Autos, Busse, Radler und #Fußgänger kommen nicht mehr über die #Elsenbrücke, weil sie seit dem frühen Montagmorgen #gesperrt ist. Sensoren haben eine erhebliche Durchbiegung gemessen. Das könnte eine länger andauernde #Sperrung bedeuten. Die seit Montagmorgen gesperrte Elsenbrücke zwischen Friedrichshain und Treptow hat sich offenbar erheblich durchgebogen. Wie der Sprecher der #Senatsverkehrsverwaltung, Jan Thomsen, dem rbb sagte, hatten in der Nacht die #Messanlagen an der Brücke angeschlagen. Es sei eine unerwartet hohe Durchbiegung gemessen worden. Offenbar sei im Inneren der Brücke, wo sich #Stahlseilbündel befinden, etwas gerissen. Das werde nun von Statikern geprüft.
#Pendler in Berlin haben in diesem Jahr wieder fast genauso viel Zeit im #Stau verloren wie vor der Corona-Pandemie. Ein durchschnittlicher Fahrer brauchte im Vergleich zu einer freien Fahrt 65 Stunden mehr, um mit dem #Auto zur #Arbeit und wieder nach #Hause zu kommen, wie aus der am Dienstag veröffentlichten Studie des Verkehrsdatenanbieters #Inrix hervorgeht. Das seien 19 Stunden mehr als 2020, aber immer noch eine Stunde weniger im Vergleich zum Nicht-Corona-Jahr 2019.
Es ist das Projekt, das #Autofahrer in der Hauptstadtregion nun seit einigen Jahren begleitet: der #Ausbau der #A10 und die damit zusammenhängende #Erneuerung der #A24 zwischen dem #Autobahndreieck#Pankow und der #Anschlussstelle#Neuruppin. Seit 2018 wird in dem Bereich gebaut, so langsam aber kommt ein Ende des Vorhabens in Sicht. In einem Jahr, im Dezember 2022, sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Und bislang liege man „perfekt im Zeitplan“, erklärt die Havellandautobahn GmbH. Die Projektgesellschaft managt das Vorhaben in einer sogenannten öffentlich-privaten Partnerschaft im Auftrag des Bunds.
Frage 1: Wie ist der aktuelle Verfahrensstand hinsichtlich des #Ausbaus der #L33? Antwort zu 1: Aktuell erfolgt die Erarbeitung der Deckblätter für die Weiterführung des #Planfeststellungsverfahrens, die Abstimmung der aktuellen #Prognoseverkehrsdaten 2030 zwischen den Ländern Berlin und Brandenburg und darauf aufbauend die Überarbeitung des Lärmschutzes. Ziel ist die Übergabe der aktualisierten Planunterlagen an die Planfeststellungsbehörden der Länder Berlin und Brandenburg Anfang 2022. Frage 2: Welche #Umplanungen am Projekt sind nötig geworden?
Die Fahrt in einem Mietwagen durch Lichtenberg endete am 24. Oktober für zwei Menschen tödlich. Der Wagen wurde auf der Landsberger Allee von einer #Tram erfasst. Der Fahrer starb noch vor Ort, einer Passagier später im Krankenhaus. Die anderen beiden Menschen im Auto überlebten schwer verletzt. Der Zug #entgleiste. Knapp 25 Stunden später erfasste eine Tram erneut einen Pkw – diesmal am Hauptbahnhof. Auch hier gab es einen Verletzten.
Der nördliche Berliner Ring (#A10) wird von Freitagnacht bis Sonntag zwischen #Birkenwerder und #Mühlenbeck (Oberhavel) komplett #gesperrt. Von Donnerstag um 22 Uhr bis Sonntag um 14 Uhr soll zum letzten Mal in diesem Jahr an den Brücken gearbeitet werden. Das teilte die Pressestelle #Havellandautobahn mit.
Welche #Straßenbrücken im Eigentum Berlins und welche #ÖPNV-Brücken in #Baulast der #BVG sind aktuell als sanierungsbedürftig eingestuft?
