Bus + Elektromobilität: Länger unter Strom Die BVG hebt die Berliner Elektromobilität im Rahmen des Projektes „E-MetroBus“ auf eine neue Stufe., aus BVG

Die BVG hebt die Berliner #Elektromobilität im Rahmen des Projektes „#E-MetroBus“ auf eine neue Stufe. Seit heute, Donnerstag, den 27. August 2020, sind die ersten rein elektrisch angetriebenen #Gelenkbusse im Fahrgastverkehr unterwegs. Insgesamt 17 Fahrzeuge des Typs Solaris #Urbino 18 electric übernehmen nun Stück für Stück den Betrieb auf der Linie #200, um für noch bessere Luft in der Innenstadt zu sorgen.

Genau wie die Fahrzeuge der bisherigen Gelenkbus-Flotte sind die Neuzugänge 18 Meter lang und bieten Platz für 99 Fahrgäste. Erstmals in Berlin werden die neuen Busse innerhalb weniger Minuten per Pantograf an den Endhaltestellen geladen, was ihnen während des Betriebes eine unbegrenzte Reichweite ermöglicht. Die dazu benötigten #Schnellladesäulen lieferte die Firma #Siemens. Je zwei wurden an den Haltestellen #Michelangelostraße und #Hertzallee in Betrieb genommen, eine wurde auf dem #Betriebshof in der #Indira-Gandhi-Straße installiert.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer: „ÖPNV-Busse legen täglich tausende Kilometer in deutschen Städten zurück. Und je mehr E-Busse in Berlin unterwegs sind, desto sauberer wird auch die Luft für die Menschen. Da die Busse jetzt auch schnell geladen werden können, ist die Reichweite kein Problem mehr. Ich hoffe sehr, dass sich viele Verkehrsunternehmen an der BVG ein Beispiel bei der Umstellung ihrer Flotte nehmen.“

Regine Günther, Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz: „Mit den E-Gelenk-Bussen treiben wir den Klimaschutz in Berlin voran. Wir werden zeigen, dass auch lange Omnibusse sauber und klimafreundlich fahren können – wie in anderen Ländern bereits erprobt und üblich. Die größte Busflotte der Republik soll in zehn Jahren komplett fossilfrei unterwegs sein. Ich freue mich, dass Berlin hier Maßstäbe setzt, um den Verkehr wirksam zu dekarbonisieren.“

Dr. Rolf Erfurt, BVG-Vorstand Betrieb: „Nachdem wir mittlerweile 67 elektrisch angetriebene Eindecker erfolgreich in den Liniendienst integriert haben, gehen wir mit diesem Projekt den nächsten Schritt. Rund die Hälfte unserer Fahrzeuge sind Gelenkbusse, weshalb wir gespannt sind, sie nun in der elektrisch angetriebenen Variante testen zu können. Auf der hochfrequentierten Linie 200 können Fahrzeug und Ladeinfrastruktur beweisen, dass sie den Anforderungen einer Großstadt gewachsen sind.“

Die BVG hat sich für das Projekt „E-MetroBus“ zu einer #Forschungskonstellation mit der Technischen #Universität Berlin und dem Reiner #Lemoine Institut zusammengeschlossen. Die TU Berlin entwickelt im Rahmen des Projekts zum Beispiel ein #E-Bus-Leitsystem mit besserer #Reichweitenprognose, untersucht die #energieeffiziente Nutzung von Heiz- und Klimasystemen und die #Umweltbilanz der Busse. Zusätzlich hilft die TU Berlin bei der Entwicklung eines Betriebs- und Störfallkonzeptes. Das Reiner Lemoine Institut forscht in unterschiedlichen Szenarien, wie eine lokale, netzdienliche Versorgung der #Ladestationen an den Haltestellen und im Depot umgesetzt werden kann. Außerdem hat es eine App entwickelt, mit der Fahrgäste den CO2-Abdruck ihrer Fahrt berechnen können und weitere Informationen zum Thema E-Busse und nachhaltige Mobilität finden.

Das #Investitionsvolumen beläuft sich insgesamt auf rund 16,7 Millionen Euro. Davon übernimmt die BVG jene Kosten, die für vergleichbare #Dieselbusse angefallen wären. Im Rahmen der #Förderrichtlinie Elektromobilität wird das E-MetroBus-Projekt mit insgesamt 4,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert. Die restlichen Mehrkosten übernimmt das Land Berlin.

