Die #Promenadenwegbrücke in #Köpenick ist wegen ihres inzwischen deutlich verschlechterten Zustands ab sofort #gesperrt. Die #Fuß- und #Radwegbrücke überführt südlich der Friedrichshagener Straße einen #Parkweg über die Alte #Erpe in Berlin Köpenick, errichtet wurde die Vollholzbrücke im Jahr 1993.
Das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf informiert:
In der #Olbersstraße auf der #Mierendorffinsel in #Charlottenburg gilt ab Montag, 22. Juni 2026, eine Einbahnstraßenregelung in Fahrtrichtung West. Grund dafür sind dringende #Fahrbahnsanierungsarbeiten im Auftrag des Straßen- und Grünflächenamts Charlottenburg-Wilmersdorf sowie Arbeiten an Straßenabläufen durch die Berliner Wasserbetriebe.
Vor dem Hintergrund der Berichterstattung im Tagesspiegel vom 20.4.26 sowie der Informationen der BVG zu #Grundinstandsetzungen der #Schienen im Bereich in der #Kastanienallee, #Rosenthaler Str. und im Raum Visbyer Str. (https:/ / www.bvg.de/ de/ unternehmen/ herzensprojekte/ instandhaltung-tram/ kastanienallee )
Frage 1:
Nach welchem Zeitplan werden welche Abschnitte der Strecke der #M1 zwischen #Rosenthaler Platz und Kastanienallee erneuert?
Antwort zu 1:
Die BVG antwortet wie folgt:
„ Ab dem 01. August 2026 erneuert die BVG die Gleisanlagen der Tram auf der Kastanienallee umfassend. Diese Maßnahme findet im Rahmen von drei Grundinstandsetzungsmaßnahmen zwischen den Bezirken Mitte und Pankow statt, während derer #Gleise und #Weichen modernisiert werden, um den Tramverkehr langfristig zuverlässig, leise und komfortabel zu gestalten.
Die Arbeiten betreffen die Linien #M1, #M13 und #12 und sind zeitlich so aufeinander abgestimmt, dass ein umfangreiches #Ersatzangebot bereitgestellt und die Einschränkungen für Fahrgäste möglichst geringgehalten werden.
Grundinstandsetzung der Gleisanlagen in der Kastanienallee und der #Veteranenstraße:
Welche Möglichkeiten sieht der Senat, die vollständige #Einstellung der Tramlinie #M4 im Bereich #Hohenschönhausen während der gegenwärtigen langen #Bauzeit zu vermeiden oder zumindest abzumildern?
Antwort zu 1:
Eine Alternative zur Einstellung sieht der Senat nicht. Es ist sowohl eine #Kompletterneuerung der Gleisanlagen entlang der #Hansastraße zwischen Buschallee und Prerower Platz erforderlich, als auch in der #Gleisschleife#Zingster Straße. Ein Bauen „ unter dem rollenden Rad“ bzw. in einem Gleis ist bei diesem Maßnahmenumfang nicht möglich.
Dennoch besteht ein adäquates Verkehrsangebot. Die #Straßenbahnlinie#M4 verkehrt aus der Innenstadt kommend noch bis zum 27.07.2026 bis zur Gleisschleife Hansastraße mit der letzten Haltestelle #Sulzfelder Straße. In den Streckenabschnitten der M4, auf denen die Gleisbauarbeiten stattfinden, wird ein #Ersatzverkehr mit Bussen mit einem 4-Minuten-Takt in der Hauptverkehrszeit angeboten. Er läuft nach den Beobachtungen des Aufgabenträgers weitestgehend stabil und pünktlich. Er ist nicht überlastet.
Mit der #Sanierung des Korridors #Lehrte – Berlin startet die DB #InfraGO am 2. Oktober 2026 die achte #Korridorsanierung im deutschen Streckennetz. Nach dem Korridor Hamburg – Berlin ist die Strecke mit 221 Kilometern die zweitlängste Achse, auf der die Infrastruktur gebündelt und gewerkeübergreifend erneuert wird. Der Abschnitt gehört zur wichtigsten Verbindung zwischen Berlin und #Nordrhein-Westfalen. Täglich fahren hier mehr als 400 Züge des Nah- und Fernverkehrs und etwa 90 #Güterzüge. Mit Blick auf die Bedeutung der Strecke Lehrte – Berlin hat die DB InfraGO gemeinsam mit den #Eisenbahnverkehrsunternehmen und den für den Nahverkehr zuständigen #Aufgabenträgern das Konzept der Korridorsanierung weiterentwickelt, um die notwendigen Einschränkungen auf ein für alle Verkehrsarten verträgliches Maß zu begrenzen.
Inwiefern wird im Projektbetrieb der Tatsache Rechnung getragen, dass das #Untersuchungsgebiet zwar „ unterschiedliche Nutzergruppen des öffentlichen Verkehrs abbildet und damit eine möglichst realitätsnahe Untersuchung von #Mobilitätsbedarfen erlaubt“ (Antwort auf Frage 1, S. 2), aber dennoch durch mangelnde #Barrierefreiheit nicht alle Nutzer*innengruppen berücksichtigt werden (vgl. Antwort auf Fragen 4 und 5, S. 3)? Wie bewertet der Senat diesen Umstand?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt dazu mit, dass im #Projektbetrieb die eingeschränkte Barrierefreiheit des Untersuchungsgebiets ausdrücklich berücksichtigt und transparent gemacht wird. #NordWestraum Level 4 (NoWeL4) ist als Innovations- und #Erprobungsprojekt angelegt, dessen Ziel nicht die sofortige vollständige Inklusion im Rahmen dieses Tests ist, sondern im Forschungsprojekt die schrittweise Entwicklung belastbarer Grundlagen erfolgt. Fragen rund um die Barrierefreiheit werden daher in der #Begleitforschung berücksichtigt, da am Markt bislang noch keine bei der BVG einsetzbaren Lösungen vorliegen und aktuell noch technische Grenzen gesetzt sind. Ziel der Begleitforschung ist, die Anforderungen zu dokumentieren, um sie für die #Weiterentwicklung künftiger Projekte nutzen zu können.
In seiner Antwort auf die Schriftliche Anfrage Drs. 19/ 25803 stellt der Senat die möglichen wirtschaftlichen und kapazitiven Vorteile von 24-Meter-#Doppelgelenkbussen heraus, bleibt jedoch an entscheidenden Punkten auffällig unkonkret. Umso mehr stellt sich die Frage, ob Berlin hier tatsächlich belastbar prüft oder Gefahr läuft, ein kostenintensives #Sonderfahrzeugkonzept voranzutreiben, ohne dessen praktische Eignung für das Berliner #Liniennetz hinreichend nachgewiesen zu haben.
Während der laufenden #Bauarbeiten im Verlauf der S-Bahn-Linien #S46, #S47, #S8, #S85 und #S9 im Bereich #Schöneweide sorgt das Land Berlin ab dem 22. Juni 2026 für spürbare #Entlastung: Bis zum Abschluss der Baumaßnahme am 5. Juli 2026 setzt die ODEG auf Bestellung und mit Finanzierung des Landes stündlich einen zusätzlichen #Expresszug zwischen #Schönefeld, Schöneweide und #Ostkreuz ein.
Vier Wochen nach dem Start des regulären Fahrgastbetriebs der neuen J-Züge auf der U5 bestätigt sich ein klarer Trend: Die neuen Fahrzeuge werden von den Fahrgästen gut angenommen und tragen gleichzeitig zur #Stabilität der Linie bei.