Die Sammeltaxis sind am Mittwoch letztmals in Berlin unterwegs. Neue Rufbusse sollen folgen, ein genauer Starttermin fehlt aber noch.
Zwischen 17 und 2 Uhr wird der #Berlkönig an diesem Mittwoch und in der Nacht zu Donnerstag noch einmal auf Berlins Straßen unterwegs sein, dann ist Schluss: Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) stellen den seit vier Jahre existierenden #Fahrdienst, wie im Juni angekündigt, ein. Rund 1,85 Millionen Fahrgäste haben den #Ridesharing-Service laut BVG in der Zeit genutzt, allerdings waren die Nutzungszahlen zuletzt deutlich gesunken: Im gesamten Jahr 2021 registrierte das Unternehmen nur noch 68.000 Fahrten, 2020 waren es noch 350.000. Und in den ersten sieben Monaten nach Start des Angebots im September 2018 hatte die BVG sogar 750.000 Fahrten gezählt. Damals war der Dienst allerdings auch rund um die Uhr unterwegs, seit vergangenem Jahr ist das nicht mehr der Fall.
Frage 1: Wann startet das #Rufbus-Angebot in Marzahn-Hellersdorf? Antwort zu 1: Derzeit wird zwischen #Aufgabenträger und #BVG abgestimmt, wann der #Betriebsstart erfolgt. Frage 2: Wie erfolgt die Bewerbung des Angebots? Antwort zu 2: Hierzu erklärt die BVG: „Über die Angebote wird im Vorfeld aktiv informiert. Hierzu gehört auch die #Information an die zuständigen Behörden, Politik und Presse. Nach Betriebsstart erfolgen auch Einzeltermine vor Ort, bspw. in Seniorenzentren.“
Im Rahmen einer Kooperation mit #Jelbi, der #Mobilitätsplattform der #BVG, eröffnete die #GESOBAU heute die erste #Jelbi-Station sowie mehrere #Jelbi-Punkte im Quartier #Stadtgut#Hellersdorf. Die Standorte befinden sich verteilt im gesamten #Wohnquartier und bündeln #Sharing-Angebote verschiedener Dienstleister als Alternative zum eigenen Pkw. Über die #Jelbi-App sind die neuen Mobilitätsangebote sowohl für GESOBAU-Mieter*innen als auch Anwohner*innen schnell und einfach buchbar.
Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) dürfen Autos #umsetzen, die Busse und Trams blockieren. Das hat das #Verwaltungsgericht Berlin entschieden und damit erstmals die neue Regelung nach dem #Mobilitätsgesetz überprüft, wie Gerichtssprecher Stephan Groscurth am Montag mitteilte. Das Urteil fiel bereits Ende Mai, aber die schriftliche Begründung wurde erst jetzt veröffentlicht.
Der Berliner #Fahrgastverband#IGEB beobachtet mit Sorge einige #Kiezblock-Projekte in Berlin, bei denen die Bedürfnisse der Fahrgäste ignoriert werden. #Nahverkehr braucht Nähe und darf nicht auf Magistralen beschränkt werden. Nahverkehr sichert #Mobilität für alle, die nicht Fahrrad und Pkw nutzen können oder wollen. Kiezblocks müssen den Nahverkehr fördern und nicht verhindern. Straßenbahnen und Busse müssen auch künftig nicht nur zum Kiez, sondern durch den Kiez fahren können, damit die Wege zu den Haltestellen nicht zu weit werden. Der Berliner Fahrgastverband IGEB fordert deshalb die #Beteiligung von #BVG und Fahrgastverbänden bei der Planung und Umsetzung von Kiezblock-Projekten.
