Geld muss fließen, damit die #BVG mehr Busse #elektrisch fahren lassen kann. Deshalb gab und gibt der Bund im Zeitraum 2020 bis 2022 viel Geld, das bis 2025 für Fahrzeuge und #Ladeeinrichtungen ausgegeben werden muss. Auffällig ist, dass Berlin bei den #Ladestellen auf ein System setzt, das Hamburg möglichst nicht weiter verfolgen will.
„Bus: Millionen-Förderung für Elektrobusse und Ladestationen: E-Busse: Warum Berlin einen Weg verfolgt, den Hamburg aufgibt, aus Berliner Kurier“ weiterlesenSchlagwort: BVG
BVG: Vielfalt ist (auch) Gefühlssache, Das neue Sitzmuster der BVG steht für die Vielfalt der Stadt., aus BVG
Das neue #Sitzmuster der #BVG steht für die Vielfalt der Stadt. Das bunte Muster besteht aus rund 80 unterschiedlichen #Silhouetten. Ob der Vater mit seinem Kind, das homosexuelle Paar, Rollstuhlfahrer*innen, die Frau, die Yoga macht, oder Rentner*innen mit ihrem Hund – das Sitzmuster repräsentiert sie alle und noch viel mehr.
„BVG: Vielfalt ist (auch) Gefühlssache, Das neue Sitzmuster der BVG steht für die Vielfalt der Stadt., aus BVG“ weiterlesenBahnhöfe: BVG zeigt ihre Baustellen, Darum wird an Berlins U-Bahnhöfen so lange gebaut, Jannowitzbrücke, Hermannplatz, Bayerischer Platz, aus Der Tagesspiegel
Wer regelmäßig in Berlin #U-Bahn fährt, kommt um #Baustellen nicht herum. Mal wird eine #Rolltreppe oder ein #Fahrstuhl eingebaut, manchmal sind ganze Stationen über Monate gesperrt. Am Mittwoch luden die Berliner Verkehrsbetriebe (#BVG) zur #Baustellentour. „Wir wollen zeigen, warum manches etwas länger dauert“, erklärt #BVG-Bauchef Uwe #Kutscher.
„Bahnhöfe: BVG zeigt ihre Baustellen, Darum wird an Berlins U-Bahnhöfen so lange gebaut, Jannowitzbrücke, Hermannplatz, Bayerischer Platz, aus Der Tagesspiegel“ weiterlesenInfrastruktur: Wie lassen sich die Flächen der BVG entsiegeln? , aus Senat
- In welcher Höhe hat die BVG #Niederschlagswassergebühren für die Jahre seit 2015 entrichtet und mit welcher zu entrichtenden Gebühr kalkuliert das Unternehmen in 2022?
- Wie hoch waren dabei die Niederschlagswassergebühren für die einzelnen Tochtergesellschaften der BVG (bitte einzeln auflisten)?
Zu 1. und 1. a.: Die BVG teilt mit, dass folgende Niederschlagswassergebühren seit 2015 entrichtet wurden:
„Infrastruktur: Wie lassen sich die Flächen der BVG entsiegeln? , aus Senat“ weiterlesenTarife: 9 Euro Ticket und Ticketverkauf Teil 2, aus Senat
Frage 1:
Wie viele 9 Euro Tickets wurden für den Monat Juni 2022 bisher von der BVG und der S Bahn Berlin (jeweils separat angeben) verkauft?
Antwort zu 1:
Mit Gültigkeit für den Monat Juni wurden von der #BVG 1.112.106 Tickets verkauft.
Für die S-Bahn Berlin liegen zum Zeitpunkt der Beantwortung keine Verkaufszahlen vor, die dem Gültigkeitsmonat endgültig zugerechnet werden können. Allerdings ist bekannt, dass im Zeitraum
20.05. bis 26.06.2022 insgesamt 490.921 #9-Euro-Tickets von der #S-Bahn Berlin verkauft wurden. Ein Teil der Fahrgäste hat allerdings bereits im Mai und April Tickets im Vorverkauf erworben. Diese Verkäufe sind in den Verkaufszahlen der S-Bahn Berlin enthalten
„Tarife: 9 Euro Ticket und Ticketverkauf Teil 2, aus Senat“ weiterlesenBus: Berliner Fahrgastverband IGEB fordert Sofortmaßnahmen gegen die BVG-Buskrise, aus IGEB
Wegen des akuten Mangels an #Fahrpersonal beim #Bus hat die #BVG angekündigt, die Fahrpläne ausdünnen zu wollen. Was ad hoc betrieblich geboten scheint, ist ein weiterer #Rückschlag für die angestrebte #Mobilitätswende.