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Mit freundlichen Grüßen

BVG-Pressestelle

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Elektromobilität + Bus: Schnellladesäulen für E-Busse am Bahnhof Zoo, aus Senat

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Frage 1:
Wie viel Schnellladesäulen für #E-Busse sind am Bahnhof #Zoo geplant bzw. wurden bereits aufgestellt?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt hierzu mit:
„An der #Hertzallee sind bereits zwei #HPC (high power charging) aufgestellt. In den
nächsten Wochen erfolgt die Implementierung von zwei HPC an der #Endstelle #Michelangelostraße. Weiterhin ist auf dem #Betriebshof #Indira-Gandhi-Straße ein HPC
aufgestellt worden.“
Frage 2:
Wie hoch sind die Anschaffungskosten?
Frage 3:
Wie hoch sind die Kosten zur Bereitstellung elektrischer Zuleitungen?
Frage 4:
Wie hoch sind die Wartungskosten p.a.?
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Antwort zu 2, 3 und 4:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Fahrzeuge und Infrastruktur werden im Rahmen des Forschungs- und
Entwicklungsprojektes „#E-Metro-Bus“ beschafft. Das gesamte Projektvolumen beläuft sich
insgesamt auf rund 16,74 Millionen Euro.“
Frage 5:
Wie störanfällig waren die Säulen im Testbetrieb?
Antwort zu 5:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Derzeit erfolgt die technische Abnahme der HPC. Der #Testbetrieb zur Endabnahme des
Gesamtsystems startet voraussichtlich im August 2020. Deshalb sind derzeit noch keine
Aussagen zur Zuverlässigkeit möglich.“
Frage 6:
Wie wirkt sich die Schnellladung auf die Lebensdauer der Batterien aus?
Antwort zu 6:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Die Schnellladung hat keine negativen Auswirkungen auf die Batterielebensdauer.
Gelegenheitslader-Fahrzeuge mit einem Schnellladekonzept werden, im Gegensatz zu
Depotladern, mit anderen Batteriekonzepten ausgelegt. So werden bei den #ElektroGelenkbussen zum Beispiel #LTO-Batterien (LTO = Lithium Titanium Oxide) verwendet,
welche von der #Batteriezellchemie für die entsprechend hohen Ladeströme und eine hohe
Anzahl von Ladevorgängen konzipiert sind.“
Frage 7:
Wie soll der Busverkehr bei einer Störung der Schnellladesäulen aufrechterhalten werden?
Antwort zu 7:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Auch bei einer etwaigen Störung eines HPC ist der Betrieb der Linie 200 gewährleistet.
Das System ist so ausgelegt, dass auch mit der #Nachladung an nur einer Endstelle der
Linie 200 ein stabiler Betreib möglich ist. Im sehr unwahrscheinlichen Fall einer Störung an
beiden Standorten ermöglicht die Batterieauslegung der Busse die Durchführung mehrerer
Fahrten ohne Nachladung. Zudem kann auf die Ladeinfrastruktur auf dem Betriebshof
zugegriffen werden. Auf Basis dieser Gegebenheiten wurde ein Betriebs- und
#Störfallkonzept mit der #BVG-Leitstelle entwickelt.“
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Frage 8:
Wie viel Co2 wird durch die Elektrifizierung der Buslinie 200 p.a. eingespart?
Antwort zu 8:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Es werden pro Jahr rund 1.500 Tonnen CO2 auf der Linie 200 durch den Einsatz von EBussen eingespart. Die Busse stoßen zudem keine Stickoxide oder Feinstaub aus und
sind somit komplett lokal emissionsfrei.“
Frage 9:
Wie wirkt sich diese Einsparung auf die Co2-Emissionen der BVG-Busflotte prozentual aus?
Antwort zu 9:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Bezogen auf die BVG-Busflotte beträgt der Anteil nur der Linie 200 1,1 Prozent.“
Frage 10:
Wie wirkt sich diese Einsparung auf die Co2-Emissionen im Berliner Stadtgebiet aus?
Antwort zu 10:
Laut der konsolidierten Fassung des Berliner Energie- und Klimaschutzprogramms 2030
(Umsetzungszeitraum 2017-2021) lagen die für die politisch vereinbarten Klimaschutzziele
Berlins relevanten CO2-Emissionen im Jahr 2014 bei 19,9 Mio. Tonnen.
Die Elektrifizierung des Busverkehrs leistet einen relevanten Beitrag zu dem Ziel, die
verkehrsbedingten CO2-Emissionen im Berliner Stadtgebiet zu reduzieren. Nach den
aktuellsten verfügbaren Daten aus der Energie- und CO2-Bilanz des Amtes für Statistik
Berlin-Brandenburg beliefen sich die CO2-Emissionen des Straßenverkehrs im Jahr 2017
stadtweit auf rund 3,93 Mio. Tonnen. Die jährlichen Emissionseinsparungen durch die
Elektrifizierung der Buslinie 200 entsprechen rund 0,04 Prozent dieses Wertes.
Ausgehend von den durch die BVG in Antwort 8 und 9 genannten Daten könnten die CO2-
Emissionen des Straßenverkehrs in Berlin durch die vom Senat angestrebte
Elektrifizierung der gesamten Busflotte der BVG um insgesamt ca. 136.000 Tonnen oder
rund 3,5 Prozent gesenkt werden.
Frage 11:
Wie hoch sind die Mehrkosten gegenüber dem Betrieb der Buslinie 200 im Dieselbetrieb? (Anschaffung von
Fahrzeugen und Säulen, Betrieb, Unterhalt, Mehraufwand durch Personalbedarf bitte einzeln angeben.)
Antwort zu 11:
Die BVG teilt hierzu mit:
„Aus heutiger Planungssicht sind im Projekt E-MetroBus keine zusätzlichen Fahrzeuge
sowie kein zusätzliches Personal notwendig, weil die Nachladung während der Wendezeit
erfolgt. Die Elektrobusse sind in der #Anschaffung etwa doppelt so teuer wie vergleichbare
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#Dieselbusse. Derzeit wird davon ausgegangen, dass Elektrobusse im Unterhalt in etwa
dem Niveau von Dieselbussen entsprechen. Weiterhin ist ein potenzieller
Kostenunterschied entscheidend von den Preisen für Strom bzw. Diesel abhängig, der
derzeit noch nicht quantifiziert werden kann.
Bezüglich der Kosten siehe ansonsten die Antwort zu den Fragen 2 bis 4.“
Berlin, den 28.04.2020
In Vertretung
Ingmar Streese
Senatsverwaltung für
Umwelt, Verkehr und Klimaschutz

