenabgang im Freien liegen.
Ein #Wandertag, der einmalig war: Rund 60.000 Berliner spazierten am „#Tunneltag“ der #Deutschen Bahn durch eine der vier 570 Meter langen Röhren des künftigen #Fernbahntunnels zwischen #Gleisdreieck und #Potsdamer Platz. Das wird nie wieder möglich sein, denn jetzt werden hier Gleise verlegt und Stromleitungen installiert.