Wieviel 9 Euro Tickets wurden für den Monat Juni 2022 bisher von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Antwort zu 1:
Zum 19.06.2022 wurden seitens der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) AöR für die Monate Juni bis August 2022 insgesamt 1.052.509 Neun-Euro-Tickets verkauft, etwa ein Drittel davon über digitale Verkaufskanäle. Bei der #S-Bahn Berlin wurden bis zum 19.06.2022 für die Monate Juni bis August 2022 insgesamt 446.414 Fahrscheine verkauft.
Frage 2:
Wie viele #Monatskarten (Barzahler) wurden für den Monat Mai 2022 von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Frage 3:
Wie viele 10 Uhr Monatskarten (Barzahler) wurden für den Monat Mai 2022 von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Frage 4:
Wie viele ermäßigte Monatskarten für Berlinpassinhaber (Barzahler) wurden für den Monat Mai 2022 von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Frage 5:
Wie viele ermäßigte Monatskarten für #Berlinpassinhaber (Barzahler) werden monatlich im Durchschnitt von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Frage 6:
Wie viele Monatskarten und 10 Uhr Monatskarten (Barzahler) werden monatlich im Durchschnitt von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Antwort zu 2 bis 6:
Die Fragen 2 bis 6 werden wegen ihres Sachzusammenhangs gemeinsam beantwortet.
BVG
S-Bahn
monatl. Durchschnitt1/2022-4/2022
Mai2022
monatl. Durchschnitt1/2022-4/2022
Mai2022
Monatskarten (Umweltkarten, Ausbildung, Fahrrad)
62.610
44.232
35.072
27.170
10-Uhr-Monatskarten
11.769
6.861
3.616
2.254
Berlin-Ticket S
99.128
65.029
28.882
21.972
Frage 7:
Wie hoch ist demnach der Einnahmeverlust bei der BVG und der S Bahn Berlin durch den Verkauf des 9 Euro Tickets?
Antwort zu 7:
Der tatsächliche #Einnahmenverlust bei der BVG und der S-Bahn Berlin lässt sich aus verschiedenen Gründen aktuell noch nicht beziffern. Das ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass bislang Daten erst für nicht ganz drei Wochen des dreimonatigen Aktionszeitraums vorliegen, das Neun-Euro-Ticket im Vorverkauf für alle drei Aktionsmonate erworben werden kann und viele Vertriebsdaten erst im Nachgang vorliegen werden. Auch ist zu trennen zwischen den Mindererlösen, die noch pandemiebedingt auftreten und den Mindererlösen aufgrund des Neun-Euro-Tickets. Im Schienenpersonennahverkehr (SPNV), das umfasst den Eisenbahn-Regionalverkehr und den S-Bahnverkehr, geht der VBB aufgrund des Neun-Euro-Tickets von einem Erlösrückgang in Höhe von ca. 90 % aus.
Die Mindererlöse bei der BVG AöR werden durch das Land Berlin, bei der S-Bahn Berlin GmbH durch die beiden Länder Berlin und Brandenburg ausgeglichen werden, die hierfür zweck- gebunden vom Bund mit erhöhten Regionalisierungsmitteln ausgestattet werden. Siehe hierzu
§ 8 #Regionalisierungsgesetz (RegG) in der Fassung vom 25. Mai 2022. Hierzu stehen für das Land Berlin 226,1 Mio. Euro zur Verfügung.
Frage 9:
Welche konkreten zusätzlichen Fahrtangebote hat die BVG seit dem 1. Juni wegen des 9 Euro Tickets veranlasst?
Antwort zu 9:
Die BVG hat keine zusätzlichen Fahrtangebote veranlasst, da sie im Rahmen des Verkehrs- vertrages mit dem Land Berlin Auftragnehmer ist. Die Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz hat in ihrer Funktion als ÖPNV-Aufgabenträger zusätzliche Verkehrsangebote bei der BVG bestellt. Zur Übersicht über die von der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz veranlassten Angebote wird auf die diesbezügliche Pressemitteilung verwiesen, die unter dem folgenden Link abrufbar ist: „Berlin.de
Welche Kosten verursachen diese zusätzlichen Fahrtangebote konkret? Wer trägt diese zusätzlichen Kosten in welcher Höhe?