Bus + Elektromobilität: Berliner E-Busse werden jetzt minutenschnell geladen Für die E-Mobilität in Berlin gibt es einen Fortschritt: Am Bahnhof Zoo installierte die BVG jetzt die ersten Schnell-Ladesäulen für die neuen 200er-Busse. , aus Der Tagesspiegel

https://www.tagesspiegel.de/berlin/elektromobilitaet-bei-der-bvg-berliner-e-busse-werden-jetzt-minutenschnell-geladen/25702696.html

Hinter dem Bahnhof #Zoo testet die BVG jetzt modernste Technik. An der Endhaltestelle #Hertzallee werden jetzt die ersten beiden #Schnell-Ladesäulen Berlins aufgestellt. Der erste #Gelenkbus mit #Batteriebetrieb ist eingetroffen, er wird auf der Linie 200 eingesetzt.

16 weitere „#Urbino 18 electric“ des polnischen Herstellers #Solaris werden in den nächsten Wochen folgen, teilte die BVG mit. „Nach kurzem Testbetrieb sollen die neuen E-Schlenkis ab Sommer alle Fahrten auf der Linie #200 übernehmen und so für noch bessere Luft in der Innenstadt sorgen.“

Bislang gab es eine solche Säule der Firma Siemens nur im #Busbetriebshof an der #Indira-Gandhi-Straße in Weißensee. Die Technik kann einen Bus mit einer Art #Stromabnehmer („Pantograf“) innerhalb weniger Minuten laden, kann also zum Beispiel an Wendestellen einer Linie genutzt werde. Dort haben die Busse und ihre Fahrer ohnehin ein paar Minuten Pause.

BVG-Vorstand Rolf Erfurt sagte: „#Gelenkbusse sind das Rückgrat unserer Busflotte und wir sind sehr froh, sie in der elektrisch angetriebenen Variante …

Straßenverkehr: 1,3 Millionen Euro für Neugestaltung der Hertzallee Campus Charlottenburg öffnet sich damit den angrenzenden Quartieren in Richtung Zoo und Ernst-Reuter-Platz, aus Senat

www.berlin.de

Rund 1,3 Millionen Euro fließen in die #Neugestaltung der verlängerten #Hertzallee. Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat eine Million Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Aktive Zentren“ akquiriert. Kofinanziert wird das Projekt mit 350.000 Euro von der TU Berlin. Das Baugebiet erstreckt sich entlang der #ehemaligen #Kurfürstenallee zwischen Fasanenstraße und Ernst-Reuter-Platz auf dem Campus der der TU Berlin mit der UdK Berlin als Nachbarin. Mit der Neugestaltung wollen Senat, Bezirk und Universitäten die Allee aufwerten und den Campus zur Stadt hin öffnen. Am 16. Juni wurde der Spatenstich zum Start des 1. Bauabschnittes vorgenommen.