Antwort zu 1:
Die aktuell 835 #Brückenbauwerke in der Zuständigkeit des Landes Berlin werden turnusmäßig untersucht und begutachtet. Hieraus ergeben sich fortlaufend verschiedene Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen, welche in Abhängigkeit zu den vorhandenen finanziellen und personellen Kapazitäten priorisiert bearbeitet werden. Unter Berücksichtigung der Maßgaben des Unterhaltungsmanagements sind hierbei insbesondere die folgenden Straßenbrücken als sanierungsbedürftig einzustufen.
BW 09 Brücke ü. d. Klärwerksableiter BW 11 Stendaler Brücke
Frage 2:
Bei welchen dieser Brücken ist mittelfristig (5-Jahreszeitraum) die Sanierung geplant, bei welchen dieser Brücken besteht der erforderliche Sanierungsumfang in Abriss und Neubau?
Antwort zu 2:
Bei folgenden Brücken ist eine Sanierung, ein Rückbau und der Ersatzneubau in Vorbereitung, in Planung oder bereits in Ausführung.
Name der Brücke
Status/Maßnahme
Kostenprognose
Mörschbrücke
in Ausführung / Sanierung
ca. 0,5 Mio. Euro
Schlossbrücke
in Vorbereitung / Ersatzneubau
keine Angabe
Mühlendammbrücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 46 Mio. Euro
Spittelmarktbrücke
in Vorbereitung / Ersatzneubau
ca. 10 Mio. Euro
Neue Gertraudenbrücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 15 Mio. Euro
Putlitzbrücke
in Planung / Sanierung
keine Angabe
Nordhafenbrücke
in Ausführung / Sanierung
ca. 1,0 Mio. Euro
Schönhauser Allee B.
in Planung / Ersatzneubau
ca. 34,5 Mio. Euro
Dunckerbrücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 5,7 Mio. Euro
Eldenaer Brücke
in Vorbereitung / Ersatzneubau
keine Angabe
Gehrenseebrücke
in Vorbereitung / Ersatzneubau
keine Angabe
Admiralbrücke
in Vorbereitung / Instandsetzung
keine Angabe
Charlottenbrücke
in Vorbereitung / Sanierung
keine Angabe
Schulenburgbrücke
in Vorbereitung / Ersatzneubau
ca. 30 Mio. Euro
Rohrdammbrücke
in Vorbereitung / Sanierung
keine Angabe
Moltkebrücke
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 10,4 Mio. Euro
Elsenbrücke
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 85 Mio. Euro
Köpenicker-Allee-Brücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 9,5 Mio. Euro
Pyramidenbrücke
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 5,4 Mio. Euro
Brücke am Bahndamm
In Planung / Ersatzneubau
ca. 3,2 Mio. Euro
Neue Fahlenbergbrücke
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 9,6 Mio. Euro
Lange Brücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 30 Mio. Euro
Salvador-Allende-Brücke
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 39 Mio. Euro
Brücke an der Wuhlheide
in Vorbereitung / Rückbau / ENB
keine Angabe
Sellheimbrücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 20 Mio. Euro
Bahnhofsstraßenbrücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 3,2 Mio. Euro
Östl. Bucher-Str.-Brücke
in Planung / Ersatzneubau
ca. 21 Mio. Euro
Hellersdorfer Brücken
in Planung / Ersatzneubau
ca. 1,5 Mio. Euro
Brücken am VK Marzahn
in Planung / Ersatzneubau
ca. 90 Mio. EUR
B. Allee d. Kosmonauten
in Vorbereitung / Ersatzneubau
keine Angabe
Südl. Blumb.-Damm-Br.
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 19 Mio. EUR
Wuhletalbrücke
in Ausführung / Ersatzneubau
ca. 15 Mio. EUR
Aufgrund des Planungsstandes kann bei einzelnen Brücken noch keine Kostenprognose beziffert werden. Bezüglich der erforderlichen finanziellen Mittel wird darauf hingewiesen, dass mehrere Projekte über GRW-Mittel, also aus Landes- und Bundesmittel zur
„Förderung des regionalen Wirtschaftsverkehrs“ kofinanziert werden.
