Manche #Provisorien in Berlin haben eine derart lange #Nutzungsdauer, dass von „vorläufig“ eigentlich nicht mehr die Rede sein kann. Das gilt ganz besonders für den #Europaplatz am Berliner #Hauptbahnhof. Der zur Eröffnung des Hauptbahnhofs im Jahr 2006 hastig asphaltierte Platz, der sich auf beiden Seiten der #Invalidenstraße bis zur #Minna-Cauer-Straße erstreckt, soll nun bis Ende 2025 – 19 Jahre nach der Eröffnung – eine neue Gestalt bekommen.
Mit #Enttäuschung reagiert der #Regionalverband Potsdam-Mittelmark des Deutschen Bahnkunden-Verbandes (#DBV) auf Presseveröffentlichungen zum #Betriebskonzept der Regionalexpress-Linie #RE1 (Magdeburg Hbf – Berlin – Frankfurt (Oder) – Cottbus Hbf) ab Dezember 2022. Trotz eindringlicher Forderungen aus Politik und von Kundenverbänden werden nur die #Bahnsteige östlich von Berlin verlängert, während die beiden Halte in Groß Kreuz und Götz irgendwann später angepasst werden sollen. #Groß Kreutz und #Götz sind laut Ministerium „schwach frequentierte“ Halte.
Nach Abschluss des ersten #Bauabschnittes, beginnen voraussichtlich ab #20. März 2017 die Bauarbeiten im zweiten Bauabschnitt der #Wiltbergstraße, die den Bereich zwischen Zufahrt zum P & R Parkplatz und Karower Chaussee/ Lindenberger Weg/ Karower Straße umfasst. In den ersten Wochen werden #Provisorien geschaffen, um die Bauarbeiten unter #Aufrechterhaltung des #Anwohner-, #Rettungs- und #Lieferverkehrs als Einbahnstraße stadteinwärts zu ermöglichen. Der Durchgangsverkehr der Wiltbergstraße wird in beiden Richtungen über die bereits bekannte Umleitung Hobrechtsfelder Chaussee, den Pölnitzweg und die Straße Alt-Buch geführt. Fahrzeuge mit einer Gesamthöhe von über 3,90 m können die Umleitungstrecke wegen der Eisenbahnbrücke im Pölnitzweg nicht nutzen. Zusätzlich erfolgt eine Umleitung des stadtauswärts führenden Verkehrs über die Karower Straße. Wegen Staugefahr wird gebeten, die Baustelle möglichst weiträumig zu umfahren und Mitteilungen in Presse und Rundfunk zu beachten. Angestrebt wird, die Erreichbarkeit des P+R Parkplatzes während der gesamten Bauzeit aufrechtzuerhalten. Mit der Zusammenlegung der ursprünglich geplanten Bauabschnitte 2 und 3 soll ein Teil der bis zum jetzigen Zeitpunkt eingetretenen bauzeitlichen Verzögerungen wieder aufgeholt werden, um die Arbeiten im zweiten Bauabschnitt 2018 zu beenden. Die Gesamtbaukosten gemäß Bauplanungsunterlage belaufen sich auf ca. 6.980.000 EURO. Finanziert wird das Bauvorhaben aus dem Programm Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW). Weitere Informationen gibt es auf der Seite des Straßen- und Grünflächenamtes unter: http://www.berlin.de/ba-pankow/politik-und-verwaltung/aemter/strassen-und-gruenflaechenamt/planung/artikel.205748.php