Richtig ist, dass der #Fachkräftemangel bei Busfahrerinnen und Busfahrern so gravierend ist, dass schon seit Längerem personell am Limit gefahren wird. Richtig aber ist auch, dass die BVG 100 zusätzliche Busfahrerinnen und Busfahrer benötigt, weil zu viele ihrer Linien im Stau stehen.
Während neue #Busspuren auf sich warten lassen, sprießen #Radfahrstreifen wie der im Vorspann aus der gleichnamigen ZDF-Kinderserie bekannte Löwenzahn aus dem Asphalt. Die so genannten #Kiezblocks sollen in Kürze folgen. Für den Busverkehr ist das alles andere als lustig, um in Peters Serienbild zu bleiben.
Bus + Elektromobilität: Welche Förderung erhält Berlin zur Beschaffung von Elektrobussen?, aus Senat
Anträge zum Erwerb bzw. Betrieb von #batterieelektrischen #Bussen oder von #Ladeinfrastruktur
wurden im Land Berlin ausschließlich durch die #BVG gestellt. Alle Antworten beziehen sich
daher ausschließlich auf die BVG.
Frage 1:
Wie viele Anträge zum Erwerb bzw. Betrieb von batterieelektrischen Bussen oder von Ladeinfrastruktur für
batterieelektrische Busse wurden nach Kenntnis des Senats durch das Land, die Bezirke sowie landeseigene
Beteiligung oder von Dienstleistern, denen sich das Land, die Bezirke oder landeseigene Beteiligungen bedienen,
auf Förderaufrufe/-programme der Europäischen Union oder der Bundesregierung oder sonstigen
Fördermittelgebern in den Jahren 2020, 2021 und 2022 gestellt? (bitte getrennt für alle Anträge einzeln
ausweisen: Jahr, Förderaufruf, Fördermittelgeber, wesentliche Bestandteile des Antrags (Erwerb oder Betrieb von
Elektrobussen bzw. von entsprechender Ladeinfrastruktur), Fördervolumen, Eigenmittelanteil, Projektvolumen
insgesamt)
a. Wie viele dieser Anträge wurden wann jeweils bewilligt, abgelehnt, zurückgezogen oder zurückgestellt?
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b. Welches Volumen hatten die Anträge jeweils in der Vergangenheit?
c. Welches Volumen haben die Anträge aktuell?
Frage 3:
Wie viele Elektrobusse konnten mit den Fördermitteln bislang in den Jahren 2020, 2021 und 2022 jeweils
beschafft werden?
a. In welcher Höhe kamen dabei Förder- und Eigenmittel jeweils zum Einsatz?
Frage 4:
Bis wann werden Elektrobusse aus bereits bewilligten Förderanträgen noch beschafft?
a. In welcher Höhe kommen dabei Förder- und Eigenmittel jeweils zum Einsatz?
Antwort zu 1, 3 und 4:
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 1, 3 und 4 gemeinsam beantwortet.
Im Zeitraum von 2020 bis 2022 wurde ausschließlich im November 2021 ein Förderantrag zur
Beschaffung von 350 Elektrobussen inklusive der zugehörigen Ladeinfrastruktur im Rahmen des
- Förderaufrufes der „Förderrichtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im
#Personenverkehr“ vom 07.09.2021 des (heutigen) Bundesministeriums für Digitales und Verkehr
(#BMDV) gestellt. Es wurde darüber hinaus kein Antrag abgelehnt, zurückgezogen oder
zurückgestellt.
Der gestellte Antrag („BIG 2025“) wurde bewilligt, die BVG erhielt Anfang des Jahres 2022
zwei #Zuwendungsbescheide. Gemäß Zuwendungsbescheid müssen bis Mitte 2025 die
Fahrzeuge angeschafft und die Infrastruktur fertiggestellt sein.
