Am Samstag, dem 13. September feiert die Barnimer #Busgesellschaft (#BBG) auf ihrem #Betriebshof in #Eberswalde von 10 bis 16 Uhr Deutschlands ältestes, aktives #Oberleitungsbus-Netz mit einem bunten Programm für Groß und Klein. Zum 85-jährigen Jubiläum präsentiert die BBG das erste Klemmbaustein-Modell eines #O-Busses zum Selberbauen.
Eberswalde: 20. Juni 2024[2025]. In exakt 85 Tagen, am Samstag, dem 13. September 2025, feiert die #BBG auf ihrem #Betriebshof Nordend von 10 bis 16 Uhr mit einem bunten Programm für Groß und Klein das Jubiläum „#85 Jahre #O-Bus in #Eberswalde“.
Die #Barnimer Kreisstadt ist eine von drei deutschen Städten, in der noch O-Busse fahren. In Berlin ist das kein Thema – aus guten Gründen.
Er fährt schnell, leise und zudem ohne klimaschädliche Abgase. Die Rede ist vom #Oberleitungsbus – kurz #O-Bus. Trotz seiner #Umweltfreundlichkeit fristet dieses #Verkehrsmittel zumindest in Deutschland ein eher kümmerliches Dasein. Gerade einmal drei Städte verfügen noch über ein solches Angebot im öffentlichen Nahverkehr, eine davon ist die Barnimer Kreisstadt #Eberswalde. Im Osten ist sie gar die letzte Stadt, in dem O-Busse noch im täglichen Einsatz sind. Dort will man auf den „#Strippenexpress“ jedoch auch künftig nicht verzichten. Sogar einen weiteren #Ausbau des Netzes haben die Stadtverordneten jüngst beschlossen.
Es waren Pläne, die nicht nur in Berlin für Aufsehen sorgten. Mehr als fünf Jahrzehnte, seitdem zum letzten Mal Oberleitungsbusse durch die Stadt gefahren sind, sollte diese Technik in moderner Form zurückkehren. Geplant war, dass große #Elektrobusse, die ihre Energie aus Fahrleitungen beziehen, auf Strecken mit hoher Nachfrage eingesetzt werden. Doch jetzt wurde bekannt, dass die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und der Senat die geplante Renaissance des #Strippenbusses still und heimlich abgesagt haben. Das Landesunternehmen bestätigte der Berliner Zeitung auf Anfrage, dass dieses Projekt beerdigt worden ist. Die BVG geht nun einen anderen Weg, um die Kapazität zu erhöhen.
In der wachsenden Stadt will die BVG #größere#Fahrzeuge einsetzen. Bisher war geplant, auf zwei Routen Oberleitungen zu bauen. Das ist nicht mehr sicher.
Da kommen selbst #Doppeldecker nicht mit. Moderne #Doppelgelenkbusse können deutlich mehr Menschen befördern – ein aktuelles Modell bietet 180 Fahrgästen Platz. Jetzt zeichnet sich ab, dass Fahrzeuge dieser Größe auch in Berlin eingesetzt werden. Das kündigte Daniel Hesse, der bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) die #Stabsabteilung Technische Innovation leitet, am Freitag an. Als ganz große Gelbe könnten die #Elektrofahrzeuge auf zwei Routen im Westen der Stadt rollen – ob als #Oberleitungsbus oder ohne #Strippe, also ausschließlich mit #Batterie, ist aber inzwischen wieder offen.
Der #Oberleitungsbus gehört zu #Eberswalde wie der Spritzkuchen, den der aus Berlin zugezogene Konditor Gustav Louis Zietemann ab 1842 am Bahnhof der Barnimer Kreisstadt feilgebot, und die Eberswalder Würstchen, die in aller Munde sind.
Doch während sich ein Rezept für das Fettgebäck bereits in einem Stettiner Kochbuch von 1797 wiederfindet und die Würstchen genau genommen in der Nachbargemeinde Britz produziert werden, ist der #Obus für die 41.000 Einwohner zählende Stadt tatsächlich beinahe ein #Alleinstellungsmerkmal. In Brandenburg fahren sonst längst keine solchen Fahrzeuge mehr – und deutschlandweit gibt es mit #Solingen (Nordrhein-Westfalen) und #Esslingen (Baden-Württemberg) nur zwei weitere Obus-Städte.
Bislang: Denn Oberleitungsbusse könnten künftig auch auf Berliner Straßen fahren. Eine Machbarkeitsstudie der Senatsverwaltung für Umwelt und Verkehr hat gezeigt, dass das für manche stark nachgefragte Linien Vorteile hätte. Realistisch sei der Start allerdings nicht vor 2024/25, sagt die Sprecherin der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Petra Nelken.
Durchgesetzt hat er sich in Berlin nicht – aber jetzt könnte er groß herauskommen: der #Oberleitungsbus. Im aktuellen Entwurf des Nahverkehrsplans 2019 bis 2023 spielt er, wie berichtet, im Busbereich die Hauptrolle. Vorgesehen ist eine #Mischform: Der Strom soll aus der #Oberleitung und abwechselnd aus einer #Batterie kommen, die während der Fahrt über die Oberleitung wieder aufgeladen werden kann. So bleibt der Bus flexibel und kann auch Strecken ohne Oberleitung befahren.
Ein solches Konzept hat die BVG bereits für Spandau entwickelt. Es sieht vier Linien mit einer Gesamtlänge von 25 Kilometern vor. Später könnte dieses Netz bis zum Bahnhof Zoo, ins Märkische Viertel und bis Kladow verlängert werden.