Antwort zu 10:
Die zusätzlichen Verkehrsangebote werden im Rahmen des laufenden Verkehrsvertrags von der BVG erbracht und vom Land Berlin finanziert. Es fallen keine zusätzlichen Kosten im Verkehrs- vertrag mit der BVG an, da die zusätzlichen Verkehrsleistungen mit nicht erbrachten Verkehrs- leistungen aus den Monaten Januar – April 2022 verrechnet werden, die die BVG wegen erhöhter Krankenstände und Beschäftigten in Quarantäne zum damaligen Zeitpunkt nicht erbringen konnte.
Berlin, den 22.06.2022 In Vertretung
Dr. Meike Niedbal Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
Seit September 2018 rollt der digitale Rufbus „#BerlKönig“ durch die östliche Berliner Innenstadt. Am 20. Juli endet das Forschungs- und #Entwicklungsprojekt der Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) und #Via planmäßig nach vier Jahren. Obwohl die #Projektdauer zu guten Teilen in die Zeit der Corona-Pandemie fiel und das Angebot zuletzt bereits reduziert war, nutzten bislang rund 1,85 Millionen Fahrgäste den BerlKönig. Die Projektpartner sammelten wertvolle Erfahrungen zum Betrieb von #On-Demand-Verkehren in Berlin, die nun in die neuen #Rufbus-Projekte der BVG einfließen, um die umweltfreundliche #Mobilität in Berlin weiterzuentwickeln.
Seit dem 1. Juni gilt das #9-Euro-Ticket. Die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) haben nun die ersten Wochen des neuen Angebots ausgewertet. Und die Ergebnisse zeigen: Die Berliner*innen haben große Lust auf den #Nahverkehr. Bisher rund 1,25 Millionen #verkaufte Tickets #übertreffen alle Erwartungen, mit 37 Prozent Anteil am Vertrieb sind die digitalen Kanäle besonders stark. Die Nachfrage nach Bussen und Bahnen von Deutschlands größtem Nahverkehrsunternehmen ist im Vergleich zum Mai um 16 Prozentpunkte gestiegen und liegt nun bei rund 96 Prozent der Vor-Corona-Zeit. Erste Marktforschung zeigt: Rund sieben Prozent der #Ticketkäufer*innen waren Autofahrer*innen ohne bisherige #ÖPNV-Nutzung.
Frage 1: Inwiefern setzt das Land #private#Busdienste o.Ä. ein, die im Auftrag der BVG fahren?
Antwort zu 1: Der zwischen dem Land Berlin und den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) geschlossene #Verkehrsvertrag verpflichtet die BVG, „den überwiegenden Teil der öffentlichen Personenverkehrsdienste selbst zu erbringen“ (§ 7 BVG-Verkehrsvertrag). Eine Vergabe von #Verkehrsleistungen an #Subunternehmer durch die BVG ist jedoch grundsätzlich im begrenzten Rahmen zulässig. Die BVG teilt hierzu mit: „Die BVG vergibt ca. 8 % der #Fahrleistung des Bereiches #Omnibus an Subunternehmen.“
Bereits mehr als 20.000 Fahrgäste beim Pilotprojekt Shuttles & Co in Tegel
Das #Pilotprojekt für #autonomes Fahren „#Shuttles & Co“, bei dem in #Tegel#hochautomatisierte E-Kleinbusse fahren, geht in die letzte Phase: Noch bis Ende Juni haben Fahrgäste die Möglichkeit, die drei hochautomatisierten Kleinbusse im #Realbetrieb zu testen. Bis Mitte Mai haben bereits mehr als 20.000 Fahrgäste die drei Shuttles genutzt – und das, obwohl aus Pandemiegründen bis vor kurzem eine Beschränkung auf maximal drei Fahrgäste je Shuttle bestand.