Volle Energie für E-Busse: BVG startet Testbetrieb neuer Ladestationen, aus BVG

26.06.2026

https://www.bvg.de/de/unternehmen/medienportal/pressemitteilungen/20260626-pm-volle-energie-fuer-e-busse

Die BVG treibt die #Elektrifizierung ihrer #Busflotte konsequent voran. Bis 2027 kommen 270 zusätzliche #Elektrobusse hinzu. Insgesamt werden damit rund 550 elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Berlins Straßen unterwegs sein. Das stärkt die Betriebsstabilität und verbessert das Angebot für Fahrgäste: Die neuen Busse bieten mehr Platz und Komfort auf ihren täglichen Fahrten.  

Mehr Elektrobusse brauchen auch mehr Möglichkeiten zum Laden. Ein wichtiger Meilenstein dafür ist nun erreicht: An der Busendhaltestelle am S-Bahnhof #Marzahn startet der #Testbetrieb einer neuen #Schnellladestation. Die Busse der Linien #X54, #191, #195 und #291 können hier ab sofort unkompliziert Energie für die weitere Fahrt #nachladen und so deutlich länger im Fahrgastbetrieb bleiben. Die eingesetzte Technik ist eine zentrale Voraussetzung für den Einsatz der wachsenden E-Busflotte und legt den Grundstein für den weiteren Ausbau im Berliner Stadtgebiet.

Marc Hermann, BVG-Vorstand für Technik und Infrastruktur: „Jeder neue Ladepunkt bringt uns einer emissionsfreien Busflotte näher. Dank der neuen Infrastruktur laden wir unsere Busse hocheffizient direkt im laufenden Betrieb: Die Fahrzeuge tanken einfach während der regulären Pausen Energie und fahren sofort weiter. Das macht uns im Alltag maximal flexibel und effizient.”  

Dr. Claudia Elif Stutz, Staatssekretärin im Bundesministerium für Verkehr: „Unser Ziel ist ein öffentlicher Nahverkehr, der klimafreundlich, modern und alltagstauglich ist. Wir unterstützen die BVG mit insgesamt 160 Millionen Euro beim konsequenten Umstieg auf Elektrobusse – und dieses Engagement geht weiter: Auch 2026 fördert das Bundesverkehrsministerium bundesweit Verkehrsbetriebe, die auf klimafreundliche Busse umsteigen.“ 

Arne Herz, Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt: „Mit jeder neuen Endstellenladestation des Projekts ‘Stella’ wächst das Rückgrat einer leisen, sauberen Busflotte – mitten in der Stadt, direkt im laufenden Betrieb. Was in Marzahn beginnt, wird Maßstab für das gesamte Stadtgebiet: Insgesamt 20 Endhaltestellen sollen zukünftig als Ladepunkte dienen und dafür sorgen, dass unsere Elektrobusse länger auf der Straße bleiben. Bis 2027 wird rund ein Drittel der BVG-Flotte elektrisch unterwegs sein – das ist das Ergebnis konsequenter Planung, gezielter Förderung und enger Zusammenarbeit zwischen Land, Bund und BVG.” 

Nadja Zivkovic, Bezirksbürgermeisterin: „Die Busse der BVG spielen in Marzahn-Hellersdorf eine zentrale Rolle, sie verbinden die Kieze miteinander und halten den Bezirk mobil. Der S-Bahnhof Marzahn fungiert als wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Wenn dort künftig E-Busse zuverlässig Energie laden können, stärkt das nicht nur die Stabilität des Angebots, sondern macht den Nahverkehr auch ein Stück komfortabler und zukunftsfähiger. Derzeit werden drei weitere E-Busendhaltestellen eingerichtet: in Kaulsdorf, an der Köthener Straße sowie in Kaulsdorf-Nord. Diese Investitionen sind notwendig, damit der ÖPNV in Marzahn-Hellersdorf modern und leistungsfähig bleibt.“ 

Die neuen Schnellladestationen ergänzen die Ladeinfrastruktur auf den Betriebshöfen der BVG. Insgesamt sollen berlinweit Schnellladestationen an 20 ausgewählten Endhaltestellen entstehen. Sechs davon befinden sich derzeit im Bau. Schritt für Schritt können so immer mehr Elektrobusse eingesetzt werden – zum Vorteil der Fahrgäste und des gesamten Berliner Nahverkehrs. 

Bis 2027 soll etwa ein Drittel der rund 1.500 Fahrzeuge umfassenden BVG-Flotte elektrisch unterwegs sein. Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur im Stadtgebiet sowie den neuen E-Busbetriebshöfen in der Säntisstraße und in Treptow schafft die BVG die notwendigen Voraussetzungen für dieses Ziel. 

Der Umstieg der BVG-Flotte auf Elektromobilität wird im Rahmen der „Richtlinie zur Förderung alternativer Antriebe von Bussen im Personenverkehr“ mit insgesamt 160 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert. Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm NextGenerationEU bereitgestellt. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt. Weitere Unterstützung kommt von der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.