Der erste #Zuwendungsbescheid beinhaltet eine Zuwendung über ca. 113,1 Mio. € für die
Beschaffung von 350 E-Bussen (davon 320 #Gelenkbusse und 30 #Standardbusse). Die
Fahrzeuge werden mit einer #Förderquote von 80 % der vom BMDV definierten Mehrkosten
gegenüber konventionellen Dieselbussen gefördert. Das Gesamtprojektvolumen beträgt bis zu
321,6 Mio. €, der eigenfinanzierte Anteil der BVG bis zu 134,5 Mio. € (entsprechend den
Kosten für die Beschaffung von äquivalenten Dieselbussen). Abhängig vom
Ausschreibungsergebnis werden bis zu 74 Mio. € durch das Land Berlin finanziert.
Der zweite Zuwendungsbescheid beinhaltet eine Zuwendung über ca. 82,6 Mio. € für die
Beschaffung von Infrastruktur (inkl. Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet und auf #Betriebshöfen,
zugehörige #Tiefbauarbeiten, #Trafostationen und #Werkstattausstattung) bei einer Förderquote
von 40 %. Das Projektvolumen beträgt insgesamt ca. 206,6 Mio. €, wobei ca. 124 Mio. € auf
Eigenmittel entfallen (getragen durch das Land Berlin, da es sich um Mehrkosten gegenüber
dem Dieselbusbetrieb handelt).
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Für alle sich derzeit in Betrieb oder in Lieferung befindlichen 227 elektrisch betriebenen
Fahrzeuge und deren Ladeinfrastruktur erhielt die BVG Ende 2018 Zuwendungen aus
Bundesmitteln. Hierfür wurden von der BVG Anträge im Rahmen des „Sofortprogramms
Saubere Luft 2017–2020“ gestellt und genehmigt:
Vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMVI) wurde die Beschaffung von 90
Elektro-Eindecker-Bussen und 17 Elektro-Gelenkbussen gefördert. Die Zuwendung
gemäß Förderbescheid beträgt 17 Mio. € mit einer Förderquote von 40 % für die
Beschaffung der Fahrzeuge (Mehrkosten ggü. Dieselbusse) und der dazu gehörigen
Infrastruktur.
Vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und
Verbraucherschutz (BMU) wurde die Beschaffung von 120 Elektro-Eindecker-Bussen
gefördert. Die Zuwendung gemäß Förderbescheid beträgt 35 Mio. €. Die E-Busse
wurden durch das BMU mit einer Förderquote von 80 % (Mehrkosten ggü. Dieselbusse)
und die Ladeinfrastruktur mit 40 % gefördert.
Frage 2:
Bei wie vielen Anträgen steht eine Entscheidung noch aus?
a. Welches Volumen haben die Anträge jeweils?
b. Welches Volumen hatten die Anträge in der Vergangenheit?
Antwort zu 2:
Es steht derzeit keine Entscheidung aus.
Frage 5:
Welche Art der Ladeinfrastruktur konnte mit den Fördermitteln bislang in den Jahren 2022, 2021 und 2022 jeweils
beschafft werden?
a. In welcher Höhe kamen dabei Förder- und Eigenmittel jeweils zum Einsatz?
Frage 6:
An welchen Standorten wurde die Ladeinfrastruktur im Einzelnen wann jeweils errichtet bzw. für wann ist wo die
Errichtung geplant?
a. In welcher Höhe kommen dabei Förder- und Eigenmittel jeweils zum Einsatz?
Antwort zu 5 und 6:
Aufgrund des Sachzusammenhangs werden die Fragen 5 und 6 gemeinsam beantwortet.
