Welche extremen #Wetterereignisse haben in den vergangenen fünf Jahren zu #Einschränkungen des Berliner #Straßenbahnbetriebs geführt? Bitte nach Jahr, Ursache, betroffenen Linien, Dauer der Einschränkungen und den jeweils eingeleiteten Maßnahmen aufschlüsseln.
Frage 5:
Werden wetterbedingte Störungen und Schäden am Berliner #Straßenbahnnetz systematisch erfasst und #ausgewertet? Wenn ja, nach welchen Kriterien, und welche wesentlichen #Erkenntnisse konnten daraus bislang gewonnen werden?
Inwiefern wird im Projektbetrieb der Tatsache Rechnung getragen, dass das #Untersuchungsgebiet zwar „ unterschiedliche Nutzergruppen des öffentlichen Verkehrs abbildet und damit eine möglichst realitätsnahe Untersuchung von #Mobilitätsbedarfen erlaubt“ (Antwort auf Frage 1, S. 2), aber dennoch durch mangelnde #Barrierefreiheit nicht alle Nutzer*innengruppen berücksichtigt werden (vgl. Antwort auf Fragen 4 und 5, S. 3)? Wie bewertet der Senat diesen Umstand?
Antwort zu 1:
Die BVG teilt dazu mit, dass im #Projektbetrieb die eingeschränkte Barrierefreiheit des Untersuchungsgebiets ausdrücklich berücksichtigt und transparent gemacht wird. #NordWestraum Level 4 (NoWeL4) ist als Innovations- und #Erprobungsprojekt angelegt, dessen Ziel nicht die sofortige vollständige Inklusion im Rahmen dieses Tests ist, sondern im Forschungsprojekt die schrittweise Entwicklung belastbarer Grundlagen erfolgt. Fragen rund um die Barrierefreiheit werden daher in der #Begleitforschung berücksichtigt, da am Markt bislang noch keine bei der BVG einsetzbaren Lösungen vorliegen und aktuell noch technische Grenzen gesetzt sind. Ziel der Begleitforschung ist, die Anforderungen zu dokumentieren, um sie für die #Weiterentwicklung künftiger Projekte nutzen zu können.
Wann ist mit einem Ergebnis für die in Mai 2025 begonnene #Wirtschaftlichkeitsbetrachtung zur #NVT Süd zu rechnen? Falls bereits Ergebnisse vorliegen, wie lauten diese? Wann sollen die Ergebnisse der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung veröffentlicht werden?
Antwort zu 1:
Die Erstabschätzung zum Nachweis der Wirtschaftlichkeit befindet sich kurz vor dem Abschluss.
Der Auftragnehmer berät und unterstützt die VBB GmbH die Weiterentwicklung des VBB-Tarifs. Für den VBB-Tarif wurden bereits Maßnahmen entwickelt und bearbeitet, die ausgehend von der aktuellen Situation neu zu bewerten sind. Unabhängig davon sind Ideen und Konzepte für die kommenden Jahre gefragt, die den VBB-Tarif in Bezug auf das beschriebene Spannungsverhältnis zwischen der langfristigen Bindung von #Vielfahrer über attraktive Abonnementangebote einerseits und der #Neukundengewinnung andererseits zukunftssicher machen.
Die Länder Berlin und Brandenburg haben eine Finanzierungsvereinbarung mit der Deutschen Bahn für weitere Teilmaßnahmen zur #Weiterentwicklung und #Engpassbeseitigung im Berliner #S-Bahnnetz unterzeichnet. Für die dritte Tranche stehen rund 80 Millionen Euro #Landesmittel zur Verfügung. Zusammen mit der ersten und zweiten Tranche fördern die Länder die kommenden Projektplanungen im S-Bahnnetz nun mit insgesamt 147 Millionen Euro. Der #Netzausbau für mehr Verbindungen und #Kapazitätserhöhungen ist zentraler Bestandteil des Infrastrukturprojektes #i2030, in dem sich die Länder Berlin und Brandenburg, die Deutsche Bahn und der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (#VBB) zusammengeschlossen haben. Für die gesamte Hauptstadtregion sollen damit mehr und bessere Schienenverbindungen geschaffen werden.