Im ersten Bauabschnitt wird der Eingangsbereich an der Fasanenstraße bis zur Wegekreuzung in Höhe der TU-Mensa des Studierendenwerk Berlins umgestaltet. Der zweite Bauabschnitt sieht eine Erschließung der Sichtachse zum Ernst-Reuter-Platz hin vor. Entstehen soll eine autofreie Straße als Verbindung zwischen #Campusbereich und umliegenden Stadtraum, die nicht nur durch Universitätsangehörige genutzt werden kann, sondern auch Berlinerinnen und Berlinern einen attraktiven Aufenthalts- und #Begegnungsort bietet. Der Entwurf für die Neugestaltung entstand im Rahmen des Wettbewerbs „Campus Charlottenburg – verlängerte Hertzallee“ im Herbst 2014 und wird durch die Bürogemeinschaft Lavaland & Treibhaus Berlin umgesetzt.

Ein Gemeinschaftsprojekt für die City West
Die bauliche Umsetzung des Projektes geschieht in Kooperation zwischen dem Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf als Träger der Maßnahme und Förderantragsteller, der TU Berlin als grundstücksverwaltende Dienststelle und Durchführende der Baumaßnahme, der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft als Eigentümerin der Flächen sowie der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt als Fördermittelgeberin.


Beim Spatenstich anwesend waren: Regula Lüscher (Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt), Steffen Krach (Staatssekretär für Wissenschaft in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft), Reinhard Naumann (Bezirksbürgermeister von Charlottenburg-Wilmersdorf), Marc Schulte (Stadtentwicklungs-stadtrat von Charlottenburg-Wilmersdorf), Prof. Dr. Christian Thomsen (Präsident der TU Berlin) und Prof. Martin Rennert (Präsident der UdK Berlin).

Statements der Beteiligten

Regula Lüscher, Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt:
„Ich freue mich, dass der erste Teil der bedeutenden Wegeverbindung Hertzallee im Innenbereich des Campus auf dem besten Weg ist, Wirklichkeit zu werden. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem attraktiven Campus Charlottenburg, den die Technische Universität Berlin und die Universität der Künste Berlin mit Hilfe des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt seit 2014 vorbereitet haben.“

Steffen Krach, Staatssekretär für Wissenschaft in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft:
„Der Campus Charlottenburg von TU Berlin und UdK Berlin ist bereits heute einer der vielfältigsten Standorte für Wissenschaft, Forschung, Kunst und Gestaltung in Deutschland. Die Hochschulen profitieren dabei auch von den Kooperationen mit dem Stadtraum und der positiven Entwicklung der City West; und die City West profitiert in gleicher Weise von den Hochschulen. Mit der verlängerten Hertzallee wird nun der erste Schritt für weitere umfangreiche Baumaßnahmen gesetzt. Diese kommen der Wissenschaftsstadt Berlin insgesamt zugute.“

Reinhard Naumann, Bezirksbürgermeister Charlottenburg-Wilmersdorf:
„Es freut mich sehr, dass der Bezirk für die Realisierung dieses zukunftsweisenden Projekts eine Million Euro aus dem Bund-Länder-Programm ‘Aktive Zentren‘ akquirieren konnte und die Kofinanzierung seitens der TU Berlin gesichert ist. Großes Ziel ist die Aufwertung und Vernetzung des gemeinsamen Campus Charlottenburg der TU Berlin und der UdK Berlin mit den umliegenden Stadträumen. Dabei steht natürlich auch im Mittelpunkt, den Campus als Wissenschaftsstandort weiter zu entwickeln, denn die beiden Hochschulen stellen bedeutende Orte der Wissenschaft und der Kunst sowie einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die City West und Berlin dar.“

Marc Schulte, Bezirksstadtrat Charlottenburg-Wilmersdorf:
„Ich freue mich, dass nach intensiver Vorbereitung mit der Neugestaltung der verlängerten Hertzallee ab dem Jahr 2016 begonnen wird. Die Neugestaltung dieser wichtigen städtischen Verbindungsachse wird zur Visitenkarte des Campus Charlottenburg in der City West. Die Maßnahme trägt gleichzeitig zur Vernetzung der Universitäten mit dem städtischen Umfeld bei. Der Campus öffnet sich zur Stadt, insbesondere für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer.“

