Der neue #U-Bahn-Direktor Hans-Christian #Kaiser und der #U-Bahn-Bauchef Uwe #Kutscher bestritten bei den 22. Schienenverkehrs-Wochen den traditionsreichen #Fahrgastsprechtag zur Berliner #U-Bahn.
Während von den Fahrgästen überfüllte U-Bahn-Züge auf Abschnitten mit #Taktausdünnungen und #Zugverkürzungen angesprochen wurden, äußerte der U-Bahn-Direktor eher gegenteilige Sorgen. Die Auslastung einzelner U-Bahnabschnitte sei zu gering. Dass die #U4 heute nicht mehr gebaut werden würde, leuchtet sicher ein. Aber auch andere Abschnitte seien nicht so ausgelastet, wie es für eine U-Bahn angemessen wäre.
An den rechtlichen Voraussetzungen für diesen vom Land Berlin bestellten #Neubau – als #Ersatz für #Berlin-Karlshorst – wird derzeit gearbeitet.
Die Strecke Berlin— #Frankfurt/Oder wird für #160 km/h ausgebaut und für den Abschnitt in Köpenick läuft derzeit das #Planfeststellungsverfahren. Geplant ist, parallel zum bestehenden #S-Bahnsteig in Köpenick, einen #Regionalbahnsteig zu errichten. Dieser wird als #Mittelbahnsteig ausgeführt und 120 Meter lang, etwa 7 Meter breit und 76 cm hoch sein. Er liegt über der Brücke #Bahnhofstraße und bekommt zur westlichen Straßenseite sowie in den bestehenden #Personentunnel je einen Zugang, letzterer mit #Aufzug. Ausgeführt wird der Bahnsteig mit Modul-Fertigteilen. Am westlichen Ende mit dem Zugang ist ein Dach von 90 Metern Länge vorgesehen.
Neue Zugänge Für den S-Bahnsteig ist ebenfalls ein zusätzlicher Zugang von der westlichen Straßenseite aus vorgesehen, der mit einer #Fußgängerbrücke zwischen den S-Bahngleisen mit dem bestehenden Bahnsteig verbunden wird, der unter Denkmalschutz steht. Ebenso wird ein Aufzug eingebaut.
Mit dem #Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2005 gab es im #Fernverkehrsangebot für die Region Berlin/Brandenburg erwartungsgemäß nur geringe Änderungen. Die großen Änderungen gibt es bekanntlich erst zum 28. Mai 2006 mit der Inbetriebnahme des Berliner #Nord-Süd-Tunnels. Allerdings wurden jetzt verschiedene #Detailverbesserungen realisiert. Die wesentlichen Angebotsveränderungen sind nachfolgend zusammengestellt.
Die Inbetriebnahme des #Nord-Süd-Tunnels in Berlin im Mai 2006 hat Auswirkungen auf den #Regionalverkehr im gesamten VBB-Raum und zum Teil darüber hinaus. Über die wesentlichen Änderungen hat SIGNAL bereits mehrfach berichtet, zum Beispiel in Heft 2/2004 mit Abdruck des Linienplanes. Doch zuvor gibt es noch den für den VBB-Raum vergleichsweise kleinen #Fahrplanwechsel im Dezember 2005. Für beide liegen nun die konkreten #Fahrplandaten vor, Anlass genug für eine #Analyse. Übrigens: Zu beiden Terminen werden die gedruckten #Kursbücher der DB und des VBB komplett neu erscheinen. Der #VBB-Berlin-Atlas ist nur für Mai 2006 angekündigt.
Bei der #Nahverkehrs-Erschließung des neuen Berliner #Hauptbahnhofs spielt in den offiziellen Planungen die #Verlängerung der #U5 vom #Alexanderplatz eine zentrale Rolle. Der Berliner #Fahrgastverband#IGEB hatte das wiederholt kritisiert und gefordert, die neue #Nord-Süd-S-Bahn (#S21) vor der parallel zur Stadtbahn in Ost-West-Richtung verkehrenden U 5 zu bauen. Die politischen Weichenstellungen erfolgten jedoch anders.
Als Anfang der 1990er Jahre über „dezentrales #Ring-Konzept“ contra „#Achsenkreuz-Konzept mit #Zentralbahnhof“ diskutiert wurde, spielte die mangelhafte #Anbindung eines Zentralbahnhofs mit den städtischen Nahverkehrsmitteln eine wichtige Rolle. Um dieses Argument zu entkräften, planten Bahn und Senat, den neuen Hauptbahnhof-Lehrter Bahnhof mit neuen #S-Bahn-, #U-Bahn- und #Straßenbahn-Strecken besser zu erschließen. Doch weder die DB (#S21) noch der Senat (#U5 und #M10) erledigten ihre Hausaufgaben. Nun sollen Busse dieses Versäumnis #kompensieren.
Ab 29.11.2005 fährt bereits der erste Zug im Tunnel.
Die Bauarbeiten im Tunnel der U55 gehen zügig voran. In der Nacht vom 28.11. zum 29.11.2005 wurde ein Bauzug, bestehend aus einer Diesellokomotive und zwei Schotterloren, in den Tunnel gebracht.
Da der Tunnel keine Zufahrt hat, musste dies über die Einlassöffnung der U55 mittels eines Schwerlastkrans erfolgen. Der Bauzug wird den Schotter für das Gleisbett transportieren.
Beim Fliegen kann der #Flugplan inzwischen fast nur noch ein grober Anhaltspunkt sein. Ständig kommen auch innerhalb seiner Gültigkeit neue Verbindungen hinzu – oder fallen auch weg, besonders bei kleineren Gesellschaften. Konstant bleiben in der Regel aber die Angebote der großen #Fluggesellschaften im Linienverkehr.