Komplettes Oberleitungsnetz nicht möglich
Ein komplettes Oberleitungsnetz schließt der Entwurf des Nahverkehrsplans aus. Die Oberleitung sei in städtebaulich sensiblen Bereichen kaum durchsetzbar, heißt es dort. Außerdem sei sie vor allem bei Abzweigungen technisch sehr aufwendig. Nach Angaben der Planer würde es reichen, etwa die Hälfte des Streckennetzes mit einer Oberleitung auszustatten; auf den anderen Abschnitten käme der Strom aus der Batterie.
#Testgebiet könnte #Spandau sein. Die Fahrzeuge sollen auch mit #Batterie rollen.
Viele Jahre lang war er ein Auslaufmodell. Jetzt erlebt er seine – planerische – Rückkehr: Der umweltfreundlich fahrende #Oberleitungsbus. Die BVG hat ein Konzept entwickelt, wie ein Netz in Spandau aufgebaut und später bis zum Bahnhof Zoo oder ins Märkische Viertel erweitert werden könnte. Abgestimmt mit der Senatsverkehrsverwaltung ist es nicht.
Die Zukunft gehöre dem #Elektrobus, sagte BVG-Sprecherin Petra Reetz. Da Batterien für große Fahrzeuge wie den Doppeldecker oder den Gelenkbus noch nicht ausreichend Strom liefern könnten, sei die Idee entstanden, den Einsatz von #O-Bussen zu prüfen.
Der Clou dabei: Der Fahrdraht für den Strom müsste nicht überall über den Straßen und Kreuzungen gespannt werden. Städtebaulich ist das Leitungsgewirr in der Luft nämlich häufig umstritten. Die #Oberleitung soll deshalb nicht durchgängig installiert werden. Die Lücken würden die Busse dann mit Strom aus der Batterie überwinden, die nicht so leistungsfähig sein müsste wie bei einem Antrieb, der ausschließlich auf diese Technik setzt. Die Batterien könnten zudem während der Fahrt unter der Oberleitung aufgeladen werden.
Die Busse wären flexibler
Wer schon etwas älter ist, wird sich noch erinnern. 1973 fuhr zum letzten Mal ein #Oberleitungsbus, kurz #Obus genannt, durch die Stadt. Nun könnte es sein, dass diese Form der #Elektromobilität in Berlin wieder eingeführt wird – in moderner Form. Die Strategieplaner der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) denken darüber nach, ob es sinnvoll wäre, #Obuslinien einzurichten. „Für die Zukunft des Busverkehrs prüfen wir verschiedene Optionen. Dazu gehört auch die Option, in bestimmten Bereichen des Stadtgebiets Oberleitungsbusse einzusetzen“, sagt der kommissarischer Bus-Chef Torsten Mareck.
Obusse beziehen ihren Strom aus einer Fahrleitung, die über der Straße aufgehängt wird. „Sie können mit Ökostrom fahren, sind leise und abgasfrei, stoßen keinen Feinstaub und keine Stickstoffoxide aus“, schwärmt der BVG-Manager.
Stromabnehmer auf dem Dach
In Berlin könnten die Elektrobusse für Strecken mit hoher Fahrgastnachfrage geeignet sein, auf denen in Zukunft auch Straßenbahnverkehr sinnvoll wäre – „gewissermaßen als Tram-Vorlaufbetrieb“, sagt Mareck. Er spricht von Strecken außerhalb der Innenstadt, von Pankow und Friedrichshagen ist die Rede. Die Prüfung dauere noch an. „Wie sie ausgeht, können wir natürlich jetzt noch nicht sagen. Aber wir wollen zum jetzigen Zeitpunkt keine Möglichkeit ausschließen.“
http://www.golem.de/news/e-busse-im-ueberblick-effiziente-induktion-wasserstoff-fuer-akkus-und-schwungraeder-1507-115074.html San Francisco, Zürich, London, Wien: Während die deutsche Hauptstadt gerade mit #Induktionsbussen startet, fahren #E-Busse woanders schon lange – und nutzen ganz unterschiedliche Techniken. Hamburg hat eine besonders interessante #E-Bus-Treibstoff-Kombination. Berlin startet demnächst den ersten Regelbetrieb mit Induktionsbussen, doch E-Busse an sich sind nichts Neues: In vielen Städten fahren sie seit Jahrzehnten. Allerdings nutzen sie andere Ladesysteme und Energiespeicher, viele sind #Hybride. Auch unsere Leser haben uns auf einige interessante Systeme hingewiesen. Ein Überblick. Bisherige E-Bussysteme nutzen die #Oberleitung für den Betrieb. Das ist teilweise historisch bedingt; die #Akkutechnik war im vergangenen Jahrhundert eben nicht das, was sie derzeit ist. Ein Konzept für die Energiespeicherung mit einem #Schwungrad konnte sich nicht durchsetzen. Es wurde zwar in Form eines #Gyrobusses umgesetzt, wie uns der Forumsteilnehmer Mingfu geschrieben hat, doch eine weite Verbreitung fand das System im Busverkehr nicht. Schwungradspeicher unterliegen trotzdem keinem Denkverbot: Die Technik hat so viel Potenzial, dass sie sogar im Hybrid-Motorsport getestet wird, allerdings mit einem neuen Konzept: Wer sich dafür interessiert, findet in unserem Artikel „Wer bremst, gewinnt (Energie)“ Beispiele. Deutschland wollte die E-Mobilität auf den Straßen loswerden Da die Energiespeicherung schwierig war, mussten leichte E-Busse also direkt mit Energie versorgt werden, und das geschah in der Regel per Oberleitung. Die Busse werden #Obus (kurz für #Oberleitungsbus) oder #Trolleybus genannt. In Deutschland gibt es nur noch wenige solcher Betriebe, Ost- wie Westdeutschland haben das System …
Source: BerlinVerkehr