Prof. Dr. Christian Thomsen, Präsident der TU Berlin:
„Die TU Berlin befindet sich in einem hochwertigen Stadtquartier mitten in der Hauptstadt. Das prägt uns und unser Handeln, da Universitätsentwicklung auch Stadtentwicklung bedeutet. Wir wollen unseren Campus in Richtung Stadtquartier weiter öffnen. Er soll sowohl für TU-Mitglieder wie auch für die Öffentlichkeit attraktiver werden. Die Neugestaltung der Hertzallee hilft uns dabei. Die Baumaßnahme sehen wir auch im Zusammenhang mit der Quartiersentwicklung an der S-Bahntrasse vom Bahnhof Zoo. Dort entstehen in naher Zukunft zwei große Wissenschaftshäuser und weitere Pläne existieren. Die neu gestaltete Hertzallee wird unseren Campus mit diesem Quartier verbinden und auf der anderen Seite unseren Campus in Richtung Ernst-Reuter-Platz durchlässig gestalten.“

Prof. Martin Rennert, Präsident der UdK Berlin:
„Seit nunmehr fast zehn Jahren arbeitet die UdK Berlin gemeinsam mit der TU Berlin und dem Bezirk an einer Vitalisierung des Standortes Charlottenburg. Mittlerweile strahlt der Campus Charlottenburg als zentraler Ort für die Künste, Wissenschaft und Kultur weit über die Bezirks- und Stadtgrenzen hinaus. Ich freue mich, dass mit der Realisierung der Wegverbindung Hertzallee nun auch bau- und stadtplanerisch unsere Aktivitäten und Vorhaben sichtbar werden.“Bilder: 
Siegerentwurf aus dem Wettbewerb zur Neugestaltung der verlängerten Hertzallee © LAVALAND GmbH, Berlin & TH Treibhaus, Berlin

Rückfragen: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Bus: Berliner Elektro-Bus-Projekt nimmt Fahrt auf: Baubeginn für Ladestation an der Hertzallee, aus BVG

http://unternehmen.bvg.de/de/index.php?section=downloads&cmd=32&download=1434 An der #Hertzallee hat in dieser Woche der Bau einer #Ladestation für die künftigen #Elektro-#Busse der BVG begonnen. Die Technische Universität Berlin (TU) errichtet dort einen von insgesamt drei Ladepunkten, an denen die Busse der Linie #204 vom Sommer 2015 an #kabellos „aufgetankt“ werden. Weitere Ladestationen entstehen am Bahnhof #Südkreuz und im #Omnibus-Betriebshof an der #Indira-Gandhi-Straße im Auftrag der BVG. Baustart ist dort voraussichtlich Mitte April. Als erste europäische Hauptstadt wird Berlin auf einer kompletten Innenstadtlinie E-Busse mit einem kabellosen Ladesystem testen. Die TU Berlin begleitet das Projekt wissenschaftlich und betreibt später auch die Ladestation hinter der Universitätsbibliothek an der Hertzallee. Der Bund fördert das Modellprojekt im Rahmen des „Internationalen Schaufensters Elektromobilität Berlin- Brandenburg“ mit insgesamt ca. 4 Millionen Euro. Die BVG wird vier 12-Meter-Busse für den elektrischen Betrieb auf der 6,1 Kilometer langen Linie 204 zwischen dem Bahnhof Zoologischer Garten (Hertzallee) und dem Bahnhof Südkreuz anschaffen. Hersteller ist Solaris Bus & Coach. Die Fahrzeuge entsprechen dem Typ Urbino 12 electric. Das Antriebssystem stammt von der Vossloh Kiepe GmbH. Die innovative Technologie zur induktiven Energieübertragung kommt von Bombardier Transportation. Mit dem schnellen Ladesystem PRIMOVE ist es möglich, die Batterien der Busse an den jeweiligen Endhaltestellen binnen weniger Minuten ohne Kabelkontakt aufzuladen. Aktuell an der Hertzallee, in Kürze auch an den weiteren Stationen, werden dafür unter dem Fahrbahnbelag Ladeplatten verlegt. Die induktive Ladung, vergleichbar mit dem Ladevorgang einer elektrischen Zahnbürste, startet im Linienbetrieb automatisch, wenn der Bus die Station komplett abdeckt. Auf diese Weise können die Batterien der Busse geladen werden, ohne dass sich die Fahrzeiten ändern. Nach den nötigen Vorarbeiten wird das Ladepad an der Hertzallee voraussichtlich Mitte März geliefert und eingebaut. Ende März sollen die Arbeiten an diesem Standort dann beendet sein.