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Ab dem Jahr 2019 wurde und wird folgende Ladeinfrastrukturerrichtet:
Betriebshof Indira-Gandhi-Str.:
• 2019–2021: 119 Ladesäulen
• 2020: 1 Schnellladesystem (HPC)
• 2022: 14 Ladesäulen
• 2024/2025: bis zu 70 Ladepunkte für Pantografen-Ladung (im Rahmen von „BIG
2025“)
Endstellen Linie 200 – Michelangelostr. und Hertzallee:
• 2020: jeweils zwei Schnellladepunkte (HPC)
Betriebshof Cicerostr. und Britz:
• 2022: Satelliten-Ladepunkte (Wallbox-Art) für jeweils 30 E-Busse
Ladeinfrastruktur an Endstellen im Stadtgebiet:
• 2024/2025: bis zu 70 Schnellladepunkte im Stadtgebiet (im Rahmen von „BIG
2025“)
Betriebshofverbund Süd-Ost:
• 2025: Infrastrukturmaßnahmen und Ladepunkte für ca. 150-200 E-Busse (im
Rahmen von „BIG 2025“)
Betriebshof Spandau
• 2025: ca. 20 Ladepunkte (im Rahmen von „BIG 2025“)
Die in den Förderbescheiden angegebenen Gesamtkosten für die Ladeinfrastruktur für den
Betrieb der im Rahmen des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017–2020“ erworbenen 227
Elektrobusse belaufen sich auf rund 20,9 Mio. €. Davon wurden etwa 7,7 Mio. € durch Mittel
des Bundes gefördert, ca. 13,2 Mio. € werden vom Land Berlin finanziert.
Das Gesamtvolumen des Aufbaus von Ladeinfrastruktur im Rahmen des Fördervorhabens „BIG
2025“ beträgt ca. 150 Mio. €, wovon 40 %, also etwa 60 Mio. € durch das BMDV gefördert
werden. Die Eigenmittel i. H. v. 90 Mio. € werden vom Land Berlin getragen.
Frage 7:
Sind bislang bewilligte Fördermittel unausgeschöpft geblieben und wenn ja, in welchen Fällen, warum und in
welcher Höhe?
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Antwort zu 7:
Es sind bislang keine bewilligten Fördermittel unausgeschöpft geblieben.
Frage 8:
Welche Förderaufrufe/-programme mit Bezug zu batterieelektrischen Bussen bzw. der entsprechenden
Landeinfrastruktur seitens der Europäischen Union, der Bundesregierung oder sonstigen Fördermittelgebern in den
Jahren 2020, 2021 und 2022, für die das Land, die Bezirke oder landeseigene Beteiligungen grundsätzlich
antragsberechtig sind, sind dem Senat, den Bezirken oder landeseigenen Beteiligungen bekannt? (bitte einzeln
auflisten nach Förderaufruf/-programm und Jahr getrennt)
a. Für den Fall, dass zu einem Förderaufruf/-programm kein Antrag gestellt wurde: Was waren dafür jeweils
die Gründe?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die BVG hat alle ihr bekannten E-Bus-Förderungen des Bundes ausgeschöpft und
entsprechende Anträge bis 2021 gestellt. Dies umfasst die Richtlinien aus dem
Sofortprogramm Saubere Luft, wo die BVG als einziges Verkehrsunternehmen 2 Anträge
gestellt hat (bei BMU und BMVI) und die neue Richtlinie zur Förderung von Bussen mit
alternativen Antrieben des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV).“
Das BMDV veröffentlichte dieses Jahr auch einen zweiten Förderaufruf zur Förderung von
Bussen mit alternativen Antrieben. Da jedoch die Beschaffung von Fahrzeugen dort im
Vordergrund steht, wurde kein Antrag gestellt. Grund hierfür ist, dass zunächst die notwendige
(Lade-)infrastruktur aufgebaut werden muss, die eine Einsatzfähigkeit weiterer E-Busse
gewährleistet. Da die Ausschreibungs- und Beschaffungsfristen im Rahmen der Förderrichtlinie
zu kurz waren, wurde von der BVG in Abstimmung mit der Senatsverwaltung für Umwelt,
Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz von einer Antragstellung abgesehen.
Frage 9:
Welche sonstigen Mittel konnte das Land, die Bezirke oder landeseigenen Beteiligungen in Bezug auf
batterieelektrische Busse oder entsprechender Ladeinfrastruktur eingeworben werden, bspw. in Zusammenhang
mit Forschungs- oder Unternehmenskooperationen? (Bitte getrennt für die Jahre 2020, 2021 und 2022, nach
Mittelherkunft, wesentliche Zwecke und Stand der Umsetzung ausweisen)
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Antwort zu 9:
Es wurden folgende Förderanträge zu Machbarkeitsstudien und Forschungsprojekte beim
BMDV gestellt:
Davon bewilligt:
• Studie zur Elektrifizierung der Doppeldeck-Omnibusse in den Jahren 2020–2021
(davon 50 % Bundesförderung i. H. v. ca. 50 Tsd. €)
• „Log-D“ Studie zur ganzheitlichen Simulation des E-Bus-Gesamtsystems und
Optimierung der Ladeorte 2022–2023 (50 % Bundesförderung i. H. v. ca. 35 Tsd. €)
Bewilligung ausstehend:
• „E-Bus 2030+“: Forschungskooperation mit der TU Berlin und dem Reiner-LemoineInstitut 2022–2023 (Förderung von Personalkosten, Bewilligung ausstehend)
Frage 10:
Welche weiteren Informationen gibt es ggf., die für das Verständnis der in dieser Anfrage erörterten Sachverhalte
relevant sind?