Darüber hinaus werden Baumaßnahmen zur Sanierung und zum Neubau von Fußgängerbrücken, Tunnelbauwerken und sonstigen Ingenieurbauwerken sowie Neubaumaßnahmen, welche im Zusammenhang mit den Radschnellwegverbindungen stehen, geplant und ausgeführt.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„U6, Brücke über die Seidelstraße Abriss und Neubau U6, diverse Brücken im Nordabschnitt, Sanierung
U1, Brücke über den Gleisdreieckpark Abriss und Neubau
U1, Hochbahnbrücken vor Oberbaumbrücke verstärkte Überwachung BW 03 Marzahner Brücke Abriss und Neubau
BW 06 Allee des Kosmonauten Abriss und Neubau“
Frage 3:
Wie hoch sind die für die Sanierung veranschlagten Kosten, jeweils für die Berliner Straßenbrücken und die Brückenbauwerke der BVG?
Antwort zu 3:
Die voraussichtlichen Kosten für die Straßenbrücken in der Zuständigkeit des Landes Berlin sind in der Tabelle zur Antwort zu 2 aufgeführt.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„U6, diverse Brücken im Nordabschnitt inkl. Seidelstraße ca. 22,0 Mio. EUR U1, Brücke über den Gleisdreieckpark ca. 25,0 Mio. EUR
BW 03 Marzahner Brücke ca. 12,0 Mio. EUR
BW 06 Allee des Kosmonauten ca. 10,0 Mio. EUR“
Frage 4:
Ist die personelle Ausstattung für die Bewältigung dieser Brückenbauaufgaben beim Land Berlin und bei der BVG ausreichend bemessen? Wenn nein, welche zuätzlichen personellen Maßnahmen wären erforderlich nach Art (Fortbildung, Neueinstellung) und Umfang?
Antwort zu 4:
Im Zuge von Organisationsänderungen wurden in der für die Ingenieurbauwerke des Landes Berlin zuständigen Tiefbauverwaltung Voraussetzungen geschaffen, um die enormen Aufgaben zum Abbau des eingetretenen Instandhaltungsrückstaus im Brückenbau zielgerichtet angehen zu können. Aus den tabellarischen Auflistungen unter Antwort 2 und 3 kann abgeleitet werden, dass erste Erfolge beim Bearbeitungsstand eingetreten sind. Nunmehr bedarf es einer gezielten Erweiterung der personellen Ausstattung für die bekannten und noch zu erwartenden Aufgaben im Brückenbau.
Darüber hinaus konnten erste Erfolge in der Personalbindung von Personen aus dem dualen Studium – Bauingenieurwesen erzielt werden. Hier müssen in der Zukunft weitere Stellenpotenziale geschaffen werden, um dem demografischen Wandel des Personalbestandes entgegenzuwirken. Weiterhin besteht ein sehr hoher Druck bezüglich der Personalbindung und Personalgewinnung, da bei den verschiedenen anderen privaten und öffentlichen Arbeitgebern ein erheblicher Fachkräftemangel an Bauingenieuren/-innen herrscht.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Für die o.g. Brückensanierungsmaßnahmen im U-Bahnbereich sind entsprechende Personale vorhanden. Für die Umsetzung weiterer Streckensanierungsmaßnahmen ist eine Erhöhung der Ingenieurkapazität (Neueinstellung) erforderlich. Im Straßenbahnbereich wird eine zusätzliche Planstelle benötigt.“
Frage 5:
Wie hat sich der Brückenzustand seit Anfang 2018 entwickelt, wie viele zu sanierende Brücken sind hinzugekommen, wie viele Brückensanierungsprojekte sind aktuell in Arbeit, wie viele konnten in den letzten 4 Jahren abgeschlossen werden?
Antwort zu 5:
Der Bauwerkszustand der Straßenbrücken wird regelmäßig überwacht und durch laufende Instandsetzungsarbeiten geringeren Umfangs auf konstantem Niveau gehalten.
Hinzugekommen sind seit 2018 insbesondere die Elsenbrücke und die Mühlendammbrücke, welche infolge baustoffbedingter Schäden priorisiert werden mussten. Ebenfalls hinzugekommen ist die Mörschbrücke, welche infolge eines Brandanschlages nunmehr saniert wird.
Aktuell befinden sich entsprechend der tabellarischen Angaben zur Antwort zu 2 die angegebenen Projekte in Bauausführung.