Da sind sie, Berlins bekannteste #Landmarken. Der #360-Grad-Blick von der neuen #Dachterrasse des Tempelhofer Flughafens macht sie alle sichtbar. Die Goldelse schimmert leicht am Horizont, der Schöneberger #Gasometer und auch das Mariendorfer Pendant sind zu sehen. Und nicht zuletzt natürlich der #Fernsehturm. Mit dem Projekt „#THF #Tower“ hat die #Tempelhof Projekt GmbH Berlin nicht nur eine neue #Attraktion geschenkt. Indem erstmalig ein Dach des Flughafengebäudes begehbar wird, kommt man auch Berlins Geschichte wieder ein Stück näher.
Die Einführung des #Deutschlandtickets für 49 Euro ist eine Revolution in der Entwicklung der #Nahverkehrstarife. Der Preis von 49 Euro ist attraktiv. Aber noch attraktiver ist die Möglichkeit, mit diesem einen Ticket Bahnen und Busse des Nahverkehrs in allen Regionen Deutschlands nutzen zu können. Das Studium der oft viel zu komplizierten und überall unterschiedlichen Nahverkehrstarife ist für Abonnenten des Deutschlandtickets jetzt Geschichte. Bemerkenswert ist auch, in welch kurzer Zeit das neue #Tarifangebot eingeführt wurde. Eine kurze Zeit für Abstimmung und Umsetzung führt erfahrungsgemäß aber immer auch zu Mängeln, Ungerechtigkeiten und Ungereimtheiten. Deshalb muss mit der Einführung des Deutschlandtickets sofort eine begleitende Evaluation zur #Weiterentwicklung des Tarifes erfolgen. Das betrifft das #Deutschlandticket ebenso wie den gesamten #VBB-Tarif. Einige Schwachstellen sind beim Deutschlandticket schon jetzt zu erkennen. Hier müssen der VBB und die Länder Berlin und Brandenburg schnell handeln. Dass es besser geht, zeigen andere Verkehrsverbünde und Bundesländer.
Morgen ist es soweit: der erste Gültigkeitstag für das #Deutschlandticket. Es ist unglaublich, aber wahr. Mit einem guten dreiviertel Jahr Vorlauf war das möglich, was bis dahin über Jahre hinweg nicht denkbar war: ein #Fahrschein, mit dem sich der Fahrgast grundsätzlich nicht um Länder- und Zonengrenzen, Waben und #Tarifbestimmungen Gedanken machen muss. Zum 1. Mai 2023 kommt das Deutschlandticket/49 Euro-Ticket als #Monatskarte für den #Nah- und #Regionalverkehr in Deutschland. Das Deutschlandticket hat das Zeug dazu, zu einer #Mobilitätskarte mit einem umfassenden Mehrwert zu werden. Vielleicht mit Preisvorteil für Mietauto- und Fahrradnutzung oder kleinem Aufpreis zur Fahrrad-, Kinder- und Mitnahme weiterer Personen? Einige Unternehmen bieten das bereits ab 1. Mail 2023 an (z. B. Köln oder Leipzig). Viel ist vorstellbar!
Platz erhält innovatives Regenwassermanagement und wird komplett barrierefrei
Am #Gendarmenmarkt in Berlin Mitte starten am heutigen Mittwoch erste bauvorbereitende Arbeiten zur #klimaangepassten#Sanierung und #Weiterentwicklung des Platzes. In den kommenden zwei Jahren macht die landeseigene #Grün Berlin die 14.000 Quadratmeter des #historischen Platzes fit für die Zukunft. Grundlage hierfür ist ein vorgelagertes umfassendes Beteiligungsverfahren. Neben einer umfangreichen unterirdischen Infrastruktur erhält einer der bedeutendsten Orte der Berliner #Stadtgeschichte ein nachhaltiges #Regenwassermanagement und ist künftig #barrierefrei nutzbar.