Antwort zu 10:
Es sind keine weiteren Informationen zum Verständnis der Anfrage relevant.
Berlin, den 02.08.2022
In Vertretung
Markus Kamrad
Senatsverwaltung für
Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz
www.berlin.de
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-12606.pdf
Straßenbahn: Tram statt Auto in Moabit: So wächst die Straßenbahn in den Westen Berlins, aus Berliner Zeitung
Vom kommenden Frühjahr an fährt die #M10 über den #Hauptbahnhof hinaus zur #Turmstraße. Ein Besuch auf der #Baustelle – bei der größten #Weiche im BVG-Netz.
Deutschland sucht den Superstar. Zumindest die #Superweiche ist schon gefunden – in Berlin. Superweiche: So nennt man bei den Berliner Verkehrsbetrieben (#BVG) die ziemlich große Konstruktion, die in #Moabit montiert und nun abgenommen worden ist. Sie wird ein Teil der nächsten neuen #Straßenbahnstrecke sein, die in Berlin eröffnet wird. Nach langer Pause wächst das #Tramnetz wieder – diesmal weiter in den Westen der Stadt, der jahrzehntelang #straßenbahnfrei war.
„Straßenbahn: Tram statt Auto in Moabit: So wächst die Straßenbahn in den Westen Berlins, aus Berliner Zeitung“ weiterlesenBahnhöfe + Straßenbahn + Straßenverkehr: Eine Verkehrslösung für Mahlsdorf, aus Senat
Für ein einheitliches Verständnis der nachstehenden Antworten ist der Begriff der „Verkehrslösung Mahlsdorf“ eindeutig zu beschreiben. Da dieser Begriff mehrere Maßnahmen umfasst, sind die drei wichtigsten hier genannt:
#Regionalverkehrshalt #Berlin-Mahlsdorf (#Vorhabenträgerin DB AG, Inbetriebnahme Dezember 2017)
Neubau der Neuen #Straßenverbindung – Straße An der Schule vom Kreuzungspunkt Hönower Str. / Pestalozzistraße bis zum Gutspark Mahlsdorf (Vorhabenträger Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz; Abt Tiefbau, Planrechtsverfahren gemäß #BerlStrG)
#Zweigleisiger Ausbau der #Straßenbahn im Straßenzug Hönower Straße – Hultschiner Damm zwischen dem Bahnhof Mahlsdorf und der #Straßenbahnhaltestelle Rahnsdorfer Straße (Vorhabenträger #BVG, #Planrechtsverfahren gemäß Personenbeförderungsgesetz
(#PBeFG))
In der Beantwortung der 25 Fragen wird zwischen den einzelnen Projekten unterschieden.
„Bahnhöfe + Straßenbahn + Straßenverkehr: Eine Verkehrslösung für Mahlsdorf, aus Senat“ weiterlesenBVG: #Betriebswohnungen der BVG, aus Senat
- Teilen der Senat und die #BVG die Auffassung, dass durch die Bereitstellung von günstigem #Wohnraum für Mitarbeiter*innen und Auszubildende dem Personalmangel bei der BVG entgegengewirkt werden kann?
Zu 1.: Die BVG teilt mit, dass die Bereitstellung von günstigem Wohnraum für
Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter und Auszubildende aus Sicht des Unternehmens positive Auswirkungen hat, da dadurch die Wechselwahrscheinlichkeit von Bewerberinnen und Bewerbern außerhalb Berlins zur BVG steigen würde. Um dem Fachkräftemangel erfolgreich entgegenzuwirken, ist ein ganzheitlicher Blickwinkel mit gut aufeinander abgestimmten Maßnahmen erforderlich.
