Bahnindustrie: SCHIENENNETZ 52 Milliarden – Trotzdem löst der Geldsegen für die Bahn keinen Jubel aus, aus Handelsblatt

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/schienennetz-52-milliarden-trotzdem-loest-der-geldsegen-fuer-die-bahn-keinen-jubel-aus-/24352980.html?ticket=ST-1062730-R1KwpI4dbqCvu42JeatX-ap3

Der #Bund erhöht die #Mittel für das #Schienennetz deutlich, heißt es aus Regierungskreisen. Experten sehen damit die #Unterfinanzierung der #Bahninfrastruktur nicht behoben.

Berlin Die Pläne der Bundesregierung, ihrem eigenen Unternehmen Deutsche Bahn AG mehr Geld für den Erhalt des Schienennetzes zu geben, stoßen auf Kritik der im Netzwerk Europäischer Eisenbahnen (#NEE) organisierten privaten #Eisenbahnunternehmen. „Ein großer Teil der nur auf den ersten Blick schwindelerregenden Summen werden fälschlicherweise als ‚Eigenmittel der DB“ bezeichnet‘, kritisierte Peter Westenberger, Geschäftsführer des NEE.

„Tatsächlich werden diese aber von den Verkehrsunternehmen durch die zu hohen Trassenpreise bezahlt“, sagte er. Die Netzgesellschaft der Deutschen Bahn betreibt das deutsche Schienennetz und erhebt dafür Gebühren. Dies schwächt nach Ansicht der Wettbewerber das System Schiene zu anderen Verkehrsmitteln. „Einen Gewinnanspruch wie bei der DB gibt es beim Betrieb des Straßennetzes …

Bahnverkehr: Ostdeutsche Regierungschefs appellieren an die Bundesregierung: Bahnverbindungen nach Polen und Tschechien verbessern, aus Senat

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin teilt mit: Die Regierungschefin und die Regierungschefs der ostdeutschen Länder haben auf ihrer 42. Regionalkonferenz im Berliner Rathaus einen dringenden Appell an die Bundesregierung beschlossen, die Zusammenarbeit mit Polen zwischen den nationalen Ministerien, den #Eisenbahnaufsichtsbehörden und den #Eisenbahnunternehmen zu intensivieren. Die Konferenzteilnehmer kritisierten insbesondere den schlechten Zustand im #Schienenpersonenfernverkehr zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Die Ministerpräsidentin und die Ministerpräsidenten verwiesen konkret auf die nach dem 13. Dezember 2014 bevorstehende Einstellung der #Fernzugverbindung zwischen Berlin und #Breslau sowie auf die bereits durch die Deutsche Bahn durchgeführte Einstellung der Fernzüge von Dresden nach Breslau und von Berlin nach #Stettin. Die wirtschaftliche Entwicklung der grenzübergreifenden Region hängt entscheidend von einer guten infrastrukturellen Vernetzung ab. Die schlechte Erreichbarkeit vieler polnischer und tschechischer Städte auf der Schiene ist vor allem für die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit den ostdeutschen Ländern eine große Hürde. Ein erster Schritt zur Verbesserung wäre die Ratifizierung des deutsch-polnischen Rahmenabkommens über Erleichterungen im grenzüberschreitenden Eisenbahnverkehr, das bereits 2012 unterzeichnet wurde. Rückfragen: Presse- und Informationsamt des Landes Berlin, Telefon: (030) 9026-2411