In den letzten vier Jahren wurden folgende Sanierungsprojekte im Bereich Brückenbau abgeschlossen: Südliche Rhinstraßenbrücke, Roßstraßenbrücke, Potsdamer Brücke, Föhrer Brücke, Stubenrauchbrücke, Oberbaumbrücke, Schwanenwerderbrücke, Schlossbrücke, Bösebrücke, Schiffbauer Damm Brücke, Gerickesteg, Löffelbrücke, Lindenhofbrücke, Waldbacher Weg Brücke, Sonnenbrücke, Heerstraßenbrücke, Hallesches-Tor-Brücke, Jafféstraßenbrücke, Brücke an der Wuhlheide, Köpenicker-Allee- Brücke, Lange Brücke (Behelfsbrücke), Hermannbrücke sowie eine Vielzahl an Brückenbauwerken, welche zwischenzeitlich in die Zuständigkeit der Autobahn GmbH des Bundes übergegangen sind.
Die BVG teilt hierzu Folgendes mit:
„Der bauliche Zustand der Brücken im U-Bahnbereich wird regelmäßig mit Hilfe aller gesetzlichen Vorgaben kontrolliert. Aus diesen Bauwerksprüfungen wird der Sanierungs- bzw. Erneuerungsbedarf der kommenden Jahre ermittelt. Bei sanierungsfähigen Brücken werden Maßnahmen zur Verlängerung der Lebensdauer durchgeführt. Bei anderen Brücken (U6, U1) ist aufgrund der Schadensbilder ein Neubau erforderlich.
Über die Jahre verlieren Ingenieurbauwerke kontinuierlich ihre Dauerhaftigkeit. Eine signifikante Verschlechterung in den letzten Jahren ist nicht festzustellen. Die jetzt zu erneuernden Brücken sind seit mehreren Jahren als „problematisch“ bekannt.
Der Brückenzustand im Straßenbahnbereich hat sich seit Anfang 2018 nicht wesentlich verändert. Im Zuge der der Untersuchungen „Ankündigungsverhalten Riss vor Bruch“ wurden 3 Brückenbauwerke (BW 01, BW 09, BW 11) als sanierungsbedürftig eingestuft. Aktuell sind 2 Brückensanierungsprojekte (BW 03, BW 06) in Arbeit.
Ein Brückensanierungsprojekt konnte in den letzten 4 Jahren abgeschlossen werden (BW 10, Mittlere Falkenberger Brücke).“
Berlin, den 02.12.2021 In Vertretung
Ingmar Streese Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
#Abschied von der „#autogerechten Stadt“: SPD, Grüne und Linke wollen die Autobahnen #A104 und #A103#zurückbauen. Besonders bei der A103 dürfte das nicht so einfach werden. Auch auf politischer Ebene gibt es Konflikte. Von Jonas Pospesch
Frage 1: Wie ist der aktuelle Sach-, Plan- und Baustand zur #Ortsumfahrung#Ahrensfelde? Antwort zu 1: Das Vorhaben befindet sich in einem derzeit noch ruhenden #Planfeststellungsverfahren (#PFV). Derzeit wird durch die Auftragsverwaltung des Landes Brandenburg unter Beachtung der im bisherigen Verfahren eingegangenen Stellungnahmen sowie der Ergebnisse der naturschutzfachlichen Überprüfungen und des aktuellen Regelwerks die Fortsetzung des Verfahrens vorbereitet. Nach heutigem Kenntnisstand schätzt das MIL Brandenburg ein, dass die Unterlagen im ersten Halbjahr 2022 an die Planfeststellungsbehörden übergeben und dann das PFV mit der öffentlichen Auslegung dieser Unterlagen fortgesetzt werden wird.
Rot-Grün-Rot in Berlin hat sich geeinigt – auch über den Ausbau des Berliner #Verkehrssystems. Das steht in der Koalitionsvereinbarung zum Thema #Mobilität.
Von allem etwas. Oder: Wie es Euch gefällt. So könnte man zusammenfassen, was die neue rot-grün-rote Koalition in Berlin zur Mobilität zusammengetragen hat. Die drei Koalitionäre haben sich mit vielen Wünschen durchgesetzt. Aber ein einheitliches Bild lässt sich nicht erkennen. Und schon gar nicht ein Gleichklang mit Städten wie Paris oder Oslo, in denen die Verkehrswende beherzter vorangetrieben wird.