Der #Senat misst dem #Beschäftigtenwohnen in Berlin einen hohen Stellenwert bei. Auch in den Richtlinien der Regierungspolitik 2021-2026 ist das Ziel enthalten, auf ungenutzten oder untergenutzten Flächen landeseigener Betriebe oder anderer öffentlicher Institutionen (beispielsweise BVG) Wohnungsbau für Beschäftigte zu realisieren, um die Attraktivität von
Jobs im öffentlichen Sektor nachhaltig zu erhöhen. Im Konkurrenzverhältnis zum privaten Sektor können Wohnungsangebote aus Sicht des Senats einen wertvollen Beitrag in der Personalgewinnung und –sicherung leisten. Eine Strategie zur Implementierung des Beschäftigtenwohnens wird aktuell gemäß des Senatsbeschlusses „Beschäftigtenwohnen für öffentlich Bedienstete – Handlungsansätze zur Mobilisierung gemeinwohlorientierter
Wohnbaupotenziale und zur Fachkräftesicherung“ vom 21. September 2021 erarbeitet. - Wie viele Wohnungen gibt es aktuell, die den Mitarbeiter*innen und Auszubildenden der BVG als
Betriebswohnungen zur Verfügung gestellt werden?
Zu 2.: Die BVG teilt mit, dass 135 #Mietwohnungen in ihrem Bestand sind, die bei Neuvermietung exklusiv den Mitarbeitenden der BVG angeboten werden. - Gibt es seitens des Senates und der BVG Pläne, Wohnungen für Mitarbeiterinnen und Auszubildende der BVG als Betriebswohnungen zur Verfügung zu stellen? Wie viele Wohnungen sind geplant, wann sollen diese bezugsfertig sein und welche Gruppen von Mitarbeiterinnen der BVG sollen diese nutzen können?
Zu 3.: Seitens des Senats wird der Projektansatz verfolgt, Rahmenbedingungen zu schaffen,
mit denen untergenutzte oder ungenutzte Flächen landeseigener Betriebe und anderer
öffentlicher Institutionen für den Neubau von Wohnungen mobilisiert werden können, um ein
zusätzliches Wohnraumangebot zu schaffen. Konkrete Vorhaben auf Flächen der BVG sind
bisher nicht in der Vorbereitung.
Die BVG teilt mit, dass keine neuen Wohnungen geplant sind. - Wie viele eigene Betriebswohnungen besaß die BVG in der Vergangenheit? Wann und zu welchem Zweck
wurden diese verkauft?
Zu 4.: Die BVG teilt mit, dass 1997 alle nicht mit den betriebsnotwendigen Liegenschaften
verbundenen Wohngebäude an die Gemeinnützige Heimstättenbaugesellschaft der BVG
(GHG) abgegeben wurden, da sie nicht Bestandteil des Kerngeschäfts der BVG waren. 2005
wurden die 5.100 Wohnungen der GHG an die Corpus-Immobiliengruppe verkauft. Im Jahr
2012 erfolgte eine Weiterveräußerung an die Berliner Wohnungsbaugesellschaften Degewo
und Gesobau. - Befinden sich derzeit Immobilien im Besitz der BVG, die sich etwa durch Umbau oder Sanierung für die
Nutzung als Betriebswohnungen eignen? Falls ja, welche Konzepte liegen dazu vor? Wie viele Wohnungen
ließen sich an welchen Standorten realisieren?
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Zu 5.: Die BVG teilt mit, dass es sich bei den im Besitz der BVG befindlichen Immobilien, um
Betriebshöfe handelt, die zum Betrieb, der Wartung und zum Abstellen von Bussen und
Bahnen genutzt werden. Weitere Flächen sind für den wachsenden Bedarf an Wartungs- und
Abstellflächen verplant, da die heutigen Betriebshöfe den gestiegenen Anforderungen an
die Mobilität bereits nicht mehr gewachsen sind. Möglichkeiten einer geänderten Nutzung
dieser Betriebshöfe und Grundstücksflächen bestehen nicht.
Berlin, den 25. Juli 2022
In Vertretung
Tino S c h o p f
………………………………………………….
Senatsverwaltung für Wirtschaft,
Energie und Betriebe
www.berlin.de
https://pardok.parlament-berlin.de/starweb/adis/citat/VT/19/SchrAnfr/